So. 15. Juni 2014 um 20:32

Review: NO.1 Phone S7 im Test

von Ingo Müller2 Kommentare

Einleitung

Vorab, vielen Dank an den Online-Shop cect-shop.com für das Bereitstellen des Smartphones.

Die Idee, HighEnd-Smartphones kostengünstig nachzubauen, ist nicht neu. Chinesische Hersteller wie GooPhone, die in Vergangenheit sehr ähnliche Geräte wie das Apple iPhone 5c und Samsung Galaxy S5 in den Verkauf brachten, sind weitestgehend bekannt. Nun mischt auch No.1, ebenfalls Produzent aus China, im gleichen Marktsegment mit und bietet aktuell auch einen Klon des Samsung Galaxy S5 zum Kauf an.

Dieses Gerät haben wir nun etwas genauer unter die Lupe genommen, einen Vergleich zum Original Galaxy S5 (unser Testbericht) werden wir hier aber nicht wiedergeben, sondern einen reinen Eindruck vom Gerät selber.
Natürlich wird das SGS5 hin und wieder als Basis im Test herangezogen, da es sich um einen Nachbau handelt kommt man da nicht drum herum.

Inhaltsverzeichnis

Lieferumfang und Zubehör
Spezifikation im Überblick
Design, Innenleben und Verarbeitung
Betriebssystem und UI
Display und Touchscreen
Verbindungen und Sprachqualität
Kamera und Video
Audio
Akku
Benchmarks
Software vom Hersteller NO.1
Fazit

Lieferumfang und Zubehör

Das Device wird in einem stabilen weissen Karton geliefert. Ausser dem Herstellernamen und einigen bunten App-Symbolen findet man nichts weiter darauf, keinerlei Informationen zur Hardwareausstattung und Features.
Was direkt nach dem Öffnen auffällt, ist der wirklich extreme Geruch nach Chemikalien. Hier sollte man vor der ersten Verwendung unbedingt eine Auszeit auf dem Balkon einplanen, eine halbe Stunde Frischluft reicht da fürs Erste aus.
Ausser dem Gerät selber, je nach Version in Schwarz oder Weiss, findet man im Lieferumfang einen Akku (angegeben mit 2800 mAh), ein USB Kabel inklusive AC-Adapter (EU Norm) und ein Benutzerhandbuch in englischer Sprache. In diesem User Manual sind die wichtigsten Standard-Funktionen aufgeführt, zwar in Microschrift, aber mit guten Augen durchaus lesbar. Als Zusatz liegt eine Displayschutzfolie bei, eine Folie ist bereits auf dem Gerätedisplay aufgetragen.

Ich möchte kurz erwähnen, dass die tatsächliche Hardwareausstattung vom Smartphone unbedingt vor einem Kauf bestätigt werden sollte vom Händler, denn es gibt verschiedenste Versionen vom Gerät und nicht jeder Shop gibt die richtigen Daten preis, was durchaus zu Verwirrung führen kann, da die Geräte alle die gleiche Bezeichnung tragen.

Diese Unterschiede sind mir nach kurzer Recherche aufgefallen:

CPUMTK6582 Quad Core mit 1.3 GHz bis MTK6592 Octa Core mit 1.7 GHz
ROM8 bis 16 GB
Display960×540 bis 1280×720
Kamera Auflösung8, 13 und sogar 16 MP
Kamera Blendef/2.2 bis 2.8
Android OSAndroid 4.2.2 bis 4.3
Gewicht125 bis 145 Gramm

