Akkupflege Akkupflege
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  1. @lex&er Gast
    Halli Hallo

    Ich melde mich wieder mal, da ich gerade einen grösseren Eingriff am iPaq (genauer gesagt am Akku) vornehmen muss und ich mich deshalb vorher im Internet schlau gemacht habe.

    An dieser Stelle möchte ich mal fragen, ob bereits schon Beiträge zu Akku's, Akkupflege o.ä. existieren (evtl. auch in anderen Foren ?). Ich könnte allenfalls noch einen Beitrag zu einem neuen Workshop leisten - wenn denn überhaupt Interesse vorhanden ist und nicht schon vergleichbare Texturen existieren.

    Schöne Grüsse von der Schraubenzieherfront

    @lex&er
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  2. Bis jetzt haben wir nur Berichte/Workshops, wie man ein Akkupack machts.. was hast du vor? Workshops sind immer willkommen

    bin gespannt...

    marco
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  3. @lex&er Gast
    Hallo Marco

    Mein Ziel wäre es, ein bisschen über Akku's, Ihre technischen Eigenschaften, Probleme mit ihnen, Hilfsmassnahmen etc. zu schreiben. Ich weiss, dass Umbauanleitungen bereits auf mehreren Homepages, bzw. in Foren nachzulesen sind. Bislang fand ich aber noch keinen richtigen Beitrag zu Themen, die das (mein) Akkuproblem umfassten, nämlich dieses, dass sich der Akku nach bereits rd. 1 1/2 Jahren klanglos verabschiedete und ich einen neuen einbauen musste . Die hohen Beschaffungskosten (so ein Akku kostet weit mehr als CHF 100.- 8O ), veranlassten mich u.a. dem Problem auf den Grund zu gehen und nach Massnahmen zu suchen, die ein Akkuwechsel nach weiteren 1 1/2 Jahren hoffentlich überflüssig machen.

    Mein Frage zielte nun dahin, ob andere PPC-User auch schon die betrübliche Feststellung gemacht haben, dass sich ihr Akku (zumindest nach meiner Ansicht) viel zu früh verabschiedet hat und sie gerne wissen wollten warum es dazu kam was man dagegen tun kann.

    Aus meinen vorherigen Beiträgen lässt sicherlich vermuten, dass meine Ausführungen eher detailiert sein werden.

    Falls also Interesse vorhanden ist, dann wäre ich gerne bereit einen entsprechenden Beitrag hierzu zu verfassen (ich denke die Probleme zu kennen und meine zu wissen sie zu lösen ).
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  4. ou ja das klingt gut! bis jetzt wissen wahrscheinlich eher wenig Leute wie sie den Akku am besten behandeln... ich selber interessiere mich auch sehr dafür! Würde mich freuen, wenn du einen Beitrag schreiben kannst! Ich werde diesen dann in das entsprechende FORUM FAQ übertragen...

    bin gespannt darauf und bereits im voraus MERCI!

    Gruss Marco
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  5. Disclaimer:

    Den nachstehenden Artikel habe ich aufgrund mehrer Nachforschungen verfasst. Für die Richtigkeit einzelner Passagen zeichne ich nicht verantwortlich. Auf individuelle Nachfragen, kann ich gerne Quellen nennen, eine Auflistung würde jedoch den Rahmen sprengen. Ich möchte lediglich Tips und Hinweise geben, wie man Akku's behandeln soll, welche Spezifikationen sie aufweisen und was man verbessern kann. Ich kann auf keine Forderungen im Zusammenhang mit Fehlmanipulationen, Bastelanleitungen, Reparaturversuchen o.ä. eintreten - für solche Massnahmen sind Fachhändler oder Hersteller geeigneter.

    Probleme mit den Akku's der iPaq-Reihe 3xxx

    Der nachfolgende Text bezieht sich auf Akku's der iPaq-Reihe 3xxx. Über Akku's anderer PPC-Baureihen oder -Geräte kann ich hier keine Aussage machen – wahrscheinlich sind sie ähnlich oder sogar gleich. Wenn nachher vom iPaq die Rede ist, dann gilt dies für alle Geräte der 3xxx-Reihe, also 3100, 3600, 3700, 3800, 3900.

