So. 06. März 2022 um 8:59

Gaming Review: Glyph für Nintendo Switch im Test

von Yves Jeanrenaud 0 Kommentare
Lesedauer: 2 Minuten

Gut, nicht ganz Marble Madness, denn eine Murmel steuern wir nicht. Vielmehr einen Roboter-Käfer, der sich zu einer perfekten Kugel zusammenrollen kann. Wir haben uns das Spiel Glyph für die Nintendo Switch genauer angeschaut, das auch auf Steam für den PC verfügbar ist.

Worum geht es in Glyph?

Wir wollen nicht zu viel verraten, denn es gehört zum Spiel dazu, die Rätselhafte Story selbst zu erkunden. Nur soviel: Wir spielen einen Roboter namens Glyph. Als solcher rollen, hüpfen und fliegen wir durch unterschiedlichste, einzigartige Level, bekämpfen andere Roboter und ergründen so manches Rätsel, indem Gegenstände eingesammelt und Türen geöffnet werden müssen.


Glyph für Nintendo Switch
Glyph für Nintendo Switch. Bild: Bolverk Games

Die Steuerung ist dabei simpel und schnell erlernt. Das Spiel Glyph beginnt auch mit einem Tutorial, dass die einzelnen Funktionen nach und nach freischaltet. Vieles, wie etwa Springen, ist mit mehr als einer Taste bedienbar.

 

In nur wenigen Schritten hat man die Kugel durch atemberaubende Landschaften gesteuert, wobei es sehr oft auf exaktes Timing an kommt. Unzählige Versuche sind manchmal nötig, um im richtigen Moment zu springen und so auf die Plattform zu gelangen, die zum Ziel führt. Und ja nicht vom Weg abkommen!

 

Der kugelförmige mechanische Skarabäus, der dem spiel den Namen gibt, wird aus der Third-Person-Perspektive gesteuert. Im Fokus des Spiels liegt Präzision, Schnelligkeit und Einfallsreichtum, um Reliquien und Artefakte zu sammeln, die sich lose in der Welt des antiken Ägyptens verorten lassen.

 

Ziel ist es, alle Levels abzuschliessen und die antike Tempelstadt in der Wüste wiederherzustellen, die auch als nicht-lineare Hauptwelt des Spiels fungiert.

Screenshots: Bolvwerk Games

 

Die Graphik wirkt auf den ersten Blick etwas steril, doch das täuscht. Die Figuren ebenso wie der Hauptcharakter selbst in den ausgedehnten nicht-lineare Level sind durch Boni und Skins veränderbar. Wenn man alle Münzen in einer Welt einsammelt, können neue Gegenstände freigeschaltet werden, die an extra Orten versteckt sind. Mit diesen kann man das Aussehen von Glyph verändern oder eine funkelnde Spur hinzufügen. Beides ist aber nur kosmetisch. Das Puzzle-Spiel ist weiterhin gleich schwer zu spielen.

Passend dazu ist die atmosphärische Hintergrundmusik und die Soundeffekte eher unaufgeregt aber passend.

 

Wichtig ist jedoch viel mehr die nicht-lineare Karte. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, eines der über 80 Level abzuschliessen. Manchmal lässt man lieber Münzen liegen, um den Schlüssel für das Portal zu finden, dass ein Level beendet. Und das fühlt sich, weil das Spielkonzept so bestechend einfach ist, durchaus auch stets gut an.

Preis und Fazit

Glyph von Bolverkgames für die Nintendo Switch 19,99 Euro bzw. 27.95 SFr. im eStore zu kaufen. Für PC ist Glyph via Steam ein wenig günstiger und für 16,79 Euro bzw. SFr. zu bekommen.

 

Glyph☀️
Preis: 4,09 €

 

Ingesamt bietet Glyph ein lohnendes und befriedigendes Spielerlebnis für kurze oder stundenlange Puzzle-Action in einem durchdachten 3D-Plattformer. Über 80 Level und zig Puzzle machen den Preis für dieses Indie-Spiel schnell wieder wett.

 

Die passende Musik und Soundeffekte, die unaufgeregte Grafik und die flüssige Steuerung helfen dabei, das Spiel, das Herausforderung und Casual Gaming gekonnt verbindet, für viele interessant zu machen. Die Altersempfehlung ab 6 Jahren (USK) bzw. 3 (PEGI) spiegelt das auch durchaus wieder. Das überzeugende Spielprinzip ist schnell erfasst. Es richtig zu beherrschen, die kleine Glyph-Kugel durch die Landschaft zu bugsieren, erfordert aber doch so einiges.

Video: Bolverk Games

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