Do. 17. Mai 2018 um 18:39

Vein ID: Apple könnte Face ID mit Erkennung für Blutgefässe ausstatten

von Marcel Laser0 Kommentare

Ein in 2015 eingereichtes Patent, kann nun ganz offiziell im Archiv der US-amerikanischen USPTO eingesehen werden. Das Patent wurde somit bewilligt und könnte für Apple eine deutliche Verbesserung der Face ID Technologie darstellen. Ein zusätzlicher Sensor wird weitere Daten aus dem Gesicht auslesen können, die vielleicht sogar Zwillinge voneinander unterscheidet.

Vein ID könnte Blutgefässe unter der Haut erkennen und so auch Zwillinge unterscheiden

Die Idee ist wahrlich interessant und könnte durchaus eine Hilfe für Face ID werden. Eine der wenigen Schwachstellen, der von Apple eingeführten Technologie sind in erster Linie… Zwillinge, denn diese können so identisch ausfallen, dass der jeweils andere (mit ein wenig Training von Face ID) erkannt wird und sich somit im iPhone X einloggen könnte. An diesem Punkte könnte Apples neues Patent einsetzen.

 

Dieses wird zwar nicht selbst als Vein ID bezeichnet, allerdings taucht dieser Name sehr präsent in der Dokumentation auf. Hierbei wird durch den Infrarotprojektor, der ja in Face ID bereits integriert wird, ein erweiterter Scan durchgeführt, der in der Lage ist kleine Blutgefässe unter der Haut zu erfassen. Diese können dann als weiteres Identifikationsmerkmal hinzugezogen und damit auch die “Zwillings-Problematik” aus der Welt geschafft werden.

 

Letztendlich bleibt aber die Frage  “wie, wann und wo” Apple diese Technik benutzen wird. In der Vergangenheit sind von vielen Herstellern Patente angemeldet worden, welche allerdings bis heute nicht in Benutzung sind. Vein ID hingegen klingt in der Tat nach einer nützlichen Verbesserung. Ob Apple diese dann bereits im nächsten oder darauffolgenden Face ID Technologien nutzen möchte, bleibt abzuwarten.


Apples Face ID mit Vein ID Integration. Interessant ist, dass hier der Name “Vein ID” schon deutlich zu lesen ist.

 

 

Quelle: USPTO

vg-wort
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