In eigener Sache: Ein frohes Neues Jahr 2026!
Wieder ist ein Jahr vergangen, und erneut war es kein friedliches. Überall herrschten Kriege, Krisen und eine allgegenwärtige Unsicherheit, die das Jahr 2025 geprägt haben.
Inhaltsverzeichnis
Ein kleiner, technischer Rückblick auf das Jahr 2025
Das Jahr 2025 wird in der Technikgeschichte vermutlich nicht als das Jahr einer grossen, alles verändernden Erfindung eingehen. Stattdessen war es ein Jahr der Konsolidierung, Reife und leisen, aber nachhaltigen Fortschritte. Besonders deutlich wurde das in den drei Bereichen, die unseren Alltag am unmittelbarsten prägen: Smartphones und Tablets, Smart-Home-Technologien sowie eine neue Generation von Gadgets, die weniger Aufmerksamkeit fordern, dafür aber besser funktionieren.
Nach den innovationsgetriebenen frühen 2020er-Jahren, die geprägt waren von Falt-Displays, 5G, Sprachassistenten und ersten KI-Funktionen, zeigte sich 2025 als ein Jahr, in dem Hersteller und Kundschaft gleichermassen innehalten und fragen: Was davon ist wirklich nützlich? Die Antwort darauf fiel differenziert aus und führte zu Produkten, die weniger experimentell, aber deutlich alltagstauglicher wurden.

Das Smartphone als ausgereiftes Alltagswerkzeug
2025 hat endgültig gezeigt, dass das klassische Smartphone-Design seinen Zenit erreicht hat. Glas, Metall, randlose Displays – all das ist längst Standard. Die Unterschiede zwischen Oberklassegeräten sind für viele Nutzer kaum noch sichtbar. Stattdessen verlagerte sich der Wettbewerb auf Software, Ökosysteme und KI-Integration.
Hersteller wie Apple, Samsung und Google investierten massiv in On-Device-KI. Anders als in den Jahren zuvor liefen viele intelligente Funktionen nicht mehr ausschließlich über die Cloud, sondern direkt auf dem Gerät. Das brachte gleich mehrere Vorteile: geringere Latenz, besserer Datenschutz und eine deutlich stabilere Nutzung auch ohne permanente Internetverbindung.
Typische Anwendungsfälle waren intelligente Text- und Sprachvorschläge, automatische Bild- und Videobearbeitung direkt nach der Aufnahme, kontextabhängige Systemaktionen, etwa das Stummschalten des Geräts basierend auf Kalender, Ort oder Tageszeit.
Kameras: Rechnen statt mehr Megapixel
Ein weiterer klarer Trend 2025 war das Ende des reinen Megapixel-Wettrennens. Stattdessen setzten Hersteller auf Computational Photography. Mehrere Sensoren, kombiniert mit KI-gestützter Bildverarbeitung, sorgten für realistischere Farben, bessere Nachtaufnahmen und deutlich stabilere Videos.
Bemerkenswert war, dass auch Mittelklassegeräte von diesen Fortschritten profitierten. Funktionen, die früher High-End-Modellen vorbehalten waren, fanden ihren Weg in erschwinglichere Smartphones. Das trug dazu bei, dass sich der Innovationsdruck im Premiumsegment spürbar verringerte.

