Mo. 26. Oktober 2015 um 8:01

Gaming Review: Halo 5: Guardians im Test

von Marc Hoffmann3 Kommentare

Halo ist seit dem ersten Auftritt der Xbox im Jahre 2000 eines der grössten Zugpferde für die Plattform. Nun wird diese Tradition fortgesetzt und mit Halo 5: Guardians kommt der erste Ableger der beliebten Shooter-Serie erstmals speziell und exklusiv für die Xbox One. Halo 5: Guardians soll das grösste Abenteuer werden, welches John, alias Spartan 117, besser bekannt unter seinem Rang Masterchief, jemals bestritten hat. Erstmals werden neben dem Chief auch die letzten weiteren Überlebenden des Spartan II Programmes ins Spiel gebracht und kämpfen an der Seite von Spartan 117. In Halo 5 hat es der Masterchief nicht nur mit alten Feinden wie der Allianz und den Prometheanern zu tun, welche wir bereits aus Halo 4 kennen, sondern auch mit einer noch grösseren, bisher unbekannten Bedrohung. Zu allem Überfluss wird John auch noch von Spartan Locke gejagt, ein ehemaliger ONI Agent und Anführer von Feuerteam Osiris. Wendet sich der Chief am Ende tatsächlich gegen die Menschen? Und welchen Grund könnte er dafür haben? Das werden wir in dieser Review natürlich für uns behalten. Ihr dürft also entspannt weiterlesen, denn Spoiler wird es hier nicht geben.

Technik und Grafik von Halo 5: Guardians

Zunächst wollen wir uns einmal der technischen Weiterentwicklung von Halo 5: Guardians im Vergleich zu den vorherigen Teilen und anderen Shootern widmen. Im Gegensatz zur Xbox 360, auf welcher Halo 4 noch veröffentlicht wurde, verfügt die Xbox One über ein massiv grösseres Leistungspotential, welches mit Halo 5 auch anständig ausgereizt wird. Mit sauberer Optimierungsarbeit an die spezielle Hardware der Konsole, schaffte 343 Industries eine volle Full-HD-Auflösung und 60 Bilder in der Sekunde. Dabei geht man, zumindest auf den ersten Blick, keine Kompromisse bei der Grafikqualität ein und Halo 5 bietet ein echtes Feuerwerk an Effekten und eine wirklich aufwändige Optik. Doch ganz ohne Tricks kam man an einigen Punkten dennoch nicht zurecht.

 

In Halo 5 gibt es einerseits gewisse Intro-Sequenzen zu den einzelnen Missionen, welche aus vorab gerenderten Videos bestehen, wie man es aus vielen anderen Spielen auch kennt. Diese sind dann, gegenüber der normalen Spielgrafik, noch einmal deutlich aufgebohrt worden und wirken eher wie Animationsfilme und werden dafür genutzt, dass die Konsole im Hintergrund das nächste Level laden kann. Innerhalb einzelner Missionen gibt es aber auch Zwischensequenzen. Diese sind zwar In-Game Grafik und von der Konsole selbst gerendert, laufen aber nur mit 30 Bildern in der Sekunde. Dafür sind diese noch einmal ordentlich aufpoliert und liefern, bis auf kleinere Details wie Haare oder aufwändige Hologramme, fast schon dasselbe optische Niveau wie die Videos.

 

Weiterhin setzt Halo 5 an einigen Punkten während des Gameplays das Dynamic Resolution Scaling ein, welches bereits bei Call of Duty: Advanced Warfare zum Einsatz kam. Hier wird die Auflösung der berechneten Bilder kurzfristig herunter gesetzt, um bei sehr aufwändigen oder actionreichen Szenen, die stabilen 60 Bilder pro Sekunde halten zu können. Im Regelfall merkt man davon zwar nichts, doch uns sind ein paar Momente aufgefallen, an denen auch in ruhigen Szenen, mit sehr vielen Objekten im Bild, alles etwas verschwommen wirkte, was sich erst nach ein paar Sekunden wieder legte. Hier greift wieder diese Skalierung ein und überspielt dies, indem ein Antialiasing Filter angewendet wird, damit der Inhalt nicht pixelig wird. Den Spielfluss stört dies aber nicht.

