Fr. 17. Januar 2020 um 10:45

WhatsApp Werbung: Doch keine Anzeigen im Messenger mehr geplant?

von Marcel Laser0 Kommentare

Anscheinend gibt es bei Facebook so etwas wie ein Umdenken. Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ), der sich auf interne Quellen beruft, sollen die Pläne für grossflächige Werbung wieder deutlich zurückgefahren werden. Sogar das Team, dass eigentlich für die Entwicklung dieser Thematik zuständig war, soll bereits aufgelöst worden sein. Komplett verschont bleiben wir davon aber doch nicht.

WhatsApp Werbung nicht zwischen den Chats, dafür weiterhin im Status

Im aktuell angelaufenen Jahr 2020 kommt die WhatsApp-Werbung und das steht einfach fest. Daran gibt es wohl auch nur wenig zu rütteln. Was Facebook aber nun intern beschlossen hat, könnte bei vielen besorgten Nutzerinnen und Nutzern vielleicht zum leichten Aufatmen führen. Das Wall Street Journal berichtet davon, dass die grosse Werbung im Messenger erst einmal ausbleibt. Gerüchten zufolge wäre nämlich nicht nur Werbung im Status geplant gewesen, sondern auch zwischen Chatverläufen und anderen Bereichen der App.

 

Das Team rund um diese Pläne wurde aber nun wohl intern aufgelöst. Zudem habe Facebook den Programmcode, der die App auf die Änderungen vorbereiten sollte, bereits wieder gestrichen. Das klingt nun in erster Linie nicht schlecht, denn die viel diskutierte Werbewalze rollt damit nun (erst einmal?) nicht mehr an. Allerdings soll es weiterhin Werbung im Status geben und diese Änderung wird definitiv in diesem Jahr kommen.

 

Denn Facebook will mit dem 1.6 Milliarden User-schweren Messenger-Schwergewicht Geld machen. Bisher bringt der Dienst dem Unternehmen kaum etwas ein, laut dem WSJ sogar gar nichts. Wer also fleissig den WhatsApp-Status nutzt oder von anderen liest, wird bald zwischen den Einträgen auch Werbung sehen. Zwar ist der Status ein mittlerweile vielgenutztes Feature, doch wird dieses bei weitem nicht so exzessiv genutzt, wie die Chatfunktion. Vor der WhatsApp Werbung verstecken können wir uns also nicht. Zur Not müssen User auf entsprechende Messenger-Alternativen zurückgreifen.


 

 

Quelle: Wall Street Journal

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