3,7V 1800mAh Lithium mehr als 3,7V 1800mAh NMH? 3,7V 1800mAh Lithium mehr als 3,7V 1800mAh NMH?
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  1. Hallo.

    Ich denke darüber nach, ob man nicht zu dem Standardakku eines PDA noch ein Akkupacket basteln könnte.
    Hängt zwar an der Strippe, ist aber immer noch mobil.
    Das Packet kann man ja in der Tasche lassen, und das Kabel nach aussen zum PDA anschließen.

    Wenn es Standardstecker sind, sehe da kein Problem.
    Es gibt ja schon Halterungen die z.B. 8 Mignons aufnehmen.

    Wo liegt der große Vorteil der LiIo-Akkus?
    Klar die "Energiedichte", aber sind 1800mAh bei 3,7V nicht immer das gleiche? 3,7V ist anscheinend der Konstante Wert ein jeder einzelnen LiIo-Zelle, und z.B. der A730(w) hat genau diese Spannung. Also eine Zelle.
    Aber 3 Mignons leisten auch 3,6V, was sehr genau den 3,7 entspricht.
    Eher mal etwas mehr als 1,2V, was dann sehr exakt zusammen 3,7V sind.

    3 Mignon-Akkus scheinen mir auch nicht so groß.
    Ausserdem haben die heute schon 2400mAh, was bedeutend mehr ist als der Standard-Akku von 1100 oder auch der optionale 1800er.
    Auf die Fläche des LiIon-Akkus würden doch bestimmt einige Mignons passen. Evtl. wäre der Standardakku etwas flacher, aber es gibt ja auch die "gequetschetschten" rechteckigen "Mignons" von Sony (MD-Geräte usw.).


    Mit den 8er-Packeten die Spannung von 3,7V zu erreichen dürfte nicht gehen, da man immer 3 zu Paralell anordnen muss.

    Aber 3 2400mAh Akkus ergäben mit 2400mAh ja schon mehr als 1800mAh.
    Ausserdem gibt es ja noch Baby und Mono.



    Wo liegt der Denkfehler? Egal welcher Typ, 1800mAh mit 3,7V müssten doch das gleiche sein. Sonst hat man ja gar keinen Vergleich mehr.....
    0
     

  2. Hallo Tobias Claren

    Einen Denkfehler kann ich Dir nicht attestieren, jedoch einige Rechenfehler

    Zitat Zitat von Tobias Claren
    ...Aber 3 Mignons leisten auch 3,6V, was sehr genau den 3,7 entspricht.
    Eher mal etwas mehr als 1,2V, was dann sehr exakt zusammen 3,7V sind.

    ...Wo liegt der Denkfehler? .... Sonst hat man ja gar keinen Vergleich mehr.....
    Erstens sind 3 mal 1,2 genau 3,6 und nicht 3,7 o.ä.

    Im Grunde genommen leisten selbst die Hersteller-Akku's nicht immer genau 3.7V. Von daher kann ich Deine Denküberlegungen nachvollziehen.

    Es gibt jedoch einen entscheidenden Punkt; Heutige PDA-Geräte sind alle mit Li-Ion oder Polymer-Akkus ausgestattet. Die Akkutechnik unterscheidet sich grundlegend von der Nickel-Metallhybrid-Technik.

    Bei NI-MH-Akkus übernimmt immer das Gerät die Entlade- und Ladesteuerung. Egal ob das der PDA oder das Ladegerät ist. Li-Ion und Polymer-Akkus haben eine integrierte Lade- und Entladesteuerung. Dies ermöglicht den Akkus über eine längere Zeit hinweg die Spannung aufrecht zu erhalten und erst gegen Ende der Kapazität abzusinken. Du musst Dir den Entladestromverlauf so vorstellen, dass Li-Ion-Akkus einen sehr flachen Entlade-Spannungsverlauf aufweisen. Ni-MH-Akkus haben hingegen einen linearen, stetig absinkenden Spannungsverlauf. Dies hat zur Folge, dass ein Ni-MH-Akkus schon nach kurzer Zeit keine 1,2V mehr leistet, sondern z.B. nur noch 1,0V. In Serie geschaltete Akkus verstärken diesen Effekt noch, sodass in Deinem konstruierten Falle schon nach kurzer Zeit nur noch 3,0V zur Verfügung stehen - was für den PDA definitiv zu wenig ist. Die Geräte schalten je nach Hersteller bei 2,8V bis 3,2V einfach ab und verweigern den Dienst. Die Leistungsabgabe (in mAh oder Ah) kann nachwievor konstant bleiben, hat jedoch zum Funktionsbetrieb in diesem Fall nichts mehr beizutragen.