 

Am beeindruckensten sind auf jeden Fall die Missionen, welche in Innenräumen stattfinden und auch auf dem Planeten Sanghelios. Auch wenn Halo 5 bereits bei der ersten Mission mit toller Atmosphäre, Unmengen an Objekten im Hintergrund und grosser Sichtweite für eine lebendige und dynamische Szenerie sorgt, wirkt die nähere Umgebung der meisten Aussenareale eher trist und lieblos und Bodentexturen, gerade bei Schnee und Eis, sind nicht unbedingt ansprechend.

 

Dennoch kann sich Halo 5: Guardians wirklich sehen lassen und lässt die Silizium-Muskeln der Xbox One ordentlich spielen. Grösstenteils sehr gut aufgelöste Texturen, bei denen es nur wenige Ausreisser nach unten gibt, massig Partikeleffekte, umfangreiche Physik von vielen Trümmern und auch die Darstellung von Licht, Schatten und Reflexionen sucht seinesgleichen auf Konsolenspielen. Ein gutes Beispiel hierfür war eine Szene, in der wir vor einem Hologramm standen, welches sich mehrfach veränderte und entsprechend der Lichtfall auf der eigenen Waffe exakt dargestellt war und sich mit änderte. Anbei ein kurzes Video, zu einigen der grafischen Details in Halo 5.

Die Story und die Charaktere von Halo 5: Guardians

Über die Handlung selbst wollen wir hier natürlich nicht zu viel verraten, doch über die Art der Erzählung gibt es einiges zu berichten. Über die gesamte Kampagne hinweg spielt man in den einzelnen Missionen zwei verschiedene Storys im Wechsel, welche im Laufe der Geschichte zusammenlaufen. Den Anfang macht Spartan Locke und sein Feuerteam Osiris. Locke ist ein frühgrerer ONI, bzw. in der eingedeutschten Version MND-Agent, dem Geheimdienst des UNSC. Dieser wurde bereits in der Miniserie Halo: Nightfall vorgestellt und trat danach dem Spartan IV Programm bei. Zu Beginn des Spiels hat man den Auftrag, Dr. Catherene Halsey aus den Händen der Allianz zu befreien. Wie es zu diesem Umstand kam, wurde in der kostenlosen Halo 4 Erweiterung Spartan Ops erzählt.

 

Auf der anderen Seite spielt man natürlich auch Spartan 117, den Masterchief, welcher zusammen mit den letzten überlebenden Soldaten des Spartan II Programmes das Feuerteam Blue anführt. Hier hat man zunächst den Auftrag, eine UNSC Raumbasis zurück zu erobern, welche von der Allianz besetzt wurde. Doch als der Masterchief eine Vision hat, führt diese dazu, dass er sich gegen die Befehle der UNSC stellt und mit seinem Team beginnt, die Hintergründe dieser Vision herauszufinden und jemanden zu suchen, der als verschollen galt. Infolge dessen wird Spartan Locke damit beauftragt den Chief und sein Team zu jagen und wieder zurück zu bringen.

 

Im Laufe der vergangenen 15 Jahre haben die Entwicklerstudios hinter Halo, welches als erstes von Bungie entwickelt wurde und seit Halo 4 von 343 Industries, immer mehr Fokus auf die Geschichte gelegt, um diese noch beeindruckender und noch besser zu erzählen. Während bei den ersten Halo-Teilen noch vieles aus der Story durch Funkgespräche nur beiläufig erzählt wurde, setzte Halo 4 hier auf intensive Eindrücke, Zwischensequenzen und Dialoge in ruhigen Passagen. Auch Halo 5 versucht dies wieder aufzugreifen, doch wie wir feststellen mussten, geht man hier den gleichen, vor allem verwirrenden, Weg wie bereits in Halo 2. Sobald man versucht, die Zusammenhänge der Geschichte in einer Mission zu verstehen, wechselt man wieder die Hauptfigur und wird in den parallelen Storyverlauf geworfen. Noch komplizierter wird es, da die Geschichte des zweiten Helden ebenfalls weiterläuft, während man den Ersten spielt und umgekehrt, sodass man jeweils nur Ausschnitte des zeitlichen Verlaufes mitbekommt. Um wirklich die gesamte, zusammenhängende Erzählung der Kampagne zu verstehen, dürfte somit keinesfalls ein einzelner Durchlauf ausreichen. Hier wird eindeutig für übermässig viel Verwirrung gesorgt.

