Do. 29. Juni 2017 um 13:38

Hands-On: Honor 9 im Ersteindruck

von Barbara Walter-Jeanrenaud0 Kommentare

Honor brachte am Dienstag mit dem Honor 9 ein neues Smartphone auf den Markt, das sich laut Präsentation mit den absolut Besten der Branche messen kann. Da sind wir auf jeden Fall gespannt und konnten es kaum erwarten, das gute Stück von seinem Karton zu befreien und die Folien abzuziehen. Unser Ersteindruck? Nun, lest es selbst!

 

Verpackung und Lieferumfang

Das Honor 9 kommt in einem schlanken weissen Karton daher, auf dem mittig eine silberfarbene, leicht erhabene 9 prangt, unten der Schriftzug “honor 9”. Die Pappschachtel lässt sich einfach öffnen. Im Inneren sieht man dann das eingeschobene Smartphone aufblitzen und kann es aus seinem “Schacht” herausziehen. Im Rest der Verpackung befinden sich der SIM-Kartenslotöffner, eine transparente Plastikhülle, das Netzteil sowie das USB-Type-C auf USB-Kabel.

 

 


Erstkontakt mit dem Honor 9

Aber kommen wir zum Wesentlichen: Von der Folie befreit strahlt das Honor 9 in vollem Glanz. Wir haben die graue Version vor uns liegen und diese strahlt und blinkt wirklich sehr schön. Der mettalisch silberne Glanz wirkt sehr edel und spiegelt. In der Hand liegt das Gerät mit seinen 5.1 Zoll äusserst angenehm. Es verfügt über keinerlei harte Kanten, alles ist schön abgerundet, ohne dabei irgendwie “bubblig” zu wirken. Das Gefühl in der Hand ist ziemlich samtig, die Rückseite ist auf eine angenehme Art glatt aber nicht rutschig. Sie scheint Fingerabdrücke magisch anzuziehen. Die mitgelieferte Plastikschale ist nicht unbedingt ein Design-Highlight, erfüllt aber ihren Zweck.

Die Knöpfe lassen sich gut drücken und funktionieren einwandfrei. Der Home-Button ist kein physischer Knopf, sondern ähnlich wie der des iPhone 7 lediglich eine gerahmte Fläche. Bei Berührung vibriert er leicht und gibt dadurch ein haptisches Feedback.

User Interface und Software

Beim Honor 9 kommt EMUI 5.1 als User Interface zum Einsatz. Als Betriebssystem ist Android 7.0 vorinstalliert. Die Icons werden bei diesem Interface wie immer bei Huawei und ähnlich wie bei iOS direkt auf dem Homescreen und den Widgets angeordnet, es gibt kein “Hauptmenü”. In der Vorstellung des Smartphones am Dienstag wurde ein besonderer Fokus auf die Geschwindigkeit gelegt und tatsächlich öffnen sich die Apps unglaublich schnell. Es macht richtig Spass, sich durch die Programme zu wischen, der Kirin 960 befeuert das Honor 9 sehr ordentlich. Ob dies im Alltag auch mit aufwendigen Apps und unter Volllast so bleibt, muss ein ausführlicher Test zeigen.

Die Kamera-Software ist wie von Huawei und Honor gewohnt. Sie bietet umfangreiche Einstellungsmodi und Möglichkeiten, auf die wir gespannt sind. Ein Schnappschuss ins Blaue macht Lust auf mehr: Die Bildqualität könnte ein absolutes Highlight des Geräts sein, was aber erstmal noch ausführlich und unter allen möglichen Lichtbedingungen getestet werden muss.

 

Mini-Fazit

Der erste Eindruck ist sehr gut. Das Honor 9 liegt wunderbar in der Hand, ist nicht zu gross und schmiegt sich ganz sanft an. Die Buttons sind gut angeordnet und lassen sich gut drücken. Apps reagieren sofort und schnell auf Eingaben. Das Display ist scharf, farbintensiv und gut abzulesen.

Die glänzende Lightcatcher-Oberfläche ist fingerabdruckanfällig, dies ist eben dem Material geschuldet. Die mitgelieferte transparente Plastikhülle kann hier Abhilfe schaffen, was dann aber Abstriche in Puncto Optik bedeutet.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächsten Tage, in denen das Honor 9 ausgiebig getestet und an seine Grenzen gebracht wird (zumindest geben wir uns alle Mühe, es dorthin zu bringen). Eine ausführliche Review folgt, stay tuned!

vg-wort
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