Mo. 07. Dezember 2015 um 13:54

TAG Heuer Connected: Hersteller muss Produktion stark erhöhen

von Marcel Laser2 Kommentare

Hat der Schweizer Uhrenhersteller ein kleines Erfolgsrezept für Smartwatches mit Android Wear entdeckt? Die Nachfrage nach der Uhr ist anscheinend so gross, dass man nun die Produktion immens nach oben schrauben muss, um mit den Bestellungen hinterher zu kommen. Die teure Luxusuhr mit Android Wear Betriebssystem wird daher auch erst einmal nur in den Retail-Läden des Herstellers angeboten.

TAG Heuer Connected: Luxus Smartwatch mit hoher Nachfrage

Anfang November stellte TAG Heuer seine Connected Watch vor und scheint damit auch einen Nerv getroffen zu haben. Die Rund 1’400 SFr. (1’350 Euro) teure Smartwatch wurde in Zusammenarbeit mit Intel und Google gefertigt und hat als eines der Highlights der Branche ein wasserdichtes Titangehäuse vorzuweisen. Auch die Hardware ist für gewöhnlich auf dem Markt anzutreffende Wearables auf sehr hohem Niveau: 1 GB RAM und ein Intel-ARM-Prozessor sorgen für genügend Antrieb. Der 410 mAh starke Akku soll bei normalem Gebrauch den Tag durchstehen können.

 

Geplant waren bisher 1’200 Exemplare pro Woche zu produzieren, natürlich wie vom Hersteller gewohnt in feinster Handarbeit. Die Nachfrage habe sich aber nun auf mindestens 100’000 TAG Heuer Connected Devices erhöht und so will man die Produktion auf mindestens 2’000 Geräte pro Woche erhöhen. Beliefert werden erst die Retail-Stores des Schweizer Uhrenherstellers, da diese Vorrang vor dem Online-Handel geniessen. Eventuell wird man im Laufe des Jahres 2016 die Uhr auch über die eigene Webseite anbieten.

 

Zudem sind für das Ende des Jahres 2016 bzw. Anfang 2017 auch TAG Heuer Connected mit deutlich edleren Materialien geplant. Denkbar wären hier Smartwatches aus Gold und/oder mit Diamanten besetzte Geräte.

 

 

Quelle: Bloomberg (Englisch)

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2 Antworten zu “TAG Heuer Connected: Hersteller muss Produktion stark erhöhen”

  1. Anaya sagt:

    Naja diese aussage ist ja mal falsch…

    „Highlights der Branche ein wasserdichtes Titangehäuse vorzuweisen.“

    Ip67 zertifizierung ist nun mal nicht wasserdicht

    Ip68 wäre das(sony sw3, s2 classic & pebble)

    Diw uhr scheint mir nicht ganz fertig zu sein aber das marketing stimmt wohl

  2. Bunsenbrenner sagt:

    Deine Meinung. Finde die Aussage absolut nicht falsch. Denn es ist schon ein Highlight, wenn eine Smartwatch mit einem Titaniumgehäuse daherkommt. Da steht ja auch nicht „Alleinstellungsmerkmal“ sondern lediglich „Highlight“. Aber viel Interpretationsspielraum bleibt ja immer, nicht wahr? 😉 Der Pranger ist aber schnell mal aufgestellt. Laut Hersteller soll man mit der Uhr absolut ins Wasser gehen können, man soll nur nicht tiefer als 1 Meter tauchen. Aber bis dahin ist sie wasserdicht. Oder wie definiert man „wassedicht“. In meinen Augen heißt das: Es kommt kein Wasser rein. Bei welcher Tauchtiefe ist dann ja wohl erstmal zweitrangig. Feuerfest ist auch nicht gleich feuerfest, auch da gibt es Abstufungen, aber in diesem Rahmen der für sie angegeben ist sind diese Dinge nunmal „fest“ oder „dicht“.

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