Mi. 25. April 2018 um 8:08

WhatsApp bestätigt Freigabe ab 16 Jahren, feste Altersprüfung gibt es nicht

von Marcel Laser0 Kommentare

Und da ist es auch schon: Wie vermutet wird die Altersbeschränkung von WhatsApp bald auf 16 Jahre angehoben. Eine entsprechende neue Richtlinie der EU “zwingt” WhatsApp zur neuen Altersfreigabe. Ob sich allerdings viel ändern wird, darf vorerst bezweifelt werden, denn dafür gibt es keine sichere Überprüfung und auch die Eltern dürfen noch ein Wörtchen mitreden.

WhatsApp: Altersfreigabe wird nur lasch geprüft, Eltern dürfen anders entscheiden

Es erinnert schon ein wenig an die Altersabfragen auf Pornoseiten: “Sind sie 18 Jahre?”. Einfach “Ja” anklicken und man kommt durch. Souverän sieht anders aus und auch WhatsApp geht einen ähnlichen Weg. Die App wird einen in Zukunft beim Start einmal kurz fragen, ob man auch wirklich 16 Jahre alt ist, was mit einem einfachen “Ja” quittiert werden kann. Eine strenge Überprüfung gibt es weder aus den bereitstellenden App Stores, noch von WhatsApp selbst.

“Nächsten Monat aktualisiert die Europäische Union ihre Datenschutzgesetze, um mehr Transparenz darüber zu ermöglichen, wie personenbezogene Daten online benutzt werden. WhatsApp aktualisiert seine Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinie dort, wo die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft tritt.” – WhatsApp

Zudem dürfen auch die Eltern entscheiden, ob ihre Kinder weiterhin WhatsApp nutzen dürfen oder nicht. Ist das Einverständnis der Eltern gegeben, dürfen auch Personen unter 16 Jahren weiterhin auf den Messenger-Dienst zurückgreifen. Kurios: Facebook bleibt weiterhin bei der Mindestaltersgrenze von 13 Jahren bestehen.

 

Die neuen Anforderungen für WhatsApp gelten spätestens ab dem 25. Mai. Dann tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die europäische Union in Kraft. Zudem müssen sich nicht alle EU-Länder an die Verordnung halten und können auch eigene Individuelle Richtlinien festlegen, doch müssen diese dann auch entsprechend angemeldet werden. Ob sich also grundlegend etwas ändern wird, muss man erst in den kommenden Wochen nach dem Eintritt der neuen Richtlinien beobachten.


 

 

Quelle: WhatsApp

vg-wort
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