    Die iPaq's der obigen Baureihen verfügen über einen festeingebauten (geklebten) Lithium-Polymer Akku. Anleitungen zum Aus- und Einbau gibt es unterschiedliche in einschlägigen Foren und auf Webseiten.

    In der Vergangenheit hatte ich immer wieder Probleme mit meinem Akku im iPaq 3630 - bis er zuletzt gar nicht mehr ging .

    Compaq wirbt u.a., dass die Akku’s bis zu 5000 Ladezyklen aushalten. Rechnen wird mal nach. Angenommen wird nutzen unseren iPaq täglich während 8 Stunden (machen wir aber in der Regel nicht), d.h. bei 4 Stunden Nutzungsdauer mit vollem Akku wären 2 Ladezyklen fällig. Mit 5000 Ladezyklen könnten wir den Akku also rd. während 2500 Tagen nutzen (unter Extrembedingungen). 2500 Tage entsprechen fast 7 Jahren. Würden wir den Akku nur einmal täglich aufladen, müssten wir also theoretisch für die Dauer von rd. 13 Jahren den iPaq nutzen können. Mein Akku hat aber schon nach 1 ½ Jahren schlapp gemacht ! Irgendwo ist doch da "der Hund begraben“.

    Auftretende Probleme

    Der iPaq ...
    ... schaltet einfach ab, obwohl die Batterieanzeige vorher noch viele Prozentpunkte anzeigte.
    ... schaltet sich beim Abspielen von Multimedia einfach ab.
    ... macht selbst nach dem Volladen kurz danach einen Hard-Reset
    ... lässt sich trotz voll geladenem Akku (Ladeanzeige blinkte) gar nicht mehr einschalten.
    Die Ladeanzeige blinkt immer noch, obwohl 100% Ladezustand schon längst erreicht sind.
    ... einmal ist keinmal! Nicht verzweifeln wenn obige Effekte einmalig sind, nur wenn sie permanent auftreten sollte man Abhilfe schaffen.

    Grundsätzliche Hinweise zum Laden des Akku's

    Der Akku sollte nur geladen werden, wenn der Ladezustand unter 10% abgesunken ist, bzw. die Meldung erscheint, dass die Akkuleistung sehr gering ist, sonst besteht Gefahr, dass der Akku sich nicht genügend erwärmt und die Ladeelektronik den Schnelladevorgang nicht beendet. Ein Hauptfehler ist es, das Ladegerät an der Dockingstation anzuschliessen. Denn jedesmal, wenn der iPaq in die Station gesteckt wird (um nur mal eben schnell etwas auf den PC zu überspielen ode vice-versa), der Ladevorgang einsetzt.
    Passiert dies mehrmals täglich, oder bei voll geladenem Akku, gerät die Ladeelektronik mit Sicherheit aus dem Tritt (siehe weiter unten).
    Deshalb: den Stecker vom Ladegerät nehmen und nur wenn geladen werden soll, direkt in den iPaq einstecken!

    Die Akku’s sollten nicht nicht unbedingt länger am Netz hängen, wenn die Ladeanzeige von 100% erreicht ist (es gibt inzwischen massenhaft Tools, die den Ladestand auf dem Startbildschirm anzeigen). Deshalb auch den iPaq während des Ladens nicht ausschalten, damit man eine Übersicht hat. (weiter unten gibts aber dennoch eine Ausnahme)

    Vorsicht: Die Blinkanzeige ist keine verlässliche Ladeanzeige und abhängig von der Ladeelektronik, die wie schon oben erwähnt “aus dem Tritt geraten kann“.

    Technische Einzelheiten zum Ladevorgang und den Akku’s

    So, warum erwärmt sich aber der Akku und warum wird er schnell geladen 8O .

