Mi. 02. Mai 2018 um 12:48

Oculus Go: Standalone-VR-Headset ab heute im Handel in 23 Ländern erhältlich

von Marcel Laser0 Kommentare

Virtual Reality und Augmented Reality haben derzeit einen grossen Einfluss auf die Branche. VR-Brillen in denen das Smartphone allerdings eingeschoben werden muss, hatten nur einen vergleichsweise kleinen Boom. Oculus will hier nun mit einer Standalone-VR-Brille nachhelfen, die völlig autark funktioniert. Die Oculus Go ist ab heute im Handel erhältlich und bietet neben einem sehr hochauflösenden Display auch eine grosse Palette an Apps. Vorgestellt wurde das Headset übrigens bereits im Oktober, allerdings wurden zu diesem Zeitpunkt nicht viele Informationen veröffentlicht.

Oculus Go ab 220 Euro auf der Hersteller-eigenen Webseite erhältlich

Die Oculus Go erscheint in zwei Versionen: Einmal mit 32 GB internem Speicher und auch eine Version mit 64 GB ist auf der Webseite bereits verfügbar. Beide Brillen bieten euch ein sehr hochauflösendes Panel mit 2560 x 1440 Pixel. Damit sollten ausreichend scharfe Bilder produziert werden können, auch wenn hier kein AMOLED-Panel, sondern ein LCD zum Einsatz kommt. Als Prozessor setzt man auf einen Snapdragon 821 Chipsatz von Qualcomm. Laut Oculus sollen zudem die besten Linsen zum Einsatz kommen, die je in einer VR-Brille des Herstellers verbaut wurden.

 

Die Materialen sollen zudem aus einem sehr atmungsaktiven Stoff bestehen, die Riemen sind in alle Richtungen verstellbar und selbst die Linsen können personalisiert mit diversen Stärken ausgestattet werden. Letzteres ist allerdings Zubehör und muss gesondert erworben werden. Obendrein sind bereits über den Oculus Store und die App mehr als 1000 Apps verfügbar, die mit der Oculus Go kompatibel sind. Daher liegt die Vermutung nahe, dass trotz des nicht genannten Systems wohl Android zum Einsatz kommt.

 

Für den passenden Sound sollen zudem zwei räumlich wirkende Treiber im Headset verbaut worden sein. Auch die Nutzung von Kopfhörern ist möglich. Die Akkulaufzeit wird mit bis zu zwei Stunden für Spiele angegeben und kann bis zu 2.5 Stunden für Medieninhalte betragen. Dafür habt ihr allerdings keinerlei Kabel am Körper und könnt euch weiterhin frei bewegen.

 

Die Oculus Go kostet in der 32 GB Version rund 220 Euro. Wer unbedingt 64 GB internen Speicher braucht, bezahlt um die 270 Euro. Im Lieferumfang enthalten ist eine Bluetooth-Fernbedienung, die mit Trigger-Knopf und Touch-Panel ausgestattet ist. Ein Netzteil zum Aufladen der Brille ist ebenfalls mit an Bord. Interessierte können die Oculus Go ab heute auf der Hersteller-eigenen Webseite bestellen.


 

 

Quelle: Pressemitteilung

vg-wort
Das könnte Sie auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Teilen