Mi. 16. September 2020 um 21:30

Wie lassen sich Cashbacks beim Einkauf generieren?

von Karl Maier0 Kommentare

Cashback – Bonus für den Online-Einkauf

Treueprogramme für das Einkaufen sind inzwischen wohl bekannt. Anders verhält es sich mit Cashback-Systemen, was eine andere Art ist, Kunden für ihre Einkäufe zu belohnen und bei der Stange zu halten. Hinter diesem Begriff verbirgt sich noch immer eine gewisse Unsicherheit, was damit eigentlich gemeint ist. Dem möchten wir abhelfen und mit einer allgemeinverständlichen Definition für Klarheit sorgen. Letztendlich möchten wir in unserem Ratgeber dazu beitragen, dass unsere Leserinnen und Leser dazu befähigt werden, die Vorteile von Cashback in Zukunft in Gänze zu nutzen, denn da das mobile Internet voranschreitet und das System sich vorrangig auf Online-Einkäufe bezieht, sind Smartphone-Enthusiasten, die ihrem mobilen mondänen Lebensstil frönen, natürlich im Vorteil.


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Foto von Negative Space via Pexels.

Vorreiter Grossbritannien

Der Begriff Cashback (Geld zurück) kommt offensichtlich aus dem Englischen. Der Grund dafür ist, dass Grossbritannien bei diesem Bonusprogramm der Vorreiter war. Es gibt mittlerweile über 120 Cashbackportale auf der Insel. Cashback-Affiliate ist in England auch heute noch am stärksten entwickelt. Hier verfügen Kundschaft und Unternehmen über die längsten Cashback-Erfahrungen.

Die Unterschiede zu Bonusprogrammen

Cashback-Systeme wie im Rewardo Gutscheinportal unterscheiden sich von Bonusprogrammen dadurch, dass der Kunde nicht mühselig Punkte für seine Einkäufe sammeln muss, um in den Genuss eines Bonus zu gelangen. Beim Cashback-System erhält die Kundschaft nämlich automatisch einen Teil des Einkaufpreises zurück. Man erhält die Rabatte und Preisnachlässe also sofort. Anders als bei Treueprogrammen erstrecken sich die Aktionen nicht überwiegend auf den stationären Handel. Vielmehr sind diese im sich rapide entwickelnden Online-Handel zu Hause. Wer also viel im Internet einkauft, gehört zur umworbenen Zielgruppe von Anbietern, die mit diesem System arbeiten.

Wer profitiert von Cashback?

Anbieter und Anbieterinnen von Waren sind nicht Gemeinnützig und uneigennützig geschieht in der freien Wirtschaft nichts. Dies soll der Kundschaft nicht davon abhalten, das Cashback-System zu nutzen, denn die Etablierung dieses Systems ist eine klassische Win-win-Situation, von der Anbieter und Kunden zugleich profitieren. Die Cashback-Betreiber erhalten für jeden Einkauf bei ihren Partnerunternehmen eine Provision, die unter anderem durch einen Gutscheincode aufgedeckt wird. Ist die Kundschaft nun bei einem Cashbackportal registriert, erhält sie einen Teil der Provision. Die Partnerunternehmen, das heisst die betreffenden Online-Shops, freuen sich über eine bessere Bindung und über grössere Chancen bei der Neukundengewinnung. Der Käufer und die Käuferin erhält schliesslich für jeden Einkauf den Rabatt.

Für wen es sich lohnt – Vor- und Nachteile

Durch Cashback spart man bei seinen Einkäufen beträchtliche Summen ein. Der Vorteil des Systems liegt also auf der Hand und wird noch dadurch verstärkt, dass sich Anbieter wie Rewardo auf dieses System spezialisiert haben und ihre Kundschaft in Echtzeit auf die besten Angebote aufmerksam machen. Alle, die möchte, können also mit Rewardo und Co. auf die Schnäppchenjagt gehen. Dennoch sind mit Cashback auch Nachteile verbunden, sodass sich diese Einkaufsstrategie nicht für die ganze Kundschaft anbietet:

Zunächst rentiert sich dieses System erst bei grösseren Einkäufen, weil die Versandkosten bei kleineren Einkäufen umso stärker ins Gewicht fallen. Es ist somit das System für Kunden, die den Online-Einkauf lieben und viel und gern im Internet shoppen. Wer auf dem flachen Land wohnt, der wird von vielen Aktionen ausgeschlossen, weil sich die Anlieferung für den Anbieter nicht rechnet. Ideal ist es also für die Inanspruchnahme, wenn der Kunde in Ballungsgebieten wohnt. Der Abschluss eines Geschäftes bedeutet zudem eine gewisse Bindung, denn wenn die Lieferung ansteht, dann sollte der Kunde zu Hause sein.

 

Die Lieferung selbst kann je nach Anbieter eine gewisse Zeit beanspruchen. Üblich sind in der Branche zurzeit zwei Tage Wartezeit. Kunden, die ihr gekauftes Produkt sofort in den Händen halten wollen, werden dadurch eher abgeschreckt. Die Auszahlung wird fast immer erst dann vollzogen, wenn die Widerspruchsfrist abgelaufen ist. Auf diese Weise schützen sich die Affiliate-Partner nämlich vor Missbrauch, dass Kunden die Ware nur aufgrund des Bonus kaufen, um diese dann umgehend nach Erhalt wieder retour zu schicken. Damit übt das System übrigens eine positive Funktion aus, denn es hat durchaus das Potenzial dafür, die Flut an Retouren einzudämmen, die Umwelt und Wirtschaft schädigt.

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