Sa. 28. Oktober 2017 um 14:55

Review: Umidigi Crystal im Test – Wie viel günstig ist noch gut?

von Sebastian Mauch0 Kommentare

Vorbei sind die Zeiten, in denen bei Smartphone-Käufen aus China ewig lang im Vorfeld recherchiert werden muss, um sicher zu gehen, dass man auch etwas brauchbares bekommt. Mittlerweile haben Hersteller wie Doogee, Elephone und Umidigi – um nur einige mittlerweile bekanntere Hersteller zu nennen – wie auch das grosse Vorbild Xiaomi, einen recht hohen Qualitätsstandard erreicht. Teilweise bekommt man sogar für unter 100 Schweizer Franken einen ziemlich soliden Alltagsbegleiter. Dort muss man dann aber auch mit Kompromissen rechnen, die ein Grossteil der Kundschaft wohl nicht eingehen möchte.

 

Heute soll es aber speziell um das freundlicherweise von efox-shop.com bereitgestellte Umidigi Crystal gehen, ebenfalls ein Vertreter aus dem fernen Osten. Preislich liegt das Crystal bei etwa 150 Schweizer Franken und trifft so für viele einen Sweet Spot aus Preis und Leistung. Wie viel Telefon man für so viel Geld bekommt, das klären wir im folgenden Test.

Rein optisch schon fast eines Flaggschiffs würdig

Öffnet man das Paket, springt einem zunächst ein schlichter, weisser Karton mit dem Firmenlogo darauf entgegen. Zieht man den Pappumschlag und das Oberteil der Verpackung auch noch ab, offenbart sich direkt schon das Smartphone. Vorbildlicherweise ist der Bildschirm direkt durch eine matte Folie geschützt. Da es sich damit aber schlecht tippen lässt, sollte man diese direkt entfernen. Selbes auf der Rückseite des Geräts, denn sowohl vorne als auch hinten hat man das ansonsten aus mattem Aluminium bestehende Gehäuse mit stabilem 2.5D Gorilla Glass 4 von Corning versehen. Nach Spaltmassen und sonstigen Kinderkrankheiten sucht man übrigens vergebens. Das Telefon wirkt, trotz der recht unbekannten Herkunft, extrem wertig.

 

Da der erste Eindruck nicht ganz unwichtig ist, rechnen wir das schon mal ins Plus dazu. Auch beim ersten Hands-On sind wir positiv überrascht, da das Smartphone trotz des leicht hohen Gewichts ziemlich bequem in der Hand liegt. Fährt man die Gehäuseseiten jedoch mit dem Finger ab, entdeckt man hier und da leichte Kanten, die dem einen oder anderen womöglich nicht so gefallen werden. In der Praxis fällt dies aber nicht sonderlich auf. Schnitte oder Kratzer auf der Haut braucht man deswegen sowieso nicht zu fürchten. Es ist eher das gewisse Quäntchen Qualität, das heutige "China-Böller" noch von den grossen Marken unterscheidet.


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Nicht nur vorne, sondern auch auf der Rückseite hat man stabiles Gorilla Glass 4 eingesetzt – was auch optisch sehr anspricht.

Am markantesten ist aber der 5.5 Zoll grosse Bildschirm aus dem Hause Sharp. Dieser löst mit FullHD auf, was in dieser Preisklasse auch oft noch durch das kleine HD ersetzt wird – auch hier ein weiterer Pluspunkt. Der Clou ist aber der Trend, dem auch Umidigi mit dem Crystal folgt. Der Bildschirm wird nämlich als "randlos" beworben. Natürlich handelt es sich dabei aber auch hier nur um ein quasi randloses Design, das an der linken, rechten, sowie der oberen Kante sehr dünne Abstände aufweist. Ganz so filigran wie beim Debütanten Xiaomi Mix fallen diese dann aber doch nicht aus, vom unteren´Rand ganz zu schweigen. Ansehnlich ist das Gesamtbild aber allemal.

