Dies ist ein Spiel für Smartphones (Nicht Touchscreen Geräte) und PocketPCs (Touchscreen Geräte)

Flux Challenge als Wipeout-Clone ist ein innovatives Rennspiel. Als Spieler, die Krone der Meisterschaft auf den Kopf zu bekommen, ist realisierbar. Doch darf man das Spiel an sich auch so loben?


Rennspiel- Durch und durch
Flux Challenge zählt wohl als reinrassiges Racing- Game. Der Reihe nach Rennen fahren, dem Sieg entgegenlenken oder doch noch in dem letzten Abschnitt alles verlieren. Klar ist wohl erst einmal, dass dieses Spiel für Rennspieler gedacht ist. Personen, die am Thema völlig desinteressiert sind, lassen sich sicher schwer dazu überreden Flux Challenge durchzuspielen.

Die Geschichte des Rennsports, neu aufgearbeitet
Bevor man mit dem spielen beginnt, beschäftigt man sich zuerst mit dem Hintergrundgeschehen. Von Nöten ist es sicher nicht, doch es lockert das ganze auf und lässt das Spiel nicht so monoton dastehen. Hierfür hat PDAmill gesorgt. Im Menüpunkt ?Help? können sie die ganze Entstehungsgeschichte dieses augegewöhnlichen Rennsports nachvollziehen.
Man erfährt, dass dieser Sport der ?heutigen? Zeit seinen Ursprung in den 20er Jahren hatte, als erste magnetische Forschungen betrieben wurden. Dann nahm die Geschichte seinen Lauf. 1990 wurde ein Geschwindigkeits- Rekord mit 320.9 mph aufgestellt. Dieser wurde in den Jahren darauf immer wieder übertrumpft. Scherzhafter Weise lernt man auch, dass die ersten Ideen eines Magnetrennens im Jahr 2004 aus einem Videospiel stammten. Das erste Rennen wurde dann 2016 ausgetragen und von einem gewissen O. Hachinobe gewonnen. Nun entstanden weiter Strecken rund um die Welt. New York oder Stockholm sind nur einige Metropolen dieses Rennsports. Im Jahr 2025 kam der Schock für die Flux- Anhänger. In einer Saison kam der erste Gewinner eines Magnetrennens, O. Hachinobe, tragisch um sein Leben. Die Flux- Rennen waren vorerst von der Bildfläche verschwunden. Doch es sollte nicht lange dauern, als im Jahr 2028 der Sport mit neuen Regeln frisch auflebte. Es entstand die ?Foundation of World Flux Federation?, sodass wir ?heute? im Jahr 2029 leben und die World Flux Challenge bestreiten, um an die grandiosen Meisterleistungen unserer Vorgänger zu erinnern und anzuknüpfen.


WFF Rennen ? die Spielmodi
Es lassen sich 3 Arten von WFF- Rennen (World Flux Federation- Rennen) austragen. Der Übungsmodus, ein Zeitfahren und der Karrieremodus.
Zum Üben stehen in alle bis dato freigeschalteten Rennboliden und Strecken zur Verfügung. Es lohnt sich, diesen Modi des öfteren zu nutzen, da es später von großem Vorteil ist, die Strecken zu kennen. Wer mit seinen Freunden um die beste Zeit fahren will, kann dies auch an einem PDA tun. Der Geist der besten Zeit tritt gegen Sie immer auf einer Strecke zu jeder Tages- und Nachtzeit an. Am wichtigsten und nicht zu vergessen ist wohl der Karrieremodus.

