Mi. 09. November 2016 um 13:25

WebVR bald auch für Chrome und Edge auf Smartphones möglich

von Sebastian Mauch0 Kommentare

Virtual Reality bahnt sich langsam aber sicher den Weg in die Gesellschaft. Die günstigen (teilweise sogar kostenlosen) Cardboards machten ein erstes Ausprobieren möglich. Auch bringen nun immer mehr Smartphone-Hersteller entsprechende Peripherie in Form von richtigen VR-Brillen auf den Markt. Neben tollen 360-Grad-Videos und meist noch experimentellen Spielen, können aber vor allem mobile Browser von der Technik profitieren. Aus diesem Grund rief Mozilla 2014 den WebVR-Standard ins Leben.

Mehr WebVR-kompatible Mobile-Browser und ein Oculus-Browser

Neben Mozillas Firefox bietet bisher nur noch Samsungs Internetbrowser für GearVR eine Unterstützung für die WebVR-API. Wie Google auf einem Workshop des W3C aber bekannt gab soll sich das im kommenden Januar ändern. Dann erhält Chrome für Android offiziell auch den WebVR-Support. Damit können nunmehr alle Androiden mit installierten Chrome mit Webanwendungen in die virtuelle Realität eintauchen. Das öffnet vor allem auch die Pforten für mehr Entwickler_innen, die sich bislang nicht nur auf ein so begrenztes Publikum einlassen wollten. Browsergames könnten mit VR also durchaus ein kleines Comeback feiern. Auch 360-Grad-Videos liessen sich durch WebVR einfach direkt im Browser aufrufen. Bisher musste man zu diesem Zwecke auf die Youtube- oder Facebook-App zurückgreifen.

 

Auch Microsoft sagte auf besagtem Workshop eine baldige Unterstützung für den hauseigenen Edge-Browser zu. Damit wäre auch unter Windows 10 Mobile nativ eine VR-Wiedergabe im Webbrowser möglich. Zuletzt meldete sich ausserdem der VR-Veteran Oculus zu Wort. Anlass war die Ankündigung eines neuen Projekts, nämlich einem speziell für die Anwendung in der virtuellen Realität gedachten Browser. Der Browser soll auf den Namen Carmel hören und mit dem ausgewachsenen Oculus Rift sowie dem kleinen GearVR-Headset funktionieren.

 

 

Quelle: Android Guys (Englisch)

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