 

Positiv dagegen ist auf jeden Fall die Charakterdarstellung einzustufen. Wie bereits in Halo 4 kommen die einzelnen Hauptcharaktere sehr gut rüber. Der Masterchief als emotionsloser Killersoldat, welcher versucht, seine Menschlichkeit wieder zu finden, Spartan Locke als befehlsgehorsamer Soldat, der auf sein Können setzt, obwohl ihn Zweifel plagen und natürlich Doctor Halsey als gefühlskalte Wissenschaftlerin, für die der Zweck die Mittel heiligt, welche aber den Chief liebt, als wäre er ihr leiblicher Sohn. Auch die Synchronsprecher in der deutschen Variante des Spiels haben gute Arbeit geleistet. Zwar verlieren, bedingt durch sprachliche Eigenheiten, typische Wortwitze und Sprüche ihren Charme, doch insgesamt ist an der Synchronisation nichts auszusetzen.

 

Leider gehen die Nebencharaktere etwas unter. Wer bereits Halo 3: O.D.S.T gespielt hat, wird zumindest eines der Teammitglieder von Feuerteam Osiris wiedererkennen. Spartan Buck war hier der Anführer eines O.D.S.T Teams, welches in diesem Halo 3-Ableger versuchte, ein Allianz-Schiff zu entern und verstreut wurde. Doch andere Teammitglieder von Team Osiris oder auch die Spartan II-Soldaten Kelly, Frederic und Linda sowie die Geschichte des Blue Team, werden überhaupt nicht beleuchtet. Lediglich Halo-Fans, welche auch die Bücher und Comics zur Saga lesen, dürften somit die Hintergründe hierzu kennen. Hier hätte man durch Dialoge deutlich mehr Tiefe bringen müssen, statt sich stur auf die Haupthandlung zu konzentrieren.

Steuerung und Gameplay von Halo 5: Guardians

Kommen wir nun zu einem der wichtigsten Aspekte eines Egoshooters, vor allem auf der Konsole. 343 Industries hat mit Halo 5: Guardians einiges am Gameplay verändert, was zwar meist positiv ist, aber auch einige Nachteile hat. Besonders hervorheben muss man, dass sich das Spieltempo in Halo 5 massiv gesteigert hat. Mit dem Sprint, welcher bereits in Halo 4 eingeführt wurde, fing das Ganze an und dieser kann nun, in Verbindung mit den Schubdüsen der MJOLNIR Rüstung, für einen Sprintstoss verwendet werden. Auch die Möglichkeit, mit einem kurzen Schub dem gegnerischen Beschuss oder Granaten auszuweichen ist nun möglich und visiert man mit der Waffe einen Gegner an, während man im Sprung ist, kann man für etwa zwei Sekunden in der Luft schweben, um über Hindernisse zu schiessen. Mit diesen Features, wurde tatsächlich das gesamte Spieltempo massiv angehoben, allerdings macht dies auch eine überarbeitete Controller Steuerung notwendig.

 

Der Waffenzoom ist nun nicht mehr nur für Präzisionswaffen einsetzbar und umschaltbar, sondern wird, wie auch bei Battlefield, Call of Duty und diversen anderen Shootern, mit dem linken Trigger ausgeführt und funktioniert bei jeder Waffe. Daneben gibt es aber diverse Tastenbelegungsprofile, doch als eingefleischter Halo-Fan der letzten 15 Jahre, gibt es hier Einiges neu zu erlernen. Ein schneller Wechsel zwischen den Spielen dürfte da schwer fallen. Besonders schwer haben es hier Nahkampf-Liebhaber, welche gern die Tastenbelegung Green Thumb in den alten Spielen verwendet haben, um mit der LS Taste im rechten Stick schnell zu schlagen, denn diese hat dafür einige andere Tasten völlig anders belegt. Am nächsten kommt hier die Tastenbelegung mit dem Namen Fischstäbchen – ja, wir mussten auch lachen.

 

Ein komplett neues Feeling hat Halo 5: Guardians auch dadurch bekommen, dass man niemals alleine spielt. Während man in den bisherigen Teilen meist allein unterwegs war und lediglich seine getreue K.I. Cortana bei sich hatte, kämpft man grundsätzlich mit seinem jeweiligen Feuerteam zusammen. Mit einem simplen Klick auf dem Steuerkreuz nach oben kann man diesem auch rudimentäre Befehle geben. So kann man gezielt das gesamte Feuer auf einen Gegner lenken, die Teamkameraden beauftragen, ein Fahrzeug oder Geschütz zu besetzen oder auch an bestimmte Punkte lotsen, um Gegner zu umlaufen und abzulenken. Neu ist damit auch die Möglichkeit, Teammitglieder wieder zu reanimieren, sollten diese einmal zu Boden gehen. Dies funktioniert aber nur, wenn man durch Schüsse oder entfernte Granaten zu Boden geht. Ist der erlittene Schaden zu extrem, wird das Team beim Wiederbelebungsversuch ausgelöscht oder kommt das Mitglied zu spät, stirbt man und fängt am letzten Kontrollpunkt wieder an. Im kooperativen Modus können Freunde übrigens die Kontrolle über eines der anderen drei Teammitglieder übernehmen, was insgesamt für acht spielbare Charaktere sorgt.

