Android oder Windows Phone 7? Oder doch besser ein iPhone? Android oder Windows Phone 7? Oder doch besser ein iPhone?
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  1. Wie findet man eigentlich das richtige Smart Phone und das passende Phone Betriebsystem? Die Frage nach dem "richtigen" Phone und dem "richtigen" OS ist eine Frage, die viele unserer Leser permanent zu beschäftigen scheint.

    Ich beobachte nun schon seit geraumer Zeit die Kaufentscheidungsprozesse und die fast glaubenskriegartigen Diskussion, welche hier um die Betriebsystem-Wahl geführt werden.

    Wie läuft nun die Kaufentscheidung beim Kauf eines neuen Smart Phones ab?

    Die erste Frage: Darf ich das Phone selbst aussuchen, oder bekomme ich das Phone zugeteilt?
    Zunächst muss man abgrenzen. Entscheidet der Anwender selbst, oder entscheidet eine Institution, deren IT Geräte für Mitarbeiter anschafft. Letztenen Fall möchte ich hier ausklammern, da in solchen Fällen ganz andere Kriterien zum Tragen kommen. Hier geht es deshalb nur um die Leute, die ihre Phones selbst auswählen.

    Reicht ein normales Phone, oder muss es ein Smart Phone sein?
    Für Kunden die ihr neues Phone selbst aussuchen dürfen, stellt sich zunächst die Frage, was für eine Art Telefon man eigentlich braucht oder wünscht. Wer ein Phone wünscht, welches mehr kann als nur telefonieren und SMS versenden, wer also beispielsweise mailen, das mobile Internet und Apps nutzen möchte, der entscheidet sich für ein sogenanntes Smart-Phone. Telefonieren, Browsen, Mailen, ob man das wirklich braucht, ist eine ganz andere Frage. Mancher nutzer wünscht einfach nur ein Phone, das nach "Business" aussieht, auch wenn man keine Termine hat und keine Mails erhält. Wen eines dieser Motive antreibt, der wünscht sich ein Smart Phone.

    Wenn es ein Smart Phone sein muss, will man in der Regel auch einen Touch Screen.
    Die nächste Entscheidung, die eigentlich keine ist, weil sie schon von vornherein feststeht, ist die Entschediung für einen kapazitiven Touchscreen. Auch wenn die meisten Käufer mit dem Begriff nichts anzufangen wissen, wissen sie doch eines ganz genau. "Ich will das Gerät mit lässigen Fingerbewegungen und Gesten bedienen können." Das bedeutet nicht, dass es keine zusätzlichen Hardwaretasten geben darf. Aber eine sogenannte Multi-Touch Bedienung ist heute im Smart-Phone-Segment spätestens seit dem Erscheinen des iPhones für die Masse der Käufer Pficht. (Diesen Trend hat Microsoft leider zu lange verschlafen und hat dadurch seine einstmals komfortable Marktposition im Smart-Phone Segment eingebüßt - da half zuletzt selbst die Unterstützung von HTC-Sense nichts mehr.) Was in Hinsicht auf das Display noch zu entscheiden bleibt, ist allein die Frage nach der Größe. Soll es eher handliches Hosentaschenformat haben, oder möchte man ein möglichst großes lesefreundliches Display? Damit ist das zukünftige Suchfeld für das neue Phone bereits eingekreist.

    Der Wunsch konkretisiert sich.

    Mit diesen beiden Fragen: Normales Phone oder Smart Phone, kleiner oder großer kapazitiver Touchscreen ist das Suchfeld bereits grob abgesteckt, aber man ist noch nicht am Ziel seiner Kaufentscheidung.

    Nun wird die Auswahl über OS und Preis eingeschränkt.
    Spätestens jetzt stellt sich erstmals die Frage nach dem OS und die Frage nach dem Preislimit. Zur Auswahl stehen Apples iOS, Googles Android und neuerdings auch Microsoft Phone 7. Auch diese Entscheidung treffen die meisten Käufer noch recht routiniert und selbständig. Dazu schaut man auf das, was Andere haben. Man sieht was die Leute kaufen, die man für kompetent hält und man sieht was Leute haben, die man nicht mag. Wenn das noch nicht reicht fragt man Bekannte, oder liest Foren, wie dieses. Nun zur weiteren Kaufentscheidung: Zwar haben User inzwischen 3 Betriebsysteme zur Auswahl, aber die Entscheidung fällt derzeit im Wesentlichen zwischen zwei Alternativen: iOS oder Android. iOS ist sozusagen "die Mutter aller fingerfreudlichen Phone OS". Es bietet seit je her eine sexy User-Experience, eine maximale emotionale Aufladung, aber es ist auch proprietär und eingeschränkt, weshalb viele Nutzer es nur mit Jailbreak ertragen. Kurz und gut, das iPhone polarisiert, man liebt es, oder man hasst es. Wem teuer und sexy, aber geschlossen, nicht gefällt, dem bietet Android die passende Alternative. Android ist wie Linux ein open-source OS und ist wie der Name schon sagt "offen". Diese Konzept sehen viele daher auch als zukunftsweisend an, nicht zuletzt weil es erschwinglicher ist als Apples iPhone. Es gibt zwei zentrale Kaufentscheidungsgründe für ein Android. Einer lautet: "Ich will KEIN iPhone." Der andere lautet: "Ich möchte ein offenes Betriebssystem." Aber auch Android hat wie Apples iOS einen faden Beigeschmack. Was bei Apple die Einengung des Nutzers ist, ist bei Android die Nähe zu der unter Generalverdacht stehenden Datenkrake namens Google.

