Sa. 21. Oktober 2017 um 7:13

Displaybrüche: Interessante Statistik zum Wochenende

von Marcel Laser1 Kommentare

Es gibt schon witzige Statistiken, aber wenn es darum geht, dass eigene Hab und Gut zu beschützen, dann hört der Spass auch irgendwo auf. Smartphones, so weh es auch tut, gehen auch einmal zu Bruch sobald sie schnelle Bekanntschaften mit Mamorböden, Asphalt oder anderen festen Oberflächen machen. Eine Statistik zeigt, dass gesprungene Displays immer noch die am meisten gemeldeten Schäden bei unseren Smartphones sind.

Smartphoneschäden 2016: Akkuausfall und Displayschäden sind auf den Spitzenplätzen

Wie aus einer Statistik von Statista hervorgeht, wurden rund 60 Prozent der Schäden noch vom Displaybruch angeführt. Es ist ja auch kein Wunder, schliesslich ist das Display das mit Abstand grösste und wohl auch empfindlichste Bauteil. Dennoch muss man differenzieren zwischen einem richtigen Schaden des Displays, welches das Panel betrifft und nur dem Bruch der darüber liegenden Schutzscheibe. Wahrscheinlich sind beide Arten von Schäden in der Statistik zusammengezählt worden. In einigen Fällen bemühen sich die Meisten eher um eine Reparatur in fremden Händen, doch scheint ein kleinerer Teil auch selbst Hand anzulegen. iPhone 8 Plus Displays und andere Ersatzteile finden sich recht schnell auf auf entsprechenden Webseiten wieder, sofern man diese selbst wechseln möchte.

 

Ähnlich sieht es übrigens beim Akku aus! Hier sind immerhin noch fast 51 Prozent der Geräte betroffen. Auch hier wird öfters noch ein Reparaturdienst gesucht, der bei solchen Schäden hilft. Nahezu alle Flaggschiffe, wie das Galaxy S8, das LG V30 oder das Huawei Mate10 verbauen ihre Akkus mittlerweile fest im Gerät. Das erschwert natürlich den Fans ungemein die Ambition, selbst nach einem Schaden tätig werden zu können.

 

Auf die weiteren Plätze verwiesen wurden Schäden wie defekte Schalter oder Tasten, Wasserschäden oder defekte Lautsprecher. Durch die Mehrfachantworten die man geben konnte belaufen sich hier die Prozentwerte ebenfalls im zweistelligen Bereich, allerdings muss man auch erwähnen, dass diese nicht einmal die 20 Prozent ankratzen. Wasserschäden wurden hier von rund 18 Prozent der Befragten genannt, defekte Kameras lagen bei knapp 10 Prozent.


Gorilla Glass und Motorola mit Shatter Shield sollen Abhilfe schaffen

Wir wissen aus der Vergangenheit aber auch, dass vor allem gegen Displayschäden angegangen wird. Die Kunst ist es, immer wieder neues Glas zu entwickeln, welches zwar flexibel genug ist, um gegen Fallschäden gewappnet zu sein und das Display darunter zu beschützen, aber gleichzeitig auch hart ist, um Kratzer durch Schlüssel und andere Dinge aushalten zu können. Der Spagat ist schwierig und meist ein Kompromiss zwischen kratzfest und bruchsicher. Beides ist irgendwo auf einer gewissen Schwelle schon fast relativ zu sehen.

 

Interessant ist hier Motorolas bzw. Lenovos Ansatz, auch als Shatter Shield bezeichnet. Es ist im Prinzip nichts anderes als das aufeinanderlegen mehrerer Schichten, die den Sturz “abfedern” können. Motorola gibt selbst für etwas höhere Stürze noch eine Fuktionsgarantie des Displays, auch wenn es vielleicht bereits gesprungen ist. Repariert werden muss es aber in vielen Fällen dann doch, weil niemand mit einem gesprungenen Screen herumlaufen möchte. Der Schutz ist aber dennoch erhöht, denn oftmals ist der Austausch des Glases vor dem Display dann doch günstiger, als gleich das ganze Screenpanel zu tauschen.

 

 

Quelle: Statista und ShatterShield

vg-wort
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Eine Antwort zu “Displaybrüche: Interessante Statistik zum Wochenende”

  1. Grisu 1968 sagt:

    Seit 2010 benutze ich Smartphones. Zum Glück hatte ich noch nie einen Displayschaden. Dafür in der Vergangenheit schon 1X mal einen defekten Lautsprecher an einem Lumia 620 und 3x defekter Vibrationsmotor an einem Lumia 950XL.

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