Artikel lesen
Druckbare Version
bin gespannt wie das mit der in Deutschland weitgehend geltenden Lernmittelfreiheit vereinbart werden kann.
Wer sagt denn, dass diese unterstützende Lehrmittel als offizielles Lehrmittel die Bücher ablösen soll? Die Lernmittelfreiheit wird durch dieses unterstützende Hilfsmittel bestimmt nicht beeinträchtigt.
Ist aber ein genialer Schachzug von Apple. Irgendwann werden kinder in einer Klasse benachteiligt weil sie kein Ipad haben und sind somit fast gezwungen eins zu haben.
Und wenn die Kinder schon von früh auf an das iPad gewöhnt sind bleben sie auch dabei.
Solange es keine zentrale Verwaltung für alle Geräte in der Schule gibt, bei denen autorisierte Lehrkräfte ihren Klassen Bücher zuweisen können und APPs beschränken können usw., macht das vorhaben keinen großen Sinn. Ansonsten dient das Ding nur wieder dazu, Schüler vom lernen abzuhalten und mit APPs zu spielen.
Ich finde die Idee selber nicht komplett abwegig, ABER
Nicht so, nicht mit mir und schon gar nicht mit Apple!
Offenes Konzept, freie Wahl des Geräteherstellers und definitiv kein I-Tunes in irgend einer Form!
Wenn mich die Schule dazu bewegen will das Produkt eines bestimmten Herstellers (in dieser Preisklasse) zu kaufen haben die schneller eine Klage wegen Diskriminierung an der Backe als die gucken können.
Wenn das Konzept funktionieren soll, muss es einen staatlichen Vertrieb mit einer europaweiten Ausschreibung geben. Das System muss plattformunabhängig sein, damit man den Anbieter bei Bedarf auch wechseln kann. Ausserdem kann es nicht sein, dass der Hersteller dann auch noch an jedem Buch zusätzlich verdient UND dass es keine vom Hersteller unabhängige Möglichkeiten gibt, Inhalt zu erwerben und auf die Geräte zu bringen.
Mal schauen wann Apple die ersten Bücherverlage verklagt weil diese gegen ihr "Revolutinäres" Design verstoßen. -.- Und wie stellt sich Apple das vor? Sollen alles Schulen jetzt gratis mit Ipads ausgestattet werden?
Mit der kostenlosen PocketPC.ch App von meinem 7 Trophy aus geschrieben.
Die gibt es längst nicht mehr flächendeckend und die hat auch große Nachteile, z.B. dass Schüler nicht in ihren Büchern arbeiten können und die Bücher hoffnungslos veraltet sind.
Wenn ich gegenrechne was die Bücher pro Jahrgang kosten wenn man sie neu anschafft, dann hat man nach 3 Schuljahren das iPad inkl. Lehrbücher raus.
Die Zentrale Verwaltung ist übrigens kein Problem, über die Enterprisefunktionen lassen sich Apps und käufe auf dem iPad sehr einfach beschränken, bzw. administrieren.
Mal ganz davon abgesehen, ich hab mir mal das Beispiel Buch geladen und muss sagen, das ist wirklich sehr gut gemacht. Da kann man sich nur wünschen, dass künftig - egal auf welcher Plattform - Schulbücher in dieser Richtung weiterentwickelt werden.
Die Windowsrechner die wir in den Schulen stehen sind übrigens auch komplett (achtung purer Sarkasmus) Plattform unabhängig.
Die Schulen müssen pro Schüler mindestens 1 iPad kaufen
Dann lizenzkosten pro Buch, pro Schüler und pro Jahr von 14.99$ abdrücken...
Ein Buch in Papierform kostet 70-100Fr. und lebt mindestens 5 Jahre.
Ein iBook-Buch kostet 14.99$ (sicher 20Fr.) 5 Jahre x 15$ = 75$
Man merke bei der Rechnung hat noch niemand ein iPad gekauft...
Ich find die sollten das Format ePub ausbauen damit es das alles auch kann...