    Beide OS sind so betrachtet vielleicht Kompromisse, aber dennoch ist die Mehrheit der Smart-Phone Käufer mit den beiden Auswahlalternativen immerhin so zufrieden, dass sich diese beiden Betriebsysteme praktisch den Smart-Phone-Markt im Segment der nicht-institutionellen Käufer untereinander aufteilen können. Meiner Meinung nach gelingt dies, weil die beiden OS in Bezug auf die vom Kunden wahrgenommenen Produkt-Merkmale ein eindeutiges und leicht verständliches Bild abgeben. Der Kunde entscheidet sich zwischen teuer, fancy aber geschlossen und günstig, offen, aber google-nah.

    Wir haben es hier mit zwei etablierten Produkt-Profilen und klaren, simplen Aussagen zu tun, zwischen denen der Kunde derzeit wählen kann.

    iPhone Käufer sind jetzt schon so gut wie fertig mit ihrer Auswahlentscheidung, denn es gibt praktisch nur ein iPhone. Das iPhone ist also auch die richtige Wahl für alle Leute, die von der Suche nach einem Telefon genervt und überfordert sind und die Entscheidung möglichst schnell hinter sich haben wollen. Die Wahl eines iPhones kann also auch als Entlstungsstrategie beim der Kauf eines Phones verstanden werden. Man braucht nicht zu überlegen, ob man ein iPhone will, man weiß es einfach. Diese Entscheidung läuft emotionsgesteuert, quasi spontan ab. Lediglich die Android-Klietel hat weiterhin die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Herstellern und verschiednen Modellen. Von diesen Kunden wird nun versucht die Entscheidung anhand von Features voranzutreiben und zu rationalisieren.

    Soviel zum aktuellen Ablauf einer typischen Smart-Phone Kaufentscheidung.

    Welche Rolle spielt Windows Phone 7 bei der Entscheidungsfindung?

    Windows Phone 7 bleibt bei dieser Entscheidung praktisch außen vor, weil es, wie viele meinen, zu unbekannt ist. Ich meine dagegen, Windows Phone 7 wird nicht beachtet, weil es sich in Bezug auf die vom Kunden abgefragten Schlüssel-Merkmale wie "Offenheit", gefühlte "Datensicherheit", "Life-Style-Faktor" und "Statussymbolkraft" einfach nicht genügend Differenziert. Phone 7 ist ein bisschen iPhone und ein bisschen Android, aber es stellt keine echte Alternative zu den beiden Produkten dar.

    Ausblick:

    Was wird Mango zur Differenzierung von Phone 7 beitragen?
    Schaut man sich die Vorankündigungen für das Mango update an, stellt man fest, dass Microsoft mit Phone 7.5, wie es auch bereits genannt wird, hektisch versucht nachzubessern. Eine klare Differenzierungs-Strategie, die darauf zielt, einen eigenen Platz neben Android und iPhone zu finden, vermag ich hier leider nicht zu erkennen. Es gibt einen Spruch in der Produktentwicklung, den Microsoft nicht zu kennen scheint. Don’t Listen To Customers, Understand Them. Frei übersetzt: Man darf nicht auf Kunden hören, sondern man muss sie verstehen.


    Apple ist ein Unternehmen, welches dies beherrscht, wie fast kein anderes. Hätte man Kunden seinerzeit nach einem Phone ohne Hardware-Tasten gefragt, wäre dies von den damaligen Smart-Phone-Usern mit ballmerschem Gelächter bedacht worden. Apple hat stattdessen User bei dem hilflosen gefummel an Firmen-Blackberrys und dergleichen beobachtet und dies zum Anlass genommen, ein Gerät zu entwickeln, dass man auch ohne Bedienungsanleitung benutzen kann.

    Was Microsoft nun mit Mango betreibt, erscheint wie das genaue Gegenteil dieses Vorgehens bei der Produktentwicklung. Man kann zwar Phones bauen, die aussehen und Funktionieren wie ein iPhone, aber man kann was die Produktentwickung betrifft, offenbar dennoch auf einem "anderen Stern" leben. Microsoft hört wie es scheint auf den Kunden, aber er versteht ihn nicht. Microsoft wird angesichts des schwierigen Starts nun aktiv und legt Features wie Multitasking nach, bringt HTML5 Browser und wonach der heutige Phone 7 User sonst noch verlangt. Das alles sind jedoch keine Merkmale, die im Zentrum des allgemeinen Kundeninteresses stehen. Die Mehrkeit der Smart-Phone-Käufer wird sich weiterhin zwischen Android und iPhone entscheiden und bei dem Hinweis auf die neuen Mango Features mit den Achseln zucken. Warum? Alle für Mango angekündigten Veränderungen, entziehen sich dem Verständnis ebenjener Zielgruppe, die Microsoft nach eigenen Angaben zu erreichen sucht, nämlich den "Normal-User". Normal-User wissen nicht, was Multitasking ist und was es ihnen an Vorteilen bringt. Das Profil von Phone 7 bleibt somit unscharf.

    Ich möchte daher skeptisch fragen:

    Wird Mango dazu beitragen können, dass sich Phone 7 von den beiden anderen Smart Phone Betriebsystemen im Markt deutlich Differenziert und ein eigenes Profil entwickelt? Und sind die für Mango angekündigten Features für normale Smart-Phone-Käufer tatsächlich, derart relevant und bedeutsam, dass sie dazu geeignet sind, einen Android oder iPhone Kunden künftig zum Kauf eines Phone 7 Gerätes zu bewegen?

