Mo. 01. Juli 2019 um 12:51

Review: Bowers & Wilkins Formation Wedge im Test

von Yves Jeanrenaud0 Kommentare

Lange stand die Zeppelin-Reihe faktisch für die britische Lautsprecher-Schmiede Bowers & Wilkins. Das aussergewöhnliche Design und die Klangeigenschaften machten den Zeppelin Speaker seit seiner Markteinführung 2008 über zehn Jahre lang zur Ikone in vielen HiFi-affinen Haushalten. Nun ist nach dem Zeppelin Wireless auch in der Neuauflage ein neues Produkt von B&W auf den Markt gekommen. Die Formation Suite, bei der Bowers & Wilkins fünf neue Geräte aufgelegt hat, bringt uns auch den Wedge. Dieser kann sich mit den anderen fünf Formation-Geräten, von der kabellosen Soundbar Formation Bar und High-End-Lautsprechern Formation Duo bis zum Subwoofer Formation Bass und der HiFi-Soundbridge Formation Audio, in einem proprietären Mesh-Netzwerk abseits von Bluetooth und WLAN-Signal verbinden und so Interferenzen reduzieren. Doch dazu später etwas mehr.


Bowers & Wilkins Formation Wedge
B&W Formation Wedge (Bild: PocketPC.ch / Jeanrenaud)

Lieferumfang

Der Lieferumfang des Bowers & Wilkins Formation Wedge ist denkbar sparsam. Neben zwei Netzkabeln (eines für Grossbritannien sowie eines für den Rest Europas) sind lediglich eine Kurzanleitung in englischer Sprache, Garantieinformationen sowie eine sechzigtägige Lizenz für Musik-Dienst und -Sammlungssoftware Roon. Mehr nicht. Eine passende Wandhalterung gibt es von B&W übrigens separat zu erstehen und die Anleitung ist online als PDF verfügbar.

Bowers Wilkins Formation Wedge Wandhalterung
B&W Formation Wedge Wandhalterung (Bild: B&W Pressebild)

Design des Bowers & Wilkins Formation Wedge

Man muss schon sagen, der Formation Wedge von Bowers und Wilkins sieht deutlich anders aus, als die Zeppelin-Reihe zuvor. Die Zigarre war länger, breiter, einprägsam. Der Keil, womit man Wedge wohl am treffendsten übersetzt, sieht aber nicht minder spannend aus. In zwei Farbvarianten verfügbar kommt der B&W Formation Wedge entweder mit weissem Kunststoff auf der Rückseite und mit silberner Textilbespannung oder aber mit holzgemaserter Rückseite und schwarzer Bespannung daher. Insgesamt ist der One-Box-Lautsprecher von ovalen und rundlichen Formen dominiert. Das Gehäuse des Formation Wedge ist um 120 Grad gebogen.

 

Die Oberseite ist geprägt von einem ovalen Bedienfeld mit berührungempfindlichen und beleuchteten Sensor-Tasten: Minus, Play/Pause und Plus. Diese drei Tasten werden begleitet von einer Formation-Taste mit entsprechendem Logo. Wobei, dass das Bedienfeld die Oberseite bestimmen würde, ist vermutlich zu viel gesagt, denn auch hier ist schon das augenscheinlichste und auffälligste Design-Merkmal des B&W Formation Wedge zu sehen: Das viereckig geschwungene Wabengitter, das mit dem Stoff eben in der Farbe Schwarz oder Silber überzogen ist. Das sieht schon arg futuristisch aus. Vielleicht vermag das Design nicht allen zu gefallen, in jedem Fall ist der Formation Wedge von Bowers & Wilkins aber ein Hingucker.

In der gebogenen Rückseite ist ein Schlitz zur Klangentfaltung zu finden (kein CD-Laufwerk!). Die Unterseite hingegen birgt zwischen den ovalen Gummifüssen und zwei Gewinden zur Befestigung etwa der separat erhältlichen Wandhalterung (siehe unten) eine Öffnung für das Netzkabel sowie naturgemäss dessen Anschluss. Sonst ist hier nicht viel mehr zu finden: Ein Ethernet-Anschluss für die kabelgebundene Vernetzung des Formation Wedge sowie ein Reset-Taster und ein USB-C-Anschluss sind im Boden des Geräts zu finden. Der USB-C-Anschluss jedoch ist nur für Service-Funktionen vorgesehen und erfüllt keine anderen Aufgaben.

