Di. 11. Juli 2017 um 19:33

Review: HTC U11 im Test – Holt Edge Sense HTC wieder aus dem Keller?

von Marcel Laser0 Kommentare

Das HTC U Ultra hat eher gespaltene Gefühle bei Fans hinterlassen und das HTC 10 war ein wirklich gutes Smartphone (das bestätigte auch unser Test), es kam aber recht spät und zu einem dafür recht hoch angesetzten Preis. Das HTC U11 will einiges anders machen und dazu gehört vor allem auch neue und vielleicht sogar innovative Technik! Edge Sense ist hier das Stichwort und wir haben es uns einmal genauer angeschaut.

Inhaltsverzeichnis

Schminkspiegel mit Verzerr-Funktion! Auch das HTC U11 fällt auf

HTC U11 bietet fast alles, was das Highend-Herz begehrt

Sehr gutes und natürliches IPS-Display im 16:9-Format

Edge Sense: Squeeze me baby one more time – HTCs Neuentwicklung

Neuer Lautsprecher und Active Noise Cancelation über USB-Type-C

Die Kamera: Bester DxOMark Wert, aber reicht das auch?

Akkulaufzeit ist nichts besonderes, aber sehr solide

Fazit: Genau wie beim Vorgänger. Das HTC U11 ist wieder Spitzenklasse


Schminkspiegel mit Verzerr-Funktion! Auch das HTC U11 fällt auf

Die HTC U Reihe generell sorgt mit seiner stark spiegelnden Rückseite für Aufmerksamkeit. Das HTC U11 bildet hier keine Ausnahme und besitzt ebenfalls einen Rücken, der stark spiegelt. Das erinnert ein wenig an die Smartphones Sony Xperia XZ Premium und Xperia Z5 Premium (Chrome Version). Nur ist der Rücken des HTC U11 leicht gebogen, was ein Verzerren der darin spiegelnden Gesichter und Objekte zufolge hat. Das U11 spiegelt stark, ist allerdings durch die Biegung als Schminkspiegel nicht zu gebrauchen, schon allein wegen der teils sehr poppigen aber auch ganz ansehnlichen Farbvarianten! Zudem zieht die Oberfläche Fingerabdrücke nahezu magisch an und schnell ist diese dadurch auch stark verdreckt. Ein Mikrofasertuch zum Saubermachen ist wohl für viele hier Pflicht.

 

Die Verarbeitung ist wie von HTC gewohnt auch beim U11 auf einem herausragenden Niveau. Das Smartphone fühlt sich in der Hand, auch dank der sehr hochwertigen Glasrückseite, sehr solide und grifffest an. Wir konnten bei unserem Testgerät weder starke Spaltmasse, Unebenheiten oder andere Ungereimtheiten feststellen. Das muss auch so sein, denn das HTC U11 hat einen IP68-Stempel aufgedrückt bekommen, was es genauso wasserfest macht wie das Galaxy S8 von Samsung.

 

Die Kamera hinten guckt maximal nur einen knappen Millimeter aus dem Gehäuse heraus und ist damit fast bündig. Der Fingerprintsensor ist wie immer bei HTC unter dem Display zu finden und agiert auch wieder als kapazitiver Homebutton. Weggefallen ist allerdings diesmal der Klinkenanschluss. Die mitgelieferten Kopfhörer werden also per USB-Type-C angeschlossen. Anders als bei anderen aktuellen Flaggschiffen, wie dem Galaxy S8 oder dem LG G6, verzichtet HTC auf ein Full-Front-Display, welches fast die gesamte Vorderseite einnehmen würde und setzt hier auf einen eher traditionellen Look im 16:9-Format.

HTC U11 bietet fast alles, was das Highend-Herz begehrt

Und zwar Performance satt! Der Snapdragon 835 ist Qualcomms derzeitiger Flaggschiff-Prozessor und wie es sich für das Topmodell von HTC gehört, werkelt auch dieser im neuen U11. Unterstützt wird dieser von 4 GB RAM und mindestens 64 GB internem Speicher, welcher per microSD erweitert werden kann. Beim Display gucken wir auf 5.5 Zoll, einem IPS-Panel mit QHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel), welches im 16:9-Format verbaut ist. Die Kamera vorne darf mit stattlichen 16 MP Fotos knipsen und im Rücken greift man auf eine UltraPixel-Kamera mit 12.2 MP und einer f/1.7 Anfangsblende zurück. Befeuert wird das alles von einem 3’000 mAh starken Akku.

