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In naher Zukunft wird es bestimmt etwas wie ein "Fair-Trade"-Logo auf Handyverpackungen geben mit der Versicherung keine fremden Patente, Lizenzen oder Geschmacksmuster mit dem Kauf des Produkts zu verletzen. ;-)
Hätte Google darauf geachtet, dass sie keine Fremden Patente verletzen, hätte Microsoft ja nicht klagen müssen. Irgendwie ist Google also selber Schuld. Aber warum hat Microsoft nicht direkt Google verklagt? Aus strategischen Gründen oder weil Google nicht selber mit Android Geld verdient (...sondern nur über den Android-Market)? Weiss das jemand?
Diese Art der Patentausbete ist meiner Meinung nach echt MIES! Kann man nicht mal beim Patentamt nachschauen, ob diese angegebenen Patente nicht doch ein wenig zu allgemein sind?
Sorry aber ich finde sowas sollte der Menschheit kostenlos zur Verfügung gestellt werden, damit würde der Fortschritt an Geschwindigkeit zunehmen...Aber naja, einer perfekte Welt ist es ja nicht. Trotzdem finde ich, wenn Google Patente verletzt sollen die das Geld dafür zahlen, geht anderen Firmen nicht anders.
@gorgooger Du kannst sicher sein das sich damit Anwälte befasst haben die was von Ihrem Fach verstehen.Wenn es die Möglichkeit gegeben hätte wäre Samsung sicher nicht so leicht darauf eingegangen.
Ich finde diese Lizenzabkommen gut, zumal jetz Samsung Microsoft Patente nutzen kann und anders rum.Das stärkt meiner Meinung nach eher den Markt, als ihn zu behindern.
Und ohne Patente würden viele Firmen auch nicht mehr forschen, ich würde es auch nicht wollen das andere Leute einfach drauf warten bis ich mit meiner Arbeit fertig bin und dann munter drauf loskopieren.
@gorgooger
Kleines Beispiel: Firma A investiert in Forschung und erfindet eine Spitzensache, lässt sie sich patentieren und bringt das Produkt für 100€ auf den Markt. Das Ding wird ein Erfolg und die Firma kann vom Gewinn wieder Geld in die Forschung und Verbesserung des Produkts stecken.
Nun kommt aber Firma B klaut und kopiert das Produkt von Firma A einfach, bevor diese Erfolg damit hatte, und kann es billiger anbieten, da ja keine Forschung betrieben werden musste, d.h. weniger Kosten bisher im Betrieb und sie bringen ein ähnlich tolles Produkt für 80€ auf den Markt. Die ganzen Leute auf der Welt, denken sich nun Geilomat, das Produkt B ist ja fluffige 20 Tacken billiger, ist gekauft. Die Folge ist Firma A verkauft nicht genug, bekommt die evtl. hohen Entwicklungskosten nicht mehr rein und kann nun nicht mehr forschen, entwickeln und verbessern. Firma B hat eh keinen Plan von Forschung, nur von Plagiat! Und jetzt erkläre mir mal wie freies Wildern von Ideen und Patenten den allgemeinen Fortschritt voran bringt...
"Nachdem Microsoft im Smartphonemarkt nichts zustande gebracht habe, versucht das Unternehmen, mit rechtlichen Mitteln Profite aus den Erfolgen anderer zu schlagen und stelle sich damit Innovationen in den Weg", kommentierte Google das Lizenzabkommen. Irgendwie klingen die Kommentare von Google wirklich sehr kindisch. So aehnlich verhaelt es sich mit VP8/WebM und Co. Google sollte mal sich genauer mit den Themen beschaeftigen, die sie anpacken wie bspw. Android, VP8, Wave und co. (keine Frage, Know-How in Sachen Suche haben sie, und mit Sicherheit sind diese durch Patente abgesichert).
außerdem ist das doch kein blockieren, ich mein natürlich kostet das was, aber 5$ pro smartphone mehr sollte doch noch vertretbar sein? Besser als Apple die einfach den Verkauf stoppen lassen!