    An dieser Stelle sei bitte auch noch gewarnt, Ni-MH-Akkus mit Ladegeräten für Li-Ion-Akkus versuchen zu laden. Je nach Hersteller kann der Stromfluss den Ni-MH-Akku empfindlich beinträchtigen, was bis zu Zerstörung oder gar Explosion führen kann.

    Ansonsten kann ich Dich zu Deiner Fragestellung nur Beglückwünschen. Vom Denkansatz her nicht schlecht - hätte ja funktionieren können

    @lex&er
    0
     

  3. Zitat Zitat von @lex&er
    Hallo Tobias Claren

    Einen Denkfehler kann ich Dir nicht attestieren, jedoch einige Rechenfehler

    Zitat Zitat von Tobias Claren
    ...Aber 3 Mignons leisten auch 3,6V, was sehr genau den 3,7 entspricht.
    Eher mal etwas mehr als 1,2V, was dann sehr exakt zusammen 3,7V sind.

    ...Wo liegt der Denkfehler? .... Sonst hat man ja gar keinen Vergleich mehr.....
    Erstens sind 3 mal 1,2 genau 3,6 und nicht 3,7 o.ä.

    Im Grunde genommen leisten selbst die Hersteller-Akku's nicht immer genau 3.7V. Von daher kann ich Deine Denküberlegungen nachvollziehen.

    Es gibt jedoch einen entscheidenden Punkt; Heutige PDA-Geräte sind alle mit Li-Ion oder Polymer-Akkus ausgestattet. Die Akkutechnik unterscheidet sich grundlegend von der Nickel-Metallhybrid-Technik.

    Bei NI-MH-Akkus übernimmt immer das Gerät die Entlade- und Ladesteuerung. Egal ob das der PDA oder das Ladegerät ist. Li-Ion und Polymer-Akkus haben eine integrierte Lade- und Entladesteuerung. Dies ermöglicht den Akkus über eine längere Zeit hinweg die Spannung aufrecht zu erhalten und erst gegen Ende der Kapazität abzusinken. Du musst Dir den Entladestromverlauf so vorstellen, dass Li-Ion-Akkus einen sehr flachen Entlade-Spannungsverlauf aufweisen. Ni-MH-Akkus haben hingegen einen linearen, stetig absinkenden Spannungsverlauf. Dies hat zur Folge, dass ein Ni-MH-Akkus schon nach kurzer Zeit keine 1,2V mehr leistet, sondern z.B. nur noch 1,0V. In Serie geschaltete Akkus verstärken diesen Effekt noch, sodass in Deinem konstruierten Falle schon nach kurzer Zeit nur noch 3,0V zur Verfügung stehen - was für den PDA definitiv zu wenig ist. Die Geräte schalten je nach Hersteller bei 2,8V bis 3,2V einfach ab und verweigern den Dienst. Die Leistungsabgabe (in mAh oder Ah) kann nachwievor konstant bleiben, hat jedoch zum Funktionsbetrieb in diesem Fall nichts mehr beizutragen.

    An dieser Stelle sei bitte auch noch gewarnt, Ni-MH-Akkus mit Ladegeräten für Li-Ion-Akkus versuchen zu laden. Je nach Hersteller kann der Stromfluss den Ni-MH-Akku empfindlich beinträchtigen, was bis zu Zerstörung oder gar Explosion führen kann.

    Ansonsten kann ich Dich zu Deiner Fragestellung nur Beglückwünschen. Vom Denkansatz her nicht schlecht - hätte ja funktionieren können

    @lex&er
    Natürlich sind drei mal 1,2 gleich 3,6 . Ab er das habe ich deshalb auch mehrmals erwähnt.
    Es sind ja nicht genau 1,2V. Schon 0,333 mehr, und es sind genau 3,7V.
    Hauptsache es passt hinterher, und dafür reicht es.
    Genau, die 3,7V werden auch nicht genauer sein.