 

Wo andere Hersteller wie Samsung viel mit Performance-Lags in ihrer eigenen Software (trotz sehr starker Hardware) zu kämpfen haben, da ist HTC mit Sense durchaus ein kleines Allheilmittel gelungen. HTC Sense 9 ist auf Bedienoberfläche sehr schnell und stottert eigentlich kaum, um nicht zu sagen: Gar nicht. Das Smartphone reagiert schnell und ist allgemein, dank der sehr performanten Hardware, nur sehr selten mit Mühe und Not ins Stottern zu bringen. HTC selbst hält die Software mittlerweile auch bewusst sehr schlank und verzichtet oft auf doppelte Apps. Das kommt dem System spürbar zugute!

 

Dank des Snapdragon 835 lässt sich auch die Rohleistung sehen: Aktuelle Spiele laufen ohne grössere Bedenken auf dem HTC U11. Egal ob grosse Wusellei in Clash of Clans oder bis zu zwanzig Gegner in Real Racing 3 auf dem Bildschirm, das HTC U11 hat sichtlich Spass am Powern und das freut auch Gaming-Fans vor dem Display.

 

Wir können die theoretische Leistung aber auch gern noch einmal für Fans von nackten Zahlen synthetisch aufrollen. In Geekbench erreicht das HTC U11 mit Snapdragon 835 Prozessor sehr gute 1897 Punkte im Single-Core-Score und im Multikernbereich ebenfalls gute 6153 Zähler. In AnTuTu ist man ebenfalls ganz weit oben mit dabei und kommt auf starke 174372 Punkte.

Sehr gutes und natürliches IPS-Display im 16:9-Format

Das Display sieht nach all den 18:9 und 18.5:9 Formaten sogar schon ein wenig seltsam aus und wir müssen uns da mittlerweile selbst schon kneifen. Denn HTC verbaut im HTC U11 mehr oder weniger recht normales 16:9-Format, was aber nicht negativ sein muss. Das IPS-Panel misst 5.5 Zoll in der Anzeigefläche und löst mit knackscharfen 2560 x 1440 Pixel auf.

 

Bereits wie beim Vorgänger HTC 10 (bei uns im Test) haben wir eher kaum etwas zu beanstanden. Die Farben sind sehr natürlich und dennoch wirkt das Display sehr kontraststark. Auch bei der Blickwinkelstabilität verdient sich das Panel gute Noten.

 

Einziger Kritikpunkt bleibt allerdings die Helligkeit. Auch wenn das HTC U11 Display gefühlt ein wenig heller wirkt als beim Vorgängermodell, so ist es für den Outdoor-Einsatz nicht gerade optimal. Zwar erkennt man bei maximaler Helligkeit immer noch alles auf dem Display, ist aber kein Vergleich zum iPhone 7 Plus oder dem Samsung Galaxy S8. Hier hätten wir uns etwas mehr Leuchtkraft gewünscht.

Das Display ist wirklich hervorragend. Natürliche Farben und Fans von 16:9 kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Allerdings ist es etwas dunkel.

Edge Sense: Squeeze me baby one more time – HTCs Neuenentwicklung

Etwas überraschend führte HTC den Edge Sense genannten Rahmen seines Smartphones ein, allerdings wurde die Funktion in den meisten Leaks erst einmal falsch verstanden. Man dachte vielerorts, dass neben dem Zusammendrücken des Gerätes auch das Streichen über den Rahmen zu Aktionen führen würde, doch das ist nicht der Fall. Das Smartphone kann lediglich zusammengedrückt werden, was aber dennoch neu in der Branche ist und HTC somit ein Alleinstellungsmerkmal in die Hand gibt.