Spezifikation im Überblick

 NO.1 Phone S7 (Angaben unserer Version)
Display5.1 Zoll IPS Panel (1280 x 720 Pixel, 320 dpi)
ChipsatzCPU: MediaTek MT6582 / Quad-Core 1.3 GHz GPU: ARM Mali400-MP
Mobilfunk und Wireless EigenschaftenWCDMA-Netz** / GSM Netz** WLAN 802.11 b/g/n Bluetooth Spezifikation 3.0 **Global
RAM und Speicher2 GB Arbeitsspeicher 16 GB intern / microSD Erweiterung bis 64 GB
Akku2800 mAh Li-ion/ kein Wireless Charging
AbmessungLänge: 142 mm / Breite: 72.5 mm / Höhe: 8.1 mm
Gewicht125 g
Betriebssystem und User InterfaceAndroid 4.2.2 mit „TouchWiz“
KameraHauptkamera: 13 Megapixel mit Auto Focus, Flash LED, f/2.2 Frontkamera: 5 Megapixel
Anschlüsse3.5 mm Klinkenstecker, Micro-USB 3
TastenLautstärkewippe Ein/Aus-Taste, keine Kamera-Taste
SIM VarianteSingle Micro SIM
SensorenUmgebungslichtsensor, Beschleunigungssensor, Fingerprint Recognition, Näherungssensor, Herzfrequenz Sensor
SonstigesNFC Support (in unserem Gerät ohne Funktion), Infrarot Data Support (in unserem Gerät ohne Funktion), USB OTG / MHL Support (in unserem Gerät in Funktion), Waterproof Support (mit unserem Gerät nicht ratsam), Fingerprint Support (in unserem Gerät in Funktion aber siehe Test), GPS Support (in unserem Gerät ohne Funktion)

Design, Innenleben und Verarbeitung

Eines ist klar, dass Vorhaben dem Original nahezukommen ist hier mehr als geglückt: Abmasse, Aussehen und Details vom Galaxy S5 sind identisch. Auch das verbaute Kunststoffgehäuse nebst perforierter Oberfläche vom Akkudeckel und Metall-ähnlichem Rahmen zeigen keine Unterschiede, es fühlt sich sogar genauso an. Interessant ist auch das „knatternde Reissgeräusch mit etwas Unwohlsein wegen Bruchgefahr“ wenn man Zugang zum Akku oder SIM/SD-Karten Slot benötigt, „heimischer Sound“ für Galaxy Sx-Nutzerinnen und -Nutzer.

Natürlich wird bei der verbauten Hardware kräftig eingespart, der Preis vom momentan 129 € sagt dies ja schon aus.
Eine kostengünstige Mediatek CPU mit vier Kernen mit je 1.3 MHz arbeiten im NO.1 S7, Mali 400 GPU ist für die Grafik zuständig, die aber auch schon bei Spielen, die wenig ressourcenhungrig arbeiten, am absolutem Limit werkelt. Der Arbeitsspeicher ist mit 1 GB eher mager, dann auch die alte Variante DDR2. Interner Speicherplatz von 16 GB ist durchaus reichlich, zumal das Gerät per microSD gerne bei Bedarf um bis zu 64 GB erweitert werden kann.
Positiv überrascht die Qualität des verbauten IPS Panels, das 5 Zoll Display mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel hinterlässt einen ganz guten Eindruck, gute Farbwiedergabe, kontrastreich, hell und relativ scharf. Auch seitliche Blickwinkel meistert es sehr gut. Leider gibt es dennoch einen Fehler: In der oberen linken Ecke scheint ein kleiner Riss zu existieren, in diesem Bereich sind die Farben sehr matt. Schutzmantel des Panels ist hier normales Mineralglas, hauchdünn und im Klopfklang sehr plastisch, viel Belastung oder gar einen versehentlichen Sturz wird hier definitiv grossen Schaden hervorrufen.

Auch das NO.1 S7 verfügt über den im Home Button verbauten Fingerprint-Scanner (oder so ähnlich) und einen sich auf der Rückseite befindlichen Puls- bzw. Herzschlag Sensor.
Der Fingerprint-Scanner ist schon ein lustiges Teil Technik im S7, hinterlegt man in den Einstellungen vom Smartphone auf „Fingerprint Unlock“ seinen eigenen und einzigartigen Scann, dann kommt leichte Verwunderung auf, denn jeder Testabdruck wird ohne Murren angenommen und akzeptiert. Genau acht Scans müssen zur 100%igen Aktivierung dieses Unlock Variante fehlerfrei erkannt werden, hier am Device kein Problem. Das erstaunliche Ergebnis der schnellen Einrichtung ist, dass ein Unlock nun mit jedem Finger der Welt möglich ist, selbst der Fingergelenkknochen wird anstandslos zum Freischalten akzeptiert, unglaublich aber wahr. Der Heart Rate Sensor hingegen arbeitet in Nutzung mit der Samsung-App Heart Rate doch bedenkenlos und zeigt nach Abschluss des Tests realistische Werte.

