Mo. 05. Juli 2021 um 7:01

Review: yeedi mop station Wischroboter im Test vorab

von Yves Jeanrenaud 0 Kommentare

Saug- und Wischroboter haben wir schon ein paar für euch getestet. Auch vom Hersteller Yeedi waren schon Geräte mit dabei. Heute haben wir jedoch ein neues Smart Home Gadget mit Visual-SLAM-Navigation nun auf dem Prüfstand. Die yeedi mop station soll neue Massstäbe beim automatisierten Bodenwischen setzen, so yeedi.

 

Wir durften die yeedi mop station vor dem Verkaufsstart testen.

Lieferumfang der yeedi mop station

Das auffallend schwere und grosse Paket von yeedi enthält neben dem Roboter selbst, der deutlich an bisherige Modelle des Herstellers erinnert, eine Selbstreinigungsstation. Diese lädt nicht nur den 5200 mAh starken Akku des Robo-Mopps selbstständig wieder auf und beinhaltet ein Bedienfeld mit drei Touch-Tasten. In der Selbstreinigungsstation sind auch zwei herausnehmbare 3500 ml-Wassertanks untergebracht: Einer für Frischwasser, einer für Schmutzwasser, mit denen die rotierenden Wischmopps des yeedi mop station Roboters selbstständig und automatisch gereinigt werden.

 

Zudem kommt die yeedi mop station mit eine CE-Konformitätserklärung, eine englischsprachige Bedienungsanleitung sowie Sicherheitsinformationen in sechs Sprachen – darunter auch Deutsch und Französisch. Anleitungen in weiteren Sprachen finden sich übrigens auf yeedi.com/support.

 

Zwei magnetische, sechseckige Rundbürstenhalter mit aufgesetzten Mopps, ein, dreistrahliges, rotierendes Seitenbürstchen sowie ein 2 m langes, weisses Netzkabel sind enthalten. Zudem sind in einem per Magnet verschlossenen Fach eine Reinigungsbürste und zwei Ersatz-Wisch-Pads verborgen.


yeedi mop station
Viel mit dabei. Die yeedi mop station. Bild: PocketPC.ch / Jeanrenaud

Hardware und Eigenschaften der yeedi mop station

Die Selbstreinigungsstation 

Die Selbstreinigungsstation an sich ist 411 x 382 x 430 mm gross und mehrheitlich mit weissem Kunststoff verkleidet. Auf der Rückseite findet sich der zweipolige Kaltgerätestecker sowie eine Aufbewahrungsmöglichkeit für eben jenes. Die überzähligen Meter können hier einfach aufgewickelt werden. Zudem ist ein Tragegriff vorhanden, denn die Station ist relativ schwer.

 

Unter dem Deckel auf der Oberseite befindet sich der Platz für die zwei 3.5 L fassenden Wasserbehälter. Praktischerweise ist der Schmutzbehälter in Rauchgrau gehalten, während der Frischwasserbehälter aus blau-transparentem Kunststoff gefertigt ist. Beide Wasserbehälter sind mit magnetischen Schwimmern ausgestattet, die so der yeedi Reinigungsstation signalisieren können, wie der Wasserpegel gerade ist. Zudem haben sie beide einen mittigen, gummierten Tragegriff und einen grossen Deckel mit Gummidichtung, der durch ein Schnappschloss verriegelt und mittels Scharnier aufgeklappt werden k ann. So kann der Frischwassertank auch einfach als durch den mittels Gummideckelchen zu öffnenden Einlass befüllt werden. Der Schmutzwassertank kann nur so ausgekippt werden. Im Frischwassertank findet sich zudem ein Schlauch mit einem Filter am Ende, durch den das Wasser angesaugt wird. In den Schmutzwassertrank wird das Wasser durch eine gummierte Öffnung an der rechten Seite gepumpt, die der mit Magnet bewerte Schwimmer bei vollem Wasserstand verschliesst.

 

Seitlich an der mop station von yeedi sind zwei Infrarot-Sensorfelder zu finden, die dem Wischroboter zeigen, wo sich seine Ladestation im Raum befindet.

