Di. 30. Januar 2018 um 15:20

Pixel 3 (XL): Google verkündet erfolgreiche Übernahme der HTC-Mitarbeiter

von Marcel Laser0 Kommentare

Die Pixel 2 und Pixel 2 XL Modelle waren noch gar nicht vorgestellt, da haben Google und HTC zusammen verlauten lassen, dass der Suchmaschinenriese für rund 1.1 Milliarden US-Dollar das bisherige Entwicklungsteam von HTC, welches für die Pixel Smartphones zuständig war, übernehmen wird. Nun… dieser Schritt ist nun vollständig abgeschlossen worden. Zudem gibt es Neuigkeiten zur verwendeten Hardware im Pixel 3.

Pixel 3 in diesem Jahr noch mit Snapdragon 845 Prozessor

Google will mehr Hardware aus eigener Hand bringen und so auch viele eigene Chips in neuen Pixel Geräten unterbringen. Bereits im Pixel 2 und Pixel 2 XL kommt ein eigens entwickelter ISP Chip zum Einsatz, der die Kamera im Smartphone unterstützen soll. Mit Erfolg, denn die Kamera gilt im Bereich Smartphones als eine der besten auf dem Markt. Natürlich soll es aber bei diesem einzigen Unterfangen nicht bleiben, denn auch eigene SoCs, sprich Prozessoren ähnlich denen von Apple oder Huawei, sollen aus eigener Produktion in den Smartphones arbeiten.

 

Neben der Ankündigung der gerade übernommenen Pixel Mitarbeiter von HTC hat man allerdings auch verlauten lassen, dass im kommenden Pixel 3 (XL) noch ein Snapdragon 845 seinen Dienst verrichten wird. Noch wird es also keine Google-eigene CPU geben. Generell wolle man bei Qualcomm als Zulieferer für Prozessoren bleiben, da die Entwicklung eigener SoCs bei Google wohl noch in den Kinderschuhen steckt. Damit ist auch nicht ganz klar, ob im Pixel 4 bereits ein komplett eigener Google Prozessor stecken könnte. Als am wahrscheinlichsten gilt hier dann wohl immer noch ein Snapdragon 855, sofern dieser dann so heissen würde.

 

Das Pixel 3 steht also nun dank der Übernahme des HTC-Teams komplett unter der Kontrolle von Google und man darf gespannt sein, was uns im Laufe des kommenden Herbstes erwarten wird. Da sich mit dem ersten Pixel und dem Pixel 2 im Design eher wenig veränderte, könnte in diesem Jahr ein grösserer Designbruch an der Tagesordnung stehen. Viele Hersteller setzen auf einen Zweijahreszyklus für ihre Überarbeitungen, allerdings muss das natürlich hier nicht unbedingt der Fall sein.


 

 

Quelle: Pressemitteilung

vg-wort
Das könnte Sie auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Teilen