    Es liegt in der Eigenschaft eines jeden Akku's, dass er sich erwärmt wenn er aufgeladen wird. Bei unseren iPaq-Akku's brauchen wir die Wärme sogar, da sie für die Bestimmung des Kalibrationspunktes hinzugezogen wird.

    Der Schnelladevorgang ist so vorgesehen, da wir ansonsten den Akku nur mit sehr schwachem Strom laden könnten, damit er nicht durchschmort. Die Ausgangsleistung unserer Originalladegeräte hat aber 2,0 Ah (2000 mAh). Das heisst, dass ein Akku mit 900 mA innerhalb von knapp einer halben Stunden theoretisch geladen werden könnte 8O . Wenn wir ihn dann aber unter normalen Umständen am Netzgerät lassen würden, würde er Gefahr laufen "überladen" zu werden und somit über kurz oder lang “gegrillt“ .

    Wie hat Compaq das Problem aber gelöst?

    Der Akku erfährt während des Ladevorgangs zwei unterschiedlich starke Ladephasen. Die erste Phase ist die Schnelladephase, in der die 2,0 Ah ungehindert und voll in den Akku fliessen. Ab einem gewissen Zeitpunkt sollte jedoch die Leistungsabgabe (bzw. Leistungsaufnahme seitens des Akku's) gebremst werden. Das Ladegerät kann nicht wissen, wann der Akku genug hat - also muss der Akku selber den Stromfluss steuern.

    Wie kann aber ein "dummer" Akku den Stromfluss steuern? Irgendjemand müsste ihm doch sagen, dass er genug hat. Das kann der Akku aber selber, weil er ein paar Chips auf dem Ladekabel aufkleben hat. Einer von diesen Chips (konnte leider nicht herausfinden welcher, weil die Dinger so verd.... klein sind) ist ein Wärmechip, der wie ein Switch umgeschalten wird, wenn er eine gewisse Wärme erreicht. Mit dem Umschalten des Chips wird ein Widerstand vorgeschalten, der den Stromfluss um ca. 90% bis 95% reduziert. D.h. die neue Leistungsaufnahme des Akku’s liegt noch zwischen 100 mAh und 200 mAh. Mit diesem Ladestrom wird der Akku alleweil fertig und man kann das Netzteil ungetrost über Nacht vergessen angehängt lassen.

    Ich fasse kurz zusammen: ...Akku wird schnell und stark geladen und irgendwann warm. Ein Chip auf dem Akku registriert die Wärme und schaltet um, sodass weniger Strom fliesst...

    So, nun wissen wir also, dass unsere Akku’s auf zwei Arten geladen werden (können). Leider haben wir aber eine grosse Variable (das ist ein Umstand der sich zu leicht verändern kann) und zwar die Wärmeentwicklung.

    Angenommen wir hängen den iPaq ans Netz und laden ihn voll. Oben hielten wir fest, dass der Akku an einem gewissen Punkt warm wurde und auf „Schwachstrom“ umgeschalten hat. Der Chip am Akku hat dies registriert und sieht seine Arbeit vollbracht, weil das Netzteil ja kurz zuvor abgenommen wurde. Mit dem neuerlichen Anschliessen des Netzteil denkt jedoch der Chip, dass das Gerät wieder geladen werden muss und lässt erst einmal Strom im „Schnelladevorgang“ durch – der Akku hatte sich ja in der Langsamladephase sicherlich wieder einigermassen abgekühlt. Jetzt bekommt der schon volle Akku also noch einmal eine volle Dröhnung verpasst, was ihm sicherlich nicht gut tut. Das A und O des Ladevorgangs ist also der Wärmezustand des Akku’s.

