Artikel: Online-Petition gegen schlechte Arbeitsbedingungen bei den Smartphone-Herste Artikel: Online-Petition gegen schlechte Arbeitsbedingungen bei den Smartphone-Herste
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  1. ultima optima Gast
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  2. Ein Fairtrade-Handy?
    Ich fragte mich neulich, warum es sowas nicht gibt. Ich fänd's gut, und ich find's auch gut, dass dieses Thema zur Sprache kommt.
    Am Liebsten nicht nur für Telefone, sondern für den gesamten Elektronikbereich, denn ich befürchte, auch dort ist, was die Behandlung der Arbeitskräfte angeht, einiges im Argen.
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  3. Nicht nur die Arbeitskräfte, auch die Ressourcen, die für die Halbleiter gebraucht werden, werden unter unmenschlichen Bedingungen gefördert: www.bloodinthemobile.org
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  4. 11.05.2012, 09:16
    #4
    Natürlich würde ich ein solches Fairtrade-Handy begrüßen, wer würde das nicht? Ich glaube jeder User müsste da auch sein Kaufverhalten ändern, wenn die Handys dadurch teurer werden. Denn man muss sich die Frage stellen, muss es wirklich jedes Jahr das aktuellste Smartphone sein? Oder kann man nicht doch auch mal mehrere Jahre mit dem selben Gerät auskommen? Denn dieses Verhalten hat ja nicht nur Auswirkungen auf den Herstellungsmethoden, sondern auch auf den Rohstoffverbrauch und den Berg an Elektronikschrott auf unserer Erde.

    Bezüglich der Preise möchte ich noch bezweifeln, dass es für den Endkunden unbedingt teurer werden müsste. Die Hersteller könnten auch einfach Ihre hohen Gewinnmargen zugunsten einer Humaneren Fertigung verringern.
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  5. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang das Thema "Geplante Obsoleszenz" (= Geräte absichtlich so bauen, dass sie kaputt gehen und ersetzt werden müssen). Sucht mal auf Youtube danach. Ob es Handys betrifft, weiss ich nicht, aber ich könnte es mir durchaus vorstellen.
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  6. 11.05.2012, 11:15
    #6
    Also wenn ich mir die Herstellungskosten für ein iPhone anschaue, dann glaub ich nicht, dass sie deutlich teurer wären mit fairen Herstellungsbedingungen. Das meiste Geld fließt in die Werbung und die Chefetagen. Das sollten sich vielleicht mal die überlegen, die immer große Werbekampagnen fordern.
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  7. Evertonian Gast
    "Geplante Obsoleszenz" kann ich bei Nokia nicht sehen, da rennen meine alten Symbians immer noch und ich hatte sie doch 2 Jahre täglich im Einsatz und jetzt doch teilweise recht oft, egal ob E51, E71, ... rennen alle wie eine 1 immer noch wie am ersten Tag.