Ein Cat6-Ethernetkabel lässt sich übrigens gemeinsam mit dem Stromkabel ganz knapp noch durch die Öffnung im Fuss des Wedge führen. Auch die Wandhalterung, wie gesagt separat erhältlich, bietet eine entsprechende Aussparung.

(Bilder: PocketPC.ch / Jeanrenaud)

Hardware und Ausstattung des Formation Wedge

Das Formation Wedge Lautsprechersystem von Bowers & Wilkins ist 23.2 cm hoch, 44 cm breit sowie 24.3 cm tief und bringt ein Gewicht von 6.5 kg auf die Waage. Damit ist der Formation Wedge gleich schwer wie der Zeppelin Wireless, aber weniger breit, wenngleich ein paar Zentimeter tiefer und höher. Doch gerade das Drittel weniger Breite macht es mitunter leichter, den B&W Formation Wedge sinnvoll im Raum zu platzieren. Mit 66 cm war der Zeppelin Wireless nunmal nicht gerade schmal. Damit kann der Design-Speaker besser in Ecken platziert werden, was aber natürlich Auswirkungen auf die Klangentfaltung hat.

Hinter der Wabenstruktur ist ein Subwoofer mit 15 cm Durchmesser mittig im Gehäuse platziert. Daneben sind zwei 90 mm grosse FST Mitteltöner und zwei 25 mm Kalottenhochtöner verbaut. Die Treiber sind alle leicht angewinkelt und zeigen zur Raumdecke, was auch dazu beitragen soll, aus einer vergleichsweise bescheidenen Gehäusegrösse möglichst räumlichen Klang zu erzeugen, doch dazu später mehr. Die beiden Hoch- und Mitteltöner sind jeweils mit 40 Watt Leistung ausgestattet, während der Subwoofer ganze 80 Watt auf die Leistungswaage bringt.

Konnektivität

Digitaltechnisch stecken im Formation Wedge ein Bluetooth 4.1-Modul, dass aptX HD, AAC und SBC unterstützt sowie WLAN im 2.4-GHz-Frequenzband. Leider wird kein 5 GHz WLAN-Signal unterstützt. Das erstaunt etwas heutzutage. Doch egal ob per WLAN oder Ethernet-Kabel ans Netz angeschlossen, das System unterstützt zudem Apple AirPlay 2 und ist kompatibel zu Spotify connect und Roon.

Bedienfeld

Die Sensor-Tasten auf der Oberseite des Wedge übrigens werden automatisch beleuchtet, wenn man mit der Hand in deren Nähe kommt. Das ist wirklich praktisch und sieht auch noch gut aus.

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist, wie von Bowers & Wilkins nicht anders zu erwarten, absolut tadellos, hervorragend und stimmig. Das Gerät macht einen sehr hochwertigen und hochpreisigen Eindruck.

Bowers & Wilkins Formation Wedge Lautsprecheranordnung
Bowers & Wilkins Formation Wedge Lautsprecheranordnung (Bild: B&W Pressebild)

Einrichtung und Inbetriebnahme

Bowers & Wilkins verspricht, dass die neue Formation Suite in sekundenschnelle eingerichtet sei. Das stimmt auch, zumindest in einer Apple-Umgebung. Die kostenlos verfügbare App leitet einfach und intuitiv durch das Setup und verbindet den Formation Wedge mit dem heimischen Netzwerk. Sie unterscheidet sich unter iOS und Android nicht. Der Einrichtungsvorgang ist grundlegend auch nahezu identisch unter beiden mobilen Betriebssystemen und recht simpel.