 

Das HTC U11 kann man also zusammendrücken und so ein paar Dinge ausführen. Beispielsweise lässt sich so die Kamera starten, ohne das Gerät zu entsperren. Man kann aber in den Einstellungen von Edge Sense auch eigene Apps definieren. Das gilt übrigens auch für Druckgesten. So können Aktionen nicht nur mit einem einfachen Druck ausgeführt werden, sondern auch bei längerem zusammendrücken. In den Einstellungen lässt sich zudem auch die Drucksensibilität regulieren. Da man das HTC U11 allerdings wirklich drücken muss und nicht nur einfach berühren, ist eine Fehleingabe eher ausgeschlossen.

 

Allerdings sind wir uns selbst nach stundenlangem Ausprobieren nicht sicher, was der genaue Mehrwert des Rahmens bringt. Shortcut-Funktionen bieten auch andere Smartphones, zum Beispiel das Galaxy S8 zum Öfnen der Kamera über ein schnelles Doppeldrücken des Standybuttons. Mit Edge Sense ist man eigentlich nicht wirklich schneller.

 

Einziger für uns relevanter Vorteil ist das individuelle Belegen der Funktion, so das man unterschiedliche Apps durch Edge Sense starten kann. Wäre der Rahmen noch auf andere Weise berührungsempfindlich gewesen, dann wären vielleicht auch mehr Möglichkeiten in der Bedienung drin gewesen. So verkommt es auf den ersten Blick erst einmal nur zu einer “grösseren” Spielerei.

Neuer Lautsprecher und Active Noise Cancelation über USB-Type-C

Sprechen wir an dieser Stelle noch zwei weitere neue Features an: Diese betreffen den Lautsprecher und den USB-Type-C Anschluss in Verbindung mit den mitgelieferten Kopfhörern. Während das HTC 10 noch mit einer weiterentwickelten BoomSound-Kombi auftrumpfen konnte, verspricht HTC beim HTC U11 ebenfalls wieder BoomSound… Sound? Qualität. Allerdings kommt das beim HTC U11 nicht hin. Zwar ist der Klang in Ordnung und beispielsweise dem nicht gerade optimalen Lautsprecher des Galaxy S8 überlegen, allerdings ist das HTC 10 beim Sound immer noch deutlich besser einzustufen. Das iPhone 7 Plus bietet ebenfalls ein Stereo-System, welches deutlich besser klingt. Warum HTC sich hier weiter zurückentwickelt ist uns nicht klar, aber jetzt ist der Lautsprecher auch kein “überlebenswichtiges” Feature. Dennoch war die gewohnte BoomSound-Qualität immer ein tolles Nice-to-Have.

 

Bleiben wir doch beim Sound, denn HTC hat sich in Verbindung mit dem USB-Type-C-Anschluss dafür doch etwas tolles einfallen lassen. Die mitgelieferten Kopfhörer werden nämlich per USB-Type-C am HTC U11 angeschlossen und bieten dank der verbauten Mikrofone und einer neuen Software von HTC aktive Geräuschunterdrückung, welche wirklich auch sehr gut zu funktionieren scheint. Während der Präsentation gab HTC an, dass man dafür auch die Power des Snapdragon 835 benötigen würde, der im Zusammenspiel mit der Software die Frequenzen berechnet, die dazu benötigt werden, um die Umgebungsgeräusche herauszufiltern. Wie bereits erwähnt klappt das in der Praxis tatsächlich sehr gut und hat uns als Alleinstellungsmerkmal wirklich gefallen.

 

Da HTC aber explizit den Snapdragon 835 und seine Leistung für dieses Vorhaben erwähnt, sind wir uns nicht sicher, wie viel Strom das Ganze dann aus dem Akku saugt. Selbst nach längeren Tests sind uns noch keine enormen Abstürze bei der Verwendung der Technik aufgefallen. Ebenfalls zu beachten gilt: HTC hat im neuen Flaggschiff den Klinkenanschluss gekillt, liefert aber in der Verpackung einen Adapter mit, sofern ihr auf eure Klinkenkopfhörer nicht verzichten wollt. Dafür gibt es aber dann kein aktive Geräuschunterdrückung mehr.