 

Schade finden wir nur, dass der untere Rand zwar mit weit über einem Zentimeter sehr dick geraten ist, man den Fingerabdrucksensor aber trotzdem auf der Rückseite platziert hat. Durch diese Designentscheidung fiel natürlich auch ein touchsensitiver oder gar drückbarer Home-Button aus dem Konzept. Das wäre ja alles nicht weiter schlimm, denn auch auf der nicht sichtbaren Rückseite kann ein Fingerabdrucksensor glänzen. Wer aber auch nur einen Hauch von Hornhaut auf dem Zeigefinger aufweist, der wird anfangs, und leider auch nach einiger Eingewöhnung, ziemliche Probleme haben den Sensor auf Anhieb zu treffen. Der verschmilzt nämlich nahezu in Gänze mit der Glasrückseite, was das schnelle Ertasten recht schwierig macht.

 

Glücklicherweise, und mittlerweile fast schon Standard in China, hat Umidigi aber auch ein transparentes Case aus flexiblem Kunststoff beigelegt. Legt man dieses an, ist das Erfühlen des Sensors kein Thema mehr. Sonderlich dicker und unansehnlicher wird das Crystal dadurch auch nicht. Stattdessen bekommt man so gleich einen gewissen Fallschutz und die sehr Fettabdruck-sensible Rückseite ist somit auch bedeckt. Wem das an Schutz nicht reicht, dem hat der Hersteller sogar noch einen richtigen Screen Protector samt Einweg-Reinigungsset in die Verpackung gelegt. Das sind alles so Kleinigkeiten, die man im Highend-Sektor leider meistens vergeblich sucht.

 

Ebenfalls vergeblich sucht man die übliche Sensorik oberhalb des Bildschirmpanels. Die Selfie-Kamera wanderte nämlich – wie bei dieser Bauart üblich – nach unten rechts, und der Helligkeitssensor nach oben an den Rand neben die glücklicherweise vorhandene 3.5mm-Klinkenbuchse. Auf der rechten Seite findet man ausschliesslich den Einschub für wahlweise zwei SIMs, oder eine zusätzliche microSD-Karte zusätzlich zur SIM-Karte. Der Halter für die kleinen Kärtchen ist aber leider etwas daneben geraten. Statt eines simplen Rahmens haben die Aussparungen unten nämlich noch eine Art Bett aus dünnem Aluminium, was etwas dickere und zurechtgefeilte Nano-SIMs – wie in unserem Fall – etwas schwer einsetzbar macht. Zwar ging bei der Inbetriebnahme alles gut, wir fürchteten anfangs aber, dass unsere SIM-Karte im Gehäuse verschwindet.

 

Links findet man üblicherweise dann noch die Standby-Taste sowie die Lautstärkewippe, die allesamt einen angenehmen Druckpunkt aufweisen. Unten folgen dann noch zwei Öffnungen für den eher mässigen Lautsprecher und der USB Typ-C-Anschluss.

Hardware, die auf dem Papier ganz anständig wirkt

Soviel zum rein optischen Eindruck, doch wie sieht es hinter der Fassade aus? Werfen wir zunächst einen Blick auf den bereits erwähnten Fingerabdrucksensor. Hat man den Finger registriert, wird dieser in der Regel auch anstandslos erkannt und das Gerät entsperrt, ohne dass man nur eine einzige Taste drücken muss. Auch hier macht sich jedoch der geringe Preis bemerkbar, da das Gerät schon einen kleinen Moment länger zum Entsperren benötigt als die Konkurrenz. Steckt man das Telefon in die Hosentasche und kommt dort versehentlich an den Sensor, geht das Gerät übrigens trotzdem an und daraus resultierende Fehleingaben können ungewollte Aktionen auslösen. Ein Taschenmodus der solche versehentlichen Entsperrmanöver verhindert, ist leider nicht auffindbar.

 

Weiter geht es mit dem Herz des Systems. Für Berechnungen ist ein Low End-SoC von MediaTek im Einsatz, nämlich der MTK6750T. Dieser beherbergt acht Kerne, welche jeweils mit bis zu 1.5 GHz takten. Zur Seite steht diesem Gespann ein Arbeitsspeicher von immerhin 4 GB. Man sollte also meinen, dass Multitasking kein Problem ist und das Crystal somit der reinste Preis-Leistungs-Kracher ist. Dem ist aber leider nicht so. Der Chipsatz gibt zwar in der Theorie genügend Leistung für Multitasking und eine flüssige User-Experience ab, die Software ist aber in der Praxis so dermassen verkorkst, dass so gut wie jede Tätigkeit in der grafischen Oberfläche mit Verzögerungen und nervigen Rucklern einher kommt. Da hilft auch der als "Flagship Octa-Core" beworbene Chipsatz nicht, der ist nämlich auf eine durchoptimierte UI à la EMUI von Huawei angewiesen.