    An der Fragestellung kann man vielleicht noch feilen, aber ich fürchte die Antwort bleibt schlicht. "Nein."
    Geändert von Mobilant (13.05.2011 um 09:36 Uhr)
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  2. Jeder hat da wohl für sich eine Antwort. Ich denke mal diese Frage stellen sich viele. Die meisten aber in einer eingeschränkten Sichtweise und sehr egozentrisch auf die eigenen Bedürfnisse bezogen. Aber was sagen anerkannte Experten im Smartphonemarkt? Analysten, die zumindest versuchen Neutralität zu bewahren und mehrere Sichtweisen und andere Dinge wie Werbemöglichkeiten, Integration der wichtigsten Funktionen ins Betriebssystem, Sicherheit vor Trojanern und Viren, Fragmentierung der verschiedenen Versionen, Modellportolio, etc. berücksichtigen.


    IDC März 2011: Windows Phone 7 wird bis 2015 die klare Nummer zwei im Smartphone Markt und überholt iOS und Blackberry.
    http://www.areamobile.de/news/18436-...betriebssystem


    Gartner April 2011: Windows Phone 7 wird bis 2015 Blackberry und iOS überholen und die Nummer zwei hinter Android.
    http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1622614


    Smato Inc. Mai 2011: Platzierte Werbung in Windows Phone 7 Apps verbuchen die höchste Aufmerksamkeit unter allen Smartphone Systemen.
    http://www.wpcentral.com/wp7-experiences-higher-ctr


    Pyramid Research Mai 2011: Windows Phone 7 wird schon 2013 Android überholen.
    http://news.cnet.com/8301-10805_3-20061820-75.html


    Analysten sind auch nur Menschen und machen Fehler. Aber ich finde diese aktuellen Studien sind gar nicht schlecht für ein Betriebssystem, was von einigen schon vorab abgeschrieben wurde. Mit dem Skype Kauf arbeitet Microsoft weiter an der Entwicklung von Windows Phone 7. Eine Integration von Skype direkt ins Telefonbuch ohne App würde ich persönlich grandios finden. Schaun mer mal, was die Zukunft so bringen wird. Auf jeden Fall ist im Smartphone Markt genügend Sprengstoff drin, dass sich die Fanboys untereinander weiter die Köpfe einschlagen können und ohne Ende Diskussionen aufkommen... Das Einzige was klar ist, dass Konkurrenz für uns alle am Ende nur positiv sein wird. In diesem Sinne, gute Nacht!
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  3. Für Produktentwickler ist es immer wichtig, das ABER in folgender Aussage zu ergründen. Das Produkt XY finde ich gut, ABER... Diese Suche nach dem "ABER" im Smart Phone Markt kann man auch historisch betrachten. (Anmerkung: Der Kunde erlebt dieses ABER, kann es aber oft nicht in Worte fassen. Das Abfragen von Kundenwünschen reicht daher bei der Untersuchung des von Kunden wahrgenommenen Mangelzustandes meist nicht aus.)

    Die Erfolgsgeschichte des Smart-Phones - Kaufentscheidungsgründe historisch betrachtet:
    Mit dem Aufkommen des mobilen Breitbands wurde es seinerzeit technisch möglich, unterwegs zu surfen und Mails zu empfangen. Aber die Masse der Käufer sprang auf die neuen Lösungen noch nicht recht an. Warum? Um dies herauszufinden, darf man natürlich nicht die Leute fragen, die zu diesem Zeitpunkt bereits zufriedene Smart Phone User sind, da man hier nur Wünsche hört, wie "Ich brauche einen schnelleren Prozessor." Stattdessen, muss man jene Nutzer in ihrem Kauf-Verhalten beobachten, die es noch zu gewinnen gilt.

    Im Fall der Smart-Phones funktionierte dies so: Die damals verfügbaren Geräte machten es zwar technisch möglich, größere Datenmengen zu handhaben, ABER die Geräte boten keine gute Bedienbarkeit. Die Benutzung eines Smart Phones war für viele potenzielle Kunden schwer verständlich, und auf den kleinen Displays war nicht viel zu erkennen.

    Dieses "ABER" löste Apple mit seinem iPhone. Eine Bedienung, die selbst die Kinder und die Oma verstand, kombiniert mit einem großen gut zu lesenden Display. Damit war man in der Lage, die Aversionen breiter Käuferschichten gegen die neue Technik zu überwinden.

    Das iPhone bot nun eine super User-Experience, ABER es war wie der Markt schnell herausfand auch proprietär, restriktiv und gängelte seine User mit Einengung.

    Dieses "ABER" zu erkennen, zu verstehen und zu lösen, war wiederum die Erfolgsbasis für Android.

    Heute haben wir Geräte und betriebssysteme, die so gut sind, dass sie für die aktuellen Käufer praktisch kaum einen Wunsch unbefriedigt lassen, sie sind leicht verständlich, problemlos zu zu bedienen, mit gut lesbaren Displays ausgestattet und open-source, ABER auch diese Geräte lassen noch Kundenwünsche offen ...

    Dieses "ABER" gilt es nun zu finden, wenn man sich seinen Platz im Smart-Phone Geschäft erkämpfen und den etablierten Betriebsystemen Marktanteile wieder abringen möchte, weil das ABER stets der Schlüssel zum nächsten Produkterfolg ist.

