Fr. 09. Oktober 2015 um 16:35

Windows 10: Systemsteuerung könnte bald verschwinden

von Marc Hoffmann5 Kommentare

Bereits seit dem Release von Windows 8 ist ein grosser Kritikpunkt des Betriebssystems gewesen, dass man zwei verschiedene Anlaufstellen für Einstellungen hat. Zum einen die PC-Einstellungen, welche in App-Form kommen und zum Anderen die klassische Systemsteuerung, welche seit den ersten Windows-Versionen enthalten ist, um weitere Einstellungen am System anzupassen. Immer wieder wird auch Gabriel Aul auf Twitter gefragt, wann endlich mit diesen zwei verschiedenen Systemen aufgeräumt würde. Auch einer der leitenden Programmierer bei Microsoft, Brandon LeBlanc gab nun hierzu ein Statement ab.

 

Windows 10 in Zukunft ohne Systemsteuerung

Theoretisch könnte Microsoft einfach beide Systeme behalten, doch laut Gabriel Aul sei der Aufwand deutlich grösser, beide zu pflegen und auch der Speicher- und Ressourcenverbrauch des gesamten Betriebssystems wäre nur unnötig hoch. Gerade auf sehr günstigen Tablets und Notebooks, auf denen der verfügbare Speicher und der RAM begrenzt sind, ist jede Einsparung sehr willkommen. In den aktuellen Preview Builds für das November Update von Windows 10, auch TH2 Update genannt, ist die Systemsteuerung allerdings weiterhin unverändert und wird es wohl auch noch bleiben. Dennoch steht die Eliminierung der Systemsteuerung und der komplette Wechsel zur Settings-App auf der Agenda, sobald alle wichtigen Funktionen dorthin übernommen wurden.

 

Windows 10 Systemsteuerung und Einstellungen
In Zukunft wird die Systemsteuerung (links) vollständig verschwinden und durch die Einstellungen abgelöst.

Quelle: Gabe Aul auf Twitter (Englisch)

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5 Antworten zu “Windows 10: Systemsteuerung könnte bald verschwinden”

  1. venue pro delle sagt:

    Ms wird damit gegen die Wand fahren

  2. Thomasmas sagt:

    nö, warum?

    Dass die Einstellungen alle an einem Platz sind macht definitiv Sinn. Ist aber schon ziemlich lange bekannt, dass das so kommen wird.

  3. happyone sagt:

    Besser einheitlich. Richtiger Schritt von MS. Besser als zweigleisig zu fahren und nur unnötige Verwirrung zu stiften

  4. yellowscorpion sagt:

    ist wohl unvermeidlich, trotzdem werden in den „Einstellungen“ weniger Infos dargestellt. Bzw. sind durch den Fokus auf Touch-Eingabe weniger Infos auf einen Blick zu erkennen.
    Wenn ich mit dem Desktop arbeite gefallen mir die Einstellungen nicht so besonders.

  5. Wolfgang D sagt:

    Wenn man wenigstens mehrere der Metro-Fenster von den Einstellungen öffnen könnte, und die bisherigen Funktionen erreichbar bleiben, gerne.

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