Hier geht es - so viel ich weiss - wieder einmal um das Problem der amerikanischen Trivialpatente und nicht um eine patentierte Innovation; also Patente im Stil von "Download mit einem Klick starten". Solche Patente sind - glücklicherweise - bei uns in Europa (noch) nicht möglich. Google will sich nicht an die amerikanischen Spielregeln halten, und kommt nun dafür an die Kasse. Ein Rechtsstreit in Amerika ist halt auch immer eine kostspielige und unsichere Sache, daher werden Samsung und HTC lieber diese Lizenzkosten zahlen als Heerscharen von Juristen. Ich würde es sehr begrüssen, wenn Google eine Diskussion um die unsinnigen amerikanischen Trivialpatente in Schwung bringen könnte.
@hammerhai7 und was passiert wenn Firma A auf Grundlagen von Firma C die Forschung betrieben hat? Dann wäre Firma B der klare Sieger, aber alle hätten was davon.Das heutige Problem ist die Geldgier, nicht die Patente.
Hey Litzensierungen sind für mich der einzige faire Weg. Nur so bekommt ein Erfinder auch seine Entwicklungskosten gedeckt und verdient darüber hinaus noch etwas ( zu fiel) Geld was die meisten Menschen dazu anstiftet ihr Hirn wider einmal zu benutzen ;-). Was man allerdings vorschreiben müsste, ist meiner Meinung nach das jedes Patent lizensiert werden muss. Damit keine neue Technik in der Schublade verstaubt (z.B. weil irgend wer Patente die im nicht passen von kleinen Firmen aufkauft und verschwinden lässt). So bekommt der Entwickler sein verdientes Geld ohne das der Wetbewerb ausser Kraft gesetzt wird. Von daher begrüsse ich Microsoft s Einstellung zu Lizenzen, die andere grosse Softwarefirma behällt lieber gleich alles für sich und verunmöglicht so einen Wettbewerb und somit weiterentwicklung in diesem Gebiet. @ CAoZ Solanfge wir Menschen Insdiviuen sind (was hoffentlich so bleibt) wird es nie annähernd perfekt sein. Nur schon aus den einfachen Grund das mir eventuell etwas das für dich perfekt ist gar nicht gefällt.
Eine gute Lösung durch Lizenzabkommen, Streitigkeiten bezüglich Patenten so zu regeln. Fragwürdig ist nur, dass Microsoft an den Android Geräten von HTC und Samsung, mehr Geld verdient an MS Phones.
Na ja, es wäre mal interessant zu sehen wieviel Nokia, Samsung und Motorola an ihren Mobilfunkpatenten verdienen in Relation zu dem was sie an den Geräten an sich verdienen. Die drei haben in dem Bereich ja sehr große Portfolios und es kann niemand irgendein Gerät bauen, dass moderne Mobilfunktechniken nutzt ohne Patente dieser Firmen zu lizenzieren.Ansonsten wäre ich bei der Frage der Trivialpatente hier mal vorsichtig. Das es diese gibt (und das ist in Europa leider genauso der Fall) steht außer Frage. Jetzt zu sagen alles was Microsoft hat wären ebensolche ist aber sicher falsch. Auch wichtig hierbei ist, dass es zwischen Microsoft und Samsung keinen Prozess gab (genausowenig wie zwischen Microsoft und HTC). Da wurde halt der andere kontaktiert, die Situation dargelegt und halt eine Einigung erzielt. Vor Gericht landet sowas erst wenn es eben keine Einigung gibt (und das ist halt in Microsoft vs Motorola, Apple vs Samsung und Google vs Oracle der Fall).Allenfalls könnte man noch diskutieren ob 20 Jahre heutzutage noch eine angemessene Schutzfrist sind. So schnelllebig wie der Technologiesektor heute ist, könnte hier durchaus eine Verkürzung angebracht sein. Ist aber wieder ein anderes Thema.