    Das Windows Phone 7 Mango Update wird bald zeigen, ob Microsoft nach dem aktuellen "ABER" potenzieller Kunden geforscht hat. Wie Eingangs schon erwähnt, darf man bei der Suche nach dem ABER nur eines nicht, nämlich den aktuellen Phone 7 User fragen, was er will, denn dann gibt es nur größere Prozessoren, einen Spoiler, bunte Fähnchen oder eben Multitasking.

    Ich möchte deshalb die Maxime: "Don’t Listen To Customers, Understand Them." neu formulieren:
    Höre nicht auf Deine Kunden Microsoft, sondern verstehe und löse den Mangel, den die Noch-Kunden Deiner Wettbewerber erleben!
    Geändert von Mobilant (12.05.2011 um 09:09 Uhr)
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  4. für mich wäre dieses Aber eine offenere Plattform zu iOS und eine absolut Datenschutz-sichere zugleich.
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  5. Datenschutz in der Platform sicherzustellen ist kaum sinnvoll möglich - am nähesten dran ist momentan WP7:

    Apps haben kaum Zugriff auf Benutzerdaten und wenn dann nur in Form von Choosern die unter Kontrolle des Betriebssystems stehen, dass diese dem User präsentiert. Auf die Daten anderer Apps besteht hingegen generell kein Zugriff.

    Das Problem ist aber, dass genau diese Interaktionsmöglichkeiten nötig wären um bestimmte sehr erfolgreiche App-Konzepte umzusetzen: WhatsApp sei mal als Beispiel genannt. Nachdem das mit Mango auf allgemeinen Wunsch hin aufgeweicht wird sieht man recht schön, dass den Datenschutz sicherzustellen keine Aufgabe ist, die ich auf Platformebene sicherstellen kann.
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  6. Nach meiner historischen Betrachtung kommen nun die aktuellen Zahlen zu der Frage: Android, Windows Phone 7 oder Apple? So entscheiden sich die Phone Käufer laut Gartner derzeit:

    http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_...41553230-1.htm



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  7. Zitat Zitat von Mobilant Beitrag anzeigen
    Dieses "ABER" zu erkennen, zu verstehen und zu lösen, war wiederum die Erfolgsbasis für Android.
    Das mag so aussehen, aber in Wirklichkeit wurde Android seit 2003 entwickelt und schließlich von Google 2005 als Plattform für Standortbezogene Werbedienste aufgenommen, um das Portfolio der Werbemöglichkeiten mit direkter Werbung auszubauen. Zum Vergleich 2007 kam das iPhone raus, gleichzeitig hat Google auch die eigenen Anforderungen für ein Mitarbeiter Handy damit umgesetzt. Deine Historische Darstellung ist nicht ganz korrekt an dieser Stelle. Android ist parallel entwickelt worden, als Konkurrenz zu den existierenden Geräten. Es löst kein Aber das durch das iPhone gestellt wurde, vielmehr entspricht es den vorherigen Vorbildern wie Symbian, die Teilweise oder vollständig OpenSource wurden, versuchte aber deren Fehler zu vermeiden, was bis heute nicht gelingt (Fragmentierung).


    Es ist außerdem problematisch gleichzeitig Offenheit und Datenschutz zu vereinen. Wenn ich ein absolut offenes System habe und dem Entwickler alle Wege öffne, öffne ich gleichzeitig alle Möglichkeiten Exploits auszunutzen. Aus diesem Grund hat Apple bei iOS sehr strenge Richtlinien erhoben. Die führen dazu, dass man als unbedarfter Nutzer kaum Probleme hat, was mit zum Erfolg beigetragen hat.

    Wie schwer es ist offen und sicher zu sein, hat man an Projekten wie OpenMoko gesehen und sieht man noch an diversen Problemen im Android Markt. Das ein geschlossenes System aber auch nicht so viel taugt, zeigt die Aufweichung der Richtlinien bei Apple und auch Microsoft.

    Wichtig ist, dass man offen nicht als Einstellungen versteht, sondern tatsächlich in Form von Quell- und Zugriffsoffenheit. selbst wenn ich bei WP7 zukünftig jedes Pixel durch Einstellungen bearbeiten könnte wäre es immer noch ein geschlossenes, propietäres System.


    Wenn man sich die Frage stellt welches System man kauft, dann darf erstens RIM auf er Liste nicht fehlen, denn Blackberry liefert mit seinem Handys so ziemlich den gleichen Funktionsumfang wie WP7, Android und iPhone. Außerdem hat das System immer noch einen sehr hohen Anteil und gewinnt auf dem privaten Markt immer mehr Anteile.

    Man sollte bei der Wahl des Systems immer im Auge behalten, dass Microsoft an der Lizenz und Apple am Gerät verdient. Einzig Google hat nichts von dem Verkauf und verdient an Android höchstens über die Hauseigenen Systeme der Nexus Reihe und das eher mäßig. Um den Beigeschmack den das bekommt zu mildern ich benutze auch Android, aber ich habe im Hinterkopf, dass ich damit einfach nur ein Werbkunde für Google bin, den es nicht mehr gilt auf eine Webseite zu locken, sondern den man direkt ohne Gegenwehr über sein Handy, sogar Ortsgebunden bewerben kann.
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  8. @knightnoir toller text den du verfasst hast .. hast im großen und ganzen recht .. auch mit der thematik mit blackberry ..