Der Lautsprecher rechts ist bei weitem nicht so gut, wie der BoomSound im HTC 10. Schlecht ist er aber auch nicht.

Die Kamera: Bester DxOMark Wert, aber reicht das auch?

Kameras sind immer so eine Sache, gerade HTC hat in der Vergangenheit schon einmal mit DxOMark zusammengearbeitet, um den Pixelknipser beim HTC 10 ordentlich zu tunen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, das durchaus, aber die Konkurrenz wurde nicht, wie angekündigt, überholt, sondern zog man maximal gleich. Noch einmal: Die Bilder sind alles andere als schlecht, aber ob es die beste Kamera auf dem Feld ist? Schwierig, denn gerade das Galaxy S8 ist immer noch die Messlatte in dieser Hinsicht.

 

Ähnlich verhält es sich auch beim HTC U11. Hier setzt HTC auf eine 16 MP Kamera mit einer starken f/1.7 Anfangsblende und natürlich verwendet man auch die immer wieder beworbenen grossen Pixel, auch bekannt als UltraPixel. Die Anfangsblende und die UltraPixel-Technik sorgen vor allem dafür, dass man bei schlechteren Lichtverhältnissen sehr gute Ergebnisse erzielen kann und das ist in der Tat so! Das HTC U11 ist in schlechter beleuchteten Umgebungen sogar besser als das Galaxy S8. Auch wenn Smartphones generell Probleme in solchen Szenarien haben, so kann das HTC U11 hier sogar ein Kaufargument liefern. Was aber nicht ungewöhnlich ist, da breites das HTC 10 schon fast überspitzt gesagt “Nachtsicht”-Qualitäten hatte.

 

Die Bilder an sich bieten eine sehr gute Grundschärfe und in der Nachbearbeitung wird auch nicht mehr künstlich viel scharfgezeichnet. Das führt dazu, dass die Bilder sehr detailreich ausfallen. Zudem darf man der Kamera ein sehr natürliches Ablichten der Farben zugute halten. Die Fotos wirken zu jedem Zeitpunkt “lebensecht” und zwar so, wie wir es auch gesehen haben. Eine Eigenschaft, die allerdings nicht jeder mag: Viele Smartphonekameras spielen mit der Nachbearbeitung soweit herum, dass das Bild oft übertrieben farbenfroh wirkt. Natürlich ist das ein netter Eye-Candy-Effekt, aber es spiegelt nicht das genaue Szenario wieder. Wer auf deutlich natürlichere Bilder setzen will, kann mit dem HTC U11 durchaus punkten! 

Ebenfalls gut gefallen hat uns der neue HDR-Modus. Hier berechnet das Smartphone nahezu in Echtzeit den vorliegenden Effekt. Das wird dadurch erreicht, dass im Hintergrund quasi immer mehrere Bilder geschossen werden. Wird das Bild dann von euch manuell ganz normal aufgenommen, werden die letzten drei Aufnahmen zum HDR-Bild zusammengefügt. Laut HTC wurde auf der Pressekonferenz damals beim Ausprobieren gesagt, dass das die Bildqualität deutlich steigern soll, gerade dunklere Bilder sollen so etwas heller und detailreicher erscheinen. Das funktioniert tatsächlich ganz gut, auch wenn es ziemlich von der jeweiligen Situation abhängt. HDR eignet sich nicht immer für alle Bereiche.

 

Wie das HTC 10 darf das HTC U11 somit auch sich zur Oberklasse der Smartphonekameras zählen. Auch kommt man wieder sehr nahe an das Galaxy S8 heran, in schlechten Lichtverhältnissen wird dieses sogar übertroffen. In anderen Situationen ist aber das S8 wieder knapp vorne, vor allem beim schnelleren Fokus. Die Unterschiede sind aber oft marginal. Fakt ist, dass man mit dem HTC U11 einen hervorragenden Hosentaschen-Kniper bekommt, der nahezu alle Moment in toller Qualität festhalten kann.

