Do. 30. Juli 2015 um 22:37

Windows 10 Service Release 1 kommt Anfang August

von Marc Hoffmann12 Kommentare

Seit gestern ist Windows 10 offiziell verfügbar und nachdem alle vorregistrierten PCs mit Windows 7 und Windows 8.1 das Update aktuell erhalten, werden voraussichtlich einige Millionen weitere Nutzer_innen das Upgrade in den nächsten Tagen und Wochen auf ihre PCs, Notebooks und Tablets laden. Doch Microsoft ruht sich keinesfalls aus, denn bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen könnte das erste grosse Update mit der Bezeichnung Service Release 1 anstehen. Dieses soll vor allem weitere Verbesserungen in Stabilität, Leistung und Zuverlässigkeit liefern und viele Daten, welche Microsoft seit dem Initial-Update gestern sammelt, sollen hier mit einfliessen.

 

Windows 10 Service Release 1 Anfang August

Laut Quellen, welche Microsoft sehr nahe stehen sollen, bereitet das Unternehmen das Wartungsupdate für Windows 10 für Anfang August vor. Sollten diese Informationen korrekt sein, könnte das Update bereits im Laufe der nächsten zwei Wochen auf den Systemen landen, welche Windows 10 im Einsatz haben, beginnend mit nächster Woche. Dabei sollen aber keinerlei neue Funktionen in das Betriebssystem integriert werden, sondern es gehe ausschliesslich um einen letzten Feinschliff des Betriebssystems. Auch die Kompatibilität weiterer Hardware könnte damit Einzug halten, da Microsoft hier nun Daten von vielfach mehr Systemen bekommen hat, als dies in der Preview-Phase der Fall war.

 

Nach dem Windows 10 Service Release 1 Update dürfte es aber erst einmal für eine Weile ruhiger werden. Erst für den Oktober soll das nächste grössere Update aus dem Treshold Wave 2 (TW2) Entwicklungskanal geplant sein, welches dann das erste Feature Update darstellt und somit endgültig den neuen Entwicklungszyklus des Windows Betriebssystems einläutet. Mit Windows 10 wird es keine weiteren Major Releases eines neuen Betriebssystems geben, sondern fortlaufende Update-Pakete, mit denen Windows 10 stetig weiterentwickelt wird, ähnlich wie wir das bereits von Apple Mac OSX und verschiedenen Linux-Distributionen kennen. Mit dem Oktober-Update soll Windows 10 auch die Messenger- und Skype-Integration bekommen und Edge wird mit dem verschobenen Plug-In-Feature ausgestattet. Wer weiterhin Mitglied im Windows Insider Programm ist oder sich dort registriert, wird diese Update-Wellen ebenfalls eher bekommen, um diese vorab testen zu können.

 

Quelle: The Verge (Englisch)

Das könnte Sie auch interessieren

12 Antworten zu “Windows 10 Service Release 1 kommt Anfang August”

  1. surfibaer sagt:

    Beim letzten Artikel dachte ich das „Nutzer_innen“ sei schlichtweg ein Tippfehler, aber das ist offensichtlich beabsichtigt? PPC hat in letzter Zeit merkwürdige, selbstzerstörerische Tendenzen. Gabs einen Führungswechsel oder so?

    Zum Thema: direkt nachdem Win 10 installiert war, kamen die ersten zwei Updates. An sich ist es ja schön, wenn Updates zeitnah erfolgen und nicht erst Wochen und Monate später. In diesem Fall entsteht bei mir aber der Eindruck, als ob hier Termin über Qualität stand. Wie so oft.

  2. Entrail sagt:

    Naja das kann so sein, aber wenn du eine Software freigibst bist du ja schon „länger“ vor der Auslieferung fertig mit programmieren. Aber zwischen dem Release und der internen Fertigstellung wird ja auch weiter programmiert. Werden dabei Fehler gefunden ist doch super wenn kurzfristig diese auch verteilt werden.

