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LOL, wie soll das funktionieren? Werden dann alle Schüler gezwungen sich ein iPad zukaufen? Was ist mit denjenigen die sich kein 400€ Tablet leisten können? Bekommen die dann nicht mehr die Chance auf eine Ausbildung?
Zudem wird es automatisch dazu führen das alle in der Schule mit dem iPad zocken und surfen und nicht mehr dem Unterricht Vollgen und die Lehrer könnten nichts dagegen tun weil es ja das Schulbuch ist. xD
Ich glaube kaum, dass die Schüler/deren Eltern verpflichtet sind, sich ein iPad zu kaufen. Es wird genauso wie heutzutage Mietgeräte geben. Die Schule müsste dann natürlich genug für ihre Schüler bereit halten, was erstmal teuer klingt. Im Gegenzug könnte massiv bei den Schulbibliotheken eingespart werden.
Ich gehe davon aus, das Apple ein angepasstes Edu-ipad vorstellen würde.
Außerdem ist es ein leichtes, eine App zu proggen, die es Schülern während des Unterrichts verweigert Spiele etc. zu starten.
Persönlich finde ich die Vorstellung der Digitalisierung von alles und jedem mehr als gruselig. Aber das ist ein anderes Thema.
kann mich da joco eigentlich nur anschließen, eine lösung - und seien "analoge" bücher nur optional erhältlich - lässt sich sicher finden.
viel eher darf in frage gestellt werden wie das den lernerfolg beeinflusst. schon heute ist bekannt, dass alleine die tätigkeit "schreiben mit stift" durchaus einen positiven einfluss auf das lernverhalten hat. kinder die statt dessen mit tastatur & maus aufwachsen & wenig - nicht schreiben hier oftmals nicht die selbe leistung in manchen punkten bieten können. auch ist die motorik eine ganz andere.
& vom jetztigen ipad möchte ich wahrlich nicht lernen wollen ^^
vl wenns mal ein ipad ohne hintergrund beleuchtung gibt, finde beleuchtete displays zum lesen eher schrecklich - geschweige denn zum lernen
Wie soll sich denn jeder Schüler ein iPad leisten können? oO
Die bücher kosten dann vlt wenn man sie alle kauft 150€ und so ein iPad locker mal 500€
Noch dazu würde ich es nie nie nie zulassen, dass mein Kind je ein solches Teil sein eigen nennt.
Ich habe strickt was gegen diesen Konzern selbst. Am liebsten würden sie die Welt regieren und jeder trägt nur noch schwarz oder stylisches weiß und schleppt ipod + iphone + ipad mitsich (das seh ich oft genug - die Leute wissen wohl nichtmal , dass ein iPhone genausogut musik spielen kann, wie ein ipod)
Die generation ist ja jetzt schon viel zu sehr Applehaft geworden, ich bekomm da immer richtig ein würgereflex.. - es ist einfach die Ahnungslosigkeit -
Nur in einer Hinsicht wäre es gut: Die Schulbücher könnten nicht kaputt gehen :D
dafür aber das Ipad Oo zu dem Kosten des Ipads würden dann aber bestimmt noch Kosten für dich Bücher entstehen. Sieht man ja atm an den aktuellen E-Books, die kosten meisten nicht gerade viel weniger als die Bücher aus Papier
Das ist alles sehr kurz Gedacht: Wer sagt denn, dass ein Schüler iPad 500€ kostet... und wer sagt, dass in zwei Wochen das iPad noch 500€ kostet. Was spricht gegen Rabatt bei Massenbestellungen, Sonderpreise für Bildungseinrichtungen usw.?
Bei uns in der Region wurden in den letzten 2 Jahren immer mal wieder "Laptopklassen" eingeführt die einen Laptop von der Schule bekamen. Die Geräte haben 450€ gekostet im Schnitt und enthalten keine Schulbücher (über die genaue Regelung kann man sich an anderer Stelle unterhalten).
Mir wäre es lieber wenn die Schulbuchverlage qualitativ hochwerte E-Books zur Verfügung stellen, die man dann auf Kindle, Oyo, iPad und Co. nutzen könnte. Zu meiner Schulzeit war die Fehlerdichte in den Büchern so hoch, das man bis heute Updates laden müsste um die zu beheben ^^
Eine andere Frage die ich mir stelle ist, ob Apple die Bücher als EBook vermarkten will oder ob es dabei tatsächlich um eine iPad Version geht. Wenn ich mich richtig erinnere hatte Amazon schon ähnliche Ideen und ich halte das immer noch für gut, zu mal die Schulbücher momentan in ihrer Qualität miserabel sind.
E
Lol.. In unserer Schule hat (fast) jeder ein ipad und das wird im unterricht auch rege genutzt. Manche benutzen es wirklich dafür für das es vorgegeben ist (lernen, nachschauen) und andere schauen während den einzelarbeiten minecraft-tutorials oder so. Ich würde diesen das ipad gerade wegnehmen aber das machen unsere lehrer leider nicht so oft.
