Di. 19. Januar 2021 um 10:07

WhatsApp-Datenschutz: “Eine Menge Fehlinformationen befinden sich in Umlauf”

von Marcel Laser 0 Kommentare

Auch weiterhin hat WhatsApp mit Millionen Abgängen zu kämpfen. Messenger wie Telegram, Signal und Threema hingegen freuen sich über die grössten Zuwächse an Nutzerinnen und Nutzer in der Geschichte des eigenen Unternehmens. Signal wird sogar von Elon Musk und Edward Snowden empfohlen. Grund dafür sind vor allem die geänderten und sehr kompliziert verfassten Nutzungsbedingungen. WhatsApp beteuert nun, dass User aber keine Angst haben müssen und erklärt die eigenen Regeln.

WhatsApp erklärt sich und will Usern mehr Zeit geben

In einem offenen Blogbeitrag gibt der grösste Messenger-Dienst der Welt an, dass aktuell viele Falschinformationen über die neuen Nutzungsbedingungen im Netz im Umlauf sind und verlängert sogar die Frist für die Zustimmung. Nun habt ihr bis zum Mai 2021 Zeit, die neuen Bedingungen zu akzeptieren, statt wie bisher zum 8. Februar. WhatsApp will vor allem Zeit einräumen, um die neuen Bedingungen besser zu erklären.

“WhatsApp ist aus einer einfachen Idee entstanden: Was du mit deinen Freunden und deiner Familie teilst, bleibt privat zwischen euch. Das bedeutet, dass wir deine persönlichen Chats immer mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützen werden, was heißt, dass weder WhatsApp noch Facebook diese privaten Nachrichten lesen können.” – WhatsApp im eigenen Beitrag

So sollen eure Daten auch weiterhin sicher sein. Der Dienst beteuert, dass weder Facebook noch WhatsApp selbst eure privaten Chats mitlesen kann und diese auch nicht ausgewertet werden. Zudem wisse WhatsApp auch nicht, wo ihr euch befindet und somit ist auch das Auslesen des Standortes kein Thema. Die Änderungen betreffen lediglich die Kommunikation zwischen Usern und Unternehmen im Dienst, die über WhatsApp einkaufen wollen. Im privaten Raum würde diese Art von Datenaustausch nicht stattfinden.


WhatsApp-Update Android
WhatsApp erklärt sich in einem Statement und verlängert auch die Frist für die Zustimmung auf Mai. (Bild: PocketPC)

Ob dieser Schritt allerdings aktuell reicht, um die bereits abgewanderten Nutzerinnen und Nutzer wieder zurück zu holen bleibt vorerst abzuwarten. Immerhin erkauft man sich so nun etwas mehr Zeit, um den Grund für die Änderungen an die User besser herantragen zu können.

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