    Die Unterschiede von den beiden Techniken sind mir bewusst.
    In Serie schalte ich ja gerade nicht.
    Die drei Akkus (das ist ja das Minimum für 3,7V) ergeben Paralell ja 3,7V.
    Natürlich lade ich die NiMh nur mit dem passenden Ladegerät.
    Sie passen ja nur in das Universalladegerät (wie ein Energy von Ansmann).


    Wieso "hätte"? Das es funktioniert bezweifele ich gar nicht.
    Es kommt natürlich darauf an, wie lange.
    Das wäre dann mal zu stoppen.
    Und die NiMh sind ja auch nicht so problematisch wie die NiCd beim unvollständigen entladen.....


    Hier ein Beispiel:
    http://www.explorermagazin.de/gps/gpspda.htm


    Er hat hier anscheinend 4 Stück.
    Wenn man den PDA hat, muss man erst mal prüfen, wieviel Volt die Strombuchse will.
    Dass muss ja nicht genau der Wert des Akkus sein.
    Ist beim Notebook ja auch nicht gleich.
    Der Akku hat meist weniger Volt.....
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  4. Gast
    "da man immer 3 zu Paralell anordnen muss" ????

    Bitte entschuldige, aber wenn du 3x 1,2V parallel schaltest hast du noch immer 1.2V. Du versreifachst nur die Kapazität.
    Musst sie schon in Serie betreiben um die 3,6V zu bekommen.

    Gruss
    Tobi
    0
     

  5. Zitat Zitat von Anonymous
    "da man immer 3 zu Paralell anordnen muss" ????

    Bitte entschuldige, aber wenn du 3x 1,2V parallel schaltest hast du noch immer 1.2V. Du versreifachst nur die Kapazität.
    Musst sie schon in Serie betreiben um die 3,6V zu bekommen.

    Gruss
    Tobi
    Ja, da hab ich was falsch geschrieben

    Ich hatte erst daran gedacht nur Mignons zu nehmen, und da hätte ich für die Kapazität immer drei hintereinander und davon mehrere paralell nehmen müssen.
    Ein Wortverdreher.

    Ich muss immer drei kombinieren, dass ist der Dreierpunkt.
    Paralell kann ich davon so viel ich will nebeneinander schalten.....
    0
     

  6. Gast
    Die meisten Netz-/Ladegeräte haben 5VDC, 2A (Beispiel: beim HP-iPAQ).
    Die im PocketPC integrierte elektronische Laderegelung übernimmt Ausgleich zu der 3,7 Volt Akkuspannung.

    Somit können eigentlich 4 Akkus mit total 4,8 Volt, wie im Bild dargestellt verwendet werden. Die Leerlaufspannung ist ja noch ein wenig höher. Man kann sich daher einen Zusatzakku selbst bauen, wenn die Spannung von Ladespannung höher als 5Volt ist, kann man event. in Serie eine Diode einbauen, diese Spannungsreduktion ist aber schon nach kurzer Zeit ein Hindernis für einen langen Zusatz-Akku Betrieb. Es gibt übrigens auch Ladegeräte für NIMH Akkus, welche mit einer definierten Ladeschluss-Spannung arbeiten und somit gesichert sein sollte, dass die 5Volt nicht oder kaum überschritten werden.

    Es gibt übrigens auch sogenannte Akku-Gurte, welche noch eine weit höhere Kapazität haben können.

    Peter
    0
     

  7. Verstanden habe ich das jetzt nicht 8O .

    Was hat die "integrierte Ladetechnik" mit den eigenen Akkupacks zu tun?

    Die lade ich doch einzeln im NiMh-Ladegerät wie einem Energy16 von Ansmann.
    Ich würde das Packet dann an die Stromversorgung (die es wohl als Buchse gibt) anklemmen.

    Erst mal haben, und die Versorgungsspannung für Netzbetrieb prüfen.
    Daraufhin ein Akkupack basteln.
    0
     

  8. Gast
    Ich will damit sagen, man muss normalerweise nicht mit 3x1,2 Volt rechnen, sondern mit 4x1,2 Volt. Ist das so schwer zu verstehen. Bei fast allen Vor-Postings vor meinem Bericht, wurde immer von 3,7 Volt ausgegangen. Die meisten Geräte haben aber einen 5 Volt Eingang, damit kann man mit 4 Akkus und nicht mit 3 Akkus eine Zusatz-Speiseeinrichtung "basteln". Die Regulierung auf 3,7 Volt Akkuspannung macht die interne Lade-Elektronik! Ich war der Meinung, das einigermassen "hinübergebracht" zu haben.
    Peter
    0
     