Edit:
Unsere Schule heisst sbw frauenfeld und ist in der schweiz
Mit der kostenlosen PocketPC.ch App von meinem HD7 T9292 aus geschrieben.
Das setzt sich wenn überhaupt vorerst nur in Privatschulen in Amerika durch.
Wie schon angesprochen gibt es genug Schüler die definitiv nicht das Geld für ein iPad (oder anderes Tablet) haben und hier schon das Mittagessen/ Wandertage/ etc. subventioniert werden.
Zudem werden hier die Verlage sicher nicht ohne Weiteres mitspielen. Zum einen gibt es Verlage die nur Schulbücher veröffentlichen - welchen Vorteil hätten diese? Damit sägen sie an dem Ast auf dem sie sitzen. Und solange diese nicht mitmachen kann auch ein Dualbetrieb nicht stattfinden, da es dieses Buch ja noch nicht digital gibt.
Also müssten entweder alle ein Tablet bekommen oder keiner -> Zum Scheitern verurteilt.
Viel mehr Chancen sehe ich hier bei Universitäten. Gerade weil hier oft Bücher von dem jeweiligen Professor zum Einsatz kommen und diese zumeist in digitaler und gedruckter Form vorliegen.
Aber erst einmal abwarten was Apple vorstellt.
Es gibt selbst in Deutschland schon einige Schulen (sogar eine Grundschule in meiner Nähe) die derzeit an Projekten mit dem iPad Teilnehmen. Die Lehrer und Kinder sind begeistert. Es gibt viele Vorteile die so ein Projekt mit sich bringt.
Der Erfolg kann durch interaktives Lernen durchaus gesteigert werden. In Engalnd wurde ein deutlicher Lernanstieg in Schulen durch Digitalisierung (iPads) erreicht. Vor allem durch Multimediale Inhalte: Apple führt schon seit längerer Zeit Gespräche mit berühmteren Schulbuchautoren. Sie sollen Schul-E-Books entwickeln die interaktiven Content bereit halten. Das heißt das Lernen wird durch interaktives eingreifen der Schüler und eben durch hinzugefügte Medien wie Videos und Audio Beispielsweise verstärkt.
Eigentlich eine geniale Sache. Wenn ich bedenke was ich an Geld für Schulbücher für meinen kleinen Bruder ausgebe über die Jahre dann wäre es eventuell von Vorteil wenn man einmal so ein iPad (für lernzwecke subventioniert..) bezahlt und die Bücher etc dann von den Schulen gestellt wird (so läuft es derzeit in den Projekten).
Ich sehe dem echt positiv entgegen den Schulranzen gegen ein Tablet auszutauschen :)
Will Apple steuern was gelernt werden will?
Wir haben Lernmittelfreiheit, was bedeutet das es jede Literatur auch auf dem iPad geben müsste. Als nächstes wird das iPad hier keine Monopolstellung haben dürfen. Ausserdem muss das ganze auch Bezahlbar sein. Dann kommt noch das Problem der Kontrolle. Dazu müsste gewährleistet sein, das Schüler in der Schulzeit nicht irgendwas machen, sondern das was gemacht werden soll.
Das ganze wird sich wohl vorerst nur auf "Marketing Gymnasien" UNI´s und TH´s beschränken.
Sinnloser Stromverbrauch meiner meinung nach :D!
Habe mir gerade erst ein iPad für die Uni angeschafft und nutze darauf die App Goodreader. Damit habe ich alle Präsentationen und alle Unterlagen aus den Vorlesungen immer dabei, kann diese editieren oder eben mal was googlen und muss nicht mehr so viel mit mir rumschleppen. Bin echt begeistert und kann das nur empfehlen. Wenn jetzt noch interaktive Schulbücher kommen, halte ich das für eine sehr gute Sache. Der preis ist beim iPad sicher ein Thema. Könnte mir aber vorstellen, dass es spezielle ipads für schulen geben wird, welche günstiger sind (z.b. ohne kameras und weniger Speicher) und dass die pads von der Schule angeschafft werden und an die Schüler vermietet werden.
Ich sehe das sehr kritisch, das sollte untersagt werden. Wenn der Schulbuch Markt digital wird sollte das über eine offene Plattform geschehen, so dass verschiedene Systeme genutzt werden können (z.B. pdf). Apple sollte diese penetrante Art, sich schon frühzeitig in den Köpfen von Heranwachsenden zu platzieren unterlassen.
