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  1. Vor wenigen Tagen hatte ich die Gelegenheit den neuen ASUS A620
    ein paar Minuten zu testen und war einfach nur begeistert von dem Gerät.
    Nun habe ich mir den A620 selbst zugelegt und somit weitaus mehr
    Erfahrungen sammeln können. Der ausschließlich positive, erste Eindruck
    hat sich nur bedingt bestätigt. Ich möchte vorab sagen, daß ich den A620
    noch immer für ein sehr gutes Gerät zu einem sagenhaften Preis/Leistungs-
    verhältnis halte. Die technischen Daten spare ich mir da diese jeder auf der
    ASUS-Seite einsehen kann. Ich werde hier auch weniger die positiven
    Eigenschaften beschreiben sondern eher Punkte, die mir nicht gefallen.

    Größe/Gewicht:
    Der A620 ist wie sein Vorgänger sehr kompakt - keine nennenswerten
    Veränderungen zum A600 im Hinblick auf die Maße und das Gewicht.

    Gehäuse:
    Das Gehäuse besteht nicht wie beim A600 aus zwei Hälften sondern
    aus insgesamt 3 Teilen - oberer und unterer Decker sowie in der Mitte
    noch eine Schicht (man sieht das gut auf den Bildern, da ist diese mittlere
    Schicht im Gegensatz zum Gehäuse dunkelgrau). Zwangsläufig ergeben
    sich hierdurch auch mehr Kanten, wo die einzelnen Teile zusammenge-
    fügt sind. Die Verarbeitungsqualität ist zwar sehr gut, jedoch umso
    "komplexer" ein Gehäuse aufgebaut ist, desto mehr Fehler können sich
    einschleichen. Mit Fehlern meine ich nicht nur optisch sichtbare "Abnor-
    malitäten" sondern auch akustische Probleme. Für meinen Begriff darf
    an, um oder im Gehäuse nichts klappern. Aufgrund dieser mehrlagigen
    Bauweise sind solche Klappergeräusche jedoch kaum 100%ig zu vermeiden.
    Bei meinem A620 ist permanent ein klickgeräusch produzierbar, wenn man
    unten rechts zwische Docking-Anschluß und Stromanschluß leicht drückt.
    Auch bei drücken auf anderen Stellen oder bei der ganz gewöhnlichen
    Bedienung sind leise Geräusche vom Gehäuse sporadisch hörbar.
    Diese Geräusche sind wirklich leise und die meisten wird das nicht stören,
    aber ich setze in Sachen Verarbeitung und Display enorm hohe Erwartungen.
    Zum klappern trägt auch der Eingabestift bei. Der Stift sitzt zwar fest im
    Gehäuse (herausfallen nicht möglich), jedoch hat er etwas Spielraum am
    Gehäuserand d. h. an der Stelle, wo man den Stift aus dem Gerät ziehen kann
    ist ein Spielraum von ca. 1mm nach oben, nicht seitlich Dieses macht sich
    durch entsprechende Geräusche schon beim leichten, langsamen
    drehen/wenden des Gehäuses stark bemerkbar - als wenn etwas im Gerät
    nicht richtig montiert wäre. Natürlich sind diese Geräusche nur hörbar,
    wenn sich der Stift im PDA befindet.

    CF-Slot:
    Der CF-Slot ist für meinen Geschmack etwas "kompliziert" oder "umständlich"
    aufgebaut. Bei anderen Geräten kenne ich das nur so, daß man entsprechend
    oben eine CD-Karte einstecken kann und einfach wieder entnehmen kann. Beim
    ASUS gestalltet sich das eventuell etwas umständlicher. Das Entfernen einer
    CF-Karte ist unter Umständen mit dem Entfernen eines zusätzlichen Deckels
    verbunden - so wird es jedenfalls im ASUS-Handbuch beschrieben. Zum Ent-
    fernen einer Karte muß dieser Decker (damit meine ich NICHT den CF-Karten
    Dummy, sondern den silberfarbenen Decker auf der Geräterückseite!) erst
    entfernt werden, dann kann man die Karte entnehmen und nun muß der Decker
    wieder aufgesetzt werden. Keine Ahnung, ob diese Prozedur wirklich bei allen
    Karten zwingend erforderlich ist - ich habe zur Zeit keine CF-Karte zum testen
    hier, der Dummy kann jedenfalls auch ohne dieser Prozedur mit dem Decker
    leicht entfernt werden - zudem ist auch am oberen Rand des Deckels eine
    Einkerbung zum leichteren Fassen einer CD-Karte. Ich bin mir also dem Sinn
    dieses Deckels nicht ganz bewußt - sollte jedoch bei jedem Kartenwechsel
    diese Prozedur notwendig sein, dann halte ich das für wenig durchdacht
    - vor allem Benutzer mit mehreren CD-Karten dürfte dieses sehr stören !