Hä??? wieso ist denn das fragwürdig?? Hast Du dich schon mal gefargt, womit Goole Geld verdient?? Oder besser gesagt: falls Google jemals eine einzige Lizensierung verkauft hat (dabei ist es ja egal welcher Art und für wie viel) hat Google mehr geld verdient als mit eigenem Android betriebssystem....
Weil MS kein Umsatz durch Android zusteht. Die treiben im Grunde die Lizenzkosten ein, auf die Google verzichtet.
Stell dir vor, dein Arbeitgeber muss deinem Arbeitskollegen, für jede Stunde die du leistest 5€ geben. Dann erarbeitest du deinem Arbeitskollegen einkommen, ohne dass er dafür erst mal was tun muss, außer ebenfalls angestellt sein.
Google verdient mit Android sehr viel Geld. Nur halt eben nicht durch den Verkauf des Systems, sondern durch den Verkauf der Werbefläche Telefon. Wenn du nichts bezahlst, bist du nicht der Kunde sondern das Produkt.
Und das Lizenzierungsmodell ist nichts neues. In den Patentstreiten geht es ja auch unter anderem darum, Lizenzgebühren einzufordern. Eine Lösung für den Patentkrieg ist es also nicht.
Außerdem denke ich nicht das man sein Vorhaben den Konkurrenten durch hohe Prozesskosten und Verkaufsberbote massiv zu schaden durch das einsetzen von Lizenzverträgen durchführen kann.
@ChAoZNatürlich können wir uns noch eine fiktive Firma D hinzuspinnen, die einen Chef hat dessen Opa schon die Idee entwickelt hatte und nun sind alle Unterlagen dazu auf'em Dachboden aufgetaucht. Daraufhin bekommt Firma D vor Gericht Recht und Firma A, B und C müssen nun alle blechen...neverending Story...aber mit dem einfachem Beispiel sollte nur deutlich werden, warum geistiges Eigentum und Ideen es verdienen geschützt zu werden.Es ist natürlich eine ganz tolle soziale Idee, dass alle Menschen(Firmen) auf alle Ressourcen frei zugreifen können, nur von wo sollen denn die Ressourcen kommen?Und woher kommt der Ehrgeiz neue Möglichkeiten zu erforschen und zu fördern?Und Geldgierig ist so gut wie jeder und jedes Unternehmen und daher verurteile ich auch niemanden der für seine Ideen Kohle sehen möchte. Inwiefern das dann umgesetzt wird, dadrüber lässt sich schon streiten.
Und genau an der Stelle bin ich mit Dir nicht einverstanden. Dein Beispiel passt besser darauf, wenn MS von Google Geld fordern würde, nur weil Google im Internet Explorer läuft und dort Werbung anzeigt. Aber genau das passiert in diesem Fall nicht (leider, wie ich finde ;)). Dein Beispiel würd ich auf die Leifirmen übertragen, dann stimmt das Vergleich. Für jede Stunde, die ich arbeite, bekommen die für mich 5 €. Aber eine Leifirma muss ja bekanntlich was tun, damit ich erstmal einen Job habe....
@DethBasti und @hkuehneEs ist so, dass MS von den Produzenten die Parallel zu WP 7 auch noch Android Telefon Anbieten wollen, eine Gebühr erhebt. Damit kostet einen Anbieter das Anbieten eines Android Telefons nun eine Lizenzgebühr, nämlich die Zusatzkosten die MS erhebt. Das ist einfach ein Kostenfaktor der auf das Telefon aufgeschlagen werden muss. Damit erhebt MS quasi auf die Nutzung von Android, zumindest bei den Anbietern die WP 7 Lizenzen haben, eine Gebühr. Diese stände aber eigentlich nur Google zu. Der Leihfirmenvergleich hinkt hier in sofern, als das MS sich wie eine Leihfirma verhält, die Geld für die Festangestellten verlangt ;)Eine andere Geschcihte ist die Nutzung der Patente. Für die soll MS ruhig eine Lizenz eintreiben, aber direkt bei Google.