    Das Nokia, SonyEricsson und co dazu gezwungen wurden auch in Billiglohnländern zu produzieren ist das gleiche wieso einst Adidas und Puma dazu gezwungen wurden ... der Preisdruck wird zu groß, das man in Europa noch produzieren kann und mithalten kann mit den anderen die in China fertigen lassen, traurige Entwicklung, aber leider ist die kaum aufzuhalten. Wie oft ich blöd angeschaut wurde als ich noch sagte ich kauf mir lieber ein E71 alleine schon deshalb weil es in Europa produziert wird nicht wie iPhones in China unter widrigen Bedingungen. Ich denke der Mehrheit ist es egal wo ihr Handy, Fernseher und Co zusammengebaut werden Hauptsache er Preis stimmt.
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  8. 11.05.2012, 12:51
    #8
    Das ist doch Blödsinn. Wo ist denn bitte der Preisdruck wenn ich für einen Schuh teilweise 100€ und mehr hinlegen soll? Das ist das selbe wie bei den Handys, da stopfen sich manche die Taschen auf Kosten anderer voll. Nokias schwächelnde Marktposition beispielsweise kommt nicht daher, dass sie zu lange in Deutschland produziert und dann nur nach Osteuropa abgehauen sind, sondern von falschen strategischen Entscheidungen. Aber die die das zu verantworten haben müssen nicht für Hungerlöhne arbeiten und in Baracken hausen.
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  9. Samsung hat sogar schon einen preis dafür bekommen, dass die angestellten dort due schlechtesten Arbeitsbedingungen die.
    Aber es is doch mittlerweile bei jeder 2ten Firma so, dass sie im Ausland produzieren lassen.
    Sogar entwicklerfirmen wie zb Gameloft oder 2k lassen ihre Portierungen in China machen, wo die Programmierer fast nix bekommen. Und trotzdem werden dann zb für Splinter Cell 5€ verlangt...
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  10. 11.05.2012, 13:58
    #10
    @evertonian, Sorry aber das ist Quatsch. Natürlich wird keine Firma ihre Produkte zum Selbstkostenpreis verkaufen, aber die aufschläge, die da draufkommen, sind unverhältnismäßig. Ein Beispiel: eine bekannte arbeitet bei einem bekleidungsgroßhändler, ich habe mal die Listen mit den EK und VK-Preisen gesehen, da sind preisaufschläge von bis zu 500% und mehr drauf. Und wir wissen alle, dass Bekleidung zum Großteil aus Asien kommt. Wo ist da bitte noch das Verhältnis?? Bei den VK-Preisen sollten doch wohl menschenwürdigere herstellungsbedingungen drin sein!
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  11. Evertonian Gast
    So Quatsch ist das auch nicht - hätte Nokia nicht einges an Kapital aufgebaut wären sie heute schon weg vom Fenster. Puma/Adidas mussten einst sehrwohl auswandern mit der Produktion da man mit Nike & Co nicht mehr mithalten hätte können, es hilft mir nichts wenn ich zwar gleich teuer anbieten kann, aber der Konkurrent macht damit das x-fache an Kohle und kleistert mich mit Marketing auf Dauer an die Wand weil mir die Kohle dazu fehlt. Im kleinen kann das schon klappen sich mit exklusiverem zu etablieren und damit zu Punkten.

    Das die meisten Konsumenten nach Preis/Leistung einkaufen egal woher das Zeug kommt ist fakt, außer es betrifft Sachen die gerade im Trend sind und deshalb gekauft werden, ist zwar dann der Preis nicht so wichtig, aber die Herkunft immer noch egal. ... traurig aber wahr, und das Konzerne keine Samariter sind sondern Kohle machen wollen ist wohl auch jedem klar.
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  12. 11.05.2012, 16:30
    #12
    Das Hauptproblem sind wir, wir schreien Abzocke wenn etwas ein wenig teuerer ist, oder nicht relative schnell nach Erscheinung massiv günstiger wird. Trotzdem muss jeder sofiel haben dass er gar nicht mer weiss was damit anfangen... Gibt es im supermarkt mal keine Tomaten weil diese ausverkauft sind wird das gleich ein Fall für den Konsumentenschutz, dass man allerdings mit dem Essen das man in Europa und Amerika wegwirft (es muss ja mehr haben als nötig, es darf nie ausverkauft sein, eine Tomate wird nach xh weggeworfen und nicht erst wen sie faul ist) würde ausreichen um den Hunger der Welt zu stillen.

    Darum sage ich das Probelm sind nicht die Konzerne, das Problem sind wir Menschen (welche zum Teil auch Konzerne leiten) wir waren schon immer gierig und es wird immer schlimmer. Man sollte sich aber mal bewusst werden das jede Aktion eine Reaktion mit sich bringt (Das einfachste ist hau ich x auf die Fresse macht die ihm weh und mir meine darauf fileicht auch, ausser ich bin so fiel stärker das sich der andere nicht wehrt, sehr stark vereinfacht entspricht das der Situation Grossunternehmen zu Arbeiter in einem Enticklungs/Schwellenland). Sprich kaufe ich ein billig produziertes Produkt muss das jemand mit weniger Mitteln zusammenbauen (wie drastisch die der mensch bereit ist die Mittel zu streichen sieht man z.B. in Bangladesch auf einem Schiffsschrottplatz, Foxcom, Textilfabriken). Fülle ich meinen Tank mit Bio-Diesel steigen in einem armen Land die Lebensmittelpreise (den da kann günstig angepflanzt werden und Gemüse oder zumindes der Platz den sie breuchten um selbiges zu erzeugen sind der Rohstoff für Biodiesel) was zu noch mehr Hunger bei den ganz armen führt. Sahmen die man als Hilfsgüer sendet sind so Manipuliert das sie nur einmal wachsen d.H. nahme ich die Körner jedes 10. maiskolbens zum Ansähen fürs nächste Jahr wächst daraus nichts mehr.