Tablets: Zwischen Laptop-Ersatz und Medienzentrale
Während Smartphones 2025 eher evolutionäre Fortschritte machten, erlebten Tablets ein leises Comeback. Der Grund dafür lag weniger in der Hardware, sondern in verbesserten Betriebssystemen und Zubehörkonzepten. Leistungsfähigere Chips, optimierte Multitasking-Funktionen und bessere Unterstützung externer Tastaturen und Stifte machten Tablets erneut attraktiv.
Tablets etablierten sich zunehmend als Notizbuch und Skizzenblock, mobiles Büro für E-Mails, Präsentationen und leichte Entwicklungsarbeit, Medienzentrale für Streaming, Gaming und Lesen. Interessant war im vergangenen Jahr, dass sich die Grenze zwischen Tablet und Laptop weiter verwischte, ohne vollständig zu verschwinden. 2025 zeigte klar: Tablets sind kein Laptopersatz und müssen es auch nicht sein.
Endlich ein gemeinsamer Standard
Im Smart-Home-Bereich war 2025 vor allem ein Jahr der Normalisierung. Nach Jahren fragmentierter Systeme und inkompatibler Geräte setzte sich ein gemeinsamer Kommunikationsstandard mit Matter zunehmend durch. Für uns als Endkundschaft bedeutete das vor allem eines: weniger Frust bei der Einrichtung.
Geräte unterschiedlicher Hersteller lassen sich zuverlässiger kombinieren, ohne dass man sich auf ein einziges Ökosystem festlegen musste. Plattformen von Unternehmen wie Amazon oder Google öffneten sich weiter, was dem gesamten Markt zugute kam.
Automatisierung statt Sprachbefehl
Ein spannender Wandel zeigte sich im Nutzungsverhalten. Während Sprachassistenten weiterhin präsent waren, verlagerte sich der Fokus auf Automatisierungen im Hintergrund. Das Ziel war nicht mehr, ständig Befehle zu geben, sondern das Zuhause so einzurichten, dass es selbstständig reagiert.
Von der Heizungssteuerung basierend auf Wetterprognosen und Anwesenheit, über Licht, das sich an Tageszeit und Nutzung anpasst und Energiemanagementsysteme, die Stromverbrauch optimieren und Kosten senken.
Gerade vor dem Hintergrund steigender Energiepreise gewann dieser Aspekt stark an Bedeutung. Das Smart Home wurde weniger zum Technikspielzeug und mehr zum Werkzeug für Nachhaltigkeit und Komfort.
Sicherheit und Datenschutz im Fokus
Mit der zunehmenden Vernetzung wuchs auch das Bewusstsein für Datenschutz. 2025 war geprägt von klareren Transparenzregeln, längeren Update-Zusagen und der Möglichkeit, sensible Daten lokal zu verarbeiten. Nutzer begannen, gezielter auszuwählen, welche Geräte tatsächlich ins eigene Zuhause dürfen – ein Zeichen für einen reiferen Markt.

Wearables jenseits der Smartwatch
Während Smartwatches längst etabliert sind, brachte 2025 eine neue Generation unauffälliger Wearables hervor. Smarte Ringe, minimalistische Fitness-Tracker und spezialisierte Gesundheitsgadgets fanden ihre Nische. Der Fokus liegt nun weniger auf Benachrichtigungen als auf kontinuierlicher Datenerfassung.
Schlafqualität, Stresslevel und Bewegungsmuster werden etwa mit Ringen präziser analysiert, oft mit klaren, verständlichen Handlungsempfehlungen. Wichtig dabei: Die Geräte drängen sich nicht in den Vordergrund, sondern arbeiteten leise im Hintergrund.
Audio-Gadgets und persönliche Technik
Auch im Audiobereich tat sich einiges. True-Wireless-Kopfhörer verbesserten 2025 ihre aktive Geräuschunterdrückung spürbar, während gleichzeitig der Transparenzmodus natürlicher wurde. Damit kann man sich besser auf die Umgebung einstellen, ohne ständig Einstellungen wechseln zu müssen.
Daneben etablierte sich eine neue Klasse persönlicher Technik-Gadgets. Neben kompakten Powerbanks mit intelligenter Ladeelektronik und modularen Eingabegeräte für Tablets und Smartphones, kamen auch mehr portable Displays für mobiles Arbeiten auf den Markt.
Und was waren eure Tech-Themen im letzten Jahr?
Was das kommende Jahr 2026 für uns bereithält, können wir natürlich nicht vorhersagen. Vielmehr möchten wir uns an dieser Stelle wieder herzlich bei euch bedanken, dass ihr im vergangenen Jahr die Inhalte auf PocketPC.ch genutzt habt. Es freut uns, dass unser Angebot weiterhin von so vielen Menschen besucht und geschätzt wird.
Besonders viele von euch haben auch wieder am alljährlichen Adventskalender teilgenommen und sich hoffentlich sowohl über die Gewinne als auch über den Kalender selbst gefreut.
Wir wünschen euch für das neue Jahr 2026 alles Gute – viel Freude, Erfolg, Glück und vor allem: Gesundheit.
Bleibt uns gewogen und bleibt gesund!


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