    Stromanschluß:
    Der Stromanschluß unten rechts stört mich persönlich auch etwas. Mir
    wäre eine Positionierung am oberen Gerhäuserand lieber - so stört das
    Ladekabel etwas, wenn man das Gerät lädt und gleichzeitig arbeiten will.

    Aufnahmetaste:
    Die Position der Aufnahmetaste ist vielleicht etwas problematisch da sich
    der Mikro nur wenige Milimeter davon entfernt befindet. Wenn man also von
    vorne auf die Aufnahmetastre drückt, besteht die Gefahr, daß man auch das
    Mikrofon zudeckt. Die Aufnahmetaste läßt sich aber leicht von hinten (mit
    dem Zeigefinger der Hand, mit welcher man den PDA hält) auslösen - dann
    besteht die Gefahr des zugedeckten Mikrofons nicht mehr.

    Navigatonstasten:
    Alle Navigationstasten sind sehr gut verarbeitet und lassen sich präzise
    bedienen - nichts klappert, die größe Navitaste ist leicht und präzise zu
    bedienen, keinesfalls zu leichtgängig oder schwammig - Widerstand ist
    optimal !

    Lautsprecher:
    Die Ausgabe des Lautsprechers ist gut, besser (und auch deutlich lauter!) als
    bei dem Vorgängermodell. Eines ist mir jedoch sehr negativ aufgefallen. Beim
    Abspielen von Sounds kommt es zu einem enorm lauten Geräusch, was ich
    als Klicken bezeichnen würde. Dieses Klicken ist jedoch nicht von gleicher
    Lautstärke. Ich möchte das ganze an folgendem Beispiel verdeutlichen: Man
    geht in den Geräteeinstellungen auf Sounds und Benachrichtigungen, dann auf
    Benachrichtigungen und wählt dort irgendeinen Sound aus. Wenn man diesen
    jetzt abspielen läßt, passiert folgendes: beim Beginn und Ende des Abspielens ist
    (unabhängig von der eingestellten Lautstärke!) ein klicken hörbar. Das Klicken am
    Ende ist im Gegensatz zum Klicken am Anfang jedoch sehr leise. Jetzt kommt aber
    das Schlimmste: das Klicken am Anfang wird wesentlich lauter, wenn man einen
    Sound mehrfach abspielt, ab dem dritten darauffolgenden Abspielen eines
    Sounds ist dieses klicken stark hörbar und für mein Empfinden stört es enorm !
    Es ist nicht wie z. B. das Klicken, wie man es einstellen kann wenn man auf
    dem Display tippt. Es ist mehr eine Art Knacken, wie man es bei großen
    Lautsprechern hören kann, wenn man an den Anschlußkabeln "herumspielt"
    Dieses Knacken wird erst wieder leiser, wenn man für ca. 3-5 Sekunden keine
    Sounds abspielt. Bei normalen Anwendungen werde nicht alle paar Sekunden
    irgendwelche akustischen Signale ausgegeben aber z. B. bei Spielen schon - und
    dann ist dieser Zustand mit dem Knacken unerträglich !
    Wie gesagt, das knacken wird ab dem 1. bis zum etwas 3. oder 4. aufeinander-
    folgenden Abspielen immer lauter, dann bleibt die Lautstärke etwa konstant - bis
    man eine pause von 3-4 Sekunden einlegt, dann wiederholt sich das ganze von
    vorne. Hört sich alles sicherlich sehr verrückt an und man kann es sich schwer
    vorstellen. Ich habe mir daher die Mühe gemacht, und dieses per am PC
    angeschlossenen Mikro aufgenommen. Die Qualität ist aufgrund des billigen
    Mikros nicht optimal, aber man hört deutlich was ich meine ! Die knapp 400KB
    große File könnt Ihr hier auch herunterladen und Euch selbst ein Bild (besser
    gesagt Ohr) davon machen. Auf der Aufnahme hört sich das knacken an,
    als wenn jemand auf das Gehäuse klopfen würde aber keines der Geräusche
    kommt vom Eingabestifft oder sonst was - das wird alles vom eingebauten Laut-
    sprecher ausgegeben ! Das leise Knacken am Ende des Abspielens eines Sounds
    ist auf der Aufnahme zwar hörbar, jedoch sehr schlecht. Die Aufnahme ansich ist
    sehr leise, so daß Ihr Euere Lautsprecher entsprechend hoch aufdrehen müßt -
    Hintergrundrauschen ist aufgrund der leisen Aufnahme unvermeidbar. Diese
    für meine Begriffe nicht normalen Geräusche waren auch auf dem A600
    hörbar, jedoch wesentlich leiser als bei dem A620. Es würde mich sehr
    interessieren, ob solche "Störgeräusche" auch auf andern PDAs ausgegeben
    werden oder nicht !

