Do. 28. September 2017 um 15:56

Amazon Echo (2017) und Echo Plus offiziell vorgestellt

von Sebastian Mauch3 Kommentare

Aus allen Richtungen rieseln derzeit smarte Lautsprecher auf den Markt herab. Wo einige arge Datenschutz-Probleme sehen, haben Smart Home-Interessierte und Alexa-Fans mit den Geräten ziemlich viel Freude. Wie auch immer man es sieht, diese Produktsparte boomt. Auch andere Grössen wie Apple wollen mit dem Homepod und ähnlichen Ausführungen ihren Anteil abhaben. Darum legte Amazon gestern Abend direkt mit zwei neuen Echo-Lautsprecher nach, die nun als zwei Versionen der grossen Variante unterschieden werden.

Der kleine, grosse Lautsprecher kommt in Stoffgewand

Optisch erinnert das neue Amazon Echo (2017) schon etwas an Googles Daydream-VR-Headset. Es ist nun nämlich etwas kleiner geraten und wird von einem sehr ästhetischen Stoffmantel umschlungen. Aber auch eine Variante mit Holzoptik wird angeboten. Zu den Neuerungen zählen neben dem Offensichtlichen auch ein verbessertes Klangerlebnis und aktualisierte Innereien. Der Lautsprecher feuert nun beispielsweise die Tieftöne über mehrere kleine Woofer ab. Auch Dolby Processing soll für eine klarere Wiedergabe sorgen. Die Hauptaufgabe ist aber vor allem das Aufnehmen von Stimmen zur Sprachbedienung. Auch hier hat Amazon scheinbar einiges überarbeitet, damit Alexa Stimmen verlässlicher auf lange Entfernung oder bei Störgeräuschen erkennt.


Ebenfalls neu, aber in unseren Gefilden aufgrund fehlender Unterstützung zunächst uninteressant: Neuerdings können die Geräte sich auch untereinander anrufen, wie man es etwa aus dem Festnetz kennt. Dieses Feature wird aber erstmal nur in den USA, Kanada sowie Mexiko zum Einsatz kommen. Ob und wann diese Funktionalität zu uns in die DACH-Region kommt, ist ungewiss. Das neue Amazon Echo (2017) kann ab sofort für 99.99 Euro im Stoffmantel, und für 109.99 Euro mit Holz-Optik vorbestellt werden. Etwas später als beim neuen Fire TV wird das neue Echo erst ab dem 31. Oktober ausgeliefert.

Das Echo Plus kommt mit integriertem Smart-Home-Hub

Anders als beim geschrumpften Basismodell hat man sich hier optisch an dem Vorgänger orientiert. Somit ist auch beim Amazon Echo Plus erneut der drehbare Deckel zur Lautstärkeregelung mit verbaut. Beim kleinen Modell wird dies nun über simple Tasten geregelt. Auf Optimierungen in Sachen Soundaufnahme und -abgabe gehen wir nicht erneut ein, denn diese sind natürlich auch in diesem Modell inkludiert. Etwas interessanter ist da schon eher das Alleinstellungsmerkmal: ein intergrierter Smart-Home-Hub. Smart Home-Einsteiger_innen wie Profis sparen sich somit ein Extragerät zur Ansteuerung von Smart Home Komponenten wie aus der ferne bedienbare Fensterläden, Thermostate oder Leuchtmittel.

Smart ist auch Programm, denn der integrierte Hub sucht in der heimischen Umgebung automatisch nach kompatiblen Geräten und versucht diese anzusteuern und hilft beim Einrichten. Nach Angaben von Amazon ist das Gerät mit einer ganzen Wagenladung von Geräten von weit über 100 Herstellern kompatibel. Diesbezüglich ging man auch gleich eine Kooperation mit Philips ein. Der Lautsprecher wird nämlich direkt mit einer Smart Home-kompatiblen Philips Hue-Leuchte ausgeliefert. Das Amazon Echo Plus ist ebenfalls ab sofort im Vorverkauf für 149.99 Euro. Auch hier wird ab dem 31. Oktober ausgeliefert.

 

 

Quelle: Amazon.de

Das könnte Sie auch interessieren

3 Antworten zu “Amazon Echo (2017) und Echo Plus offiziell vorgestellt”

  1. angerhome sagt:

    Die Telefonfunktionen wird in diesem Moment zumindest in Deutschland ausgerollt. Die ersten haben es schon.

  2. Marcel Laser sagt:

    Ah super! Danke für den Hinweis 🙂

  3. skycamefalling sagt:

    Ich finde die Preisgestaltung seitens Amazon etwas seltsam. Generation 1 des Echo kostet noch immer 129Euro.
    Für 29Euro weniger (aktuell mit Vorbestellung sogar nochmal mit Rabatt) bekommt man die 2. Generation, die genau das gleiche kann, aber kompakter und schöner ist und besseren Klang bietet.

    Amazon sollte die vorige Generation vielleicht etwas günstiger verkaufen, so bekommen sie doch nur einen Rücksende-Welle sobald der Nachfolger am Markt ist.

Schreibe einen Kommentar

Teilen