Viele kennen es, einige haben es schon. Das schicke Ledercase vom spanischen Hersteller Piel Frama, an den an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung bei dieser Review geht.



Verpackung


Inhalt

Erhalten tut man das Ledercase für das SPV e200 zusammen mit einigen Informationsbroschüren, einem Gürtelclip und einem Schrauberset zu dem wir später noch kommen, in einer einfachen aber schönen Pappschachtel in der man es auch gut aufbewahren könnte wenn man es nicht benutzt. Dass das Case hangearbeitet ist sieht man sofort auch mit ungeschultem Auge an der Qualität der Nähte und des Schnittes, denn keine Frabikware anderer Hersteller kommt auch nur annähernd daran heran. Das echte Leder ist gut gegerbt worden und schön gleichmässig eingefärbt. Mit einem Druckknopf lässt sich das Case verschliessen, so dass das SPV e200 durch die im Deckel und Boden eingearbeiten Kunststoffplatten gut vor Stössen geschützt wird. Alle Knöpfe und die Kameralinse mit Portraitspiegel auf der Rückseite sind ausgespart worden sowie der SD/MMC-Slot, Die Headsetbusche und der USB-Connector. Der Infrarotport ist eh zugänglich da das SPV e200 von oben her ins Case geschoben wird. Im Deckel des Ledercase findet sich Platz für zwei MMC/SD Karten sowie darunter in einer Aussparung z.B. für eine Notgroschen-Geldnote.
Der echte Clou am Ledercase von Piel Frama ist aber der Gürtelclip. Dieser ist an einer 8-strahligen Sternschraube befestigt und kann so 360° in beide Richtungen jeweils in 8 45° Schritten gedreht werden, um jedem Benutzer gerecht zu werden. Der Clip selbst befestigt sich äusserst leich an dieser Sternschraube, sistzt aber dennoch bombensicher und kann mittels eines Druckschiebers gelöst werden. Der Clip ist geschlossen, das heisst, er hällt nicht mittels Federkraft am Gürtel sondern die Feder verschliesst lediglich den Clip. So kann das Piel Frama Ledercase auch an einem Rucksackträger oder einer Gürtelöse befestigt werden ohne dass es an Halt und Sicherheit einbüsst.
Wer den Gürtelclip nicht braucht kann dies mittels des mitgelieferten Schraubers im Handumdrehen ablössen und mit einem flachen, unauffälligen Knopf ersetzen so dass das Ledercase nicht mehr Platz braucht als das nackte SPV 200 selbst.
So scheint alles ganz wunderbar zu sein, doch drei kleine Kritikpunkte habe ich. Erstens ist das SPV e200 nicht mehr in der Dockingstation synchronisierbar, weil das Leder zu dick ist. Dies scheint jedoch bei allen Ledercases ein Problem zu sein. Zweitens ist das Display nicht mit einem durchsichtigen Kunststoff geschützt obschon es aber mit LEder eingerahmt wird. Das bringt mich gleich zum dritten Punkt, denn dieser Lederrahmen überdeckt unter dem Display die Softkey-Knöpfe teilweise, was sich ab und zu ziemlich Störend auswirkt. Ich hoffe dies lässt sich mit der Zeit wenn das Leder geschmeidiger wird ändern, ansonsten überlege ich mir den Rahmen unter dem Display zu entfernen
Farblich gibt es das Ledercase ind Schwarz, Braun udn Braun mit schwarzem Deckel, sowie in teureren Versionen mit Deckeln aus Straussen- bzw. Krokodilleder. Ich muss jedoch nicht nur aus Natruschutzgründen dringendst von Straussen und Krokodilleder abraten, nämlich weil Reptilienleder erfahrungsgemäss sehr oft "fischelt" und Straussenleder schlicht so anspruchsvoll ist, dass es sehr leicht brüchig und somit unschön werden kann.
Alles in allem ein gutes Case was trotz einer kleinen Kritik jedem wärmstens zu Emfpehlen ist.

Bewertung & Erwerb

Verarbeitung
Ausstattung
Nutzen
Leistung
Gesamteindruck


Hersteller:Piel Frama

Preis:€ 50.- bei Piel Frama.net