Mi. 05. April 2017 um 17:20

Oukitel K6000 Plus: Mittelklasse-Smartphone mit Monsterakku geht weltweit in den Verkauf

von Sebastian Mauch0 Kommentare

Was macht man als Hersteller wenn sich Akkus einfach nicht grossartig weiterentwickeln, man sein Smartphone aber mit möglichst langer Laufzeit bewerben möchte? Genau, man steckt einfach einen mordsmässig grossen Energiespender in das Gehäuse. So macht es auch der in Shenzhen (China) ansässige Hersteller Oukitel. Kein grosser oder bekannter Name, aber das Gerät macht mit seinen Spezifikationen aber durchaus neugierig.

6’080 mAh: Ein Akku, sie alle ohne Steckdosen zu knechten

Mit dem neuen K6000 Plus erscheint nämlich nun ein weiteres Modell der K-Serie von Oukitel. Der Clou bei diesen Telefonen ist, dass sie zu einem recht geringen Preis angeboten werden, aber trotzdem stattliche Mittelklasse-Hardware samt grosser Batterie bieten. Wie der Modellname schon vermuten lässt, steckt im K6000 Plus nämlich ein Energiespeicher mit über 6’000 mAh, also stattlichen 6’080 mAh. Üblich bei Smartphones sind mittlerweile sonst um die 3’000 mAh, je nach restlicher Ausstattung und Dimensionen des Gerätes (Display etc.)

 

Manch jemand mag nun denken: “Man, das muss dauern so ein Monster aufzuladen”. Das soll aber trotz der riesigen Kapazität keineswegs der Fall sein. Oukitel sorgt mit “Flash Charge” nämlich dafür, dass der Akku in etwas mehr als anderthalb Stunden komplett geladen ist. Dafür sorgt eine anliegende Spannung von 12V bei einer Stromstärke von 2A. Andere Ladetechniken wie Qualcomms Quick Charge 3/4 oder OnePlus’ Dash Charge sind aber ähnlich schnell unterwegs, wenn nicht sogar noch schneller.

 

Auch der Rest kann sich sehen lassen. Als Prozessor kommt zwar ein eher durchschnittlicher MediaTek 6750 zum Einsatz, unterstützt wird dieser aber durch 4 GB RAM. Das Display misst 5.5 Zoll und löst in FullHD, also in 1080 x 1920 Pixel auf, was in einer Pixeldichte von runden 400 ppi resultiert und für den Alltag scharf genug sein sollte. Die verbaute Hauptkamera nimmt mit 16 MP auf und hat einen Phasenvergleich-Autofokus an Bord. Die Frontkamera hingegen löst mit 8 MP auf. Für Daten stehen 64 GB interner Speicher zur Verfügung, der aber per microSD um bis zu 256 GB erweitert werden kann. Das Gerät wird ab Werk mit Android 7 Nougat ausgeliefert.

Sonstige Ausstattung und Bezugsmöglichkeiten

Abgesehen von den Hauptmerkmalen ist auch ein Fingerabdrucksensor in der Home-Taste mit von der Partie. Dieser soll innerhalb von 0.1 Sekunden reagieren, ob das in der Praxis aber wirklich so ist und wie verlässlich das funktioniert ist noch unklar. Ausserdem kann das K6000 Plus mit zwei SIM-Karten betrieben werden. Geladen wird per USB-Type-C an der Unterseite. Ein wenig Rätsel scheint zudem der verbaute Bildschirm aufzugeben. Dort kommt ein LTPS-Display zum Einsatz, wie sie recht ähnlich auch in iPhones verwendet werden. Allerdings beherrscht dieses hier nur 5-Finger-Multitouch und wird durch Asahi-Glas geschützt. Wie kratz- und stossfest dieses im Vergleich zum bewährten Gorilla Glass von Corning ist, wird sich zeigen.

 

Alles oben aufgeführte ist kombiniert in einem Alumiumgehäuse untergebracht. Aufgrund des grossen Akkus ist dieses mit 207 Gramm jedoch recht schwer. Erwerben kann man das K6000 Plus direkt bei Oukitel oder über Partnerhändler. Alle Information und Links zu den Händlern gibt es auf der Produktseite. Im Vorverkauf geht das Gerät für knapp 180 US-Dollar über die (virtuelle) Ladentheke, der spätere Normalpreis dürfte aber nur leicht darüber liegen. Der Versand soll bereits am 15. April beginnen.


Das Oukitel K6000 bringt einen monströsen Akku mit! Das Mittelklasse-Smartphone kostet umgerechnet keine 200 Euro.

 

 

Quelle: PhoneArena (Englisch)

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