Mi. 16. November 2022 um 7:03

Twitter versinkt im Chaos: Elon Musk droht nun Ärger durch US-Regierung

von Marcel Laser 0 Kommentare

Twitter stürzt nach der Übernahme von Elon Musk in ein totales Chaos. Nun droht dem Tesla-CEO auch Ärger durch die US-Regierung, da ein Senator des US-Kongresses sich nun mit Elon Musk anlegt und eine deutliche Warnung ausspricht. Grund dafür war ein Fake-Profil, dass von diesem Senator angelegt und mit einem Haken versehen wurde.

Elon Musk stürzt Twitter ins Chaos – Senator droht mit politischen Konsequenzen

Ein Journalist legte eine Fake-Profil des demokratischen US-Senators Edward J. Markey an und kaufte auch für 8 US-Dollar im Monat die Profil-Verifikation in Form des blauen Hakens, wie die Washington Post selbst angibt. In der Zeit vor Elon Musk war dieses nicht möglich, da sich die Konten einer echten Prüfung unterziehen mussten, um dieses Symbol zur Kennzeichnung der Echtheit zu erhalten. Unter Musk kann einfach jede Person sich dieses Symbol frei erkaufen. Mittlerweile ist eine Welle von Fake-Konten entstanden, die anderen Menschen und Unternehmen versuchen üblen Schaden zuzufügen. Elon Musk bekommt das Problem nicht in den Griff und gibt mit einem Tweet auch noch zu Protokoll, dass Twitter nun viel lebendiger sei als vorher.

 

Mittlerweile hat sich der echte US-Senator Edward J. Markey zu Wort gemeldet und Elon Musk mit einer scharfen Warnung bedacht. Der neue Twitter-Chef solle umgehend seine Unternehmen in den Griff bekommen, sonst würde ihn eine Untersuchung des US-Kongress erwarten. Die Warnung ist mehr als deutlich zu verstehen. Musk allerdings meinte daraufhin auf Twitter, die Verwechslung wäre nur entstanden, weil sich das Original-Konto ebenfalls wie eine Parodie lesen würde. Elon Musk scheint sich dem Ernst der Lage an dieser Stelle nicht bewusst und sucht laut Senator Markey lediglich nur kindisch irgendwelche Social-Media-Kämpfe.


Der Kurznachrichtendienst Twitter versinkt immer mehr im Chaos. (Bild: Gerd Altmann auf Pixabay )

Allerdings ist Twitter damals unter der Verbraucherschutz-Aufsichtsbehörde FTC Verpflichtungen eingegangen und wird auch entsprechend beobachtet, sollte es aus dem Ruder laufen. Seit der Übernahme von Elon Musk haben Beleidigungen auf der Plattform zudem um weit mehr als 500 Prozent zugenommen. Zudem wollte Musk Twitter erst nicht kaufen, weil der Tesla-Chef damals “zu viele Fake-Accounts” befürchtete. Mittlerweile dürften tausende Fake-Accounts mehr unterwegs sein und diese haben höchstwahrscheinlich auch noch einen blauen Haken. Kurios: Elon Musk hat seinen Tweet gegenüber den US-Senator wieder gelöscht. Allerdings sind die Antworten darunter, auch der Text von Markey, noch zu lesen.

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