    Dieses Nutzer_innen gedönsel gefällt mir auch absolut nicht. War nach dem ersten lesen auch kurz davor etwas zu schreiben 😉

  3. Bunsenbrenner sagt:

    Klar, PocketPC zerstört sich wegen eines Unterstrichs selbst 😀 Die Leute kommen echt auf Klamotten, wenn ihnen irgendwas nicht in den kram passt xD Dann redet man gleich von Untergang. Aber ja, stimmt schon, seitdem die den Unterstrich öfters nutzen, war gestern die Webseite down. Das ist bestimmt ein Zeichen! 😉

  4. surfibaer sagt:

    Ich könnte dir jetzt erklären was der Unterschied zwischen „Tendenzen“ und einem „Untergang“ ist oder die Bedeutung von Singular und Plural, aber das gehört nicht hier her 😀

  5. Bunsenbrenner sagt:

    Sind wir nun im Herablassungsmodus des Web 2.0 durch News-Kommentare angekommen? Bravo! Ging ja schnell 😀 Mir ging es einzig und allein um die recht harte Ausdrucksweise. Das Wort Zerstörung hat selbst mit dem einleitenden Wort Tendenz eine recht endgültige Strahlkraft und ist ein durchaus sehr hartes Wort. Da das Wort Meinung im Internet recht inflationär verwendet wird, würde ich sagen, man kann „vieles sehen wie man will“, aber gleich von einer „tendenziellen Zerstörung“ zu reden, ist doch hart übertrieben. Das nennt sich eher genderkonform und dazu gibt es Millionen Beispiele in unterschiedlichsten Schreibweisen im Netz. Alle sind legitim und nicht jeder mag sie. Zumindest offensichtlich 😛

  6. Trunks sagt:

    Also mich hat das ja mit dem Unterstrich auch erst mal verwundert, weil ich das noch nicht kannte. Aber anstatt hier abseits des eigentlichen newsthemas nur rumzumotzen, hab ich mir lieber mal die 2min Arbeit gemacht und mich informiert!

    Mit dem Unterstrich ist das ganze nämlich eine durchaus legitime schreibweise, wie es scheint. Nutzer/innen oder NutzerInnen hat nämlich das problem, dass es nur die beiden natürlichen Geschlechter abdeckt. Aber in der (zumindest halbwegs) aufgeklärten Gesellschaft gibt es nicht nur die!

    Wikipedia sagt zum Thema „Gender Gap“ folgendes:

    „Der Gender Gap soll ein Mittel der sprachlichen Darstellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten, auch jener abseits des gesellschaftlich hegemonialen Zweigeschlechtersystems sein. In den meisten Sprachen wäre dies sonst nur durch Umschreibungen möglich. Die Intention ist, durch den Zwischenraum einen Hinweis auf diejenigen Menschen zu geben, welche nicht in das Frau-Mann-Schema hineinpassen oder nicht hineinpassen wollen, wie Intersexuelle oder Transgender. Da es sich um das gesellschaftliche Geschlecht und die Geschlechterrolle handelt, ist aber in weiterer Folge auch beispielsweise der Butch und die Tunte gemeint.“

    Ich sehe das als durchaus lobenswert an, dass PocketPC hier diesen Schritt macht und als eines der ersten magazine überhaupt diese Variante nutzt. Also lieber mal etwas schlau machen als blöd rumzukommentieren.

    Hier der Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Gap_(Linguistik)

  7. Bunsenbrenner sagt:

    In dem Wikipediaartikel fehlen mir allerdings die Wörter tendenziell und Zerstörung… das kann ich nicht ernst nehmen 😀 So genug geflamet… 😛 Der Unterstrich an sich, sieht vielleicht nicht all zu toll aus, aber ist eine nette Allgemeinlösung. Ich finde ihn auch absolut nicht störend oder im Lesefluss gestört. Wer den Strich im eigenen Kopf nicht überlesen kann, der kann es halt nicht. Vielleicht helfen ja Konzentrationsübungen, aber wenn erstmal etwas anders aussieht wird sowieso immer erst gemeckert. Sieht man ja an Windows 8… Da war der Aufschrei ja auch erheblich 😛 Sah ja irgendwie anders aus. Vielleicht gibt es ja irgendwann eine interessante und optisch bessere Art es im Internet anders zu lösen was genderkonformes Schreiben anbelangt, habe aber auch kein Problem damit eine tendenzielle Zerstörung eines Magazins zu begleiten xD Ein Unterstrich wird mich als Leser also nicht verjagen 🙂

  8. skycamefalling sagt:

    Dieser derzeit vorherrschende Genderwahn ist völlig überflüssig und zerstört den Lesefluss. Nachdem neuerdings sogar schon Volksschüler, die das Lesen erst erlernen sollen, wegen des Aufschreis einiger Kampfemanzen und Grüninnen mit „gegenderten“ Schulbüchern traktiert werden, würde ich mich freuen, zumindest auf seriösen technischen Webauftritten von diesem Mist verschont zu werden.