:p OK jetzt Versteh ich was Du sagen willst... Also sage ich das nächste Mal beim Zoll am Flughafen, dass sie doch bitte das Geschäft in Kazachstan wegen 10 Schachtel zu viel Zigaretten belästigen sollen und nicht mich. Schließlich hat das Geschäft mir ja die zweite Stange geschenkt...
Leute die Lizens geht hauptsachlich um die Soft und Hardware von MS.... Samsung und HTC dürfen die entwicklungen von MS in ihre Handys und OS mit eibauen (von mir aus auch in den Apps) egal ob Android oder WP7, somit profitiert zu einem gewissen teil auch Google und die gebühr ist gerechtfertigt.... ihr weint schon genauso wie google -.-
Waaah hahaha MS zu geil x) haha
Microsoft erhebt nicht nur Patentansprüche auf im Android-Kern implementierte Funktionalitäten sondern teilweise auch auf Erweiterungen/Änderungen der OEMs. Auch verkauft Google ja kein Produkt und damit stellt sich die Situation etwas schwieriger dar.Insofern macht es durchaus Sinn, dass Microsoft zu den Herstellern geht und denen sagt: die Software die ihr einsetzt verstösst gegen unsere Patente, wir wollen dafür Geld sehen. Ob der verstossende Teil dann von denen kommt oder von Google ist dann aber egal (und es ist nicht so, dass das nur Hersteller betreffen würde, die auch Windows Phones bauen - es gibt noch 6 weiter Firmen, die wegen Android Lizenzgebühren an Microsoft zahlen (wegen Patenten), die aber keine Windows Phones bauen).Die Sache mit dem Zeug am Dachboden stimmt so übrigens auch nicht. Prior Art setzt nämlich voraus, dass die entsprechende Erfindung nicht nur vorher schon gemacht sondern eben auch veröffentlicht wurde.Also die Lizenz die bezahlt wird, wird nicht für die Software Android bezahlt sondern für die Nutzung der Patente. Im Patentabkommen wird aber die Höhe der Lizenz an die Verkaufszahlen der Android-Geräte gekoppelt. Theoretisch kann man im Lizenzvertrag aber alls festlegen (man könnte auch reinschreiben, dass alle Samsung Mitarbeiter jeden zweiten Dienstag im Monat auf einem Bein hüpfen müssen und des Microsoft Patchdays huldigen - macht halt keiner, weil niemand was davon hat).Interessanter wird es evtl. in Oracle vs Google, sollte hier am Schluß auch eine Lizenzierung über die Stückzahl erfolgen. Ob Google sich dann noch leisten könnte kostenlos Android-Lizenzen zu vergeben ist nämlich fraglich.
@Strizi: Es geht weder um Softwarepatente noch Trivialpatente. Wenn es Trivialpatente waeren, dann wuerde man es vor Gericht tragen (Patentanwalte wissen, worauf sie sich einlassen). Die Frage ist, ob Softwarepatente doch nicht nur Geschmacksmuster sind. Darueber streiten sich ja Samsung und Apple gerade (und nicht um Patente).
@Stevie: Einerseits sollte man die Entwicklungskosten nicht unterschaetzen (viele koennen sich gar nicht vorstellen wie kostspielig es ist ein Lab zu betrieben), andernseits kommt das Geld idR erst nach 10 Jahren nach der Anmeldung, aber auch nur, wenn die Erfindung entsprechend eingesetzt wird. Daher sind 20 Jahre angemessen. Und so schnelllebig ist der Technologiesektor nun auch wieder nicht, zumindest finde ich es nicht.