    Das grosse Problem ist an dieser Stelle herauszufinden, bei welchem Punkt der Umschaltvorgang vom Schnelladen zum Langsamladen genau ist. Aus technischen Daten konnte ich errechnen, dass dieser Punkt nach ca. 85% der Ladekapazität erreicht ist. Das heisst, dass einer nagelneuer Akku beim ersten Ladevorgang nach ca. 85% der Ladekapazität die Wärmeschwelle erreicht hat, sodass der Chip umschalten kann. Bei einem neuen Akku geht der Chip sogar soweit, dass er sich diesen Punkt merken kann ihn als Kalibrationspunkt verwendet (siehe auch Anleitung von Compaq, die beim erstmaligen Laden einen ununterbrochenen und störungsfreien Ladevorgang empfiehlt). Dieser Kalibrationspunkt sollte nun über die von Compaq beworbenen 5000 Ladeyklen standhalten ... tut er aber nicht. Warum? Weil wir ihn (eher unbewusst und unwissend) verschieben. Das passiert dann, wenn z.B. der Akku voll ist und kalt und wir ihn wieder ans Netzteil anhängen. Der Chip denkt, dass der Akku leer ist, löscht den Kalibrationspunkt und setzt ihn neu irgendwo jenseits der vorgesehenen 85%-Grenze. Mit dieser Verschiebung nach oben, rechnet aber die Ladeanzeige des Betriebssystems (BS) nicht und zeigt uns mit der Zeit trotz vollem Akku nur noch rd. 80% bis 90% an. Die Ladeanzeige rechnet beim nachfolgenden Stromverbrauch die Ladekapazität von 80% resprektive 90% wieder herunter, da das BS selbständig keine Analyse des momentanen Ladestromstandes ermitteln kann. Reicht die Ladezeit (weil die Akku’s nicht leer genug sind) nicht aus, um die Akku’s zu erwärmen, dann wird der Kalibrationspunkt nicht einmal erkannt. Ausgehend vom wirklich durch das Gerät messbaren Ladekalibrationspunkt (85%) ist der angezeigte Wert der Akkuanzeige nur noch ein berechneter Wert, der durch das Messen des geladenen bzw. verbrauchten Stroms (siehe Titel Stromverbrauch weiter unten) abhängig ist .

    Fazit: ...durch unregelmässiges Laden wird der Ladekalibrationspunkt verschoben und dr Akku weiss nicht mehr “wie viel noch rein geht“...

    Was ist z.B. im Falle eines Hardresets, bei dem alle Daten auf 0 zurückgesetzt werden und die Stromanzeige nicht mehr weiss wo sie ansetzen muss?

    In diesem Fall ist es wichtig, dass man das Netzteil auf keinen Fall wieder ansetzt. Das richtige Vorgehen in diesem Fall ist, dass man das Gerät vollständig entlädt. Dies erreicht man am besten, indem man die automatische Ausschaltfunktion deaktiviert und auch die Beleuchtung anlässt.

    Problembehebung

    - Sichert alle Daten, falls sie nicht eh schon durch nen Hardreset verlorengegangen sind.
    - Die automatische Ausschaltfunktion ausschalten (auch die der Beleuchtung)
    - Lasst den Akku im iPaq vollständig entladen. Ausreichend ist der Punkt, an dem das Gerät von alleine abschaltet oder sogar das Neustartbild nach erneutem Einschalten erscheint – es ist völlig egal, was die Stromanzeige noch anzeigt!
    - Macht nochmals einen Hardreset und lasst den Schieberegler auf AUS. Damit erreicht Ihr, dass der Akku soweit abkühlt bis er Zimmertemperatur hat.
    - Setzt dann nach einer Auskühlphase das Netzteil wieder an (nicht via Docking) und ladet den Akku wieder bis 100% auf (Ladeanzeige leuchtet jetzt permanent) und lasst den iPaq noch 1 bis 2 Stunden länger am Netz. Schaltet aber das Gerät nach dem Einstecken über die Ein/Aus-Taste aus.
    - Während des Ladevorgangs keine Daten zurückspielen oder ähnliches ... am besten die Finger vom Gerät lassen

    Falls diese Massnahme keine oder zuwenig Wirkung zeigt, dann geht folgendermassen vor:

    - Den Akku vollständig entladen (siehe oben)
    - Den Akku auf ca. 20% seiner Ladekapazität laden (rechnet aus: 20% von 950 mAh* sind 190 mAh, auf den Stromfluss von 2000 mAh pro Stunde macht das genau 5 Minuten, 42 Sekunden).
    - Entladet nun den Akku wieder vollständig.
    - Ladet nun den Akku bis 40% auf.
    - Ladet und entladet den Akku in 20% Schritten bis die 100% erreicht sind.