Bowers & Wilkins Home App

Dazu wird das Gerät via Bluetooth LE (unter Android die Standort-Funktion nicht vergessen zu aktivieren!) von der App gefunden und durch Druck auf die Formation-Taste autorisiert. Der Lautsprecher muss nun einem Raum zugeordnet werden. B&W nennt dies hier Space und meint nichts anderes, als bei vielen Smart Home- und Multiroom-Lösungen auch: Eine Gruppe von einem oder mehreren Geräten, so dass man einfach auswählen kann, wo die Musik spielen soll und wo nicht. Dafür stehen acht Raumnamen zur Verfügung. Es können aber auch einfach eigene Namen eingegeben werden.

 

Anschliessend wird das WLAN-Signal, wie gesagt im 2.4 GHz-Frequenzband, ausgesucht und die Passphrase eingegeben oder aber die Netzwerkverbindung besteht bereits per LAN-Kabel. Anschliessend ist der All-in-One-Speaker Formation Wedge schon einsatzbereit – allerdings nur via AirPlay 2, was über WLAN oder LAN funktioniert, sprich von Haus aus nur auf Apple iOS- und MacOS-Geräten sowie jedem PC mit installierter iTunes-Software, geht. Wer vom Android-Gerät aus die Formation Suite von B&W benutzen will, muss auf Bluetooth zurückgreifen. Dazu findet man, zugegeben etwas versteckt, in den Raumeinstellungen der Bowers & Wilkins Home-App die Funktion Neues Bluetooth-Gerät koppeln. Damit wird das Gerät in den Pairing-Modus versetzt und kann aufgefunden sowie verbunden werden. Bis zu acht Bluetooth-Geräte können so gleichzeitig zu einem Formation-Space verbunden werden. Dabei wird dank aptX HD eine höhere Datenübertragungsrate und Soundqualität ermöglicht.

Bowers & Wilkins Home
Preis: Kostenlos
Bowers & Wilkins Home
Preis: Kostenlos

Verschluckt sich die Android-App bei der Einrichtung mal, etwa weil man eine Benachrichtigung einer anderen App angetippt und somit die B&W Home-App verlassen hat, lässt sich der Prozess aber auch einfach wieder aufnehmen.

Spaces oder Räume

Sind nun mehrere Formation-Geräte vorhanden, verbinden diese sich über ein von Bowers & Wilkins eigens entwickeltes, kabelloses Mesh-Netzwerk zu Räumen, um WLAN-Geräte nicht zu beeinträchtigen und ungestört von diesen Musik in bester Qualität übertragen zu können. Zudem funktioniert das Multiroom-System darüber. B&W gruppiert die Geräte dazu in sogenannte Spaces, auch Räume genannt in der deutschsprachigen App.

Hochauflösender Sound?

Wer sich in der Technik etwas auskennt, wird bemerken, dass weder Apple AirPlay 2 noch Bluetooth 4.1 selbst mit aptX HD Codecs in der Lage sind, Musik mit 96/24 bit hochauflösendem Stereo-Sound wiederzugeben. Dazu sind andere Lösungen notwendig. Darum unterstützt aber B&W eben auch Spotify connect und Roon. Hier wird die Musik (oder auch das Hörbuch, wenn man möchte) nicht mehr über das Smartphone, Tablet oder den PC geladen und auf die Formation-Geräte gestreamt, sondern steuert die Wiedergabe nur noch. Ähnlich wie es auch bei DLNA möglich ist, kommt der Datenstrom mit Musik und Klang direkt vom Dienst bzw. vom eigenen Server (Roon kennt dafür etwas namens Core) auf den oder die Lautsprecher (den Space bei B&W). Hier werden nunmehr hochauflösende Audio-Streams unterstützt und vom digitalen Audiosignalprozessor (DSP) umgewandelt.