    zum thema: WP7 / Android / Iphone / RIM .. man kann doch eigentlich nicht direkt sagen ..das ist super und das ist klasse .. bei jedem smartphone gibt es fanboys .. welches die es gut finden . und welche die es schlecht finden und alles schlecht reden .. es gibt keine OS die perfekt ist .. jede OS hat vorteile und nachteile ..auch zwecks design usw ..zum peronalisieren und gestalten ist android klar vorne . bei apple ist immer das gleiche thema und hintergrund , es seidem man hat cydia oder icy am gerät .. da kann man neue themes gestalten ..

    punkt 1 :

    ich habe ein HTC HD7 und bin sehr zufrieden ..

    punkt 2 :

    ich habe ein Blackberry Storm 2 als Zweitgerät .. mit gefällt die blackberry os sehr .. man bekommt bei nachrichten und tweets sofort via push eine benachrichtigung .. bei android oder windowsphone erst 15min später .. (wobei ich jetzt die einstellung gefunden habe das mein windowsphone auch sofort die nachricht anzeigt , speziell bei facebook)

    für weitere fragen .. frag einfach hier im forum keine angst wie beißen nicht
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  9. Zur Historie der OS.

    Zitat Zitat von KnightNoir Beitrag anzeigen
    Das mag so aussehen, aber in Wirklichkeit wurde Android seit 2003 entwickelt und schließlich von Google 2005 als Plattform für Standortbezogene Werbedienste aufgenommen, um das Portfolio der Werbemöglichkeiten mit direkter Werbung auszubauen. Zum Vergleich 2007 kam das iPhone raus, gleichzeitig hat Google auch die eigenen Anforderungen für ein Mitarbeiter Handy damit umgesetzt. Deine Historische Darstellung ist nicht ganz korrekt an dieser Stelle. Android ist parallel entwickelt worden, als Konkurrenz zu den existierenden Geräten. Es löst kein Aber das durch das iPhone gestellt wurde, vielmehr entspricht es den vorherigen Vorbildern wie Symbian, die Teilweise oder vollständig OpenSource wurden, versuchte aber deren Fehler zu vermeiden, was bis heute nicht gelingt (Fragmentierung).
    Ich betrachte die Historie etwas anders. Ich sehe die Entwicklung bewusst durch die Brille der Masse unserer Anwender. Dadurch kann es sein, dass ein Produkt oder OS bereits lange existiert, hat, bevor es von der breiten Öffentlichkeit überhaupt wahrgenommen wurde. Für mich ist also eher der Zeitpunkt interesannt, ab dem die Breite Öffentlichkeit von einer technischen Produktlösung Kenntniss erlangt.

    Zu RIM (Blackberry)

    RIM hat insgesamt einen recht kleinen Marktanteil, welcher sich überwiegend auf Geschäftskunden stützt. Im privaten Umfeld spielt RIM nahezu keine Rolle. Auch hier gibt es natürlich Ausnahmen. Jemand, der BB beruflich nutzt und kennt, könnte auch privat ein BB kaufen, weil er sich mit dem Gerät bereits auskennt. Aber das ist eher eine Ausnahme und ich bin - wie gesagt - bemüht, nicht die Details sondern das ganze Bild zu sehen.

    Aus der Perspektive der öffentlichen Wahrnehmung, stellt sich die historische Entwicklung so dar:

    1. Die Öffentlichkeit lernt das mobile Breitband kennen. Die Hardware hat ABER noch viele Tasten und wenig Display.
    2. Die Öffentlichkeit entdeckt das iPhone, welches neue Standards in Hinsicht auf die Userexperience setzt. (Displaygröße und Touchbedienung)
    3. Die Öffentlichkeit will nun die Touchbedienung nach Apple-Vorbild ABER nicht jeder will Apple.
    4. Jetzt rückt Android als Alternativlösung zum iPhone in das Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung.

    Betrachtet man beispielsweise Patentschriften oder Fachmessen, kommt man zu einer anderen historischen Wahrheit. Ich betrachte den Ablauf dagegen durch die Brille der breiten Masse.

    Und für die breite Masse klebt RIM noch immer bei Stufe "1": Viele Tasten kleines Display. Für die Öffentlichkeit sind Androiden quasi iPhones ohne Apfel und die üblichen Apfel-Allüren. Das zu "wissen", reicht vielen Käufern bereits für ihre Kaufentscheidung.

    Wie sich Phone 7 hier künftig positionieren will, sehen wir vielleicht heute bei der Mango-Präsentation. Auch dabei wird es entscheidend sein, welches Bild sich die breite Masse in der öffentlichkeit von Phone 7 macht. Man könnte daher auch von Image sprechen.
    Geändert von Mobilant (24.05.2011 um 07:17 Uhr)
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  10. Zitat Zitat von Mobilant Beitrag anzeigen
    Zur Historie der OS.
    Ich betrachte die Historie etwas anders. Ich sehe die Entwicklung bewusst durch die Brille der Masse unserer Anwender. Dadurch kann es sein, dass ein Produkt oder OS bereits lange existiert, hat, bevor es von der breiten Öffentlichkeit überhaupt wahrgenommen wurde. Für mich ist also eher der Zeitpunkt interesannt, ab dem die Breite Öffentlichkeit von einer technischen Produktlösung Kenntniss erlangt.
    "Unsere Anwender" <- Wer ist denn da "wir"?

    Das ist aber Murks. Du hast es im ersten Post eben anders dargestellt. Man kann und sollte Android und iOs als zwei parallel entwickelte Systeme betrachten, die auch ziemlich Zeitgleich das Licht der öffentlichen Welt erblickt haben, iOs durch einen pompösen start und Android durch unzählige Videos der Entwickler und der Ankündigung des G1. Nur wenn man es so betrachtet versteht man warum die beiden Systeme so sind wie sie sind und was MS gerade mit Windows Phone 7 versucht.