 

Die Vorderseite wiederum beherbergt unter einer magnetisch befestigten, grossen Klappe über die ganze Breite ein Fach, in dem die Ersatz-Wisch-Kreise und ein Reinigungswerkzeug für die Wassertranks und den Putzbereich der Selbstreinigungsstation aufnimmt, welches an eine WC-Bürste erinnert. Darüber ist, direkt vor der Klappe für die Wasertanks, eine Status-LED-Leiste sowie davor drei Touch-Buttons in einen schwarzen Kunststoffbereich eingelassen:

“Selbstreinigung”, “Start/Pause” sowie “Komm nach Hause”.

 

 

Den markantesten Teil der Selbstreinigungsstation nimmt die schräge Bodenplatte ein, auf die der Wischroboter fährt. Damit begibt er sich zu etwas mehr als seiner Hälfte in die Station hinein und berührt die beiden Ladekontakte um seinen 5200 mAh starken Akku zu füllen. Zudem ist er dann mit beiden Wischmopp-Rondellen über dem Bassin, dass im mittleren Bereich über gezackte Stufen verfügt und zum reinigen mit Wasser aus dem rechtsseitigen Frischwassertank geflutet wird. Vier Sensoren messen hierbei den Wasserpegel. Zum Reinigen rotiert der Roboter seine Bürsten über diesen Staustufen im Bassin, um den Schmutz von den Bodenlappen zu bürsten. Danach wird das schmutzige Wasser wieder abgepumpt in den linksseitigen Schmutzwassertank.

 

Zundem hat die Selbstreinigungsstation einen eingebauten Föhn, mit dem die gewaschenen Mopp-Pads getrocknet werden, um Geruchs- und Schimmelbildung vorzubeugen.

Der yeedi mop Roboter

Der Wischroboter selbst ist 344 x 344 x 85 mm gross und sieht anderen Saug- und/oder Wischroboter sehr ähnlich. In den kreisrunden Roboter werden auf der Unterseite, genauer an den 200 ml fassenden Reinigungswassertank, zwei sechseckige Wisch-Scheiben angesetzt, die mittels Magent vom yeedi Roboter erkannt werden. Dann ist das Gerät 352 x 344 x 85 mm gross und an diesen Scheiben werden die zugehörigen Mopps mittels Mikro-Klettverschluss befestigt. Zwischen den beiden mit 180 Umdrehungen pro Minute rotierenden Scheiben ist der Wasserauslass des Roboters.

 

Im Tankeinsatz des yeedi mop sind die Motoren, Pumpe und deren Elektronik verbaut, so dass dieser alleine schon knapp über 1 kg auf die Wage bringt. Das ist auch gut so, denn damit bringen sie 10 N an Kraft auf den Boden, um auch hartnäckige Verschmutzung beseitigen zu können. Das ist bei vielen Mitbewerbsprodukten auf dem Markt ein Problem: Sie sind zu leicht als dass die Wischleistung wirklich nennenswert wäre.

 

Im Tank ist ausserdem ein kleiner Staubbehälter mit 100 ml Fassungsvermögen, Filternetz, Schwammfilter und HEPA-Filter gegen Feinstaub, denn der yeedi mop Roboter kann auch Staubsaugen. Auf dem Staubbehälter ist ein Reinigungswerkzeug, wie von yeedi bereits bekannt, befestigt. Der Schmutzbehälter kann einfach aus dem Tank am Tragegriff herausgenommen, über dem Mülleimer aufgeklappt und ausgekippt werden.

 

Über dem Tank sind die Ladekontakte zu finden, weswegen der Roboter rückwärts in die Selbstreinigungsstation fährt.

 

Der ganze Tank wird nach hinten aus dem Roboter herausgezogen und kann so leicht befüllt und entleert werden. Diese 200 ml Reinigungswasser des Wischroboters werden nicht aus dem Frischwassertank der Selbstreinigungsstation befüllt – leider. Dafür können hier Bodenputzmittel hinzugegeben werden. Es gibt extra für Wichroboter geeignete Reinigungsmittel, die nicht verkleben, was bei der filigranen Technik mitunter nicht unwichtig ist. Also Vorsicht und nicht einfach den handelsüblichen Allzweckreiniger rein kippen!