Bedienung des B&W Formation Wedge

Bedient werden kann der Formation Wedge von Bowers & Wilkins vornehmlich per App. Wer ein iOS-Gerät benutzt oder iTunes auf Windows- oder Mac-Rechner im Einsatz hat, kann den Space oder Raum, egal wie viele Formation-Geräte darin sind, direkt auswählen. Android und andere Systeme können sich direkt per Bluetooth verbinden. Schon geht es los. Mit kaum merkbarer Verzögerung startet die Audiowiedergabe. Sie kann direkt auf dem Gerät mit der Play/Pause-Taste auch unterbrochen und wieder gestartet werden. Lauter und Leiser lässt sich die Wiedergabe bequem mit den beiden Tasten Plus und Minus auf der Oberseite des Formation Wedge stellen.

 

 

Dabei funktioniert unter iOS die Bedienung gewohnt intuitiv und zuverlässig. Im Schnellmenü des Betriebssystems oder je nach App auch direkt in dieser wird einfach der Raum, den man bei der Einrichtung genannt hat, ausgewählt und schon wird der Sound über den Bowers & Wilkins Speaker abgespielt. Auch unter Android funktioniert alles wie gewohnt, denn das Gerät wird einfach im Bluetooth-Menü ausgewählt. Weiteres wird fortan in der App gesteuert und ausgewählt, da der Formation Wedge selbst nur Pause und Weiter bzw. Lauter und Leider steuern kann. Dabei wird übrigens die Wiedergabelautstärke auf dem Android- oder iOS-Gerät selbst beeinflusst. Der Formation Wedge hat also keine unabhängige Lautstärkeeinstellung, was wir nur begrüssen können. Nichts ist ärgerlicher, als einen halben Hörsturz davon zu tragen, weil das Wiedergabegerät voll aufgedreht ist und die moderate Lautstärkeeinstellung des Smartphones masslos überhöht.

Auch die Bedienung der Streams von Roon oder Spofity connect erfolgt vornehmlich via App.

Mehrere Audioquellen

Übrigens toppt die zuletzt gestartete Wiedergabe die vorangehenden. Das heisst, wenn ein Gerät via Bluetooth Musik wiedergibt auf dem Formation Wedge, wird dieses zur Pause gezwungen, sobald ein anderes Gerät etwa per WLAN via AirPlay oder Spotify connect los legt. Umgekehrt aber genauso.

Standby-Modus

Ausschalten kann man den Formation Wedge von Bowers & Wilkins indes nicht. Er geht nach 15 Minuten Nichtgebrauch automatisch in den Standby-Modus. In diesem verbraucht er allerdings immer noch knapp 4 Watt an der Steckdose, während er in Betrieb mit etwa 19 Watt Verbrauch zur Stromrechnung beiträgt.

 

 

Das Ganze funktioniert aber erstaunlich gut und tadellos. Verbindungen reissen selten bis nie ab und die Soundwiedergabe funktioniert super. Wie das Verbinden und Benutzen im Mesh-Netzwerk funktioniert, konnten wir an dieser Stelle leider noch nicht ausführlich testen, da nur der Bowers & Wilkins Formation Wedge zum Test alleine vorliegt. Da er aber auch alleine benutzt werden kann, ist das nicht weiter tragisch. Auch die WLAN-Antennen des Wedge scheinen sehr gut austariert zu sein, findet doch das Lautsprechersystem auch in entlegenen Ecken der eigenen vier Wände das kabellose Netzwerk noch zuverlässig und lässt sich verbinden, wo manches Smartphone schon aufgegeben hat. Ebenfalls ist die Bluetooth-Reichweite durchaus sehenswert und weist auch erstaunlich selten Verbindungsschwierigkeiten oder Latenzen auf. Aus dem Standby-Modus ist das Gerät innert weniger Sekunden ebenfalls via Netzwerk aufgeweckt und betriebsbereit.

Klangeigenschaften des B&W Formation Wedge

Mit dem grossen Bass-Chassis des Wedge und dem DSP mit dynamischen Equalizer erstaunt es kaum, dass der One-Box-Lautsprecher ordentliche Leistung bringt, was tiefe Töne angeht. Sowohl was den Frequenzumfang an geht, von 35 Hz bis 28 kHz, als auch den Schalldruck, liefert der Formation Wedge erstaunliches. Die Engineering-Abteilung bei Bowers & Wilkins hat mal wieder gewohnt ganze Arbeit geleistet. Welcher integrierte Lautsprecher kann schon so tief dröhnen?