    Display:
    Das Display ist auf den ersten Blick einfach nur genial, wesentlich besser als
    bei dem Vorgänger. Nach längerem Arbeiten mußte ich jedoch auch einige
    Nachteile feststellen.
    Das Display des A600 war sehr kontrastarm, die Farben waren ziemlich blaß
    und auch die Hintergrundbeleuchtung war nur bei maximaler oder fast maximaler
    Einstellung befriedigend. Trotzdem konnte man lange Zeit mit dem Gerät
    arbeiten, ohne das die Augen ermüden oder man gar Kopfschmerzen bekommt.
    Auf den ersten Blick erkennt man im direkten Vergleich zum A600 das das Display
    wesentlich kontrastreicher, farbintensiver und heller ist. Was auf den ersten Blick
    als unschlagbarer Vorteil erscheint, wird bei längerer Arbeit für manche eventuell
    zum Nachteil oder gar Problem. Die Hintergrundbeleuchtung des A620 ist echt ein
    Hammer - so eine starke Hintergrundbeleuchtung beim PDA habe ich noch nicht
    gesehen, da braucht man im Dunkeln keine Taschenlampe
    Diese Hintergrundbeleuchtung ist dermaßen stark, daß ich bei maximaler
    Einstellung schon Probleme mit den Augen beim längeren Arbeiten bekomme.
    Selbst bei sehr niedriger Einstellunng (50 von 255) läßt sich noch gut arbeiten,
    selbt Leute, die wie ich auf gute Hintergrundbeleuchtung beim Arbeiten Wert
    legen, werden wohl kaum mit mehr als einem Wert von 150 bis 200 arbeiten.
    Der Kontrast des Displays ist für meinen Geschmack schon zu stark, Umriße
    sind derart Kontrastreich, daß sie auf dauer wirklich schon "ins Auge stechen".
    So farbarm der alte A600 war, ist es hier das Gegenteil - mir erscheinen die
    Farben wesentlich zu stark und intensiv. Beim Arbeiten (Word, Excel, Outlook)
    stört es zwar auch, aber ganz massiv wird es beim Spielen. Möglicherweise wird
    dieser Eindruck auch aufgrund des übersteuerten Kontrast hervorgerufen -
    jedenfalls ist es nicht mein Geschmack. Um mir ein besseres Bild davon zu
    machen, ob dieser Kontrast und Farbintensität normal sind, habe ich heute ein
    Computergeschäft aufgesucht und das Display des A620 mit einem Acer n10
    verglichen. Dabei habe ich einen, deutlichen Unteschied festgestellt: die
    Farben werden auf dem Acer "wärmer" dargestellt und daher ist das Arbeiten
    auch angenehmer - wahrscheinlich auch das spielen. In Punkto Kontrast und
    Farbintensität habe ich auf den ersten Blick keine riesigen Veränderungen
    gesehen - bis auf die "angenehmeren" Farben beim Acer im Vegleich zu den
    "kalten" Farben beim ASUS.
    Leider habe ich beim ASUS auch noch einen weiteren, negativen Punkt fest-
    stellen können, welcher jedoch sicherlich nicht jeder empfinden wird. Ich bin
    in Sachen Monitore grundsätzlich sehr sensibel, manche empfinden bei 85Hz
    im gegensatz zu mir kein Flackern. Daher empfinden vielleicht viele die von
    mir beschriebenen Punkte in Sachen Display nicht oder nicht so extrem - nur
    als Hinweis. Im Gegensatz zum A600 hatte ich den Eindruck, als wenn die
    Pixel bzw. der Pixelabstand beim A620 größer ist. Ich hatte den Eindruck, als
    wenn über den Bildschirm ein sehr feines Netz gespannt ist - ähnlich wie wenn
    man ganz nahe auf einen normalen Fernsehbildschirm schaut. Dieses fällt
    insbesondere beim Arbeiten aus geringerer Entfernung auf. Ich arbeite für
    gewöhnlich aus einer Entfernung Augen-PDA von ca. 25 bis maximal 50cm.
    Bis ca. 35cm ist dieses "Netz" deutlich sichtbar, ab 50cm ist es wesentlich
    besser aber dann fällt insbesondere das Lesen und Schreiben von längeren
    Texten schwer. Bei hellem Hintergrund (weiß) habe ich zudem manchmal
    den Eindruck, als wenn hinter dem Bildschirm permanent etwas in Bewegung
    ist (wie Wasser). Zusätzlich merke ich unabhängig von der Helligkeit immer
    ein flackern wie bei normalen Röhren-Bildschirmen. Das Bild scheint mir
    einfach nicht ruhig zu sein. Diese Probleme hatte ich mit dem kontrast- und
    fabrärmeren Display des A600 nicht - da habe ich teilweise am Stück 4-5
    Stunden problemlos gearbeitet (und gespielt.). Ich hatte bisher nur gestern
    und heute Gelegenheit mit dem A620 zu arbeiten und an beiden Tagen hatte
    ich nach einer knappen Stunde Kopfschmerzen. Keine Ahnung ob es am
    Display liegt, aber woran sonst ? Ich werde dieses nochmals heute Abend und
    morgen früh ausprobieren - wenn es dabei ist, bringe ich das Gerät bestimmt
    zurück denn schließlich will man ja vernünftig mit dem Gerät arbeiten können.