Zudem darf in den Frischwassertank der Selbstreinigungsstation kein Zusatz gegeben werden. Diese sind wirklich nur für pures Leitungswasser ausgelegt.

 

 

Auf der Unterseite des yeedi mop Roboters sind zudem vier Bodensensoren, zwei Vorne und je eine seitlich, die den Fall von Treppenstufen verhindern sollen. Wie bei allen Saug- und/oder Wischrobotern sorgen ein frei drehendes Rädchen und zwei gefederte, grosse gummierte Räder für den Antrieb und die Richtungssteuerung. Zentral ist eine gummierte Hauptbürste untergebracht, die Schmutz in den Tank befördern kann und vom bis 2500 pA starken Sauger begleitet wird. Natürlich kann die längs rotierende Bürste herausgenommen werden, um sie zu reinigen.

 

Erstaunlicherweise hat der Roboter nur eine einziges Seitenbürstchen, dass rechts ausliegt. Damit kommt er deutlich weniger gut an leicht davonfliegenden Schmutz wie Grashalme, da er nicht von zwei Seiten in die Mitte hinein bürsten kann. Zudem kann er schlechter die Ecken ausfegen, da er ja nur mit einer Gehäuseseite dies erledigen kann.

 

Weiter verfügt der Wischroboter unterseitig über eine Teppicherkennung direkt hinter dem kleinen freidrehenden Rad, damit keine Auslegware nass gemacht wird. Ein optische Flow Sensor erkennt zudem den Fussboden neben den 180 rpm drehenden Wischmopps.

 

 

Auf der Vorderseite des Roboters ist ein grosser Bumper zu finden. Seitlich neben dem Reset-Button findet sich der Ein-Aus-Schiebeschalter. Weitere Sensoren dienen der Hinderniserkennung.

 

Die Oberseite ziert neben einer grossen Taste mit dem yeedi-Logo, die zum Starten und Stoppen des Reinigungsvorgangs gleichermassen dient, eine WLAN-Status-LED. Darüber ist die vSLAM Kamera zu sehen, die mittels visual Simultaneous Localization and Mapping eine virtuelle Karte der eigenen vier Wände erstellt. Dazu nutzt der Roboter die Umrisse der Decke, wobei er natürlich von senkrechten Wänden und rechtwinklig dazu stehenden Decken ausgeht. Für Gewölbe ist das also eher weniger gut, aber die sind architektonisch ja schon lange nicht mehr so angesagt. Zusammen mit dem optical flow sensor sorgt diese Technologie jedoch dafür, dass trotz geringer Bauhöhe eine präzise Karte angefertigt werden kann.

Bilder: PocketPC.ch / Jeanrenaud

Testeindruck

Die Verarbeitung sowohl der Selbstreinigungsstation als auch des Roboters ist tadellos. Nichts wackelt, dass nicht soll und alles macht einen hochwertigen und stabilen Eindruck.

 

 

Auch wenn die Kamera auf der Oberseite des yeedi mop station Roboters eine unbekannte Auflösung hat, funktioniert das erstaunlich gut und auch bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen schafft es das Gerät recht schnell, eine virtuelle Karte als Grundriss der Wohnung in der App anzulegen. Neben dem Grundriss werden sodann aber auch Hindernisse eingezeichnet.

 

yeedi
Preis: Kostenlos
‎yeedi
Preis: Kostenlos

 

Die Einrichtung erfolgt wie bei fast allen Staubsauger- und Wischrobotern auch per Smartphone und ist vom Ablauf her genauso intuitiv und unkompliziert wie bei yeedi gewohnt. Das Scannen des durch die App generierten QR-Codes mit den WLAN-Einstellungen, wobei die yeedi mop station und der zugehörige Roboter leider nur das 2.4 GHz-Frequenzband unterstützen, klappt tadellos und zügig.