 

Auch die Grafikeinheit Mali-T860 MP2 mit 650 MHz kommt nur gerade so auf das Niveau eines uralten Galaxy Note 3 aus dem Jahre 2013. Immerhin stehen in der uns vorliegenden 4GB-RAM-Variante auch sehr ausreichende 64 GB Flashspeicher zur Verfügung. Das Crystal gibt es aber auch in einer Version mit 2 GB RAM, 16 GB Speicher und einem schwächeren Chip-Gespann, von diesem würden wir dann aber doch gänzlich abraten.

 

Fehlt noch das Offensichtlichste: Das Display. Wie bereits erwähnt ist hierbei Sharp der Zulieferer. Allerdings erscheint es uns so, als hätte man sich hier bei günstiger Ausschussware bedient. Im Direktvergleich mit einem Samsung Galaxy Note 3, einem OnePlus 3T, einem Huawei Nova, sowie einem Blackberry Priv wirkte das Panel nämlich äusserst blass und kalt. Nun kann man natürlich keine Premiumgeräte zum alles entscheidenden Vergleich heranziehen, doch immerhin bestätigte dieser Direktvergleich unseren anfänglich unvoreingenommenen Eindruck.

 

Hinzu kommt, dass sich das Sharp-Panel nicht sonderlich dunkel oder hell regeln lässt. Bei Sonnenschein fällt es daher schon recht schwer alles problemlos zu erkennen. Der Helligkeitssensor am oberen Rahmen veranstaltet ganz nebenbei erwähnt übrigens in Kombination mit der zugrunde liegenden Software die reinste Kirmes. Da stellte es sich als wesentlich bequemer heraus, je nach Lichteinfall selbst kurz am Regler zu schieben. Fairerweise sollte man aber nochmal erwähnen, dass hierzulande erhältliche Smartphones dieser Preisklasse nicht selten noch mit 720p daherkommen. Umidigi baut hingegen schon deutlich schärferes FullHD ein.

Und sonst so? Android und weitere Ausstattungsmerkmale

Als Software kommt ein leicht angepasstes Stock Android in der Version Nougat 7.0 zum Tragen. Das ist soweit kein Grund zur Beanstandung, allerdings hängt der Sicherheitspatch noch auf dem Stand vom 5. Juli 2017. Es gab zwar direkt nach dem Auspacken ein Update, seitdem wurde aber das Sicherheitslevel oder gar die Android-Version nicht angehoben. Dementsprechend ist das Umidigi-Smartphone auch heute noch gegen die Bluetooth-Sicherheitslücke Blueborne verwundbar.

 

An sich funktioniert aber seitens Android das Meiste tadellos, auch eine deutsche Sprachvariante ist einstellbar. Hier und da sind zwar Teile des Betriebssystems nicht übersetzt und das Layout ein wenig unlogisch oder gar deplatziert, damit ist bei Import-Produkten aber zu rechnen und fällt daher nicht allzu sehr ins Gewicht.

 

Zu den weiteren Spezifikationen gehören ausserdem Bluetooth in der Version 4.0,  WiFi in den Standards a/b/g/n, sowie die übliche Sensorik à la GPS, Accelerometer und Co. Im Test fiel uns aus dieser Riege nur das GPS, und seltener auch das Bluetooth, negativ auf. Bei intensiver Navigation auf dem Motorrad offenbarte dieser Part nämlich ein paar Probleme. Wo andere Smartphones problemlos in der Schutzkleidung verstaut werden können und trotzdem noch verlässlich navigieren, mussten wir das Crystal schon unter freiem Himmel an einer Halterung montieren. Doch selbst dann verlor das Crystal im stockenden Stadtverkehr – aber guten Wetterbedingungen – ständig die Orientierung. Das kostete im Test richtig Nerven! Nach einer Weile pendelte sich das Tracking aber glücklicherweise halbwegs ein.

