So. 01. November 2015 um 19:21

Review: Belkin Charge Dock für Apple Watch und iPhone im Test

von Jörg Renken1 Kommentare

Das Charge Dock für Apple Watch + iPhone ist ein Combo-Dock aus dem Hause Belkin. Docks dieser Art gibt es mittlerweile schon etliche. Was das Charge Dock so besonders macht ist die Tatsache, dass es eines der ersten Docks ist, das ein integriertes Ladekabel für die Apple Watch mitbringt. Bei allen anderen Docks musste man immer das magnetische Ladekabel einbauen, welches bei der Apple Watch mitgeliefert wurde. Allein diese Tatsache war schon Grund genug, dass wir einen Blick auf dieses Dock geworfen haben.

Lieferumfang, Masse und Inbetriebnahme des Charge Dock

Der Lieferumfang umfasst folgende Dinge:

  • das Charge Dock mit Lightningconnector und induktivem Ladegerät für die Apple Watch
  • zusätzliche Armbandhalterung
  • Netzteil mit austauschbarem Stecker (EU und Grossbritannien)
  • Bedienungsanleitung

Die Masse des Charging Dock von Belkin sind dabei wie folgt:

  • Breite: 13.4 cm
  • Tiefe: 8.7 cm
  • Höhe: 10.9 cm
  • Gewicht: 510 g
  • Länge des Netzkabels: 1.5 m 

Die Inbetriebnahme des Belkin Charge Dock für Apple Watch + iPhone gestaltet sich denkbar einfach. Der Karton muss dazu nicht einmal umständlich geöffnet werden. Hat man ein Siegel durchtrennt, kann man einfach an der Seite eine „Schublade“ herausziehen und schon sieht man das Dock. Dieses entnimmt man dann direkt aus dem Schaumstoff, in dem es liegt. Diese Schaumstoffeinlage muss man dann nur noch herausziehen und schon kommt man an das Netzteil. Dieses steckt man einfach in das dafür vorgesehene Loch in der Rückseite des Charging Docks. Dabei verschwindet der Stecker fast vollständig im Dock. Anschliessend muss man nur noch das Netzteil in die Steckdose stecken und schon ist das Charging Dock einsatzbereit. 

Charge Dock mit iPhone und Apple Watch
Charging Dock mit iPhone und Apple Watch

Verarbeitung und Handhabung des Charge Dock

Wenn man in der heutigen Zeit noch etwas negatives zur Verarbeitung eines Produktes sagen muss, so hat der Hersteller seine Hausaufgaben nicht gemacht. Anders beim Dock von Belkin, denn alle Teile sind sauber verarbeitet und wirken edel. Ein Manko bei der Verarbeitung konnte ich beim Charging Dock daher definitiv nicht feststellen. Selbst die zusätzliche Armbandhalterung aus Plastik wirkt sehr wertig.

 

Kommen wir jetzt zum wichtigsten Punkt eines Docks: seine Handhabung. Hier sticht das Charging Dock von Belkin positiv hervor. Viele Lightning-Docks haben ein Manko: sie funktionieren nicht mit allen Cases. Manche Cases sind dünn, andere sind dick. Dementsprechend muss der Lightning-Stecker unterschiedlich weit herausragen. Einige Hersteller lösen das zum Beispiel mit unterschiedlichen Einsätzen, um den Lightning-Connector in der Höhe zu variieren. Belkin ist hier einen anderen Weg gegangen: Sie haben ein Lightning-Dock integriert, welches in der Höhe stufenlos verstellbar ist. Dazu dreht man einfach an der Rückseite des Docks an einer Rändelschraube. Somit kann man die Höhe des Lightning-Connectors stufenlos an jedes Case anpassen. Dadurch wird die Benutzung des Lightning-Docks vor allem bei Usern_innen, die öfters mal das Case am iPhone wechseln, stark vereinfacht, denn mit nur einem Handgriff ist das Dock für das neue Case angepasst. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Lightning-Connector in der Neigung variabel ist. Somit kann man das iPhone bequem auf den Connector stecken und wieder abziehen. Steht das iPhone im Dock, so liegt es noch einmal oben am verchromten Haltearm für die Apple Watch an. Dabei kommt es aber nicht direkt mit dem Metall des Haltearms in Berührung. Statt dessen liegt es an einer Gummilippe an. Dadurch ist das iPhone bzw. der iPod vor Kratzern geschützt.

Das Charging Dock von Belkin ist das bislang einzige Dock, dass neben dem Zertifikat Made for iPhone das Zertifikat Made for Apple Watch von Apple bekommen hat. Der Grund: Belkin ist die erste Firma, die nicht auf das mitgelieferte Ladekabel der Apple Watch zurückgreift. Statt dessen haben sie das induktive magnetische Ladekabel fest in das Charging Dock integriert. Durch diesen Festeinbau braucht man auch nur noch ein Netzteil und somit auch nur noch eine Steckdose, um iPhone bzw. iPod und Apple Watch zu laden.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass man das Dock für jede Art von Armbänder nutzen kann. Für relativ starre Armbänder wie z. B. das Sportarmband nutzt man das Dock so wie es ist. Hat man hingegen flexiblere Armbänder wie das Milanaise-Armband, so nutzt man einfach die mitgelieferte Armbandhalterung. Dadurch hängen die Armbänder nicht durch. Bei einer Neigung von ca. 35° kann man die Uhr bei eingehenden Meldungen etc. auch gut ablesen und bedienen.

 

Allerdings kann man das Dock nicht für den Weckermodus der Apple Watch nutzen. Da man aber dann eh immer sein iPhone ebenfalls in der Dockingstation stehen hat, ist das aber für mich persönlich kein wirkliches Manko gewesen. Der Wecker ist dann ja auch auf dem iPhone bedienbar. Auf Grund seiner Bauweise kann man das Charging Dock aber nicht an einen PC oder Mac anschliessen.

Fazit zum Belkin Charge Dock für Apple Watch + iPhone

Das Charging Dock für Apple Watch + iPhone ist als Duodock sehr praktisch. Kann man doch über nur eine Steckdose sowohl sein iPhone als auch seine Apple Watch aufladen. Auch das festintegrierte induktive Ladekabel ist bislang einzigartig. Neben all diesen Dingen sieht das Dock auch noch stylisch aus. Es macht sich sehr gut auf jedem Schreibtisch, Sideboard etc. Daher bekommt es von uns eine klare Kaufempfehlung.

 

Zu kaufen gibt es das Charge Dock in Kürze direkt auf der Webseite von Belkin zu einem Preis von 129.95 EUR.

Das könnte Sie auch interessieren

Eine Antwort zu “Review: Belkin Charge Dock für Apple Watch und iPhone im Test”

  1. Ney sagt:

    für meinen geschmack vieeeeeeeel zu teuer haha^^

Schreibe einen Kommentar

Teilen