 

Klar kann die App auch mit Amazons Alexa und Google Home benutzt werden, sowie mit dem russischsprachigen Raum bekannteren yandex Alice Assistenzprogramm. Auch kann die Karte in einzelne Bereiche aufgeteilt und mit Icons und Worten beschriftet werden, sowie eine Putzreihenfolge zwischen diesen definiert werden.

 

 

Vor dem ersten richtigen Einsatz sollte der Roboter die vier Wände seines neuen Arbeitsortes jedoch erst mal kennenlernen und den Grundriss zeichnen dürfen. Danach erkennt die App einzelne Räume, färbt diese unterschiedlich ein und lässt uns einen individuellen Putzplan und eine Reihenfolge festlegen. Es können auch mehrere Stockwerke eingerichtet werden, was jedoch aufgrund des Gewichts der Selbstreinigungsstation nur wenig Sinn ergibt. Man wird diese kaum ständig woanders hin tragen wollen.

 

Neben den drei Saugmodi kann man in der App zudem eine von vier Wassermengen für das Bodenwischen einstellen und noch einiges mehr. Es wird beispielsweise in der App auch die Lebensdauer des Zubehörs angezeigt, die Sprachausgabe des Roboters kann in ihrer Lautstärke eingestellt oder ganz deaktiviert werden. Der yeedi mop station Roboter spricht auch Deutsch und Französisch sowie Italienisch. Rätoromanisch ist leider (noch?) nicht möglich.

 

Die App weist per Push-Nachricht nicht nur auf Fehler wegen eingezogener Schnürsenkel und anderer Probleme hin, sondern erkennt eben auch dank der Schwimmer in den Tanks, wenn das Frischwasser nachgefüllt oder das Schmutzwasser aus der Station ausgeleert werden muss.

 

 

In Punkto Sauberkeit vermag die yeedi mop station durchaus zu erstaunen. Auch wenn er nicht in allen Ecken gleich sauber putzt und vor allem gut drei Zentimeter von der Möbelkante weg nicht zuverlässig wischen will, putzt der Wischmopp auf Rädern sehr gut. Selbst eingetrocknete Flecken auf Linoleum hat er ohne Reinigungszusatz mühelos weggewischt, wie folgendes Bild anschaulich zeigt.

Bild: PocketPC.ch / Jeanrenaud

 

Lässt man dem Roboter auch noch genug Zeit, schliesst er den Putzvorgang mit einer Kantenreinigung ab und nimmt auch diese Verunreinigungen noch mit, indem er nahe an der Wand oder am Möbel vorbei fährt. Dann ist der Boden bis fast ganz an die Kante sauber.

 

 

Der eingebaute Akku mit 5200 mAh Kapazität hält für bis zu 180 Minuten durch. In der Praxis jedoch putzt der Roboter gut 10 m2 Boden oder 12 Minuten, um dann wieder zur Reinigungsstation zurückzufahren. Dort reinigt er mit viel Lärm und Getöse seine beiden Wischmopps. Auch wenn wir diesem Selbstreinigungsvorgang zunächst skeptisch gegenüber standen, vermag die yeedi mop station hier durchaus zu überzeugen. Die nachfolgenden Fotos zeigen die Reinigungs-Pads vor und nach der Wäsche. Besser sieht mein Handwischmopp keinesfalls aus während des Putzens!

Bilder: PocketPC.ch / Jeanrenaud

 

Da die Selbstreinigung anscheinend mehr Strom in Anspruch nimmt als durch das Aufladen gleichzeitig in den Akku fliesst, ist wird dadurch die Laufzeit nicht merklich verlängert. Nach gut zwei Stunden unter Vollast, also mit 2500 Pa Saugkraft und voller Wasserleistung, ist regelmässig Schluss und der Roboter kehrt mit weniger als 15 Prozent Akkukapazität zurück zur Station. Damit reinigt der yeedi mop station aber gut 120 m2.