    Falls nach diesen Massnahmen der Akku keine merkliche Verbesserung zeigt ... ist er hinüber und er muss ausgetauscht werden .

    * Es gibt heutzutage Akku’s mit verschieden grossen Ladekapazitäten. Mir persönlich sind Akku’s mit 900 mAh, 950 mAh, 1200 mAh, 1800 mAh, 1900 mAh und 2000 mAh bekannt (vielleicht gibts noch mehrere). Für diese Akku’s sind die obigen Werte entsprechend zu korrigieren.

    Stromverbrauch

    Das kann dann in etwa so aussehen:

    Gesamtkapazität des Akku’s: 950 mAh
    - Reserve:________________ 95 mAh (Reserve bis Warnmeldung erscheint)
    - Refresh-Reserve 20%*:___ 190 mAh (Refresh-Reserve um Daten im RAM zu halten)
    = Nutzbare Kapazität:______ 665 mAh

    * Diese Reserve wird im Anzeigenfenster nicht angezeigt.

    Das BS zieht also Nutzen aus rd. 665 mAh (theoretischer, mathematischer Wert). Normale Applikationen wie Kalender, Adressen, Word, Excel sind genügsame Programme, die mit rd. 60 mAh auskommen. Rechenintensiver sind Programme mit hoher Refresh-Rate wie z.B. Routenplanner oder Internetapplikationen. Richtige Stromfresser sind Jackets und Multimediaapplikationen wie der Media-Player oder MP3-Player, die saufen gerne mal 300 mAh und einiges mehr. Nicht vergessen dürfen wird die Beleuchtung, die auch immer mitläuft und zwischen 60 mAh bis 150 mAh in Anspruch nimmt, je nach Helligkeitsstufe. Addieren wird nun die Werte der Applikationen und der Beleuchtung, so kommen wir im besten Fall auf einen Stromverbrauch von rd. 100 mAh oder im Extrembereich von rd. 450 mAh. Wir können also mathematisch berechnet rund 6 Stunden Text tippen (... nur nicht zu viel tippen, sonst schnellt der Stromverbrauch sofort hinauf und verkürzt die Arbeitszeit) oder wir schauen uns einen 1 ½ stündigen Film im Taschenformat an und müssen nachher wieder ans Netz.

    Im übrigen verliert der iPaq pro Tag 2%-3% (32MB-RAM Versionen) bzw. 4%-5% (64MB-RAM Versionen) seiner Leistung (Original-Akku mit 900 mAh bzw. 950 mAh), selbst wenn er abgeschalten ist. Diese Leistung braucht er für den Refresh der Daten im RAM-Speicher. Wenn Ihr den iPaq also ein paar Tage ungenutzt herumliegen lasst, ist er nach ca. einem Monat soweit leer, dass sicherlich eine Meldung zum Laden erscheint oder die Daten schon weg sind .

    Einige Worte zum Ladegerät / Netzteil

    Das Original Compaq-Ladegerät (Modell: PSC10E-050) liefert bei 100 - 240 V, 50-60Hz Eingangsspannung eine stabilisierte Ausgangsspannung von 5 V, bei einem Strom von 2000 mA.

