Googles bekannter und beliebter E-Mail Service GMail unterstützt schon seit längerem IMAP (wir berichteten). Leider funktionierte das Ganze nicht wie erhofft auch unter Windows Mobile 6. Nach serverseitigen Umstellungen Seitens Google läuft es nun wie es sollte.

Einrichtungsanleitung von Google.


Vor- und Nachteile von IMAP kopiert aus Wikipedia.

Vorteile

  • zentrale Speicherung und Archivierung der E-Mails
  • gemeinsam genutzte Mailboxen für mehrere Benutzer möglich
  • Manche Server-Implementationen bieten Rechtevergabe für Mailboxen (lesen, schreiben, löschen, administrieren usw.) pro Benutzer und erlauben damit eine detaillierte Zugriffssteuerung (IMAP4 ACL Extension, RFC 4314)
  • Suchen und Sortieren kann serverseitig durchgeführt werden, sodass auch Clients mit geringer CPU-Leistung effizient große Mailboxen nutzen können
  • Reduzierung des lokalen Datenvolumens, besonders wichtig für Mobiltelefone u. ä.
  • sofortige Zustellung ohne ständige Abfragen durch Push-Verfahren möglich und dadurch Reduzierung der Übertragenen Datenvolumina (IMAP IDLE, RFC 2177)
Nachteile
  • Da die E-Mails in der Regel auf dem Server liegen, ist zum Zugriff auf die Mails eine Internetverbindung notwendig. Manche E-Mail Clients halten zusätzlich eine Kopie der E-Mails auf der lokalen Platte, um diesem Problem zu entgehen (offline mode). Einige Clients erlauben sogar das Bearbeiten (Verschieben, Löschen etc.) von - zuvor lokal gespeicherten - Mails ohne bestehende Internetverbindung. Die durchgeführten Aktionen werden bei der nächsten Verbindung mit dem IMAP-Server nachgeholt. Dieser Betriebsmodus wird als „disconnected mode“ bezeichnet.
  • Weniger für den Endnutzer als für den Serviceprovider ist relevant, dass durch die im Vergleich mit POP3 lange andauernden Verbindungen und die Verwaltung der E-Mails auf dem Server dieser stärker belastet wird als bei einem reinen POP3-Dienst.
  • Besonderer Augenmerk ist auf den Datenschutz, Sicherheit und Backup der Server zu richten, da hier in der Regel große Mengen persönlicher und geschäftlicher E-Mail liegen. Dies ist für den Endbenutzer besonders dann relevant, wenn er keinen Server im eigenen Netz, sondern einen Provider im Internet nutzt.