Mi. 03. August 2016 um 21:34

Pokémon GO in Basel: Pikachu schlägt zurück!

von Marcel Laser0 Kommentare

Eine amüsante News zum Ausklang des Tages: Erst in meiner Kolumne zum Pokémon-Hype und der Frage nach dem „Tod durch Kommerzialisierung“ habe ich die Frage aufgeworfen, wie weit das ganze Niantic noch treiben könnte. Die Stadt Basel in unserer Schweiz beziehungsweise das Tourismusbüro hat sich dazu ganz eigene Gedanken gemacht und Spass macht es anscheinend noch obendrein.

Viele fahren seit Wochen den Hype-Train mit den kleinen Monstern und so manche Marketingabteilung versucht krampfhaft, passen zu machen, was nicht passen will, nur um irgendwie die eigenen Produkte und Dienstleistungen mit Pokémon in Verbindung zu bringen.

Basel zeigt durch durchdachte Marketingstrategie, wie es geht

Anstatt wie McDonald’d Millionen oder Milliarden für tausende neue Pokéstops auszugeben, wirbt man einfach selbst in einer eigenen Pokémon-Kategorie über diverse Standorte auf der eigenen Homepage. So findet sich auf der Seite von Basel Tourismus der Eintrag zur Monsterjagd, wo an berühmten und bekannten Stellen diverse Pokémon zu finden sind und welche Angebote es zusammen mit der Jagd gibt. Solltet ihr also ambitionierte Pokémon GO Trainer_innen sein, dann könnt ihr euch auf der Webseite von Basel nicht nur über beliebte und bekannte Tourismusziele erkunden, sondern auch was man dort eventuell fangen könnte. Flegmons finden sich angeblich am Tinguely Brunnen oder das sehr seltene Dratini in der Altstadt.

 

Weiter unten auf der Seite findet man zudem Angebote extra für Pokémon GO Fans, die gerade die Stadt durchstreifen. Das ist vor allem auch eine schöne Idee für lokale Geschäfte und Restaurants, die den Hype ebenfalls mitnehmen wollen, allerdings zufällig keinen Pokéstop unter ihrem Dach haben, oder Gastronomien, die extra auf ihre Stops hinweisen wollen. Von Pokémon Cupcakes bis zum Poké Burger gibt es so einiges zum Schmunzeln und Staunen.

 

All dem setzt die Stadt Basel noch mit einem lustigen Video die Krone auf. Dort seht ihr, wie Pikachus mit riesigen Pokébällen auf Trainer_innen schiessen oder ihnen hinterherrennen, um diese irgendwie einzufangen. Die Aktion und das Video sollen vor allem auf das Angebot aufmerksam machen und man kann das durchaus als gelungen bezeichnen. Uns hat es definitiv zum Schmunzeln gebracht und man musste wohl keine Millionen Schweizer Franken für neue Pokéstops ausgeben.

 

 

Quelle: Basel Tourismus

vg-wort
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