    In Elektronikgeschäften oder Media-Warenläden werden zuweilen Netzteile angeboten, die eine entsprechende Ausgangsspannung von 5 V deklariert haben, jedoch nicht unbedingt stabilisiert sind oder einen Stromfluss von weit unter 1 Ah aufweisen. Solche Geräte sind zwar billig aber nur bedingt zu empfehlen. Das grössere Problem ist hierbei, dass solche Geräte nicht stabilisiert sind (wer fragt schon nach solchen Geräten). Bei solchen Geräten wird die Eingangsleistung durch Induktionsschlaufen mittels eines Dividenden “herunter-gespannt“ – das heisst, dass ein Eingangsstrom von 220 Volt durch 44 geteilt wird, damit man 5 V erhält. Stabilisierte Geräte steuern die Ausgangsspannung nicht elektro-mechanisch sondern elektronisch. Somit ist gewährleistet, dass bei Eingansstromschwankungen trotzdem immer 5 V am anderen Ende rauskommen. Beim Stromfluss unter 1 A haben wird das Problem, dass der Ladevorgang entsprechend länger dauert. Ich habe schon Gerätschaften angetroffen, die hatten gerade mal 200 mAh Ausgangsstrom. Mit solchen Geräten dauert ein Ladevorgang natürlich unangenehm lange, da mit solchen Leistungen ein Schnelladevorgang von vorhinein entfällt.

    Preislich liegen nichtstabilisierte Netzteile mit < 1,0 Ah Stromleistung im Bereich von unter CHF 30.-. Stabilisierte Geräte mit einer Ausgangsleistung vergleichbar mit dem Original-Netzteil von Compaq können schnell mal im 3-stelligen Frankenbereich liegen.

    Schlusswort

    Haltet Sorge zu Euren Geräten, vorallem zum Akku (die Dinger sind wirklich sehr teuer).

    Pflegt den Akku wenn möglich nach obigem Muster (ich weiss, irgendwann kommt selbst bei mir der Durchhänger und ich stecke das Teil doch noch halbvoll ans Netzteil ).

    Versucht bei nachlassenden Akkuleistungen einen Refresh zu erreichen. Es ist manchmal erstaunlich, was man aus einer vermeintlich alten “Gedanken-Krücke“ doch noch an “Saft herauspressen“ kann.

    Mein erster (und hoffentlich letzter Akkutausch) hat mich umgerechnet CHF 135.- gekostet, dafür hab ich jetzt nen 2000 mAh Akku drin. Aber selbst die 08-15 Akku’s die Compaq im Service einbaut, kosten samt Einbau und Versand CHF 170.- wobei der Akku selber unter CHF 100.- zu liegen kommen müsste. Schaut ofters mal bei eBay.de oder in PPC-Flohmärkte rein, da werden immer mal wieder neue Akku’s günstig angeboten. Akku-Einbauanleitungen gibts zu Hauf im Netz.

    @lex&er
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  6. Sauber Gast
    Wo bekomme ich in der Schweiz solche Ersatzakku's mit 2000mA? Ich habe etwas gelesen, dass diese dann nur mit einem Zusatzelektronikteil betrieben werden sollten.
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  7. Es gibt die Möglichkeit bei http://www.wolfsoft.de/pda/index.php solche akku upgrade zu kaufen... ich mus heute mal noch schauen im aktuelle ppc magazin steht auch noch was drin... melde mich dann.

    Noch an @lex&er: Hey ist Genial, dass du dir die riesen mühe genommen hast, deine Tipps hier zu veröffentlichen!!!! Werde das noch unter FAQ eintragen. BESTEN DANK!

    Gruss Marco
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  8. @lex&er: Ich habe immer gedacht, ist ja ein super akku drin der kein Memory- Effekt hat und habe möglichst oft aufgeladen aber jetzt kapiere ich endlich das ganze! Das Problem liegt bei der Ladelektronik. Den Akku eigentlich könnte man schon oft aufladen korrekt oder?

    Welche Firmen empfiehlst du für Akku Packs? Ich kenne nur wolfsoft ausser muss heute abend noch im ppc magazin mal nachschauen...

    gruss marco
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  9. Gast
    Zitat Zitat von Marco
    Es gibt die Möglichkeit bei http://www.wolfsoft.de/pda/index.php solche akku upgrade zu kaufen... ich mus heute mal noch schauen im aktuelle ppc magazin steht auch noch was drin... melde mich dann.