    Das ist auch der Grund warum ich Leute verachte die vollig ohne Bezug oder Respekt gegenüber den Leuten die uns unser bequemes und angenehmes Leben ermöglichen über deren schaffen lästern und es in den Dreck ziehen. Aber gleichzietig immer mehr wollen und dafür möglichst gar nichts zahlen... Leute ihr seid es die den Hunger verursachen, und dan aus schlechtem Gewissen mal einen Huni spenden ist ein Tropfen auf den heissen Stein.

    Will man etwas an dieser Situation ändern hilf nur eines, bewuster leben und die eigenen Ansprüche an Materielle Güter etwas senken, dafür wider etwas mehr auf das Zwischenmenschliche wert legen. Die ganzen fairtrade Sachen und wie die alle heissen bringen nur wenig, solange wir nicht umdenken wird sich nur sehr wenig ändern....

    Aber das betrifft uns alle und eigentlich wissen wir das auch alle, aber es ist halt sehr schwer errungenschaften wider herzugeben. Das schliesst mich mit ein.

    Gruss Mark

    P.S. ein Unternehmen das heute mit zu wenig Gewinn arbeitet hat zu wenig für Werbung und um die Aktionäre zufrieden zu stellen.

    P.P.S. So ein Blödsinn ist das mit dem Preidruck bei Turnschuhen auch nicht (auch wen da Margen von 200% gefahren werden), aber wer zieht den heute bitte einen Tennisschuh an mit dem nicht mindestens Roger oder Nadal gespiehlt haben?

    Die andere Strategie ist das der der billig produziert temporär die Preise senkt... aber nur so lange bis der andere konkurs ist.
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  13. Evertonian Gast
    das P.S. und dazu das P.P.S. ... ist genau das was ich gesagt habe mit mehr Kohle für Werbung und Co ... ein Roger Federer kostet auch was
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  14. 12.05.2012, 12:08
    #14
    Hah dir ja such night widersprochen...
    Sent from my Lumia 800 using Board Express
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  15. 24.05.2012, 23:40
    #15
    Wenn diese Entwicklung nicht gebremst wird, trifft sie all unsere Arbeitsplätze irgendwann:
    Büroarbeiten und Banktätigketen können dank Internet und Cloud in Billiglohnländer ausgelagert werden, mit den Call Centern in Fern- und Nahost wird das ja schon vorgemacht; unsere Kleidung, unsere Nahrung, unsere meisten Bedürfnisse können durch das Internet auch durch ferne Firmen versorgt werden, ohne dass wir noch Einblick in die Produktion haben und die genauen Bestandteile wissen. Durch Outsourcing werden immer mehr Arbeitsplätze wegfallen und wir entwickeln uns nach für nach weiter hin zu einem Billiglohnland, der Trend ist ja schon seit Jahren erkennbar.

    Die, die sich noch in Sicherheit wiegen, die Augen verschließen oder mit dem Finger auf andere zeigen, werden in Zukunft vielleicht um ihren Job bangen. Zunehmende Technisierung und Verfeinerung werden dazu führen, dass weitere Arbeitsplätze wegfallen. Die Niedriglohnländer werden ständig wechseln, denn die Unternehmen haben heute keine Standortbindung und Verantwortung den Arbeitnehmern gegenüber mehr. Sie ziehen um, wenn Gewerkschaften gebildet werden und die Löhne steigen.

    Das Schlimmste: Fast alle ziehen in Länder, in denen Pressefreiheit, Menschenrechte und Demokratie nichts zählen, um so ver den Augen der Welt geschützt durch korrupte Machthaber ihre Gewinne zu maximieren. Immer mehr von uns in Deutschland können nur noch am Fernseher das Leben der Anderen betrachten und sich wünschen, ein Stück davon auch mal zu erleben. In den Billiglohnländern ist meist nicht einmal das möglich.
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