Do. 03. Januar 2019 um 8:57

Review: Ember Ceramic Mug smarte Bluetooth-Tasse mit Temperaturregelung getestet

von Yves Jeanrenaud3 Kommentare

Von Ember habt ihr bereits gelesen bei uns. Erst vor Kurzem haben wir die Ember Travel Mug verlost: Den weltweit erste temperatur-regelnden Becher für unterwegs. Doch heute geht es gemütlicher und gediegener zu. Ein richtiger Becher aus Keramik, wahlweise Schwarz oder Weiss, ist der Ember Ceramig Mug, den wir für euch genauer unter die Lupe genommen haben. Auf den ersten Blick sieht die Tasse aus, wie jeder handelsübliche Keramik-Becher. Schlicht und in unserem Falle schwarz mit einem Henkel auf rechten Seite und einer passenden Untertasse. Dabei ist die Ember Ceramic Mug hervorragend verarbeitet, 106 mm hoch und hat einen Durchmesser von 82 mm. Mit Henkel ist die Ember Tasse 109 mm breit. Sie wiegt gerade mal 340 Gramm – nicht viel mehr als non-smarte Tassen. Doch das smarte Gefäss von Ember passen 295 ml Flüssigkeit, die dann per App gesteuert zwischen 50 °C und 62.5 °C warmgehalten werden können. Egal ob Kaffee oder Tee, Cider, Glühwein oder die heisse Schoggi – Die Ember Tasse übermittelt per Bluetooth nicht nur die Temperatur an das Smartphone oder Tabet, sondern kann bis zu einer Stunde die Temperatur des Heissgetränks exakt beibehalten. Zudem besitzt die Tasse auf der Unterseite einen Ein-Aus-Schalter und zwei kreisförmige Kontakte zum Aufladen sowie vorne unterhalb des Ember-Logos eine Benachrichtigungs-LED. Darum kann die smarte Ember Tasse nur in der rechten Hand gut benutzt werden. Linkshändisch veranlagte Menschen haben hier das Nachsehen.

Lieferumfang der Ember Ceramic Mug

Geliefert wird die Ceramic Mug von Ember, die nach IPX7 Schutzklasse wasserfest (aber nicht spülmaschinengeeignet) ist, mit Kurzanleitung, Social Media leaflet, Sickern mit dem Ember Logo sowie einer Ladestation in Form einer passenden Untertasse mit entsprechendem Netzteil. Letzteres verfügt über mehrere, austauschbare Stecker, so dass die smarte Tasse mit Temperaturregelung weltweit einsetzbar sein dürfte.


Ember Ceramic Mug

Funktion

Wie funktioniert nun die Ember Ceramic Mug? Ganz einfach: Die Tasse verfügt auf der Unterseite inmitten zweier goldener Kontakt-Kreise über eine grosse Taste. Damit wird sie aufgeweckt und via Bluetooth Smart mit dem Handy oder Tablet verbunden. Hierbei werden Android ab 4.4 und Apple-Geräte an iOS 10.0 unterstützt.

Das klappt soweit ganz gut. Warum die kostenlose App jedoch eine Registrierung via E-Mail erforderlich macht, um verwendet werden zu können, erschliesst sich nicht so recht.

 

In der Ember App lassen sich nunmehr ein paar Einstellungen vornehmen und Ember Technologies auf Instagram folgen. Aha. Die Einstellungen erlauben die freie Auswahl der Farbe für die breite Benachrichtigungs-LED der Tasse sowie die Einstellung der Helligkeit derselbigen. Auch kann die Temperatureinheit und die Sprache, gewählt werden. Zudem zeigt die App den Batteriestand sowie Firmware- und Hardware-Versionen an. Klingt komisch, ist aber so: Die Kaffeetasse hat nun eine Firmware, die auch ein Update bekommt.

 

 

Giesst man nun etwas in den Ember Becher hinein, wird die Temperatur angezeigt. Nun kann die Zieltemperatur direkt per Schiebregler oder aber aus einer Vorauswahl eingestellt werden. So kann man beispielsweise für Schwarztee oder für den Cappuccino die bevorzugte Temperatur direkt in der App hinterlegen.

 

Ist die Zieltemperatur nun erreicht, erhält man einerseits per App eine Benachrichtigung. Gleichzeitig blinkt aber auch die LED am Ember Becher. So muss man sich nie wieder die Zunge verbrühen oder einen Kaffee unfreiwillig kalt trinken.

 

 

Das Ganze klappt ausgezeichnet, wenn gleich festgehalten werden muss, dass manche Android-Geräte, beispielsweise das HTC U12+ Life oder das Huawei Mate 20 Pro anfangs etwas Verbindungsprobleme mit sich brachten. Nach ein paar Pairing-Versuchen jedoch klappt auch hier alles einwandfrei. Vielleicht waen einfach zu viele BT-Geräte in der Testumgebung aktiv. iOS-Geräte hatten keine Schwierigkeiten beim Pairing. Nach gut einer Stunde, abhängig vom Getränk und der Zieltemperatur auch mal mehr oder weniger, meldet die Tasse, dass sie gerne aufgeladen werden würde. Dies geschieht relativ zügig innerhalb weniger Minuten. Stellt man sie jedoch zwischendurch immer wieder auf der Lade-Untertasse ab, kommt das entsprechend nicht vor. Die Temperatur des Getränks stimmt übrigens genau mit der in der App angezeigten überein. Ein Kochthermometer hat zum Vergleich herhalten müssen.

ember x Health

Und neuerdings kann die ember App unter iOS mit Apple Health sprechen. Dabei wird errechnet, wie viel Kaffee oder Tee man trinkt und so der wöchentliche Koffeinkonsum geschätzt. Sicherlich ein Plus für alle Wachmacher-Junkies, die so endlich ihre Tassen alle im Blick (statt im Schrank) haben können.

Preis und Fazit zur Ember Ceramic Mug

Dieses Gadget, dass es neben dem Direktkauf bei Ember übrigens bei Starbucks USA in den Filialen und in Deutschland und der Schweiz unter anderem in ausgewählten Apple Stores verkauft wird, gibt es auch zum Preis von 99,95 Euro bzw. 99.95 SFr. zu kaufen.

Die Smarte Tasse Ember Ceramic Mug ist ein tolles Gadget und für alle, die gerne die volle Kontrolle über ihre Heissgetränke haben möchten. Die Bluetooth-Verbindung macht die Tasse von Ember wirklich nützlich und ja, mit Bluetooth ist die Kaffeetasse wirklich besser! Der schlichte, schicke Becher mit Temperaturregelung macht eine gute Figur und ist auf jedem Schreibtisch sicherlich bestens aufgehoben. Denn da kann er immer auf der Ladestation-Untertasse platziert werden und so praktisch den ganzen Tag über das eingefüllte Lieblings-Getränk warm oder heiss halten.

Das könnte Sie auch interessieren

3 Antworten zu “Review: Ember Ceramic Mug smarte Bluetooth-Tasse mit Temperaturregelung getestet”

  1. jrahe sagt:

    Oh oh…
    Wasserfest nach IPX7, aber NICHT “Schreibmaschinen geeignet”…? 🙂
    Ist die Ceramic Mug wenigstens “Tastaturen kompatibel”…? 🙂 🙂

  2. Yves Jeanrenaud sagt:

    Lol, natürlich nicht spülmaschinengeeignet 😉

  3. skycamefalling sagt:

    Dieser Moment wenn man einen Becher für Getränke kauft und auf eine IP-Zertifizierung achten muss…

Schreibe einen Kommentar

Teilen