Mi. 06. April 2016 um 12:41

Game Review: Quantum Break im Test

von Christos Chatzissawas2 Kommentare
Quantum Break

Die Story

Stellt euch vor, ein Experiment geht schief und es liegt an euch, die Menschheit zu retten, bevor das Ende der Zeit einbricht.
Ihr spielt den Hauptcharakter Jack Joyce, der seinen Freund Paul Serene bei einem wissenschaftlichen Experiment helfen möchte. Genauer gesagt arbeitet Paul an einer Zeitmaschine und möchte diese testen, was gewaltig in die Hose geht und einen Riss in der Zeit verursacht. Das Universum droht nun zu zerspringen. Als wäre das nicht genug erweist sich die Aufgabe, den Riss zu Schliessen, als etwas schwieriger, da Paul durch die Zeit gezogen wurde und nun euer Gegenspieler ist.

Die Fähigkeiten

Durch den Unfall bekommen beide Charaktere Spezielle Fähigkeiten spendiert.

So kann Jack nicht nur kurz die Zeit anhalten, sondern lernt im Laufe des Spiels immer mehr Fähigkeiten, wie eine Schutzblase aufzubauen, um gegnerische Kugeln zu umgehen, einen kurzen Sprint durch Raum und Zeit, um schnell die Position zu wechseln, sowie gebündelte Energie auf mehreren Gegnern im Umfeld zum Explodieren zu bringen. Das und viel mehr erwartet euch.

Live Action TV Serie

Zwischen den einzelnen Akten des Spiels bekommt ihr die Live Action-Serie zu Gesicht. Jede getroffene Endscheidung wirkt sich auf die Story aus und

so ändert sich nicht nur das Spielgeschehen, sondern auch die Serie, die übrigens erstklassig besetzt ist. Schauspieler wie Shawn Ashmore als Jack Joyce, Dominic Monaghan als William Joyce, Patrick Heusinger als Liam Burke, Aidan Gillen als Paul Serene, Courtney Hope als Beth Wilder und Lance Reddick als Martin Hatch. Die TV-Serie im Spiel macht sehr viel Spass, weil die Story im Spiel sehr spannend erzählt wird. Das Ganze erinnert stark an Alan Wake, was ja belannt für eine dichte Atmosphäre ist.

Grafik und Gameplay

Grafisch ist das Spiel voll gepackt mit atemberaubenden Explosionen. Es sieht einfach unfassbar gut aus, wenn Kugeln vor eurem Charakter zum Stillstand kommen und alles andere auch zum Erliegen kommt. Auch ruhigere Passagen sind anspruchsvoll und bringen sogar manchmal kleine Rätsel mit, die man dank der Zurückspulen-Funktion der Zeit lösen kann.
Hier kann man z. B. eine eingestürzte Brücke in den Ursprungszustand zurückversetzen, um auf die andere Seite anzukommen. Im Allgemeinen wirkt alles sehr filmisch und man hat schnell das Gefühl, in einem Action-Streifen zu sein.

Der Sound

Auch der Ton überzeugt. Neben den tollen Effekten und dem ausgezeichneten Soundtrack, der wunderbar mit der gebrochenen Zeit harmoniert,

ist die deutsche Synchronisation sehr hochwertig. Seit langem hat man keine so gute Synchronisation mehr gehört, die einfach super ins Spiel integriert wurde, genau wie es auch in der Live Action-Serie der Fall ist. Der Mix aus bekannten Sounds, die durch die Zeitschleife verzerrt werden, kling einfach nur fantastisch.

Xbox One und Windows 10

Wer gerne auf Konsole und PC spielt, hat die Möglichkeit, abwechselnd auf beiden Plattformen zu zocken. Der Spielstand wird in der Cloud gespeichert und somit könnt ihr nahtlos wechseln, sofern ihr beide Spielversionen besitzt. Wer das digitale Xbox One-Spiel vorbestellt hat oder direkt im Xbox Store lädt, bekommt nämlich die Windows 10-Version des Spiels kostenlos dazu. Ausserdem gibt es dann auch Alans Wake’s American Nightmare und Alan Wake für die Xbox 360 sowie auch für die Xbox One als abwärtskompatibles Spiel inklusive der beiden Add-ons The Signal und The Writer dazu. Die PC-Version wird übrigens nur im Windows 10 Store zum Download angeboten.

Preis

Quantum Break für Xbox One für 69,99 Euro bzw. 72.90 SFr.

Quantum Break nur für Windows 10 kaufen / Preis: 69,99 Euro bzw. 72.90 SFr.

Quantum Break
Entwickler: Microsoft Studios
Preis: 36,99 €

 

Fazit

Quantum Break ist eine tolle Mischung aus Action-Abenteuer und TV-Serie.
Die frischen Zeitlupen-Effekte sowie das Brechen der Zeit sind grafisch sehr Eindrucksvoll und machen jedes Mal Spass. Zudem bietet das Spiel eine dichte Atmosphäre mit toller Story. Wir können Quantum Break bedenkenlos weiterempfehlen, denn hier bekommt man mehr als ein Spiel. Das Entwicklerstudio Remedy hatte hier ein,al mehr gute Arbeit geleistet und liefert einen Must-Have Singleplayer-Hit. Die Xbox One-Version lohnt sich dank der vielen Bonus-Downloads auch für Windows 10 Gamer.

Gerne könnt ihr auch unser Microsoft Xbox One Forum besuchen und euch zu Quantum Break austauschen.

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2 Antworten zu “Game Review: Quantum Break im Test”

  1. haep1 sagt:

    [quote]Wir können Quantum Break bedenkenlos weiterempfehlen, denn hier bekommt man mehr als ein Spiel.[/quote]

    Ihr könnt das Spiel bedenkenlos weiterempfehlen?
    Wenn ich mir die Eregnisse der Hadwaretests unter Win10 anschaue würde ich das Spiel auf keinen Fall bedenklos weiterempfehlen.

    Bei PCGames wird eine explizite Kaufwarnung ausgegeben:
    http://www.pcgames.de/Quantum-Break-Spiel-15745/News/PC-Portierung-ruckelt-Performance-Tests-Feedback-zur-schwachen-Technik-Benchmarks-1191402/

    Nicht böse sein, aber in so einem Fall verlasse ich mich dann doch lieber auf die Aussage einer renomierten Fachzeitschrift – Schreiner bleib bei deinen Leisten. 😉

  2. heiby sagt:

    Danke für den Link

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