So. 04. Mai 2014 um 8:52

Review: Soundfreaq Sound Spot SQF-07 im Test

von Yves Jeanrenaud4 Kommentare

Wir haben schon mehrere Produkte des kalifornischen Unternehmens Soundfreaq vorgestellt: Den Sound Stack SFQ-03, Sound System SFQ-02 sowie die Sound Platform SFQ-01. Nun geht es um ein kleines Klangwunder namens Sound Spot SFQ-07.

Der Sound Spot ist kaum grösser als sechs CD-Hüllen. 6 cm tief,13,5 cm breit und 13 cm hoch ist der kleine Halbwürfel kompakt, aber nicht winzig. Er wird per eingebautem Litium-Ionen Akku bis zu sieben Stunden lang betrieben und kann mittels 3.5 mm Stereoklinke (Kabel mitgeliefert) oder Bluetooth A2DP bespielt werden.Geladen wird der Akku mittels mitgeliefertem micro-USB-Kabel. Gleichzeitig kann er an der USB-Buchse auch Geräte aufladen. Bis zu 500 mA Strom fliessen dort. Auch kann der Sound per 3.5 mm Stereoklinkenanschluss weitergegeben werden.

Lieferumfang

Im Lieferumfang enthalten ist neben dem Soundfreaq Sound Spot eine Kurzanleitung in mehreren Sprachen, Garantieinformationen sowie die erwähnten 3.5 mm Stereoklinken und micro-USB-Kabel.

Der Sound Sport SFQ-07

Den SFQ-07gibt es in schwarz sowie weiss mit Holz und ist aus Kunststoff gefertigt. Er macht einen hochwertigen und stabilen Eindruck. Auf der Vorderseite ist mittig ein kreisrunder Lautsprecher hinter einem Metallgitter, in dessen Mitte das Soundfreaq-Logo zu finden ist. Die Lautsprechermembran selbst ist schätzungsweise 7.5 bis 9 cm gross. Genau lässt sich das nicht erkennen.

Unten am Gehäuse sind zwei gummierte 1.5 cm breite Füsse zu finden, die sich über die ganze Tiefe von 6 cm erstrecken und nahe der Ränder angebracht sind. Sie bieten auch auf rutschigen Oberflächen wie Glastischen einen sicheren Halt. Die Seiten, Vorder- und Rückseite sind gerillt. Auf der Rückseite ist der Schriftzug Soundfreaq mittig eingelassen und im unteren Bereich finden sich die 3.5 mm Ein- und Ausgänge, ein Schieberegler für den Equalizer mit den drei Positionen Flat, Warm und Bright sowie die USB-Ein- (1 A) und Ausgänge (0.5 A). Die Oberseite beherbergt in einem abgeschrägten, glänzenden Bereich sieben eingelassene, ca. 0.7 cm grosse Tasten: Leiser, Lauter, Zurück, Pause/Play, Vor, Pair und Ein/Aus mit LED zur Statusanzeige.

Es lassen sich mittels 3.5 mm Ausgang auch zwei SFQ-07 miteinander verbinden.

Bedienung

Die Bedienung des Soundfreaq Sound Spots ist denkbar einfach: Einschalten durch einfachen Druck auf die Taste ganz rechts. Diese blinkt nun weiss. Drückt man nun den Pair-Knopf, ist das Gerät bereit, von einem Smartphone, Tablet oder PC/Mac (oder sonstigem A2DP Blueooth-Gerät) gefunden zu werden. Das Kennwort dabei wäre 1234, sollte man danach gefragt werden. Sobald der Pairing-Vorgang erfolgreich ist, was sehr schnell und unkompliziert klappt, geht das Gerät in den Bereitschaftsmodus und die LED in der Ein/Aus-Taste blinkt das Gerät weiss. Sobald Musik via Blueooth oder Aux-Eingang kommt, leuchtet die LED konstant. Sie blinkt langsam und weiss, wenn der Akku voll geladen und das Gerät im Standby-Modus ist, also längere Zeit kein Signal und kein Bluetooth-Gegenüber gefunden wurde. Die Reichweite des Bluetooth-Empfängers beträgt etwa 10 Meter.

Die Tasten zur Musiksteuerung funktionieren unter Windows Phone 8, WP8.1, iOS 7 und Android 4.x sowie Sailfish OS 1.0.5.19 einwandfrei, alle aktuellen Betriebssysteme unterstützen das A2DP Bluetooth-Protokoll und so können die Tasten die jeweiligen Apps steuern. Die Lautstärketasten hingegen beziehen sich auf die Lautstärke des Sound Spots, nicht des Gegenübers. Aufgeladen wird das kleine Gerät mittels mitgeliefertem USB-Kabel, wobei die LED im Lademodus grün ist, was etwa zehn Stunden dauert, wenn man ein USB-Netzteil mit 1 A verwendet.

 

Klang

Erstaunlich gut und satt klingt Musik aus diesem Mono-Lautsprecher. Trotz der kompakten Ausmasse sind die Bässe satt und die Stimmwiedergabe natürlich. Auch bei hohen Lautstärken verzerrt das Gerät kaum, es braucht schon extreme Übersteuerungen auf beiden Seiten der kabellosen Audioverbindung, um blecherne Töne zu erzeugen, wo keine hingehören. Die Dynamik ist gut und der Sound klar. Man merkt deutlich, dass das Produkt aus Toningenieurssicht gebaut wurde. Der digitale Equalizer mit den drei Positionen ist nett, jedoch nicht unbedingt notwendig. Flat schneidet die Höhen ab, bright die Tiefen. Viel ändert sich damit nicht.

Preis

Der Sound Spot kostet 69,95 Euro beim Hersteller bzw. Amazon inklusive Versand.

Fazit

Der Soundfreaq SFQ-07 Sound Spot ist ein tolles Gerät für unterwegs und bietet dennoch einen, in meinen Ohren, guten Sound, wenngleich auch nur mono. Die Bluetooth-Anbindung funktioniert einwandfrei, der Akku hält lange genug und die USB-Ladefunktion für das Smartphone ist ein willkommenes Extra.

vg-wort
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4 Antworten zu “Review: Soundfreaq Sound Spot SQF-07 im Test”

  1. Setter sagt:

    Danke!

    Mhm vom Design schaut das Teil, sagen wir mal, etwas Retro aus. Hätte man sicher etwas schöner machen können.

  2. Yves Jeanrenaud sagt:

    ich glaube das Retro-Design ist so beabsichtigt und Geschmackssache, mir jedenfalls gefällt es. Wenn man die anderen Soundfreaq-Produkte an sieht, sind die ähnlich gehalten.

  3. Setter sagt:

    Das ist richtig. Alles reine Geschmackssache. Wenn der Klang OK ist und man ansonsten damit zufrieden sei es natürlich gegönnt.
    Grundsätzlich habe ich nichts gegen Retro nur hier spricht mich die Optik nicht so sehr an. Trotzdem ist es ein interessantes Review.

  4. Yves Jeanrenaud sagt:

    Danke 🙂
    was ich übrigens nicht in Erfahrung bringen konnte, ist die nominale Leistung des Lautsprechers. Mit einer Wattzahl tut sich Soundfreaq hier schwer. Aber ich finde ihn laut genug für die Grösse.

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