Verarbeitet ist das Smartphone durchaus ordentlich, es gibt keine aussergewöhnlichen Spalten und Unregelmässigkeiten, das Display sitzt sauber im Gehäuse und Bedienelemente, also die Tasten, wackeln und klappern nicht, Druckpunkt ist OK. Der hauchdünne Akkudeckel schliesst sauber mit dem Body ab, was aber nicht heisst, dass dadurch eine Wasserdichtigkeit unterstützt wird. Dazu fehlt der Unterseite vom Deckel die Gummidichtung. Nicht gerade toll gelöst ist der USB Verschlussmechanismus, dieser ist nach mehrmaligen Verwenden sehr ausgeleiert, planes Schliessen der Klappe nach dem Ladevorgang ist ein reines Gefummel.

Betriebssystem und UI

Grundsätzlich läuft das Gerät relativ flüssig, keine Ruckler oder Aussetzer in der Bedienung. Store-Anwendungen, die nicht auf die „fehlende“ oder „defekte“ Hardware vertrauen, laufen normal ohne Probleme.

Ausgeliefert wird das NO.1 S7 mit dem Betriebssystem Android in Version 4.2.2, TouchWiz User Interface in Anlehnung an das Original wurde implementiert, wenn auch nicht voll funktionsfähig im Detail. Viele Einstellungen fehlen einfach zu speziellen Features, was nicht gerade optimal ist, um die Dienste auch wirklich ordnungsgemäss auszuführen. Auch ist eine Vielzahl von Features nicht der eigens konfigurierten Sprache angepasst.

S Beam, was per NFC in der Lage ist Bildmaterial auszutauschen fehlt oder ist ohne Funktion, da NFC von Hause aus nicht verbaut ist.
Multi Window, zeitgleiches Anzeigen zweier Anwendungen auf dem Bildschirm, ist verfügbar aber wiederum ohne Funktion.
Smart Screen/Smart Stay, verhindert die Displaydeaktivierung solange sich die Augen des Betrachters noch auf diesem befinden mit Hilfe der Front-Kamera, ist mit allen Features im Einstellungsmenü hinterlegt aber auch hier funktioniert so gut wie nichts davon fehlerfrei. Die Reaktion auf Handbewegungen, um zum Beispiel von einem zum nächsten Screen zu steuern, geht so weit gut, man darf aber keinesfalls unter freiem Himmel damit arbeiten, denn dort macht sich wie von Geisterhand auf dem Bildschirm alles selbstständig, was nur geht. Wisch-Gesten hingegen werden so umgesetzt wie auch konfiguriert, Aufwachen und Beenden mit double-tap ist auch kein Problem.

Die Samsung-Apps wie S Health, WatchOn, Tool Box und Story Album und UI Anpassungen wie die Sidebar, die bei Bedarf mit längerem Drücken des rechten SoftKeys de-/aktiviert werden kann, gehören auf dem Smartphone wie beim Original ebenfalls zur Grundausstattung. Was die Nutzung vom Google Play-Store angeht, muss gesagt werden, hier läuft nicht alles rund. Anfangs liessen sich alle  Apps problemlos aus dem Store beziehen, dies änderte sich aber drastisch im Laufe der 14-tägigen Testphase. Nach einem Neustart beispielsweise meldete die Store-App ständig „unerwartete Fehler“, sodass keinerlei Funktionen verfügbar waren, weder Updates noch Auflistungen vom Angebotsinhalt waren möglich. Hier half nur mehrmaliges Booten oder komplettes Entfernen der App und erneutes Installieren. Letzteres wird direkt nach dem Neustart ausgeführt, wenn sie vorher gelöscht wurde.
Weiter gibt es zu berichten, dass einige der vorinstallierten Apps, wie zum Beispiel die SwiftKey Tastatur, nach jedem Neustart erneut installiert wurden, vorausgesetzt natürlich der Play-Store lief, was sehr nervte.

Display und Touchscreen

Wie eingangs schon erwähnt, macht das verbaute IPS Panel durchaus einen guten Eindruck, was die Farben, deren Wiedergabe und Kontraste angeht. Die Helligkeit ist angenehm und ausreichend, auch dann, wenn die Hintergrundbeleuchtung auf Automatik eingestellt ist. Leider dauert es seine Zeit bis der ALS (Ambient Light Sensor) seine Anpassungen auf Grund der Umgebungslichtverhältnisse anpasst. Die Schärfe beim Lesen zum Beispiel ist in Ordnung. Selbst ein kleines Game zur Beruhigung vom Alltag ist durchaus drin, gut, wenn nicht die Schwächen von der GPU mit einbezogen werden. Auf Berührung reagiert das Display sehr präzise und zielgenau. Die Softkey-Buttons und ihre Hintergrundbeleuchtung sind so eine Sache, zwar reagieren diese ordnungsgemäss, aber die Ausleuchtung tritt sehr zeitverzögert ein, was als stark störend empfunden wird.