Wie der Rennneuling an den Sport herangehen muss
Der Karrieremodus baut sich aus 4 Saisons zu je 6 Rennen auf. Seit der Gründung der WFF ist es Pflicht, dass jeder Teilnehmer eine gewisse Teilnahmegebühr zu zahlen hat. Als sei dies nicht schon Abzocke genug, muss vor jedem Rennen ein offizielles World Flux Federation Magnetschiff gemietet werden. Insgesamt stehen 6 Schiffe zur Verfügung. Vom einfachen kostenlosen Schiff, mit dem ironischen Untertitel, ?man bekommt was man bezahlt?, bis hin zum absoluten Gewinnerschiff - dem Jaguar unter den Flux Boliden.
Wenn die obligatorischen Dinge erledigt sind, kann es an den Start gehen. Gesteuert wird auf mehrere Varianten. Die einfachste Variante ist auch die bekannteste. Die Hardwaretasten. Wissen muss man allerdings, dass diese hochmodernen Schiffe ohne Gas und Bremse auskommen. Dies wird automatisch geregelt. Ihre Aufgabe besteht ?lediglich? darin, das Schiff in der Magnetröhre mit links, rechts, oben und unten zu halten. Stößt man an die Innenwand der Röhre, verliert man Geschwindigkeit. Das Schiff an sich ist jedoch mit einem sogenannten ?Unzerstörbarkeits- Sicherheits- System? ausgestattet.
Eine weitere Steuerungsmethode wäre das Leiten des Schiffes, mit Hilfe von Drücken auf den Touchscreen um das Schiff, je nachdem in welche Richtung man will. Welche Methode man bevorzugt muss man wohl selber herausfinden.
Überall in der Röhre verteilt findet man rote und grüne Balken. Die roten bremsen beim Durchfahren, die grünen geben einen zusätzlichen Geschwindigkeitsbonus. In einigen Magnetröhren befinden sich grüne Bällchen, die wohl wichtigsten Boni. Mit ihrer Hilfe ist jedes Schiff in der Lage, für 3 Sekunden einen ?Boost? einzulegen.
Hat man ein Rennen heil überstanden ist nur noch die Frage der Punkteverteilung zu klären. Überraschung. Es gibt keine Meisterschaftstabelle mit Punkten. Für einen Sieg erhalten sie lediglich ein Preisgeld. Das Ziel des Spieles ist es nämlich, mit Hilfe eines gewaltigen Kapitals auf die ?Grand Flux? Strecke zu gelangen. Der Traum eines jeden Piloten. Wer hier gewinnt, darf sich auf immer und ewig Meister nennen und den Flux Cup in den Händen halten. Doch bis dahin ist es wie gesagt ein weiter Weg.

Der Kampf um die Pixel- Krone
Flux Challenge bietet laut PDAmill die beste Grafik für ein Pocket PC Spiel. Vorerst ist diesem nichts entgegenzusetzen. Die Schiffe wirken detailliert und glatt. Das Gute an der Sache, dass endlich einmal auch die generischen Vehikel gut aussehen. Anders als bei GTS Racing Challenge, wo die Mitstreiter einem Pixelhaufen ähneln.
Der Spieler kann zwischen einer Cockpitansicht und der Verfolgerperspektive wählen.
Um das Spiel aber in den höchsten Grafikeinstellungen noch ruckelfrei spielen zu können, ist ein PDA der neuen Generation Pflicht. Daher ist es sinnvoll in den Einstellungen ?Dithered Textures? und ?High Poly Models? auszuschalten.
Der Sound ist auch nicht von schlechtem Hause. Komponiert von Jason Surguine und einstellbar in der Qualität von ?low? bis ?high?. Auf nicht mehr ganz aktuellen PDA?s sollte man auf ?low? heruntergehen. Auch positiv zu bewerten, ist die freie Belegung der Hardwaretasten.

Fazit
Flux Challenge hat mir auf Anhieb gefallen. Mit Schnelligkeit durch Magnetröhren flitzen macht riesigen Spaß. Nur der Aufbau des Karrieremodus verwirrt auf den ersten Blick. Nach ein paar Rennen hat man den Kniff aber schnell begriffen.
Alles in allem ein gelungenes Spiel. Und für jeden Rennsport begeisterten, der auch mal etwas innovatives probieren will, eine echte Überlegung wert.

Bewertung & Erwerb

Performance
Sound
Grafik
Spielspass
Gesamteindruck


Hersteller: PDAmill

Preis: 15.60 Euro für PocketPC

7.78 Euro für Smartphone

Download: PocketPC und Smartphone