Der Schulbuchmarkt ist ja selbst undigitalisiert nicht frei :P Wie stellst du dir das denn vor? :lol: Sonst würd ich nicht jedes Jahr für meinen kleinen Bruder mehrere 100 € für den Mist ausgeben ^^ Und da sind nicht nur Bücher drin... Hefte, Ordner, Schreibmaterial. Es gab früher schon einmal so eine digitalisierungs Debatte, aber die Buchautoren der Schulbücher wollen auch Geld verdienen ;)
Und grad das iPad wäre ja dann die Chance sowas wunderbar zu etablieren. Man kann interaktive Beispiele präsentieren und einbinden, der Lernerfolg kann dadurch gesteigert werden und durch Abos das ganze eventuell sogar auf dauer billiger an den Mann gebracht werden.
Apple geht da in meinen Augen einen wirklich guten Weg. Grade die Apple-Produkte verstehen sich als Geräte für die ganze Familie und hey... warum nicht? ;)
Das Projekt mit den iPads an Schulen ist derzeit überall absolut erfolgreich. Sowohl die Kinder, als auch die Lehrer mögen das Konzept und es scheint zu funktionieren. Ich bin da also absolut für ^^
@Setter
Apple kann nicht steuern was gelernt wird... Wo hast du denn den Quatsch her? Das konnte man vorher nicht und wird man auch heute nicht können... Oder haben die Lehrer dir Chips eingepflanzt um deinen Standort und Augenbilder abzurufen um auch nach der Schulzeit noch sicher zu sein was du machst? Würd mich doch schwer wundern ;)
Ein iPad kann zudem auch als Remote System in den Schulen selber eingesetzt werden. In der Grundschule meines Bruders sind die Geräte mit TeamViewer ansprechbar. Das gleiche wird schon in fast ALLEN IT Schulen des Landes praktiziert. Der Lehrer kann per TeamViewer oder anderen Programmen die Desktops der Schüler im Unterricht Live aufrufen und per Beamer an die Tafel holen.
Völlig normal ;) Und die Computer bzw die iPads so zu manupulieren, dass nur bestimmte Apps laufen dürfen ist auch kein Problem.
wenn das kommt kann es nur bergab gehen
ich stehe diesem digitalen lernen sehr kritisch gegenüber
Dafür müsste erst mal die Freiheit der Lehre abgeschafft werden. Im Umkehrschluss bestimmen Momentan die Lehrbuchverlage was gelernt wird. Da im Trollkopf Apple aber böser als Cornelsen ist wird das komplett missachtet.
Lehrmittelfreiheit bedeutet, dass es Bücher und Lernmaterial kostenlos gibt und gerade diese gibt es bei weitem nicht mehr überall. Das hat aber nichts damit zu tun, dass jede Literatur auch entsprechend Verfügbar sein muss. Das was du evntl. meinst ist die Freiheit der Lehre aber auch diese schließt nicht ein, dass eine Quelle in entsprechender Forderung verfügbar sein muss. Genauergesagt bestimmt die eigentlich, dass der Lehrende in seiner Entscheidung frei ist, wie er die Lehre gestaltet, also z.B. welches Buch er einsetzt, oder ob er im Unterricht ein iPad benutzt.
Auch das ist wieder falsch Gedacht. Die Schulen können da einführen was sie möchten und für Sinnvoll halten, so lange entsprechende Mittel gewährleistet sind. Dabei sind in vielen Bereichen die Schulen nicht mal an Ausschreibungen gebunden und wenn, dann können diese angepasst werden indem z.B. ein "Tablet mit iOS Betriebssystem" ausgeschrieben wird.
Letztlich steht es den Schulen und vor allen Dingen den Verlagen frei bei wem sie das unterschreiben, dass kann dann genauso gut Oyo oder Kindle sein.
Unis haben keine Lehrbücher im eigentlich sinn, da gilt im besonderen die Freiheit der Lehre, wenn dann betrifft dieses Schulen in denen die Freiheit der Schüler deutlich eingeschränkt ist (Beispiel: Es wird ein ganz bestimmtes Mathebuch verwendet).
Das Problem mit der Kontrolle sehe ich auch, lässt sich aber gerade bei Apple über die Enterprisefunktionen gut lösen, da kann die Schule dann bestimmen was installiert werden kann und darf.
Bei Android ist das aber sicher auch möglich. Und um es noch mal zu erwähnen ich weiß das hier vorrangig Apple = teuer = böse gilt, aber ob nun 479€ für ein Notebook oder 479€ für ein iPad ausgegeben wird ist faktisch egal.
Weiterhin ist fraglich in welcher Form ein Apple Vertrag mit Schulbuchverlägern aussehen könnte, da Apple mit iBooks eine Vertriebsplattform für eBooks hat, kann es sich dabei auch einfach um ein Vertriebsmodell handeln und gar nicht um die Flächendeckende Einführung jedweder Hardware. Die böse böse Monopolisierung erfolgt dabei aber nicht durch Apple, sondern die Schulbuchverlage, die weder ein eigenes Ebook System auf die Beine bekommen, noch sich an andere Vertriebspartner wie den Kindle Store wenden.