Verbindungen und Sprachqualität

Das NO.1 S7 verfügt über alle wichtigen Voraussetzungen, was die gängigen Netz-Anbindungen angeht. WLAN nach Standard 802.11 b, g, n arbeitet hervorragend und stabil. Der drahtlose Übertragungsstandard Bluetooth arbeitet nach Version 3.0. Auch hier gab es im Test keinerlei Beanstandungen. Mobil wird in den Netzen GSM 850/900/1900 MHZ, 3 G/ WCDA 850 /2100 MHz gesendet bzw. empfangen, Probleme gab es dort keine. LTE ist natürlich in dieser Klasse nicht verfügbar. Die Telefonie war soweit in Ordnung.

NFC ist zwar bei einigen Anbietern bzw. Shops gelistet, in den Eigenschaften aber in der Realität nicht verfügbar.

Jetzt noch kurz zu meinem Problemkind  „GPS“, hier gab es wirklich etwas Verwirrung im Test. Eine Verbindung zum Satelliten aufbauen war im Aussenbereich nicht möglich, natürlich im Wohnbereich erst Recht nicht, was auf einen Defekt des Moduls hinweisen lässt. Auch nach Standortwechsel und Wartezeiten von 15 Minuten passierte nichts – ausser immensem Akkuverlust. Leider bleibt die Suche nach Antwort von Oben aufrecht, auch dann, wenn die Anwendung bereits geschlossen wurde. Dies führt unweigerlich dazu, dass es innerhalb kurzer Zeit dazu führte, dass der Akku komplett leergesaugt das Smartphone zum Erliegen bringt.
Hier gab es nur einen Weg: GPS komplett deaktivieren in den Einstellungen und auf WLAN bzw. Mobilfunk-Lokalisierung zurückgreifen, mehr ging da nicht.

Kamera und Video

Die an unserem S7 verbaute Kamera hat eine maximale Auflösung von 13 Megapixel und arbeitet mit einer Blende von angegeben f/2.4. Hier stellte sich im Verlauf des Tests aber heraus, dass dieser Wert auf f/2.8 nach oben korrigiert werden muss.
Die Front-Kamera ist mit einer maximalen Auflösung von 5 Megapixel angegeben. Beide Module leisten aber nicht gerade optimale Ergebnisse, weder Fotos noch Videomitschnitte können da überzeugen.
Die Hauptkamera zum Beispiel macht wirklich sehr unreine Bilder, auch sommerliches Sonnenwetter mit all seiner dadurch resultierenden Farbenpracht bringen im Resultat nur minderwertige Aufnahmen. Fehlende Tiefenschärfe und Kontrast sind das grösste Problem, bei der Farbwiedergabe geht es gerade noch so, aber dies auch nicht bei jedem Bild. Leichtes Rauschen ist ein ständiger Wegbegleiter. Wird das Modul zu warm, werden nur noch grüne Bilder aufgenommen, man muss also auf jeden Fall etwas Zeit einplanen zwischen den Aufnahmen. Für mal schnell einen Schnappschuss schiessen geht es zwar noch, aber beim genauerem Betrachten am PC der Bilder sieht man schnell im Detail, wo die Schwächen liegen. Einen Bildstabilisator gibt es hier leider nicht.
Auch bei der Videoaufnahme sieht es nicht besser aus, im Testlauf mit der höchsten Einstellung, nämlich 720p, kam ein doch recht schwammiges, unsauber fokussierendes und nicht gerade farbgetreues Video heraus.

Audio

Nicht erschrecken, beim Booten vom Smartphone wird es extrem laut. Die Animation und der dazu hinterlegte Sound kann einem wirklich erschrecken, knisternd mit übersteuertem Ton signalisiert das Gerät „ich bin gleich soweit“.
Im normalen Betrieb, wenn man weitestgehend die Lautstärke minimiert hat, geht es aber dann halbwegs, helle Töne mit wenig Kraft in den Tiefen sind das Resultat.