    Noch an @lex&er: Hey ist Genial, dass du dir die riesen mühe genommen hast, deine Tipps hier zu veröffentlichen!!!! Werde das noch unter FAQ eintragen. BESTEN DANK!

    Gruss Marco
    na, was rausgefunden?

    ist wolfsoft.de die einzige bezugsquelle? gibts nichts in der ch?
    ich hab von hp einen kostenvoranschlag über chf 139.40 (ohne MWST) für einen originalakku. ist mir definitiv zu teuer, wenn cih das ding alle 1 1/2 jahre wechseln muss.

    im übrigen brauch ich auch einen neuen stifthalter. mein stift klinkt nicht mehr ein. gibts da eine bezugsquelle in der ch?

    danke und gruss
    adrian
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  10. hm ev. könntest du mal bei www.vivomobile.ch anfragen ob die etwas für dich haben!?
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  11. An @lex&er: Danke für den tollen Beitrag, da habe ich eine Menge gelernt! Natürlich möchte ich den Akku meines iPAQ h5550 auch möglichst lange am Leben halten. Leider ist es sehr lästig, immer warten zu müssen, bis man bei 10% angelangt ist - vor allem, da ich ein USB-Kabel dazu gekauft habe, das sowohl synchronisiert und auflädt.

    Dazu habe ich noch eine Frage: gelten Deine Einschränkungen auch, wenn man mit dem USB-Kabel via USB-Port (des PCs, nicht eines externen Hubs) auflädt? Meines Wissens liefern USB Channels ja bloss 500mA, ist also ein langsamen Aufladen (ausser man geht über einen Hub mit eigener Stromversorgung). Ist es also auch ein Problem, einen z.B. 60% geladenen Akku über USB mit 500mA aufzuladen? Im Allgemeinen ist es mir egal, wie schnell der Akku geladen ist, ich kann also meistens auf das Schnelladen verzichten. Aber richtet man damit eventuell auf Dauer auch einen Schaden an?

    Das Problem ist halt auch, dass ich mit diesem Kabel das Aufladen nicht deaktivieren kann. Wann immer ich synchronisiere, lädt er auch auf. Nun muss ich aber einfach einmal im Tag synchronisieren (und die Dockingstation ist im Büro, zuhause hab ich nur das Kabel). Richtet dieses kurzzeitige Anschliessen am USB-Port Schaden an? Oder ist das ok, weil nur 500mA?

    Danke schon mal im voraus, Andreas
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  12. Hallo klaymen

    Ich habe die Ladefunktion (Ipaq5450 mit PPC2002) via USB immer aktiviert und die Option "schnelles Laden" gewählt. Ich brauche das, damit das Gerät auch im Navi-Betrieb im Auto geladen wird und mir nicht den Akku leersaugt.

    Bei PPC2002 besteht aber zumindest die Option, dass Du das Laden via USB deaktivieren kannst. Kannst Du das bei WM2003 nicht einstellen? Falls ja, wäre das sicherlich die bessere Option, da der Akku durch die unregelmässigen Ladezyklen weniger leidet.

    Falls es nicht geht, solltest Du den Synchvorgang so kurz wie möglich gestalten, damit der Ladevorgang die Ladeelektronik nicht allzusehr durcheinander bringt.

    Ich schäme mich fast ein wenig, dass ich einerseits Tips zur Akkuschonung abgebe, sie dann aber selber nicht einhalte (ich habe ja die USB-Ladefunktion aktiviert). Dennoch würde ich ein kleines Programm begrüssen, mit dem man via dem Homescreen diese Funktion an- bzw. ausschalten könnte.

