Mi. 12. April 2017 um 16:55

Sony CEO: Warum man immer noch im Smartphone-Markt unterwegs ist

von Marcel Laser0 Kommentare

Sony hat in der Branche einige Rückschläge hinnehmen müssen. Die Smartphones waren zweifelsohne nie wirklich schlecht, erreichten den Markt aber nie mit den erforderlichen Stückzahlen im Verkauf. In den USA bekommt man zudem kaum noch Verträge mit Providern zustande und man fragte sich mittlerweile, warum Sony seine stark verschuldete Sparte nicht langsam aufgibt. Sony CEO Kazuo Hirai erklärt nun, warum man immer noch das macht, was man eben macht.

Sony ist quasi gekommen um zu bleiben, bzw. den Zug nicht zu verpassen

So wie es aussieht und wie es Sony CEO Kazuo Hirai beschreibt, ist man noch in der Branche um den nächsten Zug nicht zu verpassen. Geht es jedenfalls nach ihm, ist man nicht mehr da um die grossen wie Apple und Samsung zum Duell herauszufordern, dass würde man seiner Einschätzung nach erst einmal eh nicht mehr schaffen. Laut Hirai verändert sich die Art wie wir kommunizieren circa alle 10 Jahre. So war es in etwa mit den Handys und so geht es derzeit mit den Smartphones weiter.

“A paradigm shift in how we communicate with each other occurs every 10 years or so, but if we don’t remain currently in the business then we don’t get to play or we don’t get to create the next paradigm shift of communication, we basically throw a towel in and lose all the relationships with our retailers and carriers around the world.” – Kazuo Hirai, Sony CEO

In Kazuo Hirais Augen scheint die Smartphone-Welt nun 10 Jahre später ebenfalls wieder einen Wandel durchzumachen. Derzeit sorgen AR und VR für eine Veränderung in der Branche und grade bei Sony, die mit PlayStation VR ein Consumer-Produkt mit viel Zulauf auf dem Markt besitzen, freut das um so mehr. Denn hier könnte die Erfahrung mit der Technik wieder zu neuem Aufschwung, auch im mobilen Sektor, verhelfen.

 

Somit bleibt man quasi in der Smartphone-Branche vertreten um den nächsten grossen Coup dieses Business nicht zu verschlafen. Würde man sich jetzt zurückziehen, hätte man keine Möglichkeit mehr in der Sparte einzugreifen und ebenfalls etwas erfolgreiches zu landen. Somit bleibt man also am Ball und wartet auf den nächsten grossen Durchbruch. Neben VR und AR kann sich Kazuo Hirai aber auch vorstellen, dass es etwas ganz neues oder verrücktes sein kann, was die Smartphone-Branche in der Zukunft wieder beeinflusst und wachsen lässt. Man weiss in dieser schnelllebigen Technikwelt ja schliesslich nie.


 

 

Quelle: Financial Review (Englisch)

vg-wort
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