    Zitat Zitat von Mobilant Beitrag anzeigen
    Zu RIM (Blackberry)

    RIM hat insgesamt einen recht kleinen Marktanteil, welcher sich überwiegend auf Geschäftskunden stützt. Im privaten Umfeld spielt RIM nahezu keine Rolle. Auch hier gibt es natürlich Ausnahmen. Jemand, der BB beruflich nutzt und kennt, könnte auch privat ein BB kaufen, weil er sich mit dem Gerät bereits auskennt. Aber das ist eher eine Ausnahme und ich bin - wie gesagt - bemüht, nicht die Details sondern das ganze Bild zu sehen.

    Aus der Perspektive der öffentlichen Wahrnehmung, stellt sich die historische Entwicklung so dar:

    1. Die Öffentlichkeit lernt das mobile Breitband kennen. Die Hardware hat ABER noch viele Tasten und wenig Display.
    2. Die Öffentlichkeit entdeckt das iPhone, welches neue Standards in Hinsicht auf die Userexperience setzt. (Displaygröße und Touchbedienung)
    3. Die Öffentlichkeit will nun die Touchbedienung nach Apple-Vorbild ABER nicht jeder will Apple.
    4. Jetzt rückt Android als Alternativlösung zum iPhone in das Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung.

    Betrachtet man beispielsweise Patentschriften oder Fachmessen, kommt man zu einer anderen historischen Wahrheit. Ich betrachte den Ablauf dagegen durch die Brille der breiten Masse.

    Und für die breite Masse klebt RIM noch immer bei Stufe "1": Viele Tasten kleines Display. Für die Öffentlichkeit sind Androiden quasi iPhones ohne Apfel und die üblichen Apfel-Allüren. Das zu "wissen", reicht vielen Käufern bereits für ihre Kaufentscheidung.

    Wie sich Phone 7 hier künftig positionieren will, sehen wir vielleicht heute bei der Mango-Präsentation. Auch dabei wird es entscheidend sein, welches Bild sich die breite Masse in der öffentlichkeit von Phone 7 macht. Man könnte daher auch von Image sprechen.
    Du hast es selber geschrieben, RIM hat einen Marktanteil von 13% das ist ja quasi "nichts". HTC wird damit vom Anwender überhaupt nicht wahrgenommen, kommt der Hersteller mit den meisten Telefonen doch nur auf 9%. Ganz ehrlich da hakt deine Argumentation. BlackBerry findet seit mehreren Jahren sehr erfolgreich den Weg aus den Taschen der Business Leute in die Hände der Privatpersonen. Gerade mit Geräten wie dem Storm oder jetzt dem Torch.
    Man darf dabei auch nicht vergessen, das auch diejenigen die im Beruf ein Blackberry haben zur Anwendergruppe vor allen Dingen der breiten Masse gehören. Denn viele davon verwenden ihr Telefon einfach, ohne dabei zu dem zu gehören, was man hier öfters mal als Poweruser bezeichnet.
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  11. 1. Wir = Du und ich und alle Anderen, die einen Blick auf den Markt werfen.

    2. Bitte beachte meine Abgrenzung und die Marktanteilstudie als zwei Paar Schuhe. Ich betrachte bewußt nur den individuellen, selbstbestimmten Kunsum. Die Studie betrachtet die aber die Verkaufszahlen aller Mobile Terminals insgesamt. Hier geht es um jedes 3.Welt GSM Phone nicht nur um Smart Phones. Zudem sind bei dieser Rechnung auch die Firmen als institutionelle Beschaffer dabei, die BB für die Mitarbeiter auswählen. Lassen wir alle Firmenkäufe Firmen außen vor und betrachten vom rest nur echte Smart Phones, bleibt vo 13 % BB Marktanteil nichts übrig und HTC ist die Nummer 1 oder 2.
    Geändert von Mobilant (24.05.2011 um 13:51 Uhr)
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  12. Da vor HTC noch Apple, Nokia, LG und Samsung liegen, bleibt HTC auf den hinteren rängen.

    Und die Statistik erfasst den Verkauf an Enduser. Es spielt keine Rolle ob das Firmen sind, die die Handys an ihre Mitarbeiter ausgeben. Diese Firmen gibt es auch beim iPhone und auch bei Android. Und was heißt eigentlich echte SmartPhones. RIM und WM hatten die meisten Funktionen und Bedienkonzepte schon lange bevor Android und iPhone kamen. BlackBerrys sind Smartphones im herkömmlichen Sinne. Ansonsten bestehe ich darauf das alle Androids mit mehr als drei Tasten (also alle Motorola Androids schon mal) auch aus der Annahme fliegen. Es lässt sich kein schlüssiges Argument gegen RIM finden, das nicht gleichzeitig auch Android stark einschränkt.