Der Multiplayer von Halo 5: Guardians

In Halo 5: Guardians finden sich insgesamt drei verschiedene Multiplayer-Modi: Arena, Warzone und Co-Op. Im kooperativen Modus hat man die Möglichkeit, die Story des Spiels mit bis zu drei Freund_innen im Team zusammen zu erleben, wobei jede Person dann einen der anderen Charaktere des jeweiligen Teams spielt. Einen Splitscreen-Modus bietet Halo 5 leider nicht mehr an.

 

Im Arena-Modus ist der klassische Multiplayer, welcher aber mit einigen neuen Spieltypen aufgerüstet wurde. Neben verschiedenen Modi für den Showdown, bei dem Teams aus vier, acht oder sogar zwölf Player gegeneinander antreten und mit verschiedenen Waffen und unter verschiedenen Bedingungen versuchen, die anderen auszuschalten. Um Punkte zu sammeln, gibt es auch noch verschiedene Varianten von Flaggen-Spieltypen: Griffball, King of the Hill und den neuen, rundenbasierten Breakout-Spielmodi.

 

Letztere sind dabei die grösste Neuerung, was die Spielmodi in Halo angeht. In Breakout-Modus gibt es keinen sofortigen Respawn, sondern grundsätzlich einzelne Runden, in denen man jeweils nur ein Leben hat. In Breakout Showdown, geht es darum, das gegnerische Team komplett auszuschalten, bevor das letzte eigene Teammitglied erwischt wird. Als zusätzliche Variante gibt es diesen Spieltyp auch mit Flagge, bei der es darum geht, entweder das gegnerische Team auszuschalten oder die zentrale Flagge in die andere Basis zu tragen. Insgesamt werden so viele Runden gespielt, bis das erste Team sechs Punkte erreicht und somit das Spiel gewinnt. Breakout wird dabei auf speziellen Karten gespielt, welche extrem minimalistisch gehalten und entweder punktsymmetrisch sind, oder von wechselnden Seiten gespielt werden. Durch das starke Teamplay sind diese Spielmodi sehr gute kompetitive Spieltypen.

 

Der Warzone-Spielmodus ist vor allem auf Spiele mit grossen Teams ausgerichtet. In Halo 5: Guardians werden in diesem Modus bis zu zwölf Personen pro Team und somit insgesamt 24 auf einer Karte gegeneinander antreten können. Dazu kommt, dass in gewissen Spielmodi auch noch K.I.-gesteuerte Figuren auf dem Feld auftauchen, welche sich ebenfalls in das Kampfgeschehen einmischen und eine zusätzliche Herausforderung bieten. In Warzone soll man es auf diese Weise mit ununterbrochener Action zu tun bekommen, ohne eine echte Verschnaufpause zu haben.

 

Doch auch die anderen Spielmodi, welche bereits aus den älteren Halo-Teilen bekannt sind, bekommen durch das neue Gameplay und die neuen Fähigkeiten, ein frisches und modernes Spielgefühl. Durch den permanenten Sprint, welcher aber das Wiederaufladen des eigenen Schutzschildes verhindert, kommt ein wichtiges Element hinzu, dessen Einsatz wohlüberlegt sein sollte, um nicht von einem Kampf direkt in den Instant-Death zu rennen, wenn man ohne Schutzschild einem Gegner in die Arme läuft. Doch auch die Schubdüsen mit der Stabilisation in der Luft sowie der Luftschlag-Angriff, welcher im Sprung von einer Plattform herunter aufgeladen werden kann, um einen Gegner am Boden mit nur einem Schlag zu besiegen, bringen eine Menge neue taktische Möglichkeiten. Damit begrenzt sich der Kampf nicht mehr nur auf den Boden, sondern man sollte auch darauf achten, was über einem ist.

