Sa. 13. November 2021 um 7:25

BenQ ScreenBar im Test: Starkes Gadget gegen müde Augen am Arbeitsplatz

von Marcel Laser 0 Kommentare

Müde und angeschlagene Augen als auch Konzentrationsschwächen, können am Arbeitsplatz im Büro durch falsches Licht ausgelöst werden. Gerade aktuell im Home Office arbeiten Menschen in eher schlechten Bedingungen. Das gilt natürlich auch für die Beleuchtung. BenQ hat uns freundlicherweise die ScreenBar zum Testen zur Verfügung gestellt und wir haben sie nun eine Zeit lang ausprobiert. Unsere Erfahrungen dazu, findet ihr hier.

Unauffälliges Design, eine gute Verarbeitung und tolle Handhabe dank Clip

Unsere ScreenBar kommt in einem schlanken, schwarzen Design daher und besteht natürlich zum Grossteil aus Kunststoff. Das ist auch kein Wunder, schliesslich muss – trotz des Kontergewichts – auch auf die Monitore Rücksicht genommen werden. Der Hersteller verspricht, dass die ScreenBar an fast allen Modellen einsetzbar ist. Das Design macht es daher erst möglich. Grundsätzlich ist die BenQ ScreenBar für jeden Monitor geeignet. Lediglich ausgefallene Spezialmodelle mit irrsinnigen Designs könnten zum Problem werden, sind aber natürlich nicht die Regel.

 

Besonders gut gefallen hat uns das Anbringen der ScreenBar an den Monitor. Diese wird einfach per Clip befestigt und ein Kontergewicht sorgt dafür, dass diese nicht über den Monitor hinüber kippt. Je nach Art des Bildschirms und wie die Lampe angebracht werden muss, könnt ihr das Gewicht entsprechend individuell einstellen. Das funktioniert hervorragend und erleichtert die Bedienung enorm.


Einfache Bedienung und ein tolles Licht für den Arbeitsplatz

Anders als andere Lampen habt ihr das Licht meist nicht direkt im Gesicht, wenn ihr diese irgendwo im Zimmer platziert. Der Lichtkegel kommt direkt aus der ScreenBar und zwar so, dass eure Augen vor ihm geschützt sind. Zudem spiegelt die BenQ ScreenBar sich nicht im Monitor, was wir zuerst vermutet hatten. Das Licht verteilt sich so sehr angenehm über die Tischfläche.

 

Einstellen könnt ihr die Farbtemperatur und die Helligkeit über die Knöpfe in der oberen Mitte der ScreenBar. Praktisch: Die Lampe behält eure getätigten Einstellungen nach dem nächsten Einschalten bei. So müsst ihr diese nicht immer wieder nachjustieren. Das Licht entspricht der Standard-Lichtstufe der amerikanischen National-Standard-Praxis für Bürobeleuchtung von 500 Lux. In der Mitte auch bis zu 1000 Lux. Die Farbtemperatur kann von 2700 bis 6500 Kelvin in acht Schritten geregelt werden. Dank Autodimming-Technologie über 14 Stufen ermittelt die Lampe selbstständig über einen Helligkeitssensor die benötigte Leuchtstufe. Eine manuelle Anpassung ist aber jederzeit weiterhin möglich.

 

Der grosse Vorteil der ScreenBar ist vor allem ihr platzsparendes Design. Eine normale, kleine Schreibtischlampe nimmt weitaus mehr Platz weg. Zudem kann die Leuchteinheit selbst blenden, wenn der Lichtkegel auf den Tisch gerichtet ist. Das alles ist bei der hier verwendeten Screenbar eben nicht der Fall.

Passt an nahezu allen Monitoren. Sogar Curved-Geräte sind kein Problem für die BenQ ScreenBar.

Fazit: BenQ ScreenBar ersetzt meine Schreibtischlampe komplett

Mit einem solchen Testergebnis, haben wir anfänglich auch nicht gerechnet. Die BenQ ScreenBar hat zumindest meine Tischlampe komplett ersetzt. Nicht nur, dass ich nun etwas mehr Platz auf dem Tisch habe, sondern mich auch erst einmal nichts mehr blendet. Die ScreenBar kann in unterschiedliche Helligkeits- und Wärmestufen eingestellt werden und die Bedienung klappt über die Touch-Knöpfe auf der oberen Seite sehr gut. Zudem lässt sie sich an so gut wie jeden Monitor befestigen und dank USB-Kabel auch direkt am PC für die Stromversorgung einstöpseln. Alternativ geht auch eine Powerbank oder ein beliebiges USB-Ladegrät eines Smartphones.

 

Insgesamt bin ich sehr begeistert von der BenQ ScreenBar. Sie verbraucht dank LED-Technik auch nur geringfügig Strom. Sie leuchtet den Schreibtisch gut aus und hängt nahezu unsichtbar über dem Monitor. Ein wirklich tolles Gadget für das Home Office oder Büroarbeiten generell. Eine Investition, die sich für die Augen auf Dauer mehr als lohnen kann. Vor allem dann, wenn man sowieso schon von Kopfschmerzen geplagt stundenlang in falschem Licht vor dem PC hocken muss. Allerdings sind rund 99 Euro bzw. Schweizer Franken für eine „Lampe“ auch nicht unbedingt günstig. Lohnenswert aber schlussendlich schon.

 

Kaufen könnt ihr die BenQ ScreenBar zum Beispiel auf Amazon. Wer vielleicht einen guten Rabatt abwarten will, sollte noch auf den kommenden Black Friday warten. Eventuell erwischt ihr die Monitorlampe ja vielleicht mit einem starken Preisnachlass.

 

 

Die ScreenBar Plus von BenQ wiederum verfügt über einen Desktop Controller mit Drehrad, in den der Umgebungslichtsensor und die Bedienungstaten eingebaut sind, statt an der Lampe selbst.

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