Mi. 09. Mai 2018 um 12:00

Qualcomm will in Zukunft für schnellere Android-Updates sorgen

von Marcel Laser0 Kommentare

Eine im Trubel der Google I/O getätigte Ankündigung ist wohl ein wenig untergegangen, könnte aber für zukünftige Android-Updates eine grosse Rolle spielen. Gemeint ist das von Qualcomm abgegebene Versprechen deutlich enger mit Google zusammenzuarbeiten und die ersten Auswirkungen sich bereits in der Android 9.0 P Beta.

Qualcomm hat bereits früh Zugang zu Android 9.0 erhalten und optimiert

Bereits weit vor der Google I/O 2018 habe Qualcomm Google darum gebeten frühen Zugang zum Betriebssystem zu bekommen. In einer engen Zusammenarbeit mit Google hat man so bereits viele Optimierungen für Snapdragon-Chipsätze vorgenommen. Gemeint sind hier erst einmal die SoCs Snapdragon 845, 660 und 636, die hervorragend mit der neuen Beta harmonieren sollen.

 

Möglich macht das vor allem Project Treble, welches den Android-System-Kern von Anpassungen diverser Dritthersteller unabhängig abkapselt. Die nun in Android 9.0 P enthaltenen Optimierungen durch Qualcomm lassen erstmals auch eine Beta-Version ausserhalb der Pixel-Produktlinie zu, wie wir bereits im Android 9.0 Artikel zur Google I/O im letzten Absatz berichteten. So dürfen Sony, OnePlus oder auch Nokia Smartphones bereits heute am Beta-Programm von Google teilnehmen.

“We are excited to work with Google to pre-integrate our software with Android P, making it production ready for OEMs. Google and Qualcomm Technologies are set to expand the market for Android and make it easier for OEMs to launch based on Snapdragon” – Statement von Qualcomm

In Zukunft sollen mit solchen Massnahmen, wie Project Treble und der frühe Zugang von Qualcomm, dafür sorgen, dass Updates wesentlich schneller ausgerollt werden können und sich die Hersteller nicht noch Gedanken um prozessorseitige Optimierungen machen müssen. Meistens war es letztendlich so, dass man neben den eigenen Anpassungen noch auf die Implementierungen der Software von Prozessor-Herstellern warten musste, welche eventuell ebenfalls noch einmal durch den Smartphone-Hersteller neu im System verzahnt wurde. So hat man immerhin eine Sorge weniger, wie die deutlich breitere Palette der Beta-Unterstützung zeigt.

 


 

 

Quelle: Qualcomm und Google I/O

vg-wort
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