Di. 23. April 2019 um 7:02

Review: Das BookBook-Case von Twelve South im Test

von Jörg Renken0 Kommentare

Die BookBook-Reihe für iPhones von Twelve South gibt es schon seit langem. Da dieses stylische Case immer noch sehr beliebt ist, haben wir es in der aktuellen Fassung für euch getestet.

Verarbeitung, Lieferumfang und Passform des BookBook

An der Verarbeitung kann ich – wie ich es von Twelve South kenne – nichts Negatives finden. Sämtliche Nähte sind gerade vernäht, es hängen keine losen Fäden heraus und auch die Kanten sind – wie immer – sauber verarbeitet. Auch die Fächer für Kreditkarten etc. sind gegen Einreissen geschützt. Dafür wurde an beiden Enden der Lücke für die Karte jeweils ein kleiner Kreis ausgestanzt. Somit hat der Schlitz keine Möglichkeit, sich ungewollt zu vergrössern. Das Plastikcase, in dem das iPhone ruht, ist über sechs Haken mit der Lederhülle sicher und fest verbunden. Trotzdem lässt es sich problemlos davon lösen oder aber so einrasten, dass man es z. B. zum Schauen eines Films etc. aufstellen kann. Durch diese Zweiteilung kann man das BookBook entweder mit oder ohne die Lederhülle nutzen

 

Beim Lieferumfang des BookBook geht es – wie bei Hüllen für Smartphones üblich – recht spartanisch zu. Sie umfasst:

  • das BookBook,
  • eine Anleitung und
  • einen Twelve South-Sticker.

An der Passform gibt es ebenfalls nichts zu bemängeln. Das Plastikcase umschliesst das iPhone sehr gut. Auch die Lederhülle fügt sich nahtlos in die gute Passform ein. Die Aussparung für die Kameras ist gross genug. Störende Reflexionen bei der Benutzung des Blitzes sind auf Grund der Form nicht aufgetreten.


Die Handhabung des BookBook

Die Handhabung des BookBook ist simpel. Man klickt einfach das iPhone in das Plastikcase, fertig. Auch das Abnehmen aus der Lederumhüllung ist ganz simpel: Man schiebt das Plastikcase einfach ein wenig nach links und schon kann man von den sechs Haken ablösen. Will man das iPhone aufstellen, schiebt man das Case einfach noch ein Stück weiter. Jetzt kann man es aus den linken Haken lösen und es wird nur noch von den rechten gehalten. Das Aufstellen geht dann wie bei anderen Cases auch.

 

Durch das weiche Leder lässt sich das iPhone auch besser beim Telefonieren handhaben, denn die Seite mit den Kartenfächern lässt sich ohne grosse Mühe umklappen. Da waren andere Cases dann doch deutlich widerspenstiger. Wirklich Klasse ist aber das oben schon beschriebene abnehmbare Plastikcase. Bislang musste man bei allen Cases dieser Bauart das iPhone umständlich aus der Halterung entfernen, um es zum Beispiel in eine Autohalterung einzusetzen. Das ist für alle, die das iPhone zum Beispiel sehr oft auch als Navigationsgerät nutzt, doch sehr störend. Dies entfällt dadurch. Denn durch das Abtrennen der Lederummantelung kann man es mühelos in die Autohalterung einsetzen. Dabei ist es aber immer noch durch das Plastikcase geschützt. Ein Alleinstellungsmerkmal bei qualitativ hochwertigen Ledercases.

 

Etwas anders sieht es jetzt mit der Handhabbarkeit des iPhones bezüglich Hosentaschen aus: Durch das BookBook wird es wesentlich dicker. Mit grossen Jeanstaschen geht dies aber auch problemlos. Andererseits wird das iPhone durch die dicke Lederumhüllung und durch das – allerdings unten offene – Plastikcase wiederum wirklich gut geschützt. Man muss also abwägen, was wichtiger ist. Eine zweite wichtige Sache ist das kontaktlose Laden des iPhones. Viele Cases dieser Dicke verhindern dies. Nicht so das BookBook. Wir haben es mit drei unterschiedlichen Qi-Ladern getestet und mit allen dreien ging das kontaktlose Laden, wenn das iPhone im BookBook war. Allerdings muss man das Case dann genau ausrichten, damit es auch wirklich funktioniert. Problemlos geht es hingegen, wenn man das Plastikcase abtrennt und das iPhone alleine darin lädt. Dann hiess es einfach: drauflegen und vergessen.

 

Das BookBook für iPhone gibt es zur Zeit in den Farben Vintage Schwarz und Vintage Braun für folgende Modelle:

Modellvarianten

Fazit zum BookBook von Twelve South

Das BookBook für die jetzigen iPhones sind Cases, die für vorherige iPhone-Generationen schon gut waren, aber seit dem abnehmbaren Plastikcase ist das BookBook jetzt nahezu perfekt. Allerdings macht es das iPhone auch wesentlich dicker. Wenn jemand sein iPhone immer im Ledercase laden will, sollte man es – wenn möglich – mit dem Qi-Lader testen. Bei uns hat es funktioniert. Dies alles gilt es abzuwägen. Uns jedenfalls hat es wirklich sehr gut gefallen.

 

Zu kaufen gibt es das BookBook in den Farben Vintage Schwarz und Vintage Braun entweder direkt über die Webseite von Twelve South. Dabei kostet das BookBook – je nach dem, welches iPhone man nutzt – zwischen 59.99 USD und 69.99 USD. Das BookBook gibt es aber zum Beispiel auch bei Amazon ab 48 Euro bzw. SFr.

 

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