So. 25. Mai 2014 um 15:15

Review: Samsung EP-P100i Induktive Ladestation im Test

von Gastbeitrag2 Kommentare

Heute möchten wir euch in einem Gastbeitrag einen Erfahrungsbericht zur Ladeplatte Samsung EP-P100i zukommen lassen. Die Suche nach einer passenden Ladeplatte kann schon sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Warum es im Endeffekt die von Samsung wurde, soll in diesem Testbericht erklärt werden.

Lieferumfang

Alle Versionen der Samsung Ladeplatte kommt sie in einer typischen Samsung-Verpackung daher. Diese beinhaltet die induktive Ladeplatte und eine kleine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen. 

Auf den Bildern seht ihr das S-Charger-Kit, welches zusätzlich noch ein Backcover fürs Samsung Galaxy S4 enthält. Nicht im Lieferumfang enthalten ist leider ein Netzteil. Laut Bedienungsanleitung sollte dies 2A haben. Im Test wurde eins von Nokia mit 1200 mAh verwendet, welches problemlos funktionierte.

Design und Verarbeitung

Zur Platte selber lässt sich sagen, dass sie hübsch designt und hochwertig verarbeitet ist. Wie eine niedrige Seifenschale lässt sich die Form auf der Front beschreiben, die noch dazu einen farblichen Akzent bietet. Damit die Ladeplatte an Ort und Stelle bleibt, ist die Rückseite gummiert. Oben befinden sich ein Micro-USB Anschluss sowie eine LED.

Funktion und Handhabung

Der Ladezustand wird in Grün, ein Fehler in Orange/Rot angezeigt. Im Standby leuchtet nichts, was auch schon der Entscheidungsgründe für die Samsung EP-P100i war. Beim Stöbern im Netz, Anschauen von Videotests und Lesen von Produktdatenblättern schied schnell alles, was grell leuchtet, nervige Töne von sich gibt oder nicht eine gewisse Grösse hat wurde aus. Da die Platte für das Lumia 1520 und dessen Einsatz als Wecker auf dem Nachttisch bestimmt sein sollte, war die Auswahl dann schnell begrenzt – wer möchte schon die ganze Nacht von LED oder Piepsgeräuschen belästigt werden?

In die engere Auswahl kamen die Nokia Dt-901 oder die Samsung EP-P100i. Im FatBoy Ladekissen dient die Dt-900 als Ladeplatte und mir persönlich erschien sie, da kleiner, als etwas wackelige Angelegenheit. Auch preislich spielt sie in einer höheren Liga. Daraufhin wurde also kurzerhand die von Samsung bestellt.

Im Alltagsbetrieb zeigt die Ladeschale keine besonderen Vorkommnisse, sondern verrichtet zuverlässig ihren Dienst. Die Zeit über Nacht reicht, um das Gerät voll aufzuladen. Genaue Zeiten wurden nicht gestoppt. Praktisch ist, dass wenn der Akku voll ist, die Platte abgeschaltet wird.

Im Temperaturtest erwies sie sich ebenso als harmlos. Wir bewegen uns bei ca. 25°, was hier in einem Unterforum schon wild diskutiert wird, aber andere Ladeplatten werden noch wesentlich heisser.

Legt man das Handy nun mittig auf, so wird es nicht geladen. Es sollte etwa 15 mm nach oben geschoben werden, wodurch die LED etwas verdeckt wird. Ist bei einem Lumia-Gerät Blick immer aktiviert, so sollte das Display nun schon heller strahlen als die LED.

Fazit

Abschliessend lässt sich sagen, dass es sich um eine durchaus empfehlenswerte Ladeplatte mit QI-Standard handelt. Mit Design und Handhabung bin ich sehr zufrieden, auch die Verarbeitung ist durchweg als sehr gut zu bewerten. Im Versandhandel (Amazon) ist sie bereits ab 33€ erhältlich.

 

ProContra
Grösse passt perfekt zum Nokia Lumia 1520Nicht vorhandenes Netzteil
LED angenehm, nicht zu grell 
Lautlos 
Kabel gehen nach hinten ab 

 

Bei weitergehenden Fragen könnt ihr mnb009 gern per PN direkt anschreiben.

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2 Antworten zu “Review: Samsung EP-P100i Induktive Ladestation im Test”

  1. redrat sagt:

    „Im FatBoy Ladekissen dient die Dt-900 als Ladeplatte und mir persönlich erschien sie, da kleiner, als etwas wackelige Angelegenheit. Auch preislich spielt sie in einer höheren Liga.“

    Laut deinem Link kostet die Samsung Ladeplatte ohne Ladegerät 38€ inkl. Versand und ein DT900 32€ inkl. Ladegerät bei Amazon.

    Kann deswegen die Aussage nicht ganz nach vollziehen.

  2. mnb009 sagt:

    Hallo redrat

    Du hast das „Im Fatboy Ladekissen“ überlesen. Dann musst nach DT-901 suchen.

    Gruß mnb009

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