 

In Sachen Bluetooth-Kommunikation hielten sich die Ausfälle glücklicherweise eher in Grenzen. Beim Streamen von Musik über Spotify an einen Bluetooth-Lautsprecher stoppte die Musik nur in wenigen Situationen. Beim Funken mit einem Interkom-System für Motorradhelme oder gar mit einem Fitness-Tracker wie dem Xiaomi Mi Band 2 frustrierten die Aussetzer dann aber doch hin und wieder. In diesen Disziplinen hatten wir mit anderen günstigen Geräten weniger bis gar keine Probleme.

 

Wie das so ist in der Smartphone-Welt, führte das eine Problem aber auch direkt zum nächsten. Dieses Szenario mit aktiviertem Bluetooth, GPS und Display gehört nämlich zu den energiebedürftigsten überhaupt. Beim Stehen an der Ampel konnte man leider viel zu gut beobachten, wie sich der 3’000 mAh-Akku nach und nach verabschiedete. Immerhin kommt man mit dieser Konfiguration bei normaler Nutzung relativ entspannt über einen Arbeitstag. Heavy-User sollten sich aber definitiv woanders umschauen.

 

Um auch mal wieder etwas Positives anzubringen, werfen wir doch mal einen Blick auf die Empfangsfähigkeiten des Crystal. Wie es sich heutzutage gehört kann man natürlich auch von schnellem LTE Gebrauch machen. Selbst das hierzulande in dünner bestellten Gebieten hilfreiche Band 20 mit 800 MHz wird von Umidigi freigeschaltet. Das ist wohlgemerkt keine Selbstverständlichkeit bei importierten China-Phones. Auch sonst gab es beim Surfen und der Geschwindigkeit oder beim Zellenwechsel keinerlei nennenswerte Probleme.

Die Kamera – macht sich die Dual-Kamera bemerkbar?

Unser letztes "grosses" Themenfeld vor dem Fazit ist die Kamera. Hier klotzt man auf dem Papier für ein Gerät dieser Preisklasse mächtig. Auf der Rückseite, unmittelbar über dem Fingerprintsensor, sitzt nämlich eine Dual-Kamera. Das mag zwar erstmal nach Highend klingen, entpuppte sich aber letztlich als sehr, sehr heisse Luft.

 

Kommen wir aber zunächst zu den Eckdaten der Kamera. Rückseitig haben wir es erstaunlicherweise mit einem Sensorgespann aus dem Hause Samsung zu tun. Die Hauptlinse löst mit 13 Megapixel auf, der unterstützende Knipser mit 5 Megapixel, wie auch die Selfie-Kamera an der Front. Eine optische Bildstabilisierung hat dieses Trio nicht, der elektronische Stabilisator schlägt sich aber recht wacker. Das hört sich persé nicht unbedingt schlecht an, aber wie es der Zufall so will ist auch hier die Software der Flaschenhals. Wir sind uns sicher, dass die Kameramodule an sich mehr hergeben würden, im Automatikmodus nimmt das Crystal aber selbst bei optimalen Lichtbedingungen keine atemberaubenden Bilder auf.

 

Die Qualität geht zwar in Ordnung, oftmals wird aber gnadenlos über- oder unterbelichtet oder die Software verhakt sich beim Fokussieren. Zwar gibt es keinen richtigen Profi-Modus, doch hat man im Menü zum Glück einige Stellschrauben an denen man drehen kann. So lassen sich etwa der Kontrast, die Belichtung, Schärfe- sowie Farbeinstellungen tätigen. Hat man in diesem Dschungel eine dem Szenario entsprechende Mischung gefunden, können sich die Bilder sogar sehen lassen. Vor allem Nahaufnahmen gefielen uns selbst ohne dedizierten Makro-Modus sehr gut. Alles andere, vor allem bei untergehender Sonne oder bewölktem Himmel sah aber eher schlecht als recht aus.

