Do. 16. März 2017 um 17:20

Google Family Link: Neue App lässt Eltern die Smartphone- und Tablet-Nutzung des Kindes kontrollieren

von Sebastian Mauch6 Kommentare

 

Bereits Amazon brachte 2015 mit der App Freetime für ihre hauseigenen Tablets und andere Geräteeinstellungen ähnliches Konzept. Dort lässt sich unter anderem einstellen und überwachen, wie lange die eigenen Kinder am Gerät spielen oder etwas nutzen dürfen. Einen ähnlichen Ansatz führte nun auch Nintendo passend zum Release der Switch-Konsole ein. Dort lässt sich über eine separate Android- oder iOS-App ähnlich wie in Amazons Freetime die Spielzeit einstellen.

“19 Uhr, Smartphone aus und ab ins Bettchen Timmi!”

Google zieht nun nach und bringt mit der App Google Family Link eine ähnliche Lösung für Smartphones und Tablets unter Android heraus. Auch Family Link basiert auf dem 2-Konten-Prinzip. Mit einem Google-Account der Eltern kann man so den Account des oder der Kinder kontrollieren und steuern. Zur elterlichen Kontrolle bietet die App einige Funktionen: Etwa kann man festlegen welche Apps heruntergeladen und genutzt werden dürfen, man sieht welche Apps offen waren und wie lange das Gerät angeschaltet war (beziehungsweise der Bildschirm) und auch eine Bettzeit lässt sich festlegen. Gedacht ist die App vor allem für Kinder bis 13, damit diese einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Smart Devices lernen. Aber auch sogenannte “Helikopter-Eltern” dürften damit so ihren Spass haben.

 

Einen Haken hat die Sache dann aber doch noch. Derzeit wird Family Link nämlich mit wenigen involvierten Accounts in Amerika getestet. Bis die App auch bei uns zur Verfügung steht dürfte also noch einige Zeit ins Land streichen, wir halten euch diesbezüglich aber auf dem Laufenden. Wer trotzdem schon mal einen Blick wagen möchte kann schon die Installationsdatei im APK Mirror beziehen. Alle Infos gibt es auf der offziellen Website zur App.


 

 

Quelle: Google (Englisch)

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6 Antworten zu “Google Family Link: Neue App lässt Eltern die Smartphone- und Tablet-Nutzung des Kindes kontrollieren”

  1. andyga sagt:

    für Windows heißt das Family Safety oder
    Windows 10 Family safety
    und man kann es unter
    „account.microsoft.com/family“ einstellen
    gibt es schon ewig und funktioniert gut

  2. Tempest2k sagt:

    @andyga: Danke sehr. Das wollte ich auch schreiben. Auch hat nicht Nintendo das auf der Switch eingeführt, sondern das gibt es auf der Xbox auch schon lange. Da kann man einstellen was die Kids spielen dürfen und was nicht. Passwortgeschützt, damit nicht wild eingekauft wird. Usw. Also eigentlich ist das recht alt.

    Wenn schon, denn schon. Heisst, bitte korrekt recherchieren und berichten 🙂 Nicht falsch verstehen. 🙂

  3. Marcel Laser sagt:

    Nur weil jemand etwas “einführt” heisst es nicht, dass er es zuerst auf dem Markt gebracht hat. Nintendo hat die Funktion eingebaut. Wollten wir sagen “die ersten auf dem Markt” hätten wir “die ersten auf dem Markt” geschrieben. Wie gesagt: Nur weil jemand eine neue Funktion in sein System einführt, heisst es nicht automatisch, dass sie auch die ersten sind 😉 Es ist quasi eine lose Aufzählung von Features. Tut uns aber leid, wenn ihr das missverstanden haben solltet. Vielleicht war es unglücklich ausgedrückt, so dass für andere der Interpretationsspielraum zu gross war ^^

  4. Abarth sagt:

    Tja, umgekehrt heisst es eben doch oft im Grundtenor “Nachdem Apple/Google/xy/… diese Funktion schon lange implementiert haben, zieht nun auch Microsoft endlich nach und führt …. ein” oder so.

  5. Abarth sagt:

    Und überigens beginnt der Bericht mit “Bereits Amazon brachte 2015 mit der App….”, ja das kann man dann schon etwas missverstehen.

  6. Marcel Laser sagt:

    Das habe ich erst vorhin nach eurem Hinweis umkorrigiert 🙂 Die 2015 stand erst später da. Aber wie gesagt, es lässt sich vieles missverstehen ^^ Das ist auch nicht schlimm, solange man es dann erklären kann 🙂 Aber ich hoffe ihr wisst jetzt wies gemeint war 😀

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