    Betriebssystem:
    Als Betriebssystem kommt beim A620 Microft Pocket PC 2003 Premium
    zum Einsatz. Zum Lieferumfang gehören auch 2 CDs, wovon eine
    Utilities, Spielen und Themes enthät. Auf der andern CD ist ActiveSync
    3.7 und Outlook 2002. Ich habe keine gravierenden Änderungen bei
    Outlook 2002 gesehen (außer optische Veränderungen, welche absolut
    Geschackssache sind - da bleibe ich lieber beim Outlook 2000). Besonders
    nachteilig finde ich, daß man Outlook 2002 online oder telefonisch bei
    Microsoft registrieren MUSS - sonst kann man Outlook 2002 nur 50 Mal
    starten !

    Batterie:
    Das PowerManagement bzw. Stromverbrauch ist hervorragend.
    Beim A600 konnte ich selbst im CPU-Stromsparmodus (bei eingeschalteter
    Hintergrundbeleuchtung auf etwa 80%) nie mehr als etwa 5 Stunden arbeiten.
    Nach 2 Stunden und 50 Minuten Betrieb des A620 (vorwiegend im Strom-
    sparmodus mit Hintergrundbeleuchtung, aber teilweise auch im Turbo-Modus
    der CPU) ist der Akku noch zu 69% voll ! Betriebszeiten von um die 10 Stunden
    sind also ohne große Einschränkunen möglich! Leider konnte ich noch keine
    Tests unter extremer Vollast (volle Hintergrundbeleuchtung, Turbo-Modus und
    rechenintensive Anwendungen) durchführen, wobei ich denke, daß selbst hier
    Zeiten von nicht unter 5 Stunden erreicht werden.