In Niedersachsen sieht die Rechnung anders aus: Pro Schuljahr sind in den Mittelstufen z.T. bis zu 150€ für Bücher fällig (im Schnitt 30€ pro Buch bei 5 Fächern...). Die müssen durch die Eltern aufgebrachtwerden. In Berlin und Hamburg sieht es ähnlich aus, auch wenn z.B. in Berlin die kosten mit 100€ gedeckelt sind. Andere Bundesländer werden da folgen.
Ich empfehle euch mal die Demos anzuschauen. ePud kann da keineswegs folgen. Wir sprechen hier von Multimediainhalten, updatebaren Texten, 3D Inhaten, interaktiven Grafiken.... und nicht von einem eingescannten Buch. Da müsste man bei ePub noch einiges tun und dann ist die Frage ob man einen Schulbuchverlag dazu überreden kann ein offenes, DRM freies Format zu benutzen und da fallen mir sachen ein wie "Eher friert die Hölle ein"
Ich sehe die ganze Sache aber auch nur als sinnvoll an wenn Apple die Preise für die Geräte stark senkt. Ein Schulbuch für fast 500€ (Das man zwar den Rest seiner Schullaufbahn nutzen könnte/Wobei die ganzen Bücher selbst noch einmal dazu kommen) ist doch etwas teuer ;).
Das iPad müsste außerdem wesentlich stabiler werden wenn man ein solch teures Gerät in die Hände von Kindern legt könnte es durchaus passieren (und das passiert nicht selten! ^^) das dieses mal durch die Gegend fliegt, Nass wird oder sonst irgendwelchen Stößen ausgesetzt die Idee ist zwar an sich super aber das Gerät nicht dafür ausgelegt.
Wer weiß vllt. legt die Konkurrenz ja auch noch nach ;). Robuste Android oder Tizen Tablets für Schüler und Studenten zum kleinen Preis hätte durchaus etwas für sich.
Wer ernstfhaft erwägt Apple iBooks 2 zu benutzen sollte sich vorher über die Lizenzbedingungen usw. informieren. Siehe:
ZDNet: Apple's mind-bogglingly greedy and evil license agreement
und:
ZDNet: How Apple is sabotaging an open standard for digital books
ein Ipad ist nach 5 Jahren genauso veraltet wie jedes Buch...
wer nutzt den heute noch einen Computer von vor 5 Jahren ohne Erweiterung ? Festplatte etc.
Niemand -> einfach zu teuer
dann wird so ein Ipad auch mal runterfallen usw.
Das werden vielleicht privat Schulen einführen, aber das würde die Kluft zwischen Arm und Reich weiter steigern
Ich denke der Content ist fast das entscheidende Kriterium.
Es wird sicher nicht Schulbücher ablösen, auf keinen Fall aber für mich wäre es eine Option, weil ich meine Einträge sowieso immer am PC abtippe und auch schnell was in Wikipedia nachschlagen könnte falls mir ein Begriff nicht klar ist. Mit dem Gedanken das Grundschüler mit einem iPad in die Schule kommen kann ich mich allerding wirklich nicht anfreunden. Die Lizenzbedingungen sind natürlich auch noch happig. Für mich persönlich überwiegen aber die Vorteile.
Das ist lächerlich weil man auf iBooks 2 spezialisierte Bücher die mit Autor erstellt wurden und du so nur erst mal in iBooks 2 laufen eh nicht auf anderen Plattformen verkaufen könnte (und genau darum geht es). Das Urheberrecht bleibt davon unangetastet.
Außerdem gibt es weltweit keinen kommerziellen Verlag der es seinen Autoren erlaubt ein manuscript in einem anderen Verlag ebenfalls zu veröffentlichen. Zusammengenommen eine dumme Fehleinschätzung
Ich als schüler find es gut den man müsstet weniger mit tronzportieren wen Dan die Schule Zusatz Geld zum iPad spenden wie sagenwir 50% oder 25% das wehre gut den man kan auch mal in Intention schnel was anchschauen oder am besten Apple gibt Prozente für die Geräte und wen man eins schon hat des das man ein paar Scheinehe wieder zurück griegt
Und des an Dan Speicher Plätze wo man mit dem iPad/MacBook Viva wifi oder Bluetooth drauf zugreifen kan das die Sachen gestellt werden
Klingt ja nach typisch inhaltlich ahnungslosem Apple-Fanboy, der nicht versteht, um was es eigentlich geht, aber gleich beleidigend werden muss, wenn seine geliebte Firma kritisiert wird.