    Beispiel gefällig?
    In einem österreichischen Schulbuch für den Deutschunterricht heißt es: „Arbeitet zu zweit. Eine/r ist Zuhörer/in, der/die andere ist Vorleser/in. Eine/r liest den Abschnitt vor, der/die Zuhörer/in fasst das Gehörte zusammen.“

    Wie genau soll mein Kind da vernünftig Schreiben, Lesen und Gelesenes verstehen lernen?

    Also bitte, spart euch das -hier und überall anders auch!
    „Nutzer“ gilt für alle Nutzer, egal ob weiblich oder männlich.

  9. Bunsenbrenner sagt:

    Das was du schreibst ist natürlich erschreckend und ein masslos extrem gutes Beispiel, wie schlecht man so etwas konstruieren kann. Ein Unterstrich zerstört aber nicht den Lesefluss. Anstatt im Buch einen Satz zu nehmen, der deutlich einfacher zu verstehen ist und ebenfalls genderneutral geschrieben wurde, habt eure Bildungsstelle echt extremen Mist gebaut. Das würde ich in jedem Fall anprangern und vielleicht sogar melden. Manchmal bringt sowas auch was. In der bisherigen Laufbahn meines Kurzen ist bisher nicht ein solches Buch mit einem solchen Satz wie du ihn beschreibst nicht aufgetaucht. Ich glaube ich würde da echt Stress bei den Behörden schieben.

    Diese absolute Satzbauzerstörung ist aber mit einem einzigen Unterstrich in einem Wort in einem Artikel aber nicht zu vergleichen wie ich finde. Wenn man sich den Text anguckt, ist dieser ganz normal verfasst und generell wird ja nur sehr sehr selten einzelne Personengruppen angesprochen. Wo ist also das Problem genau? Solange es nicht, wie bei dir beschrieben totale Hirnausfälle sind, ist doch alles in Ordnung. Wer sich durch einen einzigen Unterstrich im Lesefluss gestört fühlt, sollte mal über Konzentrationsübungen nachdenken. Bei dem Satz in diesem Schulbuch aus Österreich komm aber auch ich ins Straucheln. Das ist aber auch extrem penetrant und das wird niemand beabsichtigen wollen. Nicht einmal PPC, das kann ich mir nicht vorstellen.

  10. mack daddy sagt:

    @Bunsenbrenner: Du nennst es genderkonform, ich nenne es peinlich.

    @skycamefalling: Sehe ich exakt genau so wie du. Eventuell sollte sich der gute Marc einfach nochmal einige Artikel von anderen Journalisten durchlesen und überprüfen, ob seine Vorgehensweise dem journalistischen Standard im Internet entspricht. 😉

  11. Bunsenbrenner sagt:

    Das hat nichts mit journalistischem Standard zu tun. Wie definierst du einen „journalistischen Standard“ denn? Hast du den verfasst? Die Regeln aufgesetzt? Journalismus und Linguistik sind zwei verschiedene paar Schuhe und das was du als peinlich empfindest ist eine Progression unserer Gesellschaft. Lies dir erstmal den Wikipedia-Artikel durch den Trunks oben verlinkt hat. Es ist eher peinlich mit „journalistischem Standard“ zu kommen, wenn es überhaupt keinen gibt. Es gibt maximal einen Kodex, aber Journalisten sind frei in ihrer künstlerischen Darstellung und haben alle unterschiedliche Stile in Ausdrucksweise und Schreibstil. Ein richtiger Standard existiert nicht, es gibt nur Grundsätze die man beachten sollte. Sowas hab ich ja noch nie gelesen. Und Herr Hoffmann ist nicht der einzige, der den Unterstrich verwendet. Auch die anderen Schreiber hier, haben seit kurzem den _ verwendet. Ich gehe mal davon aus, dass das intern abgesprochen wurde. Sonst würden das nicht auf einmal alle machen.

  12. Marcel Laser sagt:

    Mensch, Leute… ^^ Ich wäre euch verbunden, wenn ihr die Unterhaltung vielleicht ins Forum verschieben würdet 😉 Wir haben ja extra den Lob-und-Kritik-Bereich und da kann sich jeder zu Wort melden. Aber ihr verfehlt hier grade ein wenig das Thema des Artikels und das könnte beim Durchlesen der Kommentare auch unangenehm für andere interessierte Menschen sein. Wäre es also ok, wenn ihr das hier fortsetzen könntet: http://www.pocketpc.ch/64-kritik-lob-wuensche-pocketpc-ch/ . Danke im Voraus 🙂

Schreibe einen Kommentar

Teilen