 

Ein geringer Detailgrad, Bildrauschen und Schärfeverlust sind somit in den meisten Situation mit diesen Kameras vorprogrammiert. Wer auf solcherlei Spielereien steht kann immerhin auch über ein Seitenmenü zahlreiche Echtzeitfilter anwenden oder dem Bild einen Blur-Effekt verpassen.

Bei der Videokamera hat man längst nicht so viele Stellschrauben wie im Fotomodus. Hier macht sich leider extrem bemerkbar, wie langsam die Bildautomatik und der Fokus arbeiten. Hinzu kommen teils sehr wirre Optionen in den Einstellungen, etwa die Videoqualitäten "Niedrig", "Mittel", "Hoch" und "Fein". Erst nach einer Reihe von Probevideos und einem Blick in die Videodetails stellte sich heraus, dass sich dahinter die verschiedenen Auflösungen verstecken. Diese reichen von Kartoffelqualität (YouTube 240p lässt grüssen) aus den frühen 2000ern bis hin zum normalem FullHD.

 

Eine skurrile Feststellung möchten wir euch ausserdem nicht vorenthalten. Schwenkt man im Fotomodus in sehr ruhiger Umgebung ein wenig mit dem Smartphone herum, hört man sogar relativ deutlich den Fokus klickern, ein Geräusch das uns an die Verschlussautomatik alter Fotoapparate mit Filmrollen erinnert. Muss man im Smartphone-Bereich auch mal erlebt haben.

Fazit: Schönes, günstiges Gerät, aber nicht ganz zu Ende gedacht

Aber nun Spass beiseite und Butter bei die Fische: Es hätte so schön werden können mit dem Umidigi Crystal. Bekommt man das Telefon das erste Mal zu Gesicht, stellt sich schon fast das Gefühl ein, man hätte hier für wenig Geld den ganz grossen Fang gemacht. Tatsächlich ist es aber leider letzten Endes so, dass man für diesen Wert oftmals nicht mehr geboten bekommt. Selbst Importkandidaten anderer chinesischer Marken bieten teilweise für einen geringeren Preis eine rundere Erfahrung.

 

Aber woran liegt das? Nun, die Hardware kann sich eigentlich sehen lassen. Legt man persönlich den Fokus jetzt nicht so auf die Kamera, bekommt man hier auf dem Datenblatt ein tolles Gerät serviert. Was dem Crystal jedoch das Genick bricht ist die grottenschlechte Software. Das beginnt schon damit, dass man nicht mal eine Benachrichtigung wegwischen kann, ohne dass dies hakelt. Das setzt sich leider auch nahezu im gesamten Betriebssystem fort, von leistungshungrigen Apps wie Browsern, Facebook oder gar Spielen mal ganz zu schweigen. Hier kann man also nur hoffen dass der Hersteller da noch gehörig nachlegt. Denn so, oder sogar besser, liefen selbst Geräte aus der Anfangszeit der Smartphones.

 

Wem kann man dieses Gerät also nun empfehlen? Leider nach aktuellem Stand nur der im Herkunftsland angesiedelten Kundschaft. Zieht man nämlich in Betracht, dass zum an sich günstigen Preis bei uns noch Zollgebühren dazukommen, bekommt man mit hierzulande erhältlichen Lowend-Geräten auf jeden Fall mehr geboten. Ist man allerdings scharf auf das Tri-Bezelless-Design und legt wert auf top Verarbeitung, kann man hier schon zugreifen. Immerhin ist das eines der positivsten Merkmale des Umidigi Crystal. Doppelseitiges Glas eingefasst im schicken Alurahmen muss man für den Preis erstmal finden.

 

Um es nochmal zu betonen: Man kommt mit etwas Geduld und niedrigen Erwartungen schon ganz gut mit dem Crystal durch den Alltag, leider sind es dann aber gerade die genannten Negativpunkte, weshalb man derzeit besser die Finger von diesem Modell lassen sollte, solange an der Software nicht nachgebessert wurde.

 

Auch noch einmal an dieser Stelle ein grosser Dank an eFox-Shop für das Umidigi Crystal Testgerät. Bei Interesse kann man dort auch das Smartphone zum Preis von umgerechnet circa 150 Schweizer Franken bestellen. In Euro wird der Preis mit etwas über 131 Euro angegeben.

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