 

 

Die Saugleistung kann jedoch abgestuft werden in vier Leistungsmodi mit 200 Pa, 600 Pa, 1200 Pa und eben 2500 Pa, wobei auch die höchste Stufe nicht wirklich laut ist. In der niedrigsten Stufe sind die Räder auf hartem Fussboden schon beinahe lauter als der Sauger selbst, so dass man den Roboter getrost auch nachts laufen lassen könnte. Könnte – Konjunktiv! Denn wie gesagt ist die Selbstreinigung wirklich laut. Stellt euch eine alte Espressomaschine auf dem Fussboden gestellt vor, die einige Minuten lang pumpt, gefolgt von Wäschetrockner im Schleudermodus. Das möchte man nachts nicht hören.

 

Darum hat die App, die für ein chinesisches Fabrikat erstaunlich wenig Übersetzungsprobleme aufweist, auch einen Nachtruhe-Modus, der direkt bei der ersten Einrichtung des Roboters konfiguriert wird. So wird beispielsweise zwischen 20:00 Uhr und 08:00 Uhr keine Reinigung durchgeführt, auch wenn der konfigurierte Putzplan dies eigentlich vorsehen würde.

 

Kleine und grosse Hindernisse, wie beispielsweise Tischbeine, werden bis an den Rand abgefahren und der Boden dort gereinigt. Wobei das Gerät leider vergisst, dass das Wischmopp-Duo am Heck rotiert und so selten mal bis an den Rand wirklich feucht aufnimmt. Das ist sehr schade.

 

Der Boden ist nach der Reinigung nebelfeucht, auch auf höchster Stufe, so dass selbst Echtholz-Parkett nicht leiden sollte. Die Teppicherkennung klappt ganz gut, auch wenn diese manchmal doch ein paar Tropfen abbekommen.

 

In Raumecken kann der Saugroboter eigentlich recht gut fahren, sofern seine Breite es zulässt, und dank der vergleichsweise geringen Bauhöhe ist auch unter dem Sofa der Schmutz schnell entfernt. Leider wischt er nicht ganz bis in die Ecken, da er nicht rückwärts hinein fährt. Vielleicht wird das noch durch ein Update behoben. Wünschenswert wäre es.

Preis und Fazit

Die Technik in der yeedi mop station hat ihren Preis. Mit stattlichen 649,99 Euro bzw. SFr. steht die yeedi mop station beim Hersteller zur Vorbestellung im Sortiment. Für die ersten 300 Bestellungen gibt es ein Mi Smart Band 6 und ein Jahr lang gratis Ersatzteile (eine Hauptbürste, drei Filtersets, drei mal Wischmopps) im Wert von 100 Euro. Der genaue Termin des Verkaufsstarts ist leider noch nicht bekanntgegeben worden. Voraussichtlich Anfang August 2021 soll die yeedi mop station jedoch in den Handel kommen und für Vorbestellungen deutlich Rabatt bekommen.

 

 

Alles in Allem ist die yeedi mop station eine innovative Lösung für Räume unterschiedlichster Grösse und bestens für Hartböden und wenig Teppich. Der Roboter saugt mittelmässig gut, wischt dafür um so besser und kann dank VisualSLAM-Technologie mit einer geringen Bauhöhe von 85 mm auskommen.  So putzt er auch unter Sofas und Schränken gut und kann überall gut aufwischen. Eine zweite Seitenbürste hätte gerade der Staubsaug-Leistung gut getan, wenngleich die Silikonwalze in der Mitte ihren Dienst wirklich sehr gut verrichtet. Sie nimmt Schmutz und Staub mit und füllt sie in den Behälter, der durch den grossen Putzwassertank leider etwas klein geraten ist. Dass das Putzwasser nicht aus dem Frischwassertank der Selbstreinigungsstation entnommen wird, ist dabei zu verschmerzen. Es wäre vielleicht besser gewesen, die yeedi mop station allein auf die Wischfunktion auszurichten, dann wäre auch der Putzwassertank im Roboter noch grösser geworden.

 

Die Laufzeit ist gut, die Reinigungsleistung lässt sich sehen und so ist die yeedi mop station trotz Preis im höheren Segment auch mit kleineren Macken durchaus mehr als konkurrenzfähig. Wer viel Hartböden hat und diese regelmässig feucht gewischt haben möchte, kann hier fast bedenkenlos zugreifen.

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