    Abschließend möchte ich nochmals betonen, daß der A620 ein sehr gutes
    Gerät ist und die hier angegebenen kleinen "Macken" teilweise Geschmacks-
    sache sind. Außerdem besteht auch die Möglichkeit, daß mit meinem Gerät
    etwas nicht ganz in Ordnung ist - ich werde nach Rücksprache mit meinem
    Händler morgen ein neues Gerät erhalten. Sollte ich dort entsprechende
    Besserungen feststellen, so werde ich darüber natürlich hier berichten.
    0
     

  2. Vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast, hier deine Erfahrungen zu veröffentlichen. Ich werde dies gleich noch bekannt machen. Ich habe übrigens noch nie ein solch genauer Bericht gelesen. Finde es gut, dass man auch mal die schlechten Seiten sieht. Man darf jetzt natürlich nicht meinen, der ASUS sei schlecht. Das hast du ja extra noch hingeschrieben. Das mit dem Display und dem Raster kommt auch bei anderen Pocket PCs vor, je nach dem wie die Umgebung ist. Bei gewisser Sonneneinstrahlung habe ich das Raster auch... aber das mit dem Kontrast finde ich etwas grob. Das ist sicher ein Minus-Punkt für den ASUS obwohl dafür die Beleuchtung ja recht gut sein soll. Hier kommt es sicher auf den Typ draufan, was man lieber will. Ev. sind die Kontrastverhältnisse für den Aussendienst besser!?!?

    Also nochmals Merci!

    gruss marco
    0
     

  3. Heute hatte ich die Möglichkeit, meinen ASUS A620 umzutauschen,
    da meiner die weiter oben beschriebenen Macken hatte.
    Von dieser Möglichkeit habe ich letztendlich keinen Gebrauch gemacht
    sondern das komplette Gerät zurückgegeben, hierzu aber später mehr.
    Jetzt zu den einzelnen, bemängelten Punkten in meinem Test:

    Lautsprecher:
    Meine Vermutung hat sich leider bestätigt ! Es handelt sich bei dem
    detailliert beschriebenen Geräuschen beim Abspielen von Sounds
    (Knacksen) um keinen vereinzelten Fehler - das ist bei allen A620 so !
    Ich finde diesen Zustand absolut indisskutabel und habe größtenteils
    aus diesem Grund den PDA wieder zurückgegeben - solange hierfür
    kein Systemupdate o. ä. seitens ASUS angeboten wird ist dieser PDA
    für mich unbrauchbar. Wie gesagt, manche wird es vielleicht nicht
    stören, aber vor allem bei Spielen und evtl. auch manchen Navipro-
    grammen dürfte es unerträglich sein. Das einstellbare klicken bei
    jedem Druck auf das Display wird sogar in der leisen Einstellung
    KOMPLETT von diesem Knacksen übertont - nur bei lauter Einstellung
    hört man noch den "gewünschten Sound" beim tippen auf den Dis-
    play. Ich empfehle JEDEM sich diese genau anzuschauen bzw. anzu-
    hören, bevor er sich einen A620 zulegt.

    Display:
    In Sachen Display konnte ich keine sichtbaren Veränderungen am
    neuen Gerät feststellen. Die Farben und der Kontrast waren noch
    immer zu stark, jedoch hatte ich das Gefühl, daß der optimale
    Betrachtungswinkel etwas besser ist. Normalerweise ist der Bildschirm
    bei dunklen Farben etwas zu dunkel, wenn man genau parallel
    zum Bildschirm guckt - optimal ist es, wenn man den PDA mit der
    Oberseite (Powerknopf) etwa 10 Grad vom Kopf weg hält.
    Dank an Marco, ich hatte komplett vergessen zu schreiben, was ich
    bei normalen Tageslicht/Sonnenlicht beobachtet habe. Das Display
    ist selbst bei sehr starkem Sonnenlicht sehr gut ablesbar - auf die
    Hintergrundbelechtung kann dann jedoch verzichtet werden, da diese
    kaum sichtbar ist. Bei extremer Helligkeit sind auch die Farben schwerer
    bzw. kaum sichtbar, aber das Display ist trotzdem hervorragend lesbar.
    Daher ist der A620 sicherlich auch für Außendienstler sehr gut geeignet.

