Fr. 21. November 2014 um 15:46

App Review: Luna – Das Supertalentier im Test

von Bernd Günther0 Kommentare

Die Tage werden kürzer und die Abende immer länger. Gemütlicher geht es kaum und da macht es auch mal Sinn, sich vielleicht gemütlich mit den Kleinen auf die Couch zu kuscheln und das ein oder andere Spiel auszupacken. Nicht nur analoge Gesellschaftsspiele haben ihren Reiz, auch vermehrt auf dem Tablet (speziell auf dem iPad) finden sich ausgezeichnete Spieler für kleinere Kinder.

Spiel mit Herz und viel Liebe zum Detail

Bastei Entertainment hat unter anderem Apps speziell für Kinder ab 4 Jahren im Portifolio. Darunter das interaktive Buch Lauras Stern, welches wir schon in einem Kurztest vorgestellt haben. Seit kurzem ist eine weitere, liebevoll gestaltete und detailreiche App erhältlich: Luna – Das Supertalentier. Die Kinder können hier durch einfache Gesten, wie Wischen oder Tippen, den Umgang mit dem Touchscreen lernen und bewegen so Luna durch Haus und Garten. Sie lernen dabei Lunas Eltern und ihre drei Brüder kennen. Mit der Bombardierkäfer-Familie und der gesamten Umgebung kann interagiert werden. So kann man beispielsweise Samen aufsammeln und einpflanzen oder das Licht im Bad ein- und ausschalten. Mit Lunas Brüdern wird (Pups-)Musik gemacht und die Mutter bringt euch Yoga nahe. Mit Lumas Vater übt ihr schiessen, wie es die Bombardierkäfer eben tun: Versucht, Zielscheiben zu treffen und sammelt dabei Punkte. Hier gibt es die Möglichkeit, zwischen drei Schwierigkeitsgraden zu wählen. Zwischendurch erklärt Luna immer wieder mal, was zu machen ist und wenn man mal lange Zeit nicht den Bildschirm berührt, gibt sie Tipps, was man machen könnte. Zwischendurch gibt es kleinere Aufgaben zu meistern, so müssen etwa Zutaten für einen Kuchen gesammelt werden, der dann in der Küche gebacken wird und verspeist werden kann.

 

Malerisch ist vor allem die Welt von Luna, welche mit vielen kleineren Details glänzt. Die Umgebung ist an die Winterzeit angelehnt, was uns ebenso zum Test bewegte und entsprechend toll aussieht. Man hat schnell den Eindruck, in einem aktiven Bilderbuch zu stecken, wo jede Berührung neue Features bereithält. Damit ist vor allem der Erkundungsdrang gegeben. Was besonders gefällt: Bastei Lübbe hat sich ebenfalls die Mühe gemacht, den von Apple bekannten und im Homescreen verwendeten Parallax-Effekt auch im Spiel unterzubringen. So kommt es einem beim Bewegen des Tablets vor, als könnte man hinter die Blumen in den bereits malerischen Landschaften blicken.

Einstellungen und Menüs kindgerecht gehalten

Die App ist frei von unübersichtlichen Menüs und Massen an Einstellungen, die überfordern könnten. Nach einer kleinen Einführung startet direkt das Spiel. Ein roter Button am rechten Bildschirmrand, der die ganze Zeit zu sehen ist, führt euch zu den Einstellungen. Diese sind durch eine Rechenaufgabe, vor „unberechtigtem“ Zugriff der Kinder, geschützt. Es werden euch u.a. weitere kindgerechte Apps des Entwicklers gezeigt. Und damit euer/e Sohn/Tochter nicht zu viel Zeit vor dem Smartphone oder Tablet verbringt, könnt ihr eine tägliche Zeitspanne minutengenau festlegen, in der das Spiel gespielt werden kann. Ist diese Grenze überschritten, wird mit einer netten Animation das Spiel beendet. 

 

Fazit

Für 2.69 Euro bzw. 3.00 SFr. erhalten Eltern eine schön gestaltete und kinderfreundliche App, die frei von In-App-Käufen ist. Allerdings ist Kindern der betroffenen Altersklasse zu einem grösseren Display zu raten. Der Spielspass ist dort entsprechend grösser und auf den Apple Smartphones wirkt alles ein wenig beengt. Das Spiel selber ist sehr süss gestaltet und überfordert in ersten Tests nicht. Die App selber ist frei von optischer Gewaltdarstellung und es steht tatsächlich der Umgang mit dem Bildschirm im Vordergrund, welcher zudem in eine nette Geschichte der Familie von Luna eingebettet ist.

 

Diese App kann, ebenso wie die anderen Apps des Entwicklers, Eltern wärmstens empfohlen werden. Die App ist für iPhone 6 und iPhone 6 Plus angepasst.

 

Downloadlink Apple AppStore: Luna – Das Supertalentier

Das könnte Sie auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Teilen