Zwar gehört der Vibrationsmotor nicht gerade hier hin aber man hört ihn ja, dies mehr als angenehm dezent. Ein doch lautes Rasseln gehören zu den Merkmalen, ungewohnt und unangenehm.

Akku

Der Akku ist mit 2800 mAh angegeben, also von den Daten her identisch zum Samsung Galaxy S5. Ob dies stimmt, kann stark bezweifelt werden, mehr als ein Tag Laufzeit ist wirklich nicht drin, auch nicht bei wenig Nutzung.  Die Option „Power Saving Mode“ ist zwar in den Einstellungen verfügbar, leider kann man diese aber nur ein oder ausschalten und weitere Punkte für die genaue Definition (z.B. CPU und mobile Datenanbindung bei geringer Restladung) fehlen hier gänzlich. Was also genau im Sparmodus läuft, bleibt offen.
Grosses Problem ist, dass auch wenn das OS einen Akkustand von zum Bsp. 40% anzeigt, dies noch lange nicht heisst, dass es auch wirklich so ist, mehrmals war von einem Moment auf den anderen Schluss mit Vertrauen, denn das Gerät schaltete sich schlichtweg aus, weil der Akku komplett leer war. Ob dies am Akku-Management vom OS liegt oder ein Fehler vom Akku selber ist, bleibt offen. Fakt ist: Vertrauen kann man nicht unbedingt haben, wenn man bei ausreichender Anzeige auch noch wirklich weit mit der Ladung kommt.

Benchmarks

Natürlich liefen auch einige Benchmarks durch, passende Apps wie Base Mark, AnTuTu und zur Hardware-Auslesung CPU-Z fanden ihren Einsatz, aber seht doch selbst.

Software vom Hersteller NO.1

Vom Hersteller werden keine Apps oder spezielle Anpassungen an das Gerät ausgeliefert. Zum Thema Software bzw. Firmware-Updates kann man davon ausgehen, dass bei dieser Preisklasse und dem Punkt, dass es sich um ein Klon-Device handelt, kein Support folgen wird, auch nicht, wenn Fehler auftauchen, mit denen ich ja hier wirklich gut bedient wurde.

Fazit

Leider habe ich mir den Test etwas anders vorgestellt, so dass letztlich nur der äussere Schein, nämlich das Klonen vom Gehäuse und seinen Details zum Samsung Galaxy S5, übrig bleibt – und das ist doch erschreckend.
Auch wenn man hier von einem „billigen Nachbau“ aus Fernost zu einem Preis von ca. 129 € ausgeht, würde man doch schon davon annehmen, dass es wenigstens zum grössten Teil seinen Features und angepriesenen Spezifikationsdaten getreu läuft, was nicht der Fall ist.
Es lohnt sich definitiv nicht, wenn man denn unbedingt einen Samsung Galxy S5 Nachbau haben muss, auf einen Kauf zurückzugreifen. Zu viel Unerwartetes passiert und dies sollte man sich gut überlegen.
Alternativen gibt es genug, zum Beispiel kann man gut auf Auslaufmodelle von Samsung zurückgreifen, die auch preislich ständig fallen. Auch mal andere Hersteller mit Sonderangeboten zu sichten wäre natürlich auch denkbar.

 

  

ProContra
das Klonen des äusseren Eindrucks ist geglücktschlechte Kamera(s)
schlechtes und kurioses Akkuverhalten
Hardware teils defekt oder ohne Treiber
Software teilweise mit Fehler behaftet
Google Play-Store App teilweise nicht nutzbar
Preis, auch wenn China Klon, bei weitem nicht gerechtfertigt
  
  

Alle Bilder und Screenshots in Überblick zum Test:

No.1 S7 – Kamera 13 MP

No.1 S7 – Fotos vom Smartphone

No.1 S7 – Benchmarks im Detail

No.1 S7 – System UI Screenshots

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2 Antworten zu “Review: NO.1 Phone S7 im Test”

  1. Robert Beltle sagt:

    Also für den Preis bekomme ich ja fast schon z.B. ein Lumia 630, da hab ich definitiv mehr davon als von so einem Klon.

  2. clempo sagt:

    Ich habe schon früher Clones gekauft und war sehr enttäuscht, jedes Mal. Irgendwann habe ich es dann gelassen, als ich einsah, dass es nichts bringt. Ihr solltet davon auch die Finger lassen.

    Übrigens geht das Gehäuse ganz leicht kaputt. Nur zu eurer Info.

    LG

    Clemens

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