    Durch eine Vielzahl an Betrachtungsinterpretationen lässt sich das ganze auch nicht mehr darstellen. Genauso gut könnte man die These aufstellen, dass die Quelloffenheit und die hohe Hardwarefragmentierung die durch Android möglich ist und die hohe Hardwarefragmentierung bei Windows Mobile als logische Konsequenz das iPhone hatte. Schließlich gab es vor dem iPhone Touch Screen handys auch schon seitens HTC. Aber der Mangel an Anwendungen und die breit gefächerte inkonsistenz auf Windows Mobile haben bei den Kunden ein ABER ausgelöst, das Android versucht hat zu kompensieren. Doch in der ganzen Entwicklungszeit hat sich Android nciht durchsetzen können und um die Lücke zu schließen hat Apple das iPhone entwickelt und Android konnte erst mit der Werbemacht Google eine Minirenaissance erleben.
    <- Die Story ist genauso eine korrekte historische Interpretation. Eine nüchterne und sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema sieht aber anders aus.
    Geändert von KnightNoir (24.05.2011 um 11:53 Uhr)
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  13. RIM ist tatsächlich bei den Privaten halbwegs present - wenn auch nicht in dem Umfang wie iPhone und Android. Gerade der Blackberry-Messenger hat einige Suchthaufen von Anwendern produziert, der nicht zu unterschätzen ist. Allerdings leidet Blackberry unter ähnlichen Problemen wie Nokia mit Symbian - ich bin da gespannt ob sie die Kurve besser kriegen. Jedenfalls halten sich in meinem Bekanntenkreis tatsächlich Blackberry-User und iPhone-Besitzer die Waage - nur Android ist weit, weit vorn.

    Der Grund für die Offenheit von Android dürfte eher der sein, dass es so schnell möglich war ein System zu erhalten (Linux-Kernel gabs ja schon) und man sich für einige Entwicklungen der Unterstützung der OpenSource-Szene sicher sein konnte. Wie genau dabei auf Lizenzen geachtet wurde, wird jetzt ja gerichtlich geklärt (Stichworte: Java, Oracle, usw.) Anders wäre das Wachstum im Marketplace nicht zu schaffen gewesen, da Google im Gegensatz zu Microsoft kein weltweites Netzwerk an Software Evangelists unterhält, also mit proprietärer Software auf Entwicklerseite verhungert wäre (meine Meinung).

    Dass die Geräte von den Herstellern dann aber häufig trotzdem ganz ordentlich beschnitten werden ist jedoch auch nicht zu übersehen. In den USA wurden bereits einige Geräte ohne Unterstützung für Sideloading ausgeliefert, die Bootloader vieler Hersteller (Ausnahme aktuell eigentlich nur Sony Ericsson bei den neuesten und das auch nur ohne Branding) immer stärker gesperrt werden um das Rooting zu erschweren und im Android Marketplace ebenfalls in den USA jetzt Anwendungen zur Unterstützung von Tethering ausgefiltert werden, da die Netzbetreiber sich das extra bezahlen lassen wollen.

    Aus Sicht des "Normal-Users" ist nebenbei meistens noch immer ein Sony Ericsson ein Sony Ericsson und ein Motorola ein Motorola - was drauf läuft ist da vielen bis heute wurscht.

    Letzten Endes sieht es für mich aber so aus, dass ohne Custom ROMs und Hacking auch viele Android-Geräte immer stärker beschnitten werden was die Möglichkeiten des Users (nicht die Features des Betriebssystems) angeht.
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  14. Zitat Zitat von KnightNoir Beitrag anzeigen
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    Und die Statistik erfasst den Verkauf an Enduser. Es spielt keine Rolle ob das Firmen sind, die die Handys an ihre Mitarbeiter ausgeben.
    Wer sagt das? Ich beleuchte hier allein die Frage, wie und nach welchen Kriterien sich der Enduser für sein persönliches Smart Phone entscheidet. Firmen ITler entscheiden nach ganz anderen Kriterien. Und deshalb entscheide ich, gehören Kriterien und Kaufentscheidungsprozesse der institutionellen Beschaffung nicht hier her.

    FRAGE: Hast Du ein Blackberry?
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  15. Zitat Zitat von Mobilant Beitrag anzeigen
    Wer sagt das?
    Der Titel der Gartner Studie lautet Worldwide Mobile Terminal Sales to End Users in 1Q11

    Zitat Zitat von Mobilant Beitrag anzeigen
    Ich beleuchte hier allein die Frage, wie und nach welchen Kriterien sich der Enduser für sein persönliches Smart Phone entscheidet. Firmen ITler entscheiden nach ganz anderen Kriterien. Und deshalb entscheide ich, gehören Kriterien und Kaufentscheidungsprozesse der institutionellen Beschaffung nicht hier her.
    Ja weil sich die Entscheidungsfindung bei Firmen nicht ergibt, aber man sollte dennoch diesen Anteil nicht einfach blind aus dem Marktanteil rechnen. Du gehst davon aus, dass diese Gruppe ausgenommen, der Marktanteil zusammen schrumpft. Dagegen könnte man dann behaupten das gleiches für Android gilt. So funktioniert das aber nicht.

    Zitat Zitat von Mobilant Beitrag anzeigen
    FRAGE: Hast Du ein Blackberry?
    Ich hatte privat ein Blackberry. In meinem Freundeskreis sind inzwischen 7 Leute die von Android/iPhone auf Blackberry umgestiegen sind. Die größere Teil meiner Kollegen die kein Firmengerät haben, benutzen ebenfalls Blackberry. Mein Vater nutzt blackberry... ich könnte das so weiter aufzählen. Bei meiner Nichte in der Schulklasse (10. Klasse also alle um die 15/16 Jahre alt) sind Blackberrys gerade sehr in.

    Es ist einfach nicht richtig anzunehmen, dass die Dinger keiner benutzt.
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  16. zu 1. "End User" bedeutet nicht Privatkunde. Mit "End User" ist der Endkunde gemeint welcher das Phone nicht zum gewerblichen Weiterverkauf erwirbt. Den Begriff End User verstehe ich als eine Abgenzung vom Handelskunden.

    zu 2. Du hattst ein Blackberry. Was hast Du jetzt? Und warum hast Du das BB aufgegeben?