    Ich bin mir auch dessen bewusst, dass nicht jeder die Tips zur Akkupflege 100% befolgt, sodass die Lebensdauer eine Annäherung an die Werksvorgaben erreicht. Dennoch sollten die Akkus, wenn meine Tipps nur zu 50% eingehalten sind, um ein Wessentliches länger halten, sodass ein Wechsel der Akkus nicht schon nach 1,5 Jahren, sondern vielleicht erst nach 2,5 bis 3 Jahren fällig wird, was der eine oder andere an dieser Stelle sicherlich schon zu Begrüssen weiss. Andererseits benützen die Wenigsten Anwender ein Gerät länger als ein Akkulebenszyklus, sodass sie immer bestrebt sind, das Neueste auf dem Markt zu besorgen. Allfällige Gebrauchtgeräte-Käufer sind da eher die Leidtragenden.

    SFSG, @lex&er
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  13. Hallo @lex&xer,

    Danke erst mal für Deine schnelle Antwort!

    Hmm nein, leider kann ich das Aufladen nicht deaktivieren. Den Bildschirm gibts es zwar - aber auch wenn ich die Checkbox deaktiviere, wird aufgeladen (blinkende orange LED). Hat vielleicht damit zu tun, dass es nicht ein HP-eigenes Kabel ist, keine Ahnung...

    Wie ist es aber denn nun mit der Tatsache, dass der USB-Channel eh nur 0.5A liefert? Könnte man da nicht annehmen, dass dadurch der Akku nicht leidet, weil ja nie mit "grossem Stromfluss" rangegangen wird? OK, die Ladeelektronik wird eventuell verwirrt, was sich aber erst negativ auswirken würde, wenn ich ihn dann mal mit dem Netzadapter lade. Oder mache ich da einen Ueberlegungsfehler?
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  14. Zitat Zitat von klaymen
    Hallo @lex&xer,

    Danke erst mal für Deine schnelle Antwort!
    Erstens nenne ich mich @lex&er und nicht @lex&xer und zweites "gerne geschehen" .

    Nun noch zu Deiner Frage:

    Das Original-Netzteil lädt unter normalen Umständen mit 2Ah (2000mAh) und vollführt eine sogenannte Schnellladung durch. Ab dem Kalibrationspunkt wird die Spannung auf ca. 10% des obigen Wertes zurückgenommen, d.h. es lädt noch mit ungefähr 200mAh. Wenn Du nun via USB-Kabel 500mAh in den Akku lädst, kann es passieren, dass der Kalibrationspunkt nicht richtig erkannt, bzw. verpasst wird und der Akku länger als unbedingt nötig mit 500mAh vollgestopft wird. Unter diesen Umständen wäre ein kompleter Ladevorgang via USB-Kabel u.U. sogar schädlicher anstelle dessen via Netzteil.

    Leider liegen mir keine Messergebnisse vor, sodass meine Annahme auf reinen Überlegungen basiert.

    Gehe mal davon aus, dass ein Ladevorgang via USB-Kabel nicht unbedingt gesünder ist, als ein direkter via Netzteil.

    Auf jeden Fall ist es so, dass Akku's schneller "kaputtgeladen" werden, wenn sie diverten Ladezyklen unterworfen sind (d.h. unregelmässige Ladevorgänge, wenn z.B. der Akku noch nicht ganz leer ist, oder er vollgeladen nach der "Erkaltungsphase" wieder an den Strom gehängt wird).

    Sorry, dass ich Dir hierzu nicht viel weiterhelfen konnte. Vielleicht kann sich aber nochmals ein Elektronikexperte zu Wort melden, der Dir die offene Frage weiter beantworten kann.

    SFSG, @lex&er
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  15. bigjohn Gast
    Hallo zusammen,

    ja, die Akkukosten sind in der Schweiz extrem hoch, jedoch ist es doch möglich die hälfte zu bezahlen... schaut mal da: www.ipaq-akkus.ch

    Viele Grüsse

    bigjohn
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  16. Cillibock Gast
    Hallo. Ende August findet Ihr die Akkus ipaq 3100-3700 resp. 3800-3900 für 49.- Fr. Leistung 1600mAh Li-Polymer.auf der Homepage www.handyticker.ch Sind die gleichen wie auf der www.ipac-akkus.ch
    Die sind schon per mail aber schon bestellbar und lieferbar.
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