Fr. 08. Januar 2021 um 12:19

WhatsApp verliert User: Elon Musk empfiehlt Signal und Server des Messengers knicken ein

von Marcel Laser 0 Kommentare

Vielleicht keine Machtverschiebung auf dem Markt, aber schon ein ordentliches Beben scheint WhatsApp aktuell zu erfahren. Nicht ganz unschuldig daran dürfte ein Tweet des Tesla CEOs Elon Musk sein, der auf Twitter den alternativen Messenger Signal empfiehlt. Auch Whistleblower Edwar Snowden empfahl Signal schon vor deutlich längerer Zeit. Nun sind nach den Änderungen der WhatsApp Nutzungsbedinungen die Anmeldeserver von Signal eingeknickt.

WhatsApp verliert aktive Konten: Ansturm legt Login-System von Signal lahm

Es scheint sich eine kleine Trendwende abzuzeichnen, denn zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer kehren WhatsApp nun wohl den Rücken. Beliebteste Anlaufstelle scheint aktuell Signal zu sein, ein kostenloser Messenger der eine sehr hohe Datensicherheit verspricht. Der Messenger ist für iOS und Android verfügbar und besitzt im Vergleich zu WhatsApp sogar eine iPad-App (WhatsApp Web lässt sich allerdings auf dem iPad nutzen).

 

 

Der Signal-Messenger ist aktuell so beliebt, dass die Server zur Anmeldung einknickten. Signal war down und kurzfristig auch nicht erreichbar. Eine „Mitschuld“ dürfte auch Tesla-Chef Elon Musk haben, denn dieser empfahl den Dienst auf Twitter in einem Beitrag, als Reaktion auf die Änderung der WhatsApp-Nutzungsbedingungen. Dabei handelt es sich nicht um die erste prominente Person, die Signal ihre Stimme leiht. Auch Edward Snowden, der Whistleblower rund um die Spionage-Affäre der US-Regierung, empfiehlt Signal als tägliche Messenger-App.


Social Media WhatsApp Signal Threema
Viele Nutzerinnen und Nutzer steigen um. WhatsApp verliert somit aktive Konten an Threema, Signal, Telegram und Co. (Bild: PocketPC)

Ob das die Markt-Macht des meistgenutzten Messengers der Welt nachhaltig drücken kann, bleibt natürlich abzuwarten. WhatsApp zählt Milliarden aktive Accounts weltweit und dürfte diese Position nicht all zu schnell verlieren. Allerdings zeichnet sich derzeit eine kleine Trendwende ab. Es dürften sich aber auch weitere Splittergruppen bilden, die jeweils andere Apps nutzen, was natürlich auch die Kommunikation erschwert. Man darf gespannt sein, wie es der Freundes- und Bekanntkreis vieler Nutzerinnen und Nutzer ingesamt lösen wird.

 

Seid ihr schon auf einen anderen Messenger umgezogen? Welche App wäre euer Favorit und wie handhabt ihr es mit euren alten WhatsApp-Kontakten? Sagt uns eure Meinung und Ideen in den Kommentaren!

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