    Ich sage nicht, das KEIN Privatanvender die Dinger benutzt, aber ich bin sicher, es sind sehr wenige, Tendenz fallend. Ich Beobachte die Abwanderung zu kapazitiven Touchsreens und höre mir dann immer an, wie leicht und selbstverständlich das neue iPhone zu bediienen ist und wie schrecklich das alte Blackberry doch war.
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  17. Zitat Zitat von Mobilant Beitrag anzeigen
    zu 1. "End User" bedeutet nicht Privatkunde. Mit "End User" ist der Endkunde gemeint welcher das Phone nicht zum gewerblichen Weiterverkauf erwirbt. Den Begriff End User verstehe ich als eine Abgenzung vom Handelskunden.
    Richtig. Aber es ist für die eigene Kaufentscheidung unerheblich. Schau dich mal im Blackberrystore um und wie der Zubehör Support aussieht. Die Menge an nicht Business Apps steigt rasant. Aber deiner Meinung nach schießen sich die Entwickler da auf ein fallendes System ein. Das passt einfach nicht!

    Zitat Zitat von Mobilant Beitrag anzeigen
    zu 2. Du hattst ein Blackberry. Was hast Du jetzt? Und warum hast Du das BB aufgegeben?
    Ich habe jetzt ein SGS weil mein Chef es mir gibt und ich nicht einsehe zwei Handys mit mir rum zu tragen. Wäre das nicht der Fall, würde ich weiterhin ein Blackberry mein eigen nennen.

    Zitat Zitat von Mobilant Beitrag anzeigen
    Ich sage nicht, das KEIN Privatanvender die Dinger benutzt, aber ich bin sicher, es sind sehr wenige, Tendenz fallend. Ich Beobachte die Abwanderung zu kapazitiven Touchsreens und höre mir dann immer an, wie leicht und selbstverständlich das neue iPhone zu bediienen ist und wie schrecklich das alte Blackberry doch war.
    Nein genau genommen sagst du gar nichts. Du präsentierst zwei Zahlen, die belegen das Blackberry 1. Mehr Geräte verkauft hat, als im Vorjahr und 2. so viele Geräte verkauft wie kaum zuvor. Deine These der fallenden Verteilung unter Privatkunden, hast du haltlos in den Raum gestellt.

    Wenige sekunden Googlen strafen dich lügen: http://www.mobilehighlights.de/news/...liebter/216531

    Zu mal deine These ja genau Konträr der Realität ist. Blackberry hat seit 2 Jahren stetiges Wachstum. Selbst wenn man annimmt das 80% davon Firmenhandys sind, so ist der Anteil der Privathandys dennoch stark gewachsen über die letzten zwei Jahre. Da du deine Annahme nicht belegt hast, möchte ich mal zahlen sehen. Ohne die müssen wir davon ausgehen, das Android, iPhone und Co, die gleiche Verteilung auf Firmen- und Privatkunden hat, wie blackberry. Nur weil du sie nicht betrachten möchtest kannst du nicht einfach diese These einwerfen. Der nächste der dann Android nicht betrachten will behaupten dann einfach "Ja aber das sind ja alles Firmenhandys."
    0
     

  18. Die Meldung aus Deiner Quelle ist 1 Jahr alt. http://www.mobilehighlights.de/news/...liebter/216531

    Das Abgebildete Gerät ist ein Storm. Die Leute die ich kenne bekommen von der Firma natürlich nur die fürchterlichsten Tastengeräte, bei denen alles abgeschaltet ist, was Spaß machen könnte. Privat kaufen sich die leute sich dann noch ein iPhone.

    Ich bemühe mich den gesamten Konsumenten-Schwarm in seiner Bewegung zu sehen und nicht die drei kleinen Fische zu finden, die andersrum schwimmen. Ich kenne Deine Perspektive und Dein Umfeld nicht. Möglicherweise würde ich die Dinge genau so sehen wie Du, wenn ich Deine Perspektive hätte. Nach allem was ich sehe, bewegt sich der Schwarm derzeit aber anders. Er kann aber auch jederzeit umschwenken und die Richtung ändern.

    Nach allem, was ich sehe und dass ist nur ein kleiner Teil des Schwarms schließe ich dass Blackberry derzeit zunehmend unter den Tisch fällt.
    Geändert von Mobilant (25.05.2011 um 11:04 Uhr)
    0
     

  19. Die Quelle deiner These.... ach warte du hast ja gar keine.

    Meine these ist: Android und iPhones werden von den Firmen selbst gekauft um die Statistik hochzuziehen. Die meisten Leute laufen in Wirklichkeit mit nem Nokia 5210 durch die gegend.
    <- Genauso belastbar wie deine Aussage momentan.

    Wenn du mir in deiner Umgebung eine representative Zahl von leuten zeigst ( also über 100 000) die deine These unterstützen, habe ich da kein Problem mit. So lange ist und bleibt es dein Eindruck. Ich hab einen Bericht geliefert und die Zahlen interpretiert die von Gartner präsentiert werden. Die zahlen unterstützen deine These nicht, denn dort wird nicht beschrieben in welchem Anteil das Firmenendkunden oder Privatendkunden sind. Alle deine Auslegungen sind damit erstmal hinfällig.
    0
     

  20. wie du wp7 runter machtst ist schon heftich alle leute die ich kenne sind mit ihren wp7 zufriden.(und mögen die optik)
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