@KnightNoir: Wieso sollte Google Geld zustehen? Was haben die geleistet? Ein Linux zusammengebaut fuers mobile OS? Das gab es schon frueher. Ich sehe keine erfinderische Taetigkeit im Zusammenhang, nur Ideen andere zusammentragen und als eigenes Produkt verkaufen (Linux Distributoren machen das auch so, nur die verdienen Geld mit Support).
Du hast den falschen Teil rausgepickt, der für sich genommen die Aussage nicht darstellt. Prinzipiell meinte ich das so: Wenn dir jemand für deine Arbeit eine Bezahlung anbietet, du willst sie nicht, aber dein Kollege nimmt sie einfach, dann nimmt er Geld was prinzipiell dir eigentlich zusteht, auch wenn du es nicht haben willst.
Ob eine erfinderische Tätigkeit vorliegt ist was anderes: Musst du einen Tischler der einen Stuhl baut, nicht bezahlen?
Die Frage ist wohin das Geld dann fließen muss. Wenn Google das System zusammenstellt, müsste man meinen sie müssten auch die entsprechenden Lizenzen erwerben, das ist so im Softwarebau nicht unüblich und die Kosten dafür werden an den Kunden weiter gegeben.
Prinzipiell könnte Google also auch die Lizenzen für Android korrekt erwerben und dem Kunden später in Rechnung stellen. Das Geld würde auch unter anderem an Microsoft gehen.
Der Weg jetzt ist dagegen viel Perfider, durch die Lizenzabkommen, graben sie Android das Wasser ab, denn nun bestimmt im Grunde MS die Lizenzkosten für die Android Software und macht damit Android teurer, ohne das Google da eingreifen kann. Ein andere Weg wäre eben der Klageweg gewesen, aber so trifft es tatsächlich nicht die eigenen Hersteller sondern in erster Linie Google.
Lieber KnightNoir,
ich finde den Vergleich von einigen Leuten wie dir zwischen erfinderischen Taetigkeit und einfache Arbeiten als gleichwertig zu setzen einfach unverschaemt. Natuerlich muss ich den Tischler den Stuhl bezahlen. Das ist einfache Arbeit. Ich muss die Ingenieure auch bezahlen fuer das Entwickeln von Produkten, was aber jeder x-beliebiger Ingenieur kann. Das ist auch Arbeit. Ungleich ist es viel schwerer, was zu entwickeln bzw. zu erfinden, was es vorher nicht gab, ggf. basierend auf vorhandenes theoretisches Wissen, und das kann nicht jeder.
Warum Google keine Lizensen erwirbt ist ja offensichtlich. Das ist das, was man als Perfide bezeichnen soll. Die wollen die Plattform ja unter dem Stichwort "kostenfrei" schoen weit verbreiten, da das System Google Umsatz durch Werbung macht. Und je mehr die Plattform Android verbreitet ist, desto mehr Gewinn macht Google. Und warum soll es im Klageweg Google treffen?
Abschliessend habe ich das Gefuehl, dass du von der Materie noch ziemlich wenig verstehst und empfehle dich mehr in das Thema einzuarbeiten.
Witziger Weise finden Leute die in der Forschung arbeiten oder gearbeitet haben, diesen Vergleich überhaupt nicht unverschämt. Die meisten Menschen glauben da wird wunderswas getan, aber als Akademiker und jemand der auch in der Forschung nach seinem Studium tätig war, kann ich dir sagen: Egal ob du auf dem Bau Steine schleppst, oder am Cern das Higgs Boson suchst, das ist alles Arbeit die aus den gleichen Dingen besteht. Du benötigst, Fachwissen, die richtigen Werkzeuge und Arbeitszeit. Viel mehr finde ich deinen Vergleich unverschämt, weil du die Arbeit von Handwerkern deutlich herabwürdigst, was einfach Unfair ist. Offensichtlich bist du auf dem Gebiet "Arbeiten" aber noch nicht so bewandert und solltest dich da mal schlau machen...