 

Abgerundet wird der Multiplayer noch mit einer Art Bonus-Pakete, wie man sie bereits seit Langem aus anderen Franchises wie Battlefield, Call of Duty, Titanfall oder sogar Forza Motorsport 6 kennt. Mit erspielten Requirierungspunkten lassen sich somit auch Pakete kaufen, welche je nach Typ unterschiedlich seltene Bonus-Pakete enthalten können. Zur Auswahl stehen dabei Bronze-, Silber- und Gold-Pakete, welche aber nicht mit Echtgeld gekauft werden können. Preislich lässt sich nach fast jeder Multiplayer-Runde ein Bronzepaket kaufen, sofern man einigermassen gut gespielt hat. Ein Silber-Paket kostet dagegen bereits das Vierfache und ein Goldpaket das Achtfache eines Bronze Paketes. Freigeschaltet werden können dabei dauerhafte Items wie Anpassungen für Waffen und Panzerungen sowie Waffenmodifikationen, doch darüber hinaus gibt es auch Verbrauchsgegenstände wie Spezialwaffen, Fahrzeuge für den Warzone Modus oder Punkte-Booster. Auch wenn solche Bonusfreischaltungen oft als unfair verschrien sind, haben sie in Halo 5 einen eher geringen Einfluss auf das Balancing im Spiel und lassen sich recht schnell in grossen Mengen freischalten. Viel spannender als Feuerkraft-Upgrades sind eher die besonders seltenen Spezialpanzerungen und Items für die Sammler_innen unter euch. Dass man die Pakete zudem nicht mit Echtgeld kaufen kann, ist hier auf jeden Fall als positiv anzusehen.

Fazit

Halo 5: Guardians wird das Shooter-Genre nicht neu erfinden oder revolutionieren. Microsoft hat hier eine gewaltige Marketing-Maschinerie in Gang gesetzt und einen riesigen Hype entfacht, was aber nicht verwunderlich ist, war Halo doch seit dem Start der ersten Xbox eines der grössten Zugpferde für die Konsole. Mit Halo 5 schüttelt die Serie noch einige der alten Traditionen ab, ohne aber dabei seinen Charme zu verlieren. Mit neuer Grafik, die der aktuellen Xbox-Generation würdig ist und dennoch sauber und flüssig umgesetzt wurde, macht das Spielen von Halo 5 wirklich Laune und auch, wenn man sich ein paar kleine Schnitzer in der Optik erlaubt, zeigt es gut, wozu die Xbox in der Lage sein kann. Ein paar Prestige-Punkte bekommt allerdings die Story abgezogen, welche gerade für Neueinsteiger_innen nur schwer zu durchschauen ist. Geneigte Halo-Fans dagegen dürften hier ihre Freude haben, bekannte Gesichter zu sehen und viele „Oohhh“- und „Ahaaaaa“-Momente zu erleben.

 

Der Halo 5:Guardians Multiplayer mit seinen Arena-, Warzone- und Breakout-Spielmodi deckt zudem eine riesige Palette an Vorlieben ab. Ob rundenbasierte Teamplay-Matches, klassisches Competitive-Geballer oder hemmungslose Action ohne Verschnaufpause – hier dürfte so gut wie jeder Shooter-Fan auf seine Kosten kommen. Mit den Freischaltungen der Requirierungen und ohne verleitet zu werden, sein hart verdientes Geld in das bereits gekaufte Spiel zu investieren, sollte auch der Langzeitspass nicht zu kurz kommen.

 

Von uns gibt es also eine klare Kaufempfehlung, wenn das Spiel am 27. Oktober in den Läden steht und noch nicht vorbestellt sein sollte. Für 65 Euro ist das Spiel aktuell bei Amazon vorbestellbar. Wem die Story aber sehr wichtig ist, können wir auch ans Herz legen, sich bei Gelegenheit noch die Halo Masterchief Collection zuzulegen, welche fast alle bisherigen Halo-Spiele miteinander vereint.

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3 Antworten zu “Gaming Review: Halo 5: Guardians im Test”

  1. Erzix sagt:

    Sehr schöne Review !! Das Game is schon was feines 🙂

  2. Marulez sagt:

    Hoffe meine Version kommt heute an 😉

  3. Erzix sagt:

    Ich hab meine am samstag bekommen aber ist nicht spielbar zurzeit.. außer man stellt die konsole auf ofline dann kann man den singlepayer starten.

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