    Gehäuse:
    Ich konnte an einem anderen, neuen ASUS A620 keinerlei Klapper-
    geräusche in der kurzen Testzeit feststellen.

    Batterie:
    Die von mir angegebenen Werte (ca. 10 Stunden bei mittlerer Hinter-
    grundbeleuchtung und im Stromsparmodus) sind wahrscheinlich etwas
    zu hoch gegriffen - nach exakt 4 Stunden waren 50% Batteriestand
    erreicht, so daß wahrscheinlich "nur" 7-8 Stunden erreicht werden und
    entsprechend weniger bei höherer Auslastung/CPU-Geschwindigkeit.
    Möglicherweise hat aber der Akku auch noch nicht seien volle Kapazität
    erreicht, da nur 1x aufgeladen - daher sind vielleicht doch die 10 Stunden
    problemlos erreichbar nur kann ich das nicht bestätigen. Der Akku hält
    auf jeden Fall deutlich länger als beim A600 - selbst dort hielt der Akku
    im Verhältnis zu anderen PDAs ziemlich lange.

    USB-Cradle:
    Das USB-Cradle ist gut verarbeitet und der PDA sitzt darin sicher.
    Leider ist das andocken an den Cradle nicht so gut wie beim Cradle
    des A600, wo seitlich noch Halterungen waren, welche auch als eine Art
    "Führungsschienen" beim Eindocken dienten. Obwohl ich dieses keines-
    wegs als Mängel oder schlecht betrachten würde, währe die Übernahme
    der alten Version vom A600 sicherlich wünschenswert gewesen.

    Abschließend möchte ich nochmals betonen, daß ich hier hautpsächlich
    die mir persönlich negativ aufgefallenen Punkte aufgeführt habe - viele
    dürften einzelne Punkte gar nicht stören. Jeder sollte sich selbst ein
    Bild von dem Gerät machen und nicht aufgrund einiger, teilweise kleiner
    Mängel von dem Gerät grundsätzlich abgeneigt sein ! Teilweise habe ich
    diese Mängel an ASUS gemailt und erwarte in den nächsten Tagen ent-
    sprechendes Feedback, welches ich hier veröffentlichen werde. Sollte
    bald ein Update das Problem mit dem Lautsprecher beseitigen, dann
    werde ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit den A620 wieder zulegen.
    Ich halte den ASUS ganz deutlich noch immer für ein sehr gutes Gerät
    zum Top Preis/Leistungsverhältnis und würde ihm 7 bis 8 von 10 Punkten
    geben - Preis/Leistungsmäßig sogar 10 von 10. Viele, nützliche
    Funktionen wie z. B. das Einstellen der CPU-Geschwindigkeit (und damit
    auch Batterieverbrauch) in 3 Stufen, das Einstellen der Hintergrundbe-
    leuchtung in 255 Stufen (bei vielen Geräten sind da nur 4-5 Stufen
    möglich), die neue SmartKepper-Funktion (automatische Sicherung
    der kompletten PDA-Daten aus dem RAM in die CF-Karte bei kritischem
    Batteriestand) sowie die reichliche, im Lieferumfang enthaltene Software
    (2 CDs) sind keinesfalls selbstverständlich und nur bei wenigen PDAs
    im standard-Lieferumfang enthalten.
    0
     

  4. Bin gespannt wann ASUS das Lautsprecher Update bringt... Denn bei Navigationssystem wir ja immer wieder ein neuer Befehl ausgegeben und dann kann das Knacksen wie du sagst extrem nervig sein!
    0
     

  5. Es gibt für das Soundproblem (Knacksen des Lautsprechers, siehe oben)
    ein entsprechendes Updated von ASUS - wird hier auch im Forum
    zum Download angeboten.

    Leider gibt es nach Auskunft von ASUS keinerlei Tool zum Einstellen
    des Kontrasts bzw. Farbintensität....schaade
    0
     

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