Die Bässe sind präzise und klangvoll, aber auch die Mitten und Höhen sind erwartungsgemäss sehr klar und fein aufgelöst. Ich habe mich bemüht, die Audio-Auswahl des Kollegen Renken nachzubilden und muss sagen, auch ohne direkten Vergleich gibt es nichts auszusetzen am Klangbild des Formation Wedge. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zeppelin Wireless-Reihe besser klingen könnte. Die einzelnen Instrumente, gerade bei Orchestermusik, sind sauber voneinander zu unterscheiden und lassen sich gut erhören, der gesamte Klangeindruck wirkt auf mich toll abgestimmt, ausgewogen und rund. Kein Wunder bei der abgerundeten Form des Wedge. Doch genau diese bringt auch ein paar klangliche Einschränkungen mit sich. Natürlich ist das Stereo-Panorama ein etwas anderes, wenn man hochqualitative Lautsprecher im Raum sauber ausgerichtet und fein justiert aufgestellt hat, als wenn alles von einem Fleck kommt wie beim B&W Formation Wedge. Was man auch tut, es ist immer klar verortbar, woher die Musik im Raum spielt und ein Bühnen-Feeling will nicht so recht aufkommen. Dennoch ist der Klangteppich des Wedge raumfüllend und voluminös, so dass sich hier dieses bauformbedingte Manko keineswegs stark gewichten lässt.

Wichtig ist aber auch zu beachten, dass dem Design geschuldet der Bassdruck vornehmlich auch nach hinten entfaltet wird, so dass eine Platzierung in der Zimmerecke den Klang verfälschen kann. Möglichst mittig an der Wand, mit wenigen Zentimetern Abstand zu dieser, scheint optimal zu sein.

Preis und Fazit zum Formation Wedge

Der Bowers & Wilkins Formation Wedge ist in den Farben Schwarz und Silber bei verschiedenen Shops und Stores, online wie offline erhältlich. Diese findet man direkt bei Bowers & Wilkins einsehbar, so z. B. Müller & Spring AG. Der Preis für den B&W Wedge liegt bei 999,99 Euro bzw. 1150.- SFr. Das ist nicht gerade günstig und ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorgängermodell, doch dem Design und den Klangeigenschaft durchaus angemessen. Als Lifestyle-Lautsprecher mit Multiroom-Funktionalität ist der Wedge ein absolutes Top-Teil mit Ambitionen zum neuen Kultobjekt. Der Klang ist toll, die Verarbeitung spitzenklasse und die Features super.

Die Verzögerung bei der Wiedergabe im Solo-Einsatz sind nicht zu bemerken. Nach einer knappen halben Sekunde rappelt es im Karton und die Musik läuft, Latenzen sind nicht zu erkennen. Für eine Multiroom-Lösung ist das super.

 

Wir sind sehr gespannt, wie sich das Ganze im Zusammenspiel mit mehreren Formation-Geräten darstellt. Vermutlich wird es sich gerade da auszahlen, dass B&W auf ein Mesh-Netzwerk abseits von Bluetooth und WLAN-Signalen setzt. Wenn wir uns die WLAN- und Bluetooth-Performance des Wedge alleine anschauen, lässt dies auf Grosses hoffen.

 

 

Eine Kaufempfehlung für den Bowers & Wilkins Formation Wedge kann man an dieser Stelle getrost aussprechen. Auch wenn der Schwerpunkt der Vernetzung wohl noch immer in der Apple-Welt liegt, lassen sich andere Geräte ausserhalb Cupertinos Ökosystem durchaus mit dem Wedge sehr gut vereinbaren. Gerade die Lösungen mittels Roon oder Spotify vermögen zu überzeugen und benötigen kein iOS-Gerät mehr.

Allerdings können wir nur, wie so oft, raten, sich das Gerät mal ausgiebig live anzusehen und vor allem anzuhören, denn Geschmäcker sind verschieden und so auch die Ansprüche und Bedürfnisse in Sachen Musik.

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