Di. 17. Juli 2018 um 13:49

World Emoji Day – und nun?

von Yves Jeanrenaud1 Kommentare

In den 1990er Jahren kamen sie auf. Damals noch klein und schlicht. Mit 12×12 Pixel waren sie klein und sollten dabei helfen, Emotionen in vermittelter Kommunikation, sei es per SMS, Messenger oder Chats, auszudrücken. Davor gab es schon Smileys, beispielsweise in den 1960ern, und auch Emoticons sind nichts neues in der Internet-Kultur, denken wir nur an das berühmte ;-). Weil diese Emotions-Bildchen schon so oder so ähnlich längst bekannt waren und weil ihnen die so genannte schöpferische Höhe fehlte, waren sie schon längst gemeinfrei, was es allen Herstellern erlaubte, entsprechend eigene Grafiken auf ihren Geräten und Betriebssystemen zu implementieren und damit die Verbreitung weiter zu befeuern. Es gab sogar schon Emojis, die Wort des Jahres wurden. Heute sind sie überall, sogar schon seit acht Jahren Teil der Unicode-Kodierung und damit weltweit vereinheitlicht. Man kann getrost sagen, dass Emojis zum Teil unserer Kultur geworden sind.

 

Heute feiern wir also, dass es sie gibt, diese witzigen bunten Bildchen.


emojis

Wir möchten dies zum Anlass nehmen, euch eine kurze Umfrage zu präsentieren.

 

Uns interessiert, wie nutzt ihr, wenn überhaupt, Emojis und was ist euer Eindruck, wie damit umgegangen wird? Setzt ihr die konsequent am Satzende oder stehen sie eher irgendwo im Textverlauf? Nur in E-Mails oder nur in WhatsApp? Oder doch überall? Findet ihr die Emojis eher gut oder nerven sie euch auch (manchmal)? Schreibt es uns in den Kommentaren!

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Eine Antwort zu “World Emoji Day – und nun?”

  1. skycamefalling sagt:

    Vereinzelt finde ich einige Emojis ganz praktisch und verwende sie auch selbst um die Stimmung meiner Nachricht zu unterstreichen.
    Was mich hingegen eher stört sind inflationär verwendete Emojis mit unterschiedlicher Emotion innerhalb eines Satzes, denn das schmälert ihre Aussage bis hin zur Überflüssigkeit, man sieht nur mehr Emojis, liest darüber hinweg bzw. ignoriert sie.

    Außerdem finde ich, dass es viel zu viele Emojis gibt. Teilweise mit ähnlicher Bedeutung, teilweise ohne Bedeutung und teilweise völlig unnötig. Lieber weniger verschiedene dafür mit Aussage.

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