  9. Zitat Zitat von Anonymous
    Ich will damit sagen, man muss normalerweise nicht mit 3x1,2 Volt rechnen, sondern mit 4x1,2 Volt. Ist das so schwer zu verstehen. Bei fast allen Vor-Postings vor meinem Bericht, wurde immer von 3,7 Volt ausgegangen. Die meisten Geräte haben aber einen 5 Volt Eingang, damit kann man mit 4 Akkus und nicht mit 3 Akkus eine Zusatz-Speiseeinrichtung "basteln". Die Regulierung auf 3,7 Volt Akkuspannung macht die interne Lade-Elektronik! Ich war der Meinung, das einigermassen "hinübergebracht" zu haben.
    Peter
    Ich war der Meinung, dass ich erst mal das Gerät da haben muss um zu sehen welche Eingangsspannung vorhanden ist (schrieb ich).
    Die 3,7V hat der Originalakku.
    Ich bastele jetzt nicht auf gut Glück ein Akku-Pack.

    Die "Regulierung >auf< die 3,7V Akkuspannung geht ja auch nicht wenn der 5V haben will.

    Der Akku selbst hat ganz sicher eine Spannung 3,7V.
    Das ist auch genau der Wert einer LiIon-Zelle. Immer.
    0
     

  10. Was Peter damit sagen wollte ist, dass Das Netzteil an der Buchse des PDA's 5.0 Volt liefert. Die interne Ladeelektronik des PDA's verwendet aber nur 3.7V davon für das Laden des Akku's - sprich die Spannung wird von 5.0V auf 3.7V herunter reduziert. Dieses Herunterreduzieren geschieht i.d.R. mittels einer Elektroniksteuerung, die mathematisch den Eingangsstrom im Verhältnis 50:37 herunterdrückt (sorry, mir fehlen z.Zt. gerade die passenden Fachausdrücke hierfür). Falls Du also nur 3.7V an die Strombuchse hängst, dann rechnet die Ladeelektronik diese 3.7V im gleichen Verhältnis 50:37 herunter, sodass dann effektiv nur noch mit rd. 2.74V der Akku geladen wird, was natürlich zu wenig ist.

    Die Ladeelektronik regelt also die Stromspannung zwischen Netzteil und Akku.

    Nun alles klar? @lex&er
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  11. Zitat Zitat von @lex&er
    Was Peter damit sagen wollte ist, dass Das Netzteil an der Buchse des PDA's 5.0 Volt liefert. Die interne Ladeelektronik des PDA's verwendet aber nur 3.7V davon für das Laden des Akku's - sprich die Spannung wird von 5.0V auf 3.7V herunter reduziert. Dieses Herunterreduzieren geschieht i.d.R. mittels einer Elektroniksteuerung, die mathematisch den Eingangsstrom im Verhältnis 50:37 herunterdrückt (sorry, mir fehlen z.Zt. gerade die passenden Fachausdrücke hierfür). Falls Du also nur 3.7V an die Strombuchse hängst, dann rechnet die Ladeelektronik diese 3.7V im gleichen Verhältnis 50:37 herunter, sodass dann effektiv nur noch mit rd. 2.74V der Akku geladen wird, was natürlich zu wenig ist.

    Die Ladeelektronik regelt also die Stromspannung zwischen Netzteil und Akku.

    Nun alles klar? @lex&er
    "Netzteil an der Buchse des PDA's"?
    Ist also im inneren des PDA's das Netzteil?
    Dann müsste man ja direkt 230V an den PDA anschließen können (?).
    Ist es nicht eher so, dass im inneren das Ladegerät ist, und dieses die niedrige Spannung eines externen Netzgerätes benötigt?
    Das können auch 5V sein. Sind es >immer< 5V? Standard?
    Hier geht es um einen A730w von ASUS.
    Wenn man die 5V von aussen zuführt wird damit die Ladeelektronik für den 3,7V-Akku versorgt. Aber das Gerät müsste auch ohne Akku laufen (?), sonst ist es sinnlos.

    Aber wie zuletzt geschrieben werde ich erst etwas machen wenn ich das Gerät in der Hand habe und die Spannungen ablesen kann.
    0
     

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