Akkulaufzeit ist nichts besonderes, aber sehr solide

Bereits das HTC 10 war kein Dauerläufer, wie wir bereits im Test feststellten mussten. Ehrlich gesagt ist das auch beim HTC U11 mit 3’000 mAh der Fall. Wer auf viel Akkuleistung angewiesen ist, wird hier nicht fündig, kommt aber bei moderater Nutzung gerne Mal auf ein bis zwei Tage, je nach Situation. Wer öfter am Smartphone hängt und das 5.5 Zoll Display mit QHD-Auflösung in Anspruch nimmt, kommt vielleicht zwar noch über den Tag, aber für den zweiten Tag reicht es dann schon in den meisten Fällen nicht mehr.

 

Vor allem das Display ist ein merkwürdiger Knackpunkt. So toll es auch in seiner Darstellung ist, wie wir weiter oben ja bereits feststellten, so viel Strom scheint es aber auch zu konsumieren. Uns fiel auf, dass bei maximaler Helligkeit – welche vor allem im Einsatz an der frischen Luft gebraucht wird – der Akku recht rasant in den Keller geht – so deutlich wie bei kaum einem anderen Gerät.

 

Wir würden das HTC U11 daher im grundsoliden Mittelfeld einordnen, solange man nicht den Pegel für den Helligkeitsregler auf Anschlag stellt, vielleicht dann sogar im leicht gehobenen Mittelfeld.

Spieglein, Spieglein auf dem Tisch… wer hat den schönsten Spiegellook erwischt?

Fazit: Genau wie beim Vorgänger. Das HTC U11 ist wieder Spitzenklasse

Das HTC U11 schafft es genau wie sein Vorgänger wieder in die Spitzenklasse. Es ist also das zweite Smartphone hintereinander, welches mit Bravour mit den grossen Konkurrenten mithalten kann und auf der Habenseite darf HTC sogar ganz eigene Neuerungen wie Edge Sense und Active Noice Canceling über USB-Type-C für sich verbuchen. Nicht zu vergessen die absolute Highendausstattung mit Snapdragon 835 Prozessor, viel Speicher, ein gutes Display und eine hervorragende Kamera!

 

Was spricht also noch dagegen? Naja… Edge Sense ist zwar da, aber wir halten es nach langem Ausprobieren eher für ein witziges Gimmick an Steller einer sehr nützlichen Geschichte. Auch das Design ist kein “Allerwelts-Look” und wird auch nicht allen gefallen, neutral ist es also nicht, auffallen wird man damit also so oder so. Der Akku hätte für unseren Geschmack auch gerne noch die ein oder andere Minute länger durchhalten dürfen, wird aber nicht all zu kritisch gesehen.

 

Wir haben in einigen Berichten schon recht schmunzelnd Überschriften wie “HTC ist zurück!” oder Dergleichen lesen müssen. Das trifft im Fall des HTC U11 nicht zu, da wir der Meinung sind, dass mit dem HTC 10 bereits das grosse Comeback längst gelungen ist und das HTC U11 macht sogar noch einiges besser und gegenüber der Konkurrenz sogar anders. Im Fall des HTC 10 haben wir uns allerdings noch über den hohen Preis beschwert, weniger kostet das HTC U11 zwar nun nicht, aber immerhin ist im Gegensatz zur Konkurrenz dieser gleich geblieben. Das Galaxy S8 und das Huawei P10 Plus haben im Vergleich zu ihren Vorgängern nämlich ein paar Cent und Rappen zugelegt, da reiht sich das neue HTC Flaggschiff ganz ordentlich ein.

 

Für 750,- Euro bzw. 750.- Schweizer Franken bekommt ihr hier ein wirklich gutes Device von HTC geliefert, welches sich in der Oberklasse mit allen ganz weit oben angesiedelten Konkurrenten messen kann. Dank Active Noice Cancelation, BoomSound und Edge Sense besitzt man sogar mehr oder weniger sinnvolle Alleinstellungsmerkmale, die der Markt sonst eher vermissen lässt. Wer sich bereits ein wenig im Netz umschaut, bekommt es sogar mittlerweile für unter 700 Euro angeboten.

vg-wort
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