Mo. 10. Juni 2019 um 7:16

Bald mehr Daten in Cloud als lokal gespeichert

von Yves Jeanrenaud1 Kommentare

Der Datenhunger wird immer grösser. Nicht nur die Tech-Giganten Facebook, Apple und Google speichern Unmengen an Informationen, auch Firmen und Privatpersonen brauchen immer mehr digitalen Speicher. Da kommen herkömmliche Speichermedien längst an Ihre Grenzen und die Cloud-Lösungen haben den Markt längst überrannt. Nur allein Amazons Web Services (AWS) bewegen ständig Exabyte an Daten. Das ist eine Trillion Byte, also eine Milliarde Gigabyte, 1018 Byte! Einzig denkbare Lösung derzeit: Die Cloud. Das verteilte Speichern und Abrufen von Daten ist zum Grundpfeiler der Digitalwirtschaft geworden. 

Die Nachfolgende Grafik auf Basis des Statista Digital Economy Compass zeigt, wie sich die Datenmengen in den kommenden Jahren auf Cloud- und lokalen Speicherplätzen entwickeln könnten.


Anteile der Speicherlösungen an der Speicherung des weltweiten Datenaufkommens (in %)
Anteile der Speicherlösungen an der Speicherung des weltweiten Datenaufkommens (in %) | statista

Über das Internet werden mehr und mehr Daten auf gigantischen Serverfarmen verschiedenster Anbieter gespeichert und bereitgestellt. Schon kommendes Jahr werden mehr Daten in “der Wolke” sein, als auf lokalen Geräten.

 

Neben Vorteilen für Privatpersonen und Unternehmen bezogen auf Komfort, Geschwindigkeit und Verlässlichkeit sind natürlich mit allen Cloud-Lösungen auch Nachteile verbunden. Immer wieder sind die Anbieterinnen von Cloud-Lösungen von Datenlecks betroffen und sensbile Daten gehen verloren oder werden von Unbefugten entwendet. Da sind zuverlässige und sichere Passwörter die eine Seite der Medallie, doch all zu oft halfen auch diese nicht, da das Einfallstor für die Datendiebe nicht auf User- sondern auf Serverseite lag.

 

Doch es scheint, es führt kein Weg am verteilten Speichern und Abrufen in Cloud-Systemen vorbei.

 

 

 

Wie seht ihr das? Worauf verlasst ihr euch beim Speichern eurer (und welcher) Daten? Cloud oder lokal?

 

 

 

Quelle: Statista

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Eine Antwort zu “Bald mehr Daten in Cloud als lokal gespeichert”

  1. Tempest2k sagt:

    Irgendwie verstehe ich es als Privatperson nicht. Ich habe aufgehört die clouds zu nutzen. Ich will nicht dass all meine Photos, meine Daten, durch die Welt sausen. Dann lieber zu Hause auf der Festplatte. Und so viele Daten kann man privat doch gar nicht haben, dass man die auf 8-10tbyte nicht unterbekommt. Und nein, ich brauche die nicht überall. Ganz im Gegenteil. Die privaten bleiben brav zu Hause 🙂

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