Letztlich hat auch die Entwicklung einer Software nichts mit einem Schöpferischen Akt zu tun. Das ist die Anwendung von gelernten Mustern und Pattern, sowie ein bisschen Grips. Das kann jeder x-beliebige Software Entwickler machen.
Ja Sorry, als Informatiker bin ich in IT Sachen nicht so bewandert, da muss ich wohl noch einiges lernen.
Mal zum Thema perfide:
Den Patentkrieg gibt es nur aus einem Grund: Man möchte seinen Konkurrenten Schaden. Nur aus diesem Grund werden von den Herstellern, die meisten Patente überhaupt erst beantragt.
Man kann allerdings, wie man gerade bei Apple und Samsung sieht, das Portfolio gut benutzen, um über den Klageweg die Konkurrenz zu schwächen oder Zeitweise aus dem Weg zu schaffen.
Analysieren wir nun was MS tun könnte um Android zu schwächen. Und da kannst du dir sicher sein, das ist genau das was MS tun möchte. Auch wenn viele Fanboys ihren Heiland und Führer in diesen Unternehmen, die ja so herzensgut sind, Kundenorientiert und Fair arbeiten, sehen, so sind es doch einfach nur Unternehmen, für die jede noch so kleine Konkurrenz nur eins bedeutet: Umsatz- nd Gewinneinbußen.
MS kann nun also losgehen und anfangen gegen Android und damit Google zu klagen. Da Google Android aber als OpenSource verkauft und nicht nur Google die Patente von MS verletzt, müsste MS gegen Hersteller wie HTC oder Samsung vorgehen. Damit schneidet sich der Laden aber ins eigene Fleisch, denn ohne eigene Fertigung ist MS auch darauf angewiesen, dass jemand kommt und für sie die Handys entwickelt.
Was macht MS stattdessen: Sie gehen zu den Herstellern und Lizensieren den Patentbruch einfach. Das bringt erstens einfaches Geld, denn man muss nicht klagen und trifft zweitens Google viel härter, denn nun hat Google den Preis für Android nicht mehr in der Hand.
Und nun noch die Frage was Google daran hindert die Lizenzen zu erwerben und sein System trotzdem kostenfrei selbst zu lizensieren. Es ist ja Banane anzunehmen, das dieser Kostenfaktor automatisch auf dem Android Preis landet. Es gibt kein verpflichtendes Gesetz, das dies so vorschreibt. Ich bin mir eher sicher, dass du keine Ahnung hast, denn momentan erscheint es mir so als glaubst du Google hätte keine kosten durch Android.
Ich hab extra geschrieben, dass die Lizenzkosten an den Kunden nämlich die Werbepartner von Google weitergereicht werden. Es spricht nichts dagegen das Google die Lizenzen erwirbt und trotzdem kostenfrei Android anbietet. Das wäre ein Schritt seitens Google endlich mal fair, auch gegenüber Entwicklern, zu handeln.
Abschliessend möchte ich noch was zur Interpretation sagen: Anzunehmen, aus der Tatsache das ich geschrieben habe, MS würde perfide handeln, dass ich das Handeln von Google in Ordnung finde, ist unverschämt. Ich halte besonders Google da für einen hinterlistigen und deutlich unfair spielenden Konzern, der sich auf Kosten vieler anderer, sowohl Entwickler als auch User, bereichert. Aber man muss auch MS ihr Saubermann-Image aberkennen, denn fair spielt der Laden bei weitem auch nicht.
So, wenn es der Herr Diplom-Informatiker das sagt, dann wird das wohl schon so sein. Ich gehe mich wieder mit den ernsten Dingen des Lebens beschaeftigen ;)
Wenn alle nur das nutzen würden, was sie selber erfunden haben gäbe 10 verschiedene Geräte, die alle samt Sch***e sind... Gleichzeitig finde ich es nur fair, wenn der Erfinder was davon hat, dass andere von seiner Arbeit profitieren. Unterm Strich sind lizensierungsabkommen das beste was man machen kann.