Erstens, kann man sehr wohl ein Buch bei verschiedenen Verlagen veröffentlichen, z.B. wenn es um die Auslandsverwertung geht, oder den Verlag zwischen Auflagen wechseln.
Zweitens, das Format von iBooks ist eigentlich das offene ePub-Format. Das hättest Du gewusst, wenn Du die Artikel auf die ich verlinkt habe, gelesen hättest. Oder zumindest die iBooks FAQ von Apple. Da steht das drin. ePub ist u.a. der gängige Standard der meisten deutschen Verlage für eBooks. Natürlich kann man normalerweise ePub überall verwenden, wenn Apple das nicht künstlich zu verhindern suchen würde, indem sie in der Version 2.0 inkompatible Erweiterungen zum offenen Standard einbauen würden. Diese Erweiterungen sind nun allerdings nicht so "magisch", dass andere Tools das Format nicht einfach importieren könnten. Das will aber Apple mit der neuen EULA verhindern. Was eben das bisher nie dagewesene Novum ist. Natürlich kann man auch den reinen Text rauskopieren, verliert dann aber das Layout usw.. Was natürlich der Sinn solcher Tools ist, sonst würde ja ein Texteditor reichen. Wie Dan Wineman schreibt:
"Apple, in this EULA, is claiming a right not just to its software, but to its software’s output. It’s akin to Microsoft trying to restrict what people can do with Word documents, or Adobe declaring that if you use Photoshop to export a JPEG, you can’t freely sell it to Getty. As far as I know, in the consumer software industry, this practice is unprecedented."
Es geht dabei auch sowieso nicht um das Urheberrecht - was auch niemand irgendwo behauptet hat, denn dass kann nicht mal Apple antasten, weil man das sowieso nicht verlieren oder abtreten kann. Abtreten kann man nur die Verwertungsrechte. Und genau darum geht es. Ein Autor kann die normalerweise für seine Werke frei verhandeln, eben mit einem Verlag und nicht dem Hersteller irgendeines beliebigen Werkzeugs. Der gewinnt bisher kein Verwertungsrecht oder Recht über die Vertriebswege nur, weil man mit dem Tool sein Werk hergestellt hat.
Also, mir ist es ja völlig egal, wenn Du Autor bist (was ich zwar mal bezweifele) wie Du Deine Werke vertreibst. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass man sich über die Zwangsjacke im Klaren sein muss. Auch Gruber von DaringFireball macht übrigens so eine "dumme" Fehleinschätzung, wenn Dir der Name was sagt:
"This is Apple at its worst. Let’s hope this is just the work of an overzealous lawyer, and not their actual intention.":
http://daringfireball.net/linked/201...ks-author-eula
Das könnte man von dir genauso sagen. Lies dir mal die Kommentare direkt unter dem Artikel aus deinem Link durch und was andere dazu geschrieben haben ;)
Das stimmt schon (bin übrigens kein Autor), aber auch da macht einem der Verlag auflagen. In der Regel sichert sich aber ein Verlag vertraglich die zeitlich begrenzte Verwertung eines Werkes exklusiv. Ich weiß von einem befreundeten Roman-Autor, dass auch bei anderweitiger Verwendung die Verlage entsprechende Verträge haben und untereinander Partnerschaften benutzen. Es ist nicht ganz so einfach ein und das selbe über mehrere Wege unter das Volk zu bringen.
Noch schwieriger ist das aber wenn man beim erstellen die Mittel eines Verlages nutzt...
Jaja ich weiß ach moment schrieb ich nichts von umbauten an ePub die dafür nötig sind ... ach ja das tat ich...
Das ganze Problem an der Sache ist nur das Apple das Verwertungsrecht für mit der Author Software erstellte Werke die kostenpflichtig sind, haben möchte. Es hindert mich nichts daran, den gleichen Inhalt mit einer anderen Software erstellt über andere Wege zu vertreiben. Das hättest du rausgefunden wenn du die Beiträge dazu gelesen hättest und nicht blind